Zu den kirchlichen Unterstützern der Konzernverantwortungsinitiative gehört auch die Präsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF), Simone Curau-Aepli. | © SKF

Abwasser reinigen und Luft filtern

Marie-Christine Andres Schürch, 1.2.19

Simone Curau-Aepli, Präsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds SKF, erläutert in einem Meinungsbeitrag vom 31. Januar 2019 das Engagement für die Konzernverantwortungsinitiative (KoVI). Sowohl in Bolivien wie in Südafrika habe sie persönlich erlebt, wie Minenbetreiber und politisch Verantwortliche selbstsüchtig wirtschaften. Kontaminiertes Wasser vergifte Bäche, Felder und Gärten mit Chemikalien. Wären diese Minen in der Schweiz, so Simone Curau-Aepli, wären Menschenrechte und Umweltstandards durch eine Vielzahl von Gesetzen geschützt, doch für die Produktion im Ausland griffen unsere Gesetze nicht. Aus Sicht des SKF widerspreche es unseren Grundwerten, wenn Schweizer Konzerne soziale und ökologische Standards im Ausland nicht einhielten. Da setze die Konzernverantwortungsinitiative (KoVI) an. Die Sorgfaltsprüfungspflicht fordert, dass Konzerne sich so verhalten, wie sie es auch in der Schweiz tun müssten: Abwasser reinigen, Luft filtern und Menschen nicht ausbeuten. Missachten die Konzerne ihre Sorgfalts­prüfungs­pflicht, müssen sie vor einem Schweizer Gericht für ihre Handlungen geradestehen. Der Verbandsvorstand des SKF unterstützt zusammen mit über 100 anderen Organisationen die KoVI. Zusammen mit den Evangelischen Frauen Schweiz EFS engagiert er sich bei «Kirche für Konzernverantwortung»

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