Story der Woche
Am 5. November 2016 fand in Aarau einer der vielleicht grössten Anlässe statt, an dem Flüchtlinge direkt und in ihrer je eigenen Sprache zu ihren Integrationserfahrungen im Aargau befragt wurden und sich äussern konnten. Die Ergebnisse der Einzelfragebogen und die Auswertungen der Gruppengespräche offenbaren nun, wo Handlungsbedarf besteht: Beim Kontakt zur einheimischen Bevölkerung und der Beteiligung von Flüchtlingen an Projekten. | © Andreas C. Müller
Am 5. November 2016 fand in Aarau einer der vielleicht grössten Anlässe statt, an dem Flüchtlinge direkt und in ihrer je eigenen Sprache zu ihren Integrationserfahrungen im Aargau befragt wurden und sich äussern konnten. Die Ergebnisse der Einzelfragebogen und die Auswertungen der Gruppengespräche offenbaren nun, wo Handlungsbedarf besteht: Beim Kontakt zur einheimischen Bevölkerung und der Beteiligung von Flüchtlingen an Projekten. | © Andreas C. Müller

Angst, den gesellschaftlichen Regeln nicht gewachsen zu sein

Es war der vielleicht grösste Anlass, an dem Flüchtlinge direkt und in ihrer je eigenen Sprache zu ihren Integrationserfahrungen im Aargau befragt wurden und sich äussern konnten. Die Ergebnisse der Einzelfragebögen und die Auswertungen der Gruppengespräche offenbaren nun, wo Handlungsbedarf besteht: Beim Kontakt zur einheimischen Bevölkerung und der Beteiligung von Flüchtlingen an Projekten. (mehr …)
Das Ehepaar Boss bringt gemeinsam Bücher heraus. Während sie Interviews mit bekannten Zeitgenossen führt, formt er aus den Notizen einen Text. Beide lieben den Stoff, aus dem ihre Geschichten sind: das ganz normale Leben. Jedem Gesprächspartner stellen Christina und Christian Boss auch die Frage nach Glauben und Ritualen. Horizonte ging der Frage nach, was die Kirche mit den Antworten anfängt. | © Roger Wehrli
Das Ehepaar Boss bringt gemeinsam Bücher heraus. Während sie Interviews mit bekannten Zeitgenossen führt, formt er aus den Notizen einen Text. Beide lieben den Stoff, aus dem ihre Geschichten sind: das ganz normale Leben. Jedem Gesprächspartner stellen Christina und Christian Boss auch die Frage nach Glauben und Ritualen. Horizonte ging der Frage nach, was die Kirche mit den Antworten anfängt. | © Roger Wehrli

Ein Ehepaar stellt die Gretchenfrage

Das Ehepaar Boss bringt gemeinsam Bücher heraus. Christina Boss führt Interviews mit bekannten Zeitgenossen, Christian Boss formt aus den Notizen lebendige Texte. Beide lieben den Stoff, aus dem ihre Geschichten sind: das ganz normale Leben. Jedem Gesprächspartner stellen die Autoren auch die Frage nach Glauben und Ritualen. Die Antworten zeigen, wie die Kirche Menschen heute abholen könnte. (mehr …)
Für verschiedene staatliche Anlaufstellen gibt es keine Obdachlosen im eigentlichen Sinne. Dem widersprechen christliche Institutionen wie das «Hope» in Baden. Es gebe zu wenig Sozialstudios und Notunterkünfe. Zudem fehle es an speziellen Unterbringungsmöglichkeiten für Personen, die aus Sicherheitsgründen in solchen Unterkünften nicht aufgenommen werden könnten. Diese Menschen bleiben auf der Strasse und sind existenziell gefährdet. | © Roger Wehrli
Für verschiedene staatliche Anlaufstellen gibt es keine Obdachlosen im eigentlichen Sinne. Dem widersprechen christliche Institutionen wie das «Hope» in Baden. Es gebe zu wenig Sozialstudios und Notunterkünfe. Zudem fehle es an speziellen Unterbringungsmöglichkeiten für Personen, die aus Sicherheitsgründen in solchen Unterkünften nicht aufgenommen werden könnten. Diese Menschen bleiben auf der Strasse und sind existenziell gefährdet. | © Roger Wehrli

Obdachlos im Aargau

Christliche Institutionen wie das «Hope» und die Heilsarmee stellen im Aargau für Obdachlose Unterkünfte zur Verfügung. Der Ansturm ist gross, denn diese Unterkünfte sind billig und entsprechend attraktiv, wenn Gemeinden dem Gesetz folgend Obdachlose unterbringen müssen. Es fehlen aber nicht nur Sozialstudios, sondern auch Unterkünfte für Obdachlose mit gesundheitlichen Problemen und Suchterkrankungen. Aus Sicherheitsgründen erhalten diese Menschen kein Obdach – mit fatalen Folgen, wie die Recherche von Horizonte zeigt. (mehr …)
In den beiden Pastoralräumen «Region Brugg-Windisch» und «Am Mutschellen» werden Ideen zur Realisierung einer erfolgreichen Nahraumpastoral entwickelt. | © Anne Burgmer
In den beiden Pastoralräumen «Region Brugg-Windisch» und «Am Mutschellen» werden Ideen zur Realisierung einer erfolgreichen Nahraumpastoral entwickelt. | © Anne Burgmer

Aargauer Wege zur Kirche im Dorf

Das Thema Nahraumpastoral hat wenig mit dem Umgraben eines Stückes Land zu tun. Doch hilft das Beispiel, zu verstehen, was  das Pilotprojekt von Bistum Basel und Katholischer Landeskirche ist: notwendige Arbeit, bevor etwas wachsen kann. (mehr …)
Adrian Bolzern ist Zirkusleute-, Schausteller- und Markthändlerpfarrer mit Leib und Seele. Denn diese Aufgabe entspricht vollends seinem Verständnis von Seelsorge, «die dorthin gehen soll, wo die Leute sind». Zum Beispiel ins Shoppingcenter Pilatusmarkt. Die aktuelle Story der Woche erzählt von Weihnächtlichem unterm Chapiteau. | Foto © Roger Wehrli
Adrian Bolzern ist Zirkusleute-, Schausteller- und Markthändlerpfarrer mit Leib und Seele. Denn diese Aufgabe entspricht vollends seinem Verständnis von Seelsorge, «die dorthin gehen soll, wo die Leute sind». Zum Beispiel ins Shoppingcenter Pilatusmarkt. Die aktuelle Story der Woche erzählt von Weihnächtlichem unterm Chapiteau. | Foto © Roger Wehrli

Lichtträger sein in unserer Zeit

Donnerstag, 8. Dezember 2016. Maria Empfängnis. In Luzern ein offizieller Feiertag. Der Pilatusmarkt in Kriens hingegen hat geöffnet. Seit zehn Jahren gibt es dieses Shoppingcenter. Seit zehn Jahren tritt dort im Advent der Zirkus Stey auf. Einmal während dieser Zeit wird in der Mini-Manege ein vorweihnächtlicher Gottesdienst gefeiert. Geleitet von Zirkuspfarrer Adrian Bolzern. (mehr …)
Mit Abschluss der Aussenrenovation erhält das Verenamünster sein barockes Aussehen zurück. Neu sind Fassadenflächen weiss und die Einfassungen rot eingefärbt. Dank technischer Raffinesse wie beispielsweise einer speziellen Schutzfuge über dem Sockel und einer Schutzverglasung soll das Ergebnis nun mindestens 50 Jahre halten. | © Werner Rolli
Mit Abschluss der Aussenrenovation erhält das Verenamünster sein barockes Aussehen zurück. Neu sind Fassadenflächen weiss und die Einfassungen rot eingefärbt. Dank technischer Raffinesse wie beispielsweise einer speziellen Schutzfuge über dem Sockel und einer Schutzverglasung soll das Ergebnis nun mindestens 50 Jahre halten. | © Werner Rolli

Rebarockisierung in Bad Zurzach

Mit Abschluss der Aussenrenovation erhält das Verenamünster sein barockes Aussehen zurück. Neu sind Fassadenflächen weiss und die Einfassungen rot eingefärbt. Dank technischer Raffinesse soll das Ergebnis nun mindestens 50 Jahre halten. (mehr …)
Priorin Irene Gassmann und Denkmalpflegerin Isabel Haupt posieren vor der neu eingesetzten Brandschutztüre im Klausurbereich. Nach zwei Jahren im Provisorium während Renovationsarbeiten konnten die Schwestern des Klosters Fahr am 9. November 2016 in ihre angestammten Räume zurückkehren. Horizonte war zwei Wochen später für eine Standortbestimmung zu Besuch. | © Andreas C. Müller
Priorin Irene Gassmann und Denkmalpflegerin Isabel Haupt posieren vor der neu eingesetzten Brandschutztüre im Klausurbereich. Nach zwei Jahren im Provisorium während Renovationsarbeiten konnten die Schwestern des Klosters Fahr am 9. November 2016 in ihre angestammten Räume zurückkehren. Horizonte war zwei Wochen später für eine Standortbestimmung zu Besuch. | © Andreas C. Müller

«Wir sind k.o., aber glücklich»

Nach vier Jahren Renovation und Leben im Provisorium konnten die Fahrer Schwestern am 9. November 2016 wieder in ihre angestammten Räume zurückkehren. Mit Priorin Irene Gassmann und der verantwortlichen Denkmalpflegerin Isabel Haupt nahm Horizonte das Ergebnis in Augenschein und staunte: Für Umbauten in historischen Gebäuden sind unkonventionelle Lösungen gefragt, derweil die Schwesterngemeinschaft mit neuen Formen des Klosterlebens experimentieren will. (mehr …)
Die Zusammenstellung der verschiedene Screenshots macht es deutlich: Es geht um ein und dieselbe Sache, die Reformierte Kirche. Gleichzeitig sind deutliche Unterschiede auszumachen. Über einen möglichen einheitlichen Auftritt aller reformierten Aargauer Kirchgemeinden wurde an der Synode der Reformierten Landeskirche Aargau am 16. November 2016 diskutiert. | © Zusammenstellung Anne Burgmer
Die Zusammenstellung der verschiedene Screenshots macht es deutlich: Es geht um ein und dieselbe Sache, die Reformierte Kirche. Gleichzeitig sind deutliche Unterschiede auszumachen. Über einen möglichen einheitlichen Auftritt aller reformierten Aargauer Kirchgemeinden wurde an der Synode der Reformierten Landeskirche Aargau am 16. November 2016 diskutiert. | © Zusammenstellung Anne Burgmer

Kirche ist mehr als ein Gebäude

Der Kirchenrat wollte an der Synode vom 16. November 2016 die Grundlage für einen einheitlichen Auftritt der 75 reformierten Kirchgemeinden im Aargau schaffen. Allein die Synodalen gingen nur zum Teil auf den Antrag ein. Um den entsprechenden Punkt in der Traktandenliste war allerdings bereits im Vorfeld gerungen worden.
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Die Römisch-Katholische Landeskirche verschickte Ende Juni 2016 eine Einladung zur Schulung «Leitfaden Geschäftsführung und Archivierung mit Ordnungssystem» an alle Kirchenpflegen, Finanzverwaltungen und Pfarrämter im Aargau. Und es geschahen Zeichen und Wunder: «Wir rechneten mit rund 50 Interessierten», erinnert sich Marcel Notter, Generalsekretär der Landeskirche. «Doch es entwickelte sich eine Verdreifachung der Teilnehmenden.» Die Horizonte-Story der Woche erzählt vom Geheimnis hinter diesem Kurserfolg. | © Carmen Frei
Die Römisch-Katholische Landeskirche verschickte Ende Juni 2016 eine Einladung zur Schulung «Leitfaden Geschäftsführung und Archivierung mit Ordnungssystem» an alle Kirchenpflegen, Finanzverwaltungen und Pfarrämter im Aargau. Und es geschahen Zeichen und Wunder: «Wir rechneten mit rund 50 Interessierten», erinnert sich Marcel Notter, Generalsekretär der Landeskirche. «Doch es entwickelte sich eine Verdreifachung der Teilnehmenden.» Die Horizonte-Story der Woche erzählt vom Geheimnis hinter diesem Kurserfolg. | © Carmen Frei

Suchen war gestern

Die Römisch-Katholische Landeskirche verschickte Ende Juni 2016 eine Einladung zur Schulung «Leitfaden Geschäftsführung und Archivierung mit Ordnungssystem» an alle Kirchenpflegen, Finanzverwaltungen und Pfarrämter im Aargau. Und es geschahen Zeichen und Wunder: «Wir rechneten mit rund 50 Interessierten», erinnert sich Marcel Notter, Generalsekretär der Landeskirche. «Doch es entwickelte sich eine Verdreifachung der Teilnehmenden. Wir mussten umgehend Zusatzkurse organisieren.» (mehr …)
Die Juseso-Fricktal (von links: Simon Hohler, Elena Keller, Viola Stalder, Tamina Spiess, Yannik Müller - ohne Sonja Gassmann).
wird redimensioniert, weil kirchliche Jugendarbeit künftig von den Pastoralräumen organisiert werden soll. Entsprechende Stellen dürften jedoch wohl kaum überall in absehbarer Zeit geschaffen werden, da die Pastoralräume im Fricktal noch gar nicht errichtet sind. Insofern wird bei der kirchlichen Jugendarbeit erst einmal gespart. | © Roger Wehrli
Die Juseso-Fricktal (von links: Simon Hohler, Elena Keller, Viola Stalder, Tamina Spiess, Yannik Müller - ohne Sonja Gassmann). wird redimensioniert, weil kirchliche Jugendarbeit künftig von den Pastoralräumen organisiert werden soll. Entsprechende Stellen dürften jedoch wohl kaum überall in absehbarer Zeit geschaffen werden, da die Pastoralräume im Fricktal noch gar nicht errichtet sind. Insofern wird bei der kirchlichen Jugendarbeit erst einmal gespart. | © Roger Wehrli

Solidaritätsprinzip am seidenen Pastoralraumfaden

Als älteste kirchliche Jugendseelsorgestelle im Aargau organisierte die Juseso regionale Anlässe und unterstützte die Pfarreien in der Jugendarbeit vor Ort. Für 2018 steht der Juseso ein Kahlschlag bevor, die Jugendarbeit soll in den Pastoralraumgebieten verankert werden. Eine Herausforderung insofern, als dass die meisten Pastoralräume der Region bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht errichtet sein werden. (mehr …)