Beim Frauenkirchenstreik steht nicht das Streiken im eigentlichen Sinne im Vordergrund. Vielmehr wird zu Aktivitäten vor Ort aufrufen. Dies könne auch eine «Teilete» sein, die anstelle eines Gottesdienstes angeboten werde. | © Anne Burgmer

Auch Kirchenfrauen wollen streiken

Andreas C. Müller, 24.3.19

«Gleichberechtigung. Punkt. Amen.» Unter diesem Motto sollen sich Kirchenfrauen unter die Streikenden mischen, wenn am 14. Juni der nationale Frauenstreik stattfindet. Dazu werden erschiedene kirchliche Frauengruppen, darunter der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF) und die Interessengemeinschaft Feministische Theologinnen, aufrufen. Gleichzeitig wird auch zur Teilnahme an einem Frauenkirchenstreik vom 15. und 16. Juni aufgerufen. Für letztgenanntes Datum hätten engagierte Kirchenfrauen eine «Arbeitsgruppe Kirchenstreik» gebildet. Die Forderung des Frauenkirchenstreiks lautet: «Wir wollen eine Kirche, die Frauen auf allen Ebenen mitreden, mittun und mitentscheiden lässt», so Kathrin Winzeler vom SKF.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er erscheint alternierend zur Printausgabe alle zwei Wochen – immer mit den aktuellsten Horizonte-Geschichten und oftmals spannenden Verlosungen.