Jeweils jeden Donnerstag um 20 Uhr sollen Kerzen ins Fenster gestellt und gebetet werden. | © Andreas C. Müller

Bischöflicher Aufruf: Kerzen vors Fenster

Andreas C. Müller, 18.3.20

Die evangelisch-reformierte und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz setzen in Zeiten der Corona-Krise zusammen ein Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung. Bis Gründonnerstag werden im ganzen Land jeweils am Donnerstagabend um 20 Uhr Kerzen auf den Fenstersimsen entzündet. Die Menschen sind zum gemeinsamen Gebet eingeladen. «Ein Lichtermeer der Hoffnung soll sich so durch das ganze Land ziehen», erklärt Felix Gmür, Bischof von Basel und Vorsitzender der Schweizer Bischofskonferenz. Gebetet werden soll für die am Virus Erkrankten, für die im Gesundheitswesen Arbeitenden und für alle Menschen, die angesichts der aktuellen Lage zu vereinsamen drohen.

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