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Der Basler Bischof Felix Gmür (hier bei der Errichtung des Pastoralraums «Region Brugg-Windisch») will, dass sein Seelsorgepersonal lebendiger predigt und verordnet ihm eine Weiterbildung. | © Carmen Frei
Der Basler Bischof Felix Gmür (hier bei der Errichtung des Pastoralraums «Region Brugg-Windisch») will, dass sein Seelsorgepersonal lebendiger predigt und verordnet ihm eine Weiterbildung. | © Carmen Frei

Aargauer Zeitung bringt Gottesdienstkritiken

25.04.2017, 12:09

Nach Lancierung einer Weiterbildung für lebendigeres Predigen durch den Basler Bischof Felix Gmür will es die «Aargauer Zeitung» (AZ) genauer wissen und bringt mit «Die Predigt» eine Serie über Gottesdienste im Fricktal. Die Serie erinnert an die «Gottesdienstkritiken» auf dem Online-Portal zentralplus.ch, die unlängst von sich reden gemacht hatten, inzwischen aber eingestellt wurden.
Am Freitag, den 21. April 2017, hat der Churer Bischof Vitus Huonder in Rom seinen Rücktritt eingericht. Die Wahl eines neuerlich konservativen Geistlichen zum Bischof könnte für das Bistum zu einer Zerreissprobe werden. Martin Kopp, Generalvikar für die Urschweiz: «Wenn  jemand aus dem Lager gewählt wird, das aktuell in Chur den Kurs bestimmt, und es keinen Neuanfang gibt, ist das Bistum tot.» | © REUTERS/Steffen Schmidt
Am Freitag, den 21. April 2017, hat der Churer Bischof Vitus Huonder in Rom seinen Rücktritt eingericht. Die Wahl eines neuerlich konservativen Geistlichen zum Bischof könnte für das Bistum zu einer Zerreissprobe werden. Martin Kopp, Generalvikar für die Urschweiz: «Wenn jemand aus dem Lager gewählt wird, das aktuell in Chur den Kurs bestimmt, und es keinen Neuanfang gibt, ist das Bistum tot.» | © REUTERS/Steffen Schmidt

Churer Bischof reicht Rücktritt ein

22.04.2017, 09:21

Der Bischof von Chur, Vitus Huonder, hat am Freitag, 21. April 2017, wie erwartet altersbedingt seinen Rücktritt bei Papst Franziskus eingereicht. Dieser entscheidet nun über eine Verlängerung der Amtszeit oder die Ernennung eines Nachfolgers (Letzteres gilt als wahrscheinlich). In verschiedenen Kantonen des Bistums stand man seit langem auf Kriegsfuss mit dem Churer Bischof. Vitus Huonder hatte das Bistum polarisiert, beispielsweise mit verbalen Vorstössen zu Sexualität, Kirchenverfassung oder Lebensschutz. Viele Katholiken wünschen sich daher vor allem Ruhe für die zerstrittene Diözese.  
Thomas Wallimann-Sasaki leitet das Institut «Ethik22», das aus dem Institut für Sozialethik der KAB Schweiz vervorgegangen ist. Regelmässig verfasst er zu den eidgenössischen Abstimmungen Entscheidungshilfen unter Berücksichtigung der christlichen Sozialethik. | © Josef Bossart
Thomas Wallimann-Sasaki leitet das Institut «Ethik22», das aus dem Institut für Sozialethik der KAB Schweiz vervorgegangen ist. Regelmässig verfasst er zu den eidgenössischen Abstimmungen Entscheidungshilfen unter Berücksichtigung der christlichen Sozialethik. | © Josef Bossart

Durchblick bei Energiestrategie

21.04.2017, 08:52

Das aus dem Institut für Sozialethik der KAB Schweiz hervorgegangene Institut «Ethik 22« unter der Leitung von Thomas Wallimann-Sasaki hat auch für die bevorstehende eidgenössische Abstimmung zur Energiestrategie 2050 am 21. Mai 2017 eine Broschüre als Entscheidungshilfe verfasst. Auf 5 Seiten wird die Ausgangslage kurz umrissen sowie die Postionen verschiedener Interessengruppen dargestellt. Weiterführende Links helfen, sich ein detaillierteres Bild zu machen. Im Übrigen outete sich diese Woche auch der Basler Bischof Felix Gmür im Blick als Befürworter der Energiestrategie 2050.  
Die Reformation ist für den vatikanischen Ökumeneverantwortlichen und Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch kein Grund zu Feiern. Für ihn zeige die Entstehung protestantischer und reformierter Landeskirchen «nicht den Erfolg, sondern das Scheitern der Reformation». | © kath.ch
Die Reformation ist für den vatikanischen Ökumeneverantwortlichen und Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch kein Grund zu Feiern. Für ihn zeige die Entstehung protestantischer und reformierter Landeskirchen «nicht den Erfolg, sondern das Scheitern der Reformation». | © kath.ch

Schwieriges Jubiläum

19.04.2017, 06:29

Während die Reformierten feiern, regen sich bei manchen Katholiken Vorbehalte: Prominentestes Beispiel ist Kurt Koch. Die Spaltung der Kirchen sei «das genaue Gegenteil von dem, auf das die Reformation eigentlich aus war», ist der vatikanische Ökumene-Verantwortliche und Schweizer Kurienkardinal überzeugt. Die Säkularisierung der Neuzeit sei «eine nicht gewollte, tragische Konsequenz der Spaltung der westlichen Kirche im 16. Jahrhundert».
Die anlässlich der Ökumenischen Kampagne lancierte Aktion «Neuland» stiess in Pfarreien und Kirchgemeinden auf grosses Interesse (im Bild die Medienpräsentation mit Matthias Dörnernburg, dem stellvertretenden Geschäftsleiter von Fastenopfer - links). | © Fastenopfer
Die anlässlich der Ökumenischen Kampagne lancierte Aktion «Neuland» stiess in Pfarreien und Kirchgemeinden auf grosses Interesse (im Bild die Medienpräsentation mit Matthias Dörnernburg, dem stellvertretenden Geschäftsleiter von Fastenopfer - links). | © Fastenopfer

Mit «Neuland» gegen Landraub

18.04.2017, 06:09

Das christliche Hilfswerk Fastenopfer zieht eine erste positive Bilanz zur diesjährigen Fastenkampagne. Thematisiert worden war der Landraub, durch welchen Kleinbauern in den Ländern des Südens die Existenzgrundlage entzogen wird. «Um das geraubte Land sichtbar zu machen, haben viele Engagierte Hochbeete bepflanzt und uns ihre Fotos eingeschickt», erklärt Madlaina Lippuner, veraantwortlich für Online-Kommunikation, in einem Rundmail. «Fast hundert Fotos sind auf unserer Webseite zusammengekommen.»
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Schweiz (AGCK.CH) und der Schweizerische Rat der Religionen verurteilen in ihren Medienmitteilungen die Anschläge auf koptische Christen in Ägypten aufs Schärfste. | © kna-bild
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Schweiz (AGCK.CH) und der Schweizerische Rat der Religionen verurteilen in ihren Medienmitteilungen die Anschläge auf koptische Christen in Ägypten aufs Schärfste. | © kna-bild

Gewalt gegen Christen scharf verurteilt

11.04.2017, 22:25

Am Palmsonntag wurden in Ägypten bei Anschlägen mindestens 44 Menschen getötet und etwa 124 Personen verletzt. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Schweiz (AGCK.CH) und der Schweizerische Rat der Religionen verurteilen diese Terrorakte scharf. Der Vorsitzende des Schweizer Rates der Religionen, Gottfried Locher, formulierte in einem Kondolenzschreiben an Tawadros II., den koptischen Patriarchen von Alexandrien: «Die Anschläge wurden verübt von Menschen, die ihre eigene Religion missbrauchen und Gläubige töten, um den Staat zu schwächen und um Minderheiten zu vertreiben. Diese irregeleiteten Verbrecher bedrohen die Gesellschaft, indem sie einen Keil zwischen friedlich miteinander lebende Muslime und Christen treiben wollen. Lassen Sie dies nicht zu. Sicherheit und Frieden brauchen verlässliche Partner. In diesem Schrecken und Leiden feiern Christen aller Kulturen gemeinsam Ostern. Wir erinnern uns daran, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Die Liebe ist stärker als alle Kraft des Bösen.»      
Die frisch zertifizierten Umweltberater vor malerischer Kulisse. Ziel beim «Grünen Güggel» ist die Verbesserung der Umweltleistung der Kirchgemeinde, sei es beim Sparen von Energie, bei der Förderung der Vielfalt von einheimischen Pflanzen und Tieren, beim Einkauf von umweltgerechten Produkten oder bei der Abfalltrennung. | © zvg
Die frisch zertifizierten Umweltberater vor malerischer Kulisse. Ziel beim «Grünen Güggel» ist die Verbesserung der Umweltleistung der Kirchgemeinde, sei es beim Sparen von Energie, bei der Förderung der Vielfalt von einheimischen Pflanzen und Tieren, beim Einkauf von umweltgerechten Produkten oder bei der Abfalltrennung. | © zvg

Umweltberater sind einsatzbereit

10.04.2017, 22:19

Am Samstag ist in Aarau der erste von oeku Kirche und Umwelt organisierte Kurs für kirchliche Umweltberater zu Ende gegangen. Rund zwanzig ausgebildete Personen aus verschiedenen Landesteilen stehen nun bereit, Kirchgemeinden und Pfarreien in der Schweiz zum Umweltlabel «Grüner Güggel» zu führen. Dieses Label darf eine Kirchgemeinde führen, wenn sie ein vorgegebenes Programm durchläuft und ihr Umweltmanagement von einem externen Gutachter prüfen lässt. Ziel ist die Verbesserung der Umweltleistung der Kirchgemeinde, sei es beim Sparen von Energie, bei der Förderung der Vielfalt von einheimischen Pflanzen und Tieren, beim Einkauf von umweltgerechten Produkten oder bei der Abfalltrennung.  
Bischof Felix Gmür ernennt Weihbischof Denis Theurillat, bisher Bischofsvikar für Pastoral und Bildung mit dem Spezialmandat für Orden und religiöse Gemeinschaften, per 1. Juni 2017 zum Bischofsvikar für Orden und religiöse Gemeinschaften. | © Andreas C. Müller
Bischof Felix Gmür ernennt Weihbischof Denis Theurillat, bisher Bischofsvikar für Pastoral und Bildung mit dem Spezialmandat für Orden und religiöse Gemeinschaften, per 1. Juni 2017 zum Bischofsvikar für Orden und religiöse Gemeinschaften. | © Andreas C. Müller

Reorganisation beim Bistum Basel

07.04.2017, 13:33

Das Bischofsvikariat für Pastoral und Bildung beim Bistum Basel wird zur Abteilung für Pastoral und Bildung und direkt Bischof Felix Gmür unterstellt. Die stellvertretende Leitung dieser Abteilung übernimmt Barbara Kückelmann, bis die Stelle mit einem/einer neuen Pastoralverantwortlichen besetzt werden kann. Weihbischof Denis Theurillat war in Doppelbelastung sowohl als Bischofsvikar für Pastoral und Bildung zuständig wie auch für die Orden und religiösen Gemeinschaften. Ab 1. Juni 2017 ist Weihbischof Theurillat nur noch Bischofsvikar für Orden und religiöse Gemeinschaften.
Für die «Soforthilfe Ostafrika» haben sich die Pfarreien und Kirchgemeinden Rheinfelden, Magden, Olsberg und Kaiseraugst «im ökumenischen Kreis» f zusammengetan, erklärte Linda Gaeta, Pfarreikoordinatorin und Leitung Diakonische Stelle in Rheinfelden, gegenüber kath.ch. | © zvg
Für die «Soforthilfe Ostafrika» haben sich die Pfarreien und Kirchgemeinden Rheinfelden, Magden, Olsberg und Kaiseraugst «im ökumenischen Kreis» f zusammengetan, erklärte Linda Gaeta, Pfarreikoordinatorin und Leitung Diakonische Stelle in Rheinfelden, gegenüber kath.ch. | © zvg

Fricktaler Hilfe für Ostafrika

04.04.2017, 08:13

Rund 20 Millionen Menschen droht in Ostafrika der Hungertod. Um die Soforthilfe zu unterstützen, führt die Glückskette am 11. April einen nationalen Sammeltag durch. Diesen unterstützen mehrere Fricktaler Pfarreien und reformierte Kirchgemeinden mit einer eigenen ökumenischen Aktion.
Dass die kirchenamtliche Wertschätzung der staatskirchenrechtlichen Organisation keineswegs selbstverständlich ist, ist bekannt. Die Zusammenarbeit von Bischofskonferenz und RKZ ist zwar neu geregelt, erfordert aber weiterhin stetes Bemühen um gegenseitige Offenheit. So schätzten die RKZ-Delegierten den Empfang von Bischof Markus im bischöflichen Festsaal denn auch als wichtige Würdigung ihres Engagements. Im Bild: Daniel Kosch, Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz RKZ. | © Roger Wehrli
Dass die kirchenamtliche Wertschätzung der staatskirchenrechtlichen Organisation keineswegs selbstverständlich ist, ist bekannt. Die Zusammenarbeit von Bischofskonferenz und RKZ ist zwar neu geregelt, erfordert aber weiterhin stetes Bemühen um gegenseitige Offenheit. So schätzten die RKZ-Delegierten den Empfang von Bischof Markus im bischöflichen Festsaal denn auch als wichtige Würdigung ihres Engagements. Im Bild: Daniel Kosch, Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz RKZ. | © Roger Wehrli

Frühjahrstagung der RKZ

31.03.2017, 08:48

Im Zentrum der Versammlung der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz  RKZ im März 2017 stand die Frage, wie die Zentralkonferenz in Zusammenarbeit mit den Bischöfen auch ohne finanzielles Wachstum Prioritäten setzen und sich neuen Herausforderungen stellen kann. «Umbau statt Ausbau» lautet dabei  gemäss Medienmitteilung die Devise in allen Bereichen. Voraussetzung für das kirchliche Leben, nicht nur finanziell, sind die Kirchgemeinden und kantonalkirchlichen Organisationen. Die Auswertung einer Umfrage der RKZ bei ihren Mitgliedern zeigt, wie viel vor Ort geleistet wird. Anderseits kommt zum Ausdruck, dass man vermehrt voneinander lernen möchte, wie sich das Milizengagement stärken lässt. Weiteres Thema war die Anerkennung weiterer Religionsgemeinschaften als Weiterentwicklung des Religionsrechts.