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Begeistert mit ihrer Art, volksnah und unnachgiebig für ihren Traum einzutreten, sowohl Medien als auch Publikum: Jacqueline Straub. | © Andreas C. Müller
Begeistert mit ihrer Art, volksnah und unnachgiebig für ihren Traum einzutreten, sowohl Medien als auch Publikum: Jacqueline Straub. | © Andreas C. Müller

«Glaube, nicht Geschlecht zählt»

17.02.2017, 16:31

Am Montag, 13. Februar 2017, hat Jacqueline Straub in Muri ihr neues Buch «Endlich Priesterin sein!» vorgestellt. Mit theologischen Argumenten erklärt sie, weshalb auch Frauen Priesterinnen werden sollten. Wichtig sei ihrer Meinung nach auch, dass die Bischöfe Mut fassten und einstünden für das Anliegen des Frauenpriestertums. Sie selbst wolle mit dem Schreiben von Büchern und mit Interviews Aufklärungsarbeit leisten, so die Theologin.
Stefan Kemmler, der neue Domherr des Standes Basel-Stadt, im Jahre 2010 vor der Laurenzius-Kapelle in Erlinsbach. | © Roger Wehrli
Stefan Kemmler, der neue Domherr des Standes Basel-Stadt, im Jahre 2010 vor der Laurenzius-Kapelle in Erlinsbach. | © Roger Wehrli

Neue Domherren fürs Bistum Basel

14.02.2017, 21:16

Am Donnerstag, 16. Februar 2017, werden in Solothurn die Pfarrer Stefan Kemmler und Roland Häfliger als neue Domherren für die Stände Basel-Stadt und Luzern eingesetzt. Das Domkapitel ist ein Beratungsgremium des Bischofs und spielt bei der Bischofswahl eine wichtige Rolle. Stefan Kemmler wirkte vor seiner Zeit in Basel als Pfarrer der katholischen Pfarrei Erlinsbach, welche Katholikinnen und Katholiken aus den Kantonen Aargau und Solothurn umfasst. Zur Feier in Solothurn erwartet werden 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.    
Der Kanton will beispielsweise die Gebühren im Mahnwesen erhöhen. Das treffe überschuldete Personen  hart, konstatiert das Netzwerk Sozialer Aargau. | © Anne Burgmer
Der Kanton will beispielsweise die Gebühren im Mahnwesen erhöhen. Das treffe überschuldete Personen hart, konstatiert das Netzwerk Sozialer Aargau. | © Anne Burgmer

Gegen Sparmassnahmen

10.02.2017, 08:02

Das Netzwerk Sozialer Aargau lehnt die in den Kantonsfinanzen für 2018 vorgesehenen Sparmassnahmen ab. Begründung: Das Netzwerk Sozialer Aargau stellt fest, dass tendenziell die schwachen Gesellschaftsmitglieder aber auch strukturschwache Gemeinden von der Sparrunde betroffen würden.  
Fastenopfer bringt ein eigenes Kompensationsprojekt aus Kenia ein, bei dem 17 000 energieeffiziente Öfen installiert wurden. Über eine Laufzeit von sieben Jahren werden dadurch 90 000 Tonnen CO2 eingespart. | © Andreas C. Müller
Fastenopfer bringt ein eigenes Kompensationsprojekt aus Kenia ein, bei dem 17 000 energieeffiziente Öfen installiert wurden. Über eine Laufzeit von sieben Jahren werden dadurch 90 000 Tonnen CO2 eingespart. | © Andreas C. Müller

Fastenopfer kompensiert

08.02.2017, 10:51

Fastenopfer ist neuer Gesellschafter des kirchlichen CO2-Kompensationsfonds Klima-Kollekte. Durch die Aufnahme des Schweizer Hilfswerks als Gesellschafter weitet die Klima-Kollekte das Gesellschafternetzwerk international aus. Fastenopfer hat langjährige Beziehungen zu Projektpartnern im globalen Süden, von denen die Klima-Kollekte profitieren kann.
Die CVP-Aargau sagt «Ja» zur Unternehmenssteuerreform III. Deren Präsidentin Marianne Binder kritisiert die Kirchen für deren Ablehnung der Reform. | © Roger Wehrli
Die CVP-Aargau sagt «Ja» zur Unternehmenssteuerreform III. Deren Präsidentin Marianne Binder kritisiert die Kirchen für deren Ablehnung der Reform. | © Roger Wehrli

CVP-Präsidentin kritisiert Kirchen

06.02.2017, 12:12

Die Aargauer CVP-Präsidentin Marianne Binder hat Daniel Kosch, Christoph Weber-Berg und Marcel Notter als Vertreter landeskirchlicher Körperschaften für deren Äusserungen zur Unternehmenssteuerreform III im Aargauer Pfarrblatt Horizonte kritisiert. «Wenn Sie finanzielle Ausfälle beklagen, dann liegt das vor allem daran, dass die Leute scharenweise aus den Kirchen austreten und sich die Kirchensteuern sparen.» Von verschiedenen Landeskirchen wie auch von Seiten der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ) waren für den Fall eines «Ja» zur USR III zu bedenken gegeben worden, dass die Kirchen  infolge geringerer Steuereinnahmen bei ihren sozialen Leistungen würden sparen müssen.
Deutlich schlanker und übersichtlicher ist die neue Homepage des Bistums Basel. Viele Fotos und ein helles und frisches Layout laden zum surfen ein. | © Ausschnitt Screenshot
Deutlich schlanker und übersichtlicher ist die neue Homepage des Bistums Basel. Viele Fotos und ein helles und frisches Layout laden zum surfen ein. | © Ausschnitt Screenshot

Bistum Basel mit neuer Homepage

02.02.2017, 14:47

Die Mitteilung über die neue Homepage des Bistums Basel ist kurz und beschreibt die wichtigsten Gründe für die Neuerung: Es geht um die bessere Erkennbarkeit als religöser Organisation mit Ausrichtung auf die Hauptzielgruppen Mitarbeitende und Öffentlichkeit. Zudem wurden die Navigation und die Suchfunktion vereinfacht. Mit grossen Fotokacheln, hinter denen sich Nachrichtenbeiträge verstecken, folgt die Seite dem Trend nach visuellem Inhalt. Interessante Neuerung: Unter der Rubrik «Über uns» findet man beim Feld «Bischofsrat» Fotos und kurze Statements wichtiger Ansprechpartner im Bistum Basel. 2013 war die Bistums-Homepage von Grund auf neu erstellt worden.
Bernd Nilles leitet seit neun Jahren erfolgreich die internationale katholische Allianz der «Fastenopfer-Hilfswerke» CIDSE, die in Belgien ansässig ist. Aus seiner Arbeit kennt er Fastenopfer als Mitgliedsorganisation der Allianz und aus eigener Erfahrung von Besuchen in Luzern. Mit dem Wechsel zu Fastenopfer steht auch der Umzug der Familie Nilles von Belgien in die Schweiz bevor – «In eine neue Kultur zu wechseln, ist immer eine Freude, aber auch eine Herausforderung», so Bern Nilles. | © CIDSE/ Fastenopfer
Bernd Nilles leitet seit neun Jahren erfolgreich die internationale katholische Allianz der «Fastenopfer-Hilfswerke» CIDSE, die in Belgien ansässig ist. Aus seiner Arbeit kennt er Fastenopfer als Mitgliedsorganisation der Allianz und aus eigener Erfahrung von Besuchen in Luzern. Mit dem Wechsel zu Fastenopfer steht auch der Umzug der Familie Nilles von Belgien in die Schweiz bevor – «In eine neue Kultur zu wechseln, ist immer eine Freude, aber auch eine Herausforderung», so Bern Nilles. | © CIDSE/ Fastenopfer

Neue Geschäftsleitung bei Fastenopfer

31.01.2017, 20:39

Gemäss Medienmitteilung von Fastenopfer Schweiz, übernimmt Bernd Nilles, der heutige Generalsekretär des internationalen Netzwerks der «Fastenopfer-Hilfswerke» CIDSE, per 19. April 2017 die Leitung von Fastenopfer. Mit dem 46-jährigen Deutschen hat der Stiftungsrat eine international vernetzte Führungskraft mit über 20 Jahren Erfahrung in Zivilgesellschaft, Kirche und Entwicklungspolitik gewählt. Bernd Nilles bringt seine Erfahrungen  in nationalen und internationalen entwicklungspolitischen Kampagnen mit, die er für und mit dem deutschen Hilfswerk Misereor erfolgreich führen konnte. «Mit ihm kommt eine Führungsperson zu Fastenopfer, welche die gleichen Werte teilt und die Kultur unseres kirchlichen Hilfswerks bereits gut kennt», bestätigt Stiftungsratspräsident Bischof Felix Gmür.
Nicht nur auf der Strasse, auch in den Kirchen und kirchlichen Organisation formiert sich breiter Widerstand gegen die Migrationspolitik Donald Trumps. Gemäss dem katholischen Nachrichtenportal kath.ch erklärte sich die US-Abteilung der katholischen Friedensbewegung «Pax Christi» solidarisch mit «unseren eingewanderten Brüdern und Schwestern, die in Angst vor der Abschiebung und Trennung von ihren Familien leben». Kein Flüchtling habe grundlos seine Heimat verlassen, viele seien Situationen der Armut, der Bandengewalt und des Terrors entflohen. | © Ruedi Bader
Nicht nur auf der Strasse, auch in den Kirchen und kirchlichen Organisation formiert sich breiter Widerstand gegen die Migrationspolitik Donald Trumps. Gemäss dem katholischen Nachrichtenportal kath.ch erklärte sich die US-Abteilung der katholischen Friedensbewegung «Pax Christi» solidarisch mit «unseren eingewanderten Brüdern und Schwestern, die in Angst vor der Abschiebung und Trennung von ihren Familien leben». Kein Flüchtling habe grundlos seine Heimat verlassen, viele seien Situationen der Armut, der Bandengewalt und des Terrors entflohen. | © Ruedi Bader

US-Kirchen gegen Trump-Migrationspolitik

30.01.2017, 11:03

Ein breites Bündnis kirchlicher Hilfsorganisationen der USA hat sich bestürzt über die Migrationspolitik von Präsident Donald Trump geäussert. Am Freitag (Ortszeit) legten sie in Washinton eine gemeinsame Stellungnahme vor. Wie kath.ch berichtet, lehnen Kirchenvertreter die Pläne zum Grenzmauerbau und die Zurückweisung muslimischer Flüchtlinge klar ab. Statt Verteidigung und Angst müssten Grundhaltungen wie Aufnahme, Mitgefühl und Begegnung gefördert werden. «Es gibt für uns kein ‚entweder-oder‘. Wir können gleichzeitig unsere Bürger schützen und Neuankommende willkommen heissen. Die Sorge um die Notleidenden gehört zum Kern unseres Glaubens», so Schwester Donna Markham, Präsidentin von Catholic Charities USA, einem Dachverband von 160 Organisationen.
Für viele Ausländerinnen und Ausländer, deren Familien seit Generationen in der Schweiz lebten, sei die Schweiz deren Heimat, nur hätten sie keinen roten Pass, argumentiert die bischöfliche Kommission Justitia et Pax. «Auch in den Kirchen sind viele Ausländerinnen und Ausländer integriert und engagiert. Das kirchliche Leben wäre ohne sie nicht denkbar». | © Andreas C. Müller
Für viele Ausländerinnen und Ausländer, deren Familien seit Generationen in der Schweiz lebten, sei die Schweiz deren Heimat, nur hätten sie keinen roten Pass, argumentiert die bischöfliche Kommission Justitia et Pax. «Auch in den Kirchen sind viele Ausländerinnen und Ausländer integriert und engagiert. Das kirchliche Leben wäre ohne sie nicht denkbar». | © Andreas C. Müller

Justitia et Pax für Einbürgerung

26.01.2017, 11:19

Junge Ausländerinnen und Ausländer, deren Familien seit Generationen in der Schweiz leben und die hier längstens integriert sind, sollen sich leichter einbürgern lassen können. Über diese Verfassungsänderung ist die Schweizer Bevölkerung am 12. Februar 2017 an die Urne gebeten. «Die Möglichkeit einer erleichterten Einbürgerung wäre ein starkes Zeichen der Anerkennung ihrer Beiträge und Leistungen für unsere Gesellschaft», erklärt die bischöfliche Kommission Justitia et Pax in einer Medienmitteilung. «Damit zeigen wir ihnen, dass ihre Teilhabe und Teilnahme an unserem gesellschaftlichen Zusammenleben wichtig ist. Überdies handelt es sich bei der Abstimmungsfrage um eine erleichterte, nicht um eine automatische Einbürgerung. Weiterhin können Kantone und Gemeinden Widerspruch einlegen.»    
Die Situation armutsbetroffener Menschen könnte sich mit einem Ja zur Unternehmenssteuerreform III verschärfen, glaubt man bei Caritas Schweiz. | © Andreas C. Müller
Die Situation armutsbetroffener Menschen könnte sich mit einem Ja zur Unternehmenssteuerreform III verschärfen, glaubt man bei Caritas Schweiz. | © Andreas C. Müller

USR III: Hilfswerke warnen

24.01.2017, 06:45

Aus Sicht von Caritas Schweiz und anderer kirchlicher Hilfswerke verheisst die Unternehmenssteuerreform III für Entwicklungsländer, aber auch für arme Menschen in der Schweiz nichts Gutes. Das katholische Hilfswerk Fastenopfer befürchtet, dass die Spendenbereitschaft bei der Bevölkerung infolge wachsender Steuerbelastung durch die Reform sinkt. Bei Caritas geht man davon aus,  dass fehlende Steuereingänge durch gravierenden Sozialabbau kompensiert werden.