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Rosen zu kaufen gibt es im Aargau unter anderem in Schöftland, Frick, Laufenburg, Würenlingen, Unterendingen, Oberrohrdorf, Mellingen, Zufikon oder Sins. | © Fastenopfer
Rosen zu kaufen gibt es im Aargau unter anderem in Schöftland, Frick, Laufenburg, Würenlingen, Unterendingen, Oberrohrdorf, Mellingen, Zufikon oder Sins. | © Fastenopfer

Rosenverkauf zur Fastenkampagne

24.03.2017, 09:23

Am Samstag, 25. März 2017, findet wieder der traditionelle Rosenverkauf der Ökumenischen Kampagne statt. Vielerorts werden Freiwillige Rosen für Projekte von «Brot für alle», «Fastenopfer» und «Partner sein» verkaufen - auch im Aargau. Über 100 000 Rosen werden dieses Jahr von Coop vergünstigt zur Verfügung gestellt, damit im Rahmen des Verkaufspreises von 5 Franken ein guter Erlös für die Projekte der kirchlichen Hilfswerke erzielt wird. Zu jeder verkauften Rose gehört erstmals ein Code, mit dem zusätzlich eine virtuelle Rose verschenkt werden kann. Der Code lässt sich auf der eigens für die Ökumenische Kampagne 2017 entwickelten App «Give a Rose» einlösen, die in den App-Stores heruntergeladen werden muss.
In Baden rechnet man laut SRF Regionaljournal Aargau-Solothurn bereits mit vielen Gesuchen für längere Öffnungszeiten an Feiertagen. | © Vera Rüttimann
In Baden rechnet man laut SRF Regionaljournal Aargau-Solothurn bereits mit vielen Gesuchen für längere Öffnungszeiten an Feiertagen. | © Vera Rüttimann

Tanzverbot soll aufgeweicht werden

22.03.2017, 07:57

Neu sollen die Gemeinden darüber entscheiden, ob Restaurants und Bars im Aargau an hohen Feiertagen (Karfreitag, Ostersonntag, Pfingstsonntag, Bettag, Weihnachten) um kurz nach Mitternacht schliessen müssen. Obschon im Februar 2016 das Aargauer Stimmvolk eine Lockerung des sogenannten Tanzverbots an der Urne verworfen hatte (Horizonte berichtete), hat der Grosse Rat in einer ersten Lesung nun eine Gesetzesänderung gutgeheissen. Es ist aber denkbar, dass sich im Grossen Rat doch noch Opposition gegen das Vorgehen bildet. Christliche Poliker aus den Lagern von CVP und EVP sprachen sich gegen die Volage aus, Gegenstimmen gab es darüber hinaus aus fast allen Fraktionen. Eingebracht hatte den Vorstoss Serge Demuth (SVP).
Der Eingangsbereich vor der Grabeskirche in Jerusalem. Dort fanden zuletzt Erhaltungsmassnahmen an dem kleinen Rundbau über dem Heiligen Grab statt. Sowohl an der Grabeskirche also auch an der Geburtskirche in Bethlehem halten mehrere christliche Konfessionen Rechte, was die Arbeiten erschwert. | © Anne Burgmer
Der Eingangsbereich vor der Grabeskirche in Jerusalem. Dort fanden zuletzt Erhaltungsmassnahmen an dem kleinen Rundbau über dem Heiligen Grab statt. Sowohl an der Grabeskirche also auch an der Geburtskirche in Bethlehem halten mehrere christliche Konfessionen Rechte, was die Arbeiten erschwert. | © Anne Burgmer

Vatikan spendet eine Million für Kirchen

20.03.2017, 09:35

Der Vatikan schiesst für Restaurierungsarbeiten in der Geburtskirche in Bethlehem sowie in der Jerusalemer Grabeskirche jeweils knapp 500 000 Franken zu. Wie das Presseamt des Heiligen Stuhls am Samstag mitteilte, stammen die Mittel aus dem Haushalt der römischen Ostkirchenkongregation und werden über die franziskanische Verwaltung der christlichen Stätten im Heiligen Land, die sogenannte Kustodie, bereitgestellt. Die Geburtskirche und die Grabeskirche erheben sich über den heiligsten Stätten der Christenheit und zählen zugleich zu den bedeutendsten frühchristlichen Kirchenbauten. Beide gehen auf Gründungen durch Kaiser Konstantin (324-337) zurück. Im Beitrag «Das Grab lebt» werden die umfangreichen Restaurierungsmassnahmen und die auftretenden Schwierigkeiten eindrücklich beschrieben.
In den Medien ein Dauerthema: Der Islamismus. Nach der Überweisung eines entsprechenden Postulats durch den Nationarat muss der Bundesrat nun in einem Bericht zeigen, welche Voraussetzungen es bei der Ausbildung von Imamen braucht, um vor islamistischer Missionierung zu schützen. | © Roger Wehrli
In den Medien ein Dauerthema: Der Islamismus. Nach der Überweisung eines entsprechenden Postulats durch den Nationarat muss der Bundesrat nun in einem Bericht zeigen, welche Voraussetzungen es bei der Ausbildung von Imamen braucht, um vor islamistischer Missionierung zu schützen. | © Roger Wehrli

Schutz vor islamistischer Mission

17.03.2017, 11:20

EVP-Nationalrätin Maja Ingold schlug vor, dass der Bundesrat Vorgaben für die Ausbildung von Imamen macht, damit hier keine «erzkonservativen Prediger» ohne Kenntnisse und Bezug zur Schweiz tätig sein können. SVP und FDP stellten sich klar gegen weitere Abklärung durch den Bund. Am Mittwoch hat der Nationalrat das Postulat dennoch mit 90 gegen 87 Stimmen überwiesen, wie die EVP am 16. März auf ihrer Homepage mitteilt.
Als Indikatorin für Umweltverschmutzung ist unsere Nase nur bedingt geeignet. Für unsere Beheimatung in Jahreszeiten, kirchlichen und anderen Räumen sowie unter Menschen sind Düfte und Gerüche aber entscheidend – meist ist uns dies aber zu wenig bewusst. Die SchöpfungsZeit bietet die Gelegenheit, den urtümlichen und geheimnisvollen Geruchssinn neu zu entdecken und zu üben – in der freien Natur und in sinnlichen Gottesdiensten. | © zvg
Als Indikatorin für Umweltverschmutzung ist unsere Nase nur bedingt geeignet. Für unsere Beheimatung in Jahreszeiten, kirchlichen und anderen Räumen sowie unter Menschen sind Düfte und Gerüche aber entscheidend – meist ist uns dies aber zu wenig bewusst. Die SchöpfungsZeit bietet die Gelegenheit, den urtümlichen und geheimnisvollen Geruchssinn neu zu entdecken und zu üben – in der freien Natur und in sinnlichen Gottesdiensten. | © zvg

Himmelsduft und Höllengestank

14.03.2017, 19:39

Mit «Himmelsduft und Höllengestank» steht der Geruchssinn im Fokus der SchöpfungsZeit 2017 im September. Die Bibel und die Kirchengeschichte seien voll von Düften und Gerüchen, erklärt «oeku - Kirche und Umwelt« in einer Medienmitteilung. «Die Aktion ist Teil einer Reihe zu den fünf Sinnen, die von 2016 bis 2020 läuft. Von Gerüchen und Düften ist in der Bibel oft die Rede. Sie spielen in den Beziehungen zu anderen Menschen, zur Welt und zu Gott eine wichtige Rolle. Beispielsweise riecht Gott das von Noah dargebrachte Opfer gerne, auch wenn ihm die Bosheit des menschlichen Herzens stinkt. Gerüche werden Gott unangenehm, wenn liturgischer Wohlgeruch und praktisches Handeln nicht übereinstimmen.»
«Mehr als ein Drittel der Gläubigen der katholischen Kirche in der Schweiz hat einen Migrationshintergrund. Über 25 verschiedene Sprachmissionen sind von der Kirche eingerichtet worden ‒ von Albanisch bis Vietnamesisch. Ermöglicht wird die Migrantenpastoral namentlich durch die finanziellen und administrativen Beiträge der staatskirchenrechtlichen Institutionen», so Walter Müller in der Medienmitteilung der SBK. | zvg
«Mehr als ein Drittel der Gläubigen der katholischen Kirche in der Schweiz hat einen Migrationshintergrund. Über 25 verschiedene Sprachmissionen sind von der Kirche eingerichtet worden ‒ von Albanisch bis Vietnamesisch. Ermöglicht wird die Migrantenpastoral namentlich durch die finanziellen und administrativen Beiträge der staatskirchenrechtlichen Institutionen», so Walter Müller in der Medienmitteilung der SBK. | zvg

Migrantenseelsorge soll reorganisiert werden

10.03.2017, 12:12

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat sich an ihrer Vollversammlung im solothurnischen Mariastein mit der künftigen Ausrichtung der Migrantenseelsorge befasst. Konkret ging es um Fragen, wer die Anstellungsverträge macht, oder über welche Kanäle die einzelnen Migrantenseelsorgen finanziert werden, so SBK-Sprecher Walter Müller. Diese Fragen sollen «systematisch angegangen werden», erklärte Müller. Das Projekt wird von der SBK und der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ) gemeinsam «an die Hand genommen», heisst es in der Medienmitteilung.
Als Präsident der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK) wird der Basler Weihbischof Denis Theurillat zusammen mit dem Bischof der Christkatholischen Kirche der Schweiz, Dr. Harald Rein, an Ostern einen Vespergottesdienst für alle Kirchen in Bern feiern. | © Andreas C. Müller
Als Präsident der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK) wird der Basler Weihbischof Denis Theurillat zusammen mit dem Bischof der Christkatholischen Kirche der Schweiz, Dr. Harald Rein, an Ostern einen Vespergottesdienst für alle Kirchen in Bern feiern. | © Andreas C. Müller

Gemeinsam Ostern für Ost und West

07.03.2017, 08:21

Nur selten feiern die Kirchen der westlichen und der östlichen Traditionen die Auferstehung Christi am gleichen Sonntag. 2017 fallen die unterschiedlichen Osterdaten wieder einmal zusammen. Die Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen in der Schweiz (AGCK.CH) ermutigt in einer Medienmitteilung alle Gemeinden in der Schweiz, diesen besonderen Ostertermin durch eine Feier gemeinsam zu begehen.
Oeku Kirche und Umwelt empfiehlt am 21. Mai 2017 ein JA zur Energiestrategie 2050. | © Marie-Christine Andres
Oeku Kirche und Umwelt empfiehlt am 21. Mai 2017 ein JA zur Energiestrategie 2050. | © Marie-Christine Andres

oeku sagt JA zur Energiestrategie 2050

28.02.2017, 10:20

Der ökumenische Verein oeku Kirche und Umwelt empfiehlt, die Energiestrategie 2050 anzunehmen, über die am 21. Mai 2017 abgestimmt wird. So trage die Schweiz zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Bewahrung der Schöpfung bei, sagt der oeku-Vorstand. Die in der Energiestrategie enthaltenen, gezielten Massnahmen gehen in eine Richtung, wie sie die Kirchen schon lange fordern. Da es sich bei der Energiestrategie 2050 zudem um ein demokratisch breit abgestütztes und legitimiertes Gesetzespaket handle, empfiehlt Der oeku-Vorstand mit grosser Überzeugung ein JA am 21. Mai 2017. 
Der oeku-Vorstand hat am 18. Februar 2017 ein ausführliches Dokument zur Energiestrategie 2050 verabschiedet.
Der Nationalrat beschloss an seiner Sommersession in diesem Jahr die Kürzung der Entwicklungshilfe auf 0,48 Prozent des Bruttonationaleinkommnens. Im Herbst wird der Ständerat das Geschäft behandeln. Weitere Kürzungen dürften folgen. | © Roger Wehrli
Der Nationalrat beschloss an seiner Sommersession in diesem Jahr die Kürzung der Entwicklungshilfe auf 0,48 Prozent des Bruttonationaleinkommnens. Im Herbst wird der Ständerat das Geschäft behandeln. Weitere Kürzungen dürften folgen. | © Roger Wehrli

Gegen Bedingungen an Entwicklungshilfe

23.02.2017, 13:59

Caritas Schweiz kritisiert die Forderung, die «Entwicklungshilfe» nach asylpolitischen Interessen auszurichten – sei dies bei der Debatte um die strategische Ausrichtung des entwicklungspolitischen Engagements der Schweiz oder bei der kürzlichen Auseinandersetzung um eritreische Flüchtlinge. Einige Parlamentarier fordern regelmässig, die Entwicklungszusammenarbeit mit asylpolitischen Forderungen zu verknüpfen.
Begeistert mit ihrer Art, volksnah und unnachgiebig für ihren Traum einzutreten, sowohl Medien als auch Publikum: Jacqueline Straub. | © Andreas C. Müller
Begeistert mit ihrer Art, volksnah und unnachgiebig für ihren Traum einzutreten, sowohl Medien als auch Publikum: Jacqueline Straub. | © Andreas C. Müller

«Glaube, nicht Geschlecht zählt»

17.02.2017, 16:31

Am Montag, 13. Februar 2017, hat Jacqueline Straub in Muri ihr neues Buch «Endlich Priesterin sein!» vorgestellt. Mit theologischen Argumenten erklärt sie, weshalb auch Frauen Priesterinnen werden sollten. Wichtig sei ihrer Meinung nach auch, dass die Bischöfe Mut fassten und einstünden für das Anliegen des Frauenpriestertums. Sie selbst wolle mit dem Schreiben von Büchern und mit Interviews Aufklärungsarbeit leisten, so die Theologin.