In der Schweiz wurde zuletzt im Rahmen des Abstimmungskampfes über die Selbstbestimmungsinitiative der SVP über die Menschenrechte diskutiert. Die Initiative verlangte, dass Schweizer Recht vor europäischem Recht Vorrang haben sollte, beziehungsweise Urteile des Euopäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Strassburg für die Schweiz nicht mehr automatisch bindend sein sollten. | © Andreas C. Müller

70 Jahre Menschenrechte

Andreas C. Müller, 10.12.18

Am 10. Dezember 1948 – also vor 70 Jahren – verkündete die Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Seitdem erinnert der Internationale Tag der Menschenrechte immer am 10. Dezember an deren Verabschiedung. Erstmals wurden die Menschenrechte allerdings im Zuge der französischen Revolution von 1789 proklamiert. Kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs einigten sich dann die Vereinten Nationen auf einen Katalog von Grundrechten, der gleichermaßen für alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, politischer Überzeugung oder Religion – gelten sollte. Allerdings dauerte es weitere 18 Jahre, bis die Menschenrechte als ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen auf globaler Ebene verankert werden konnten.

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