Das Orinariat des Bistums Basel in Solothurn. Hier erhielt das Missbrauchsofper Einsicht in die Personalakte des Täters. Im Bericht heisst es auch, das Bistum Basel habe die entsprechende Akte bereits im Februar 2019 an die Erzdiözese Freiburg weitergegeben. Dort will man die Post nicht erhalten haben. | © zvg/Bistum Basel

Akteneinsicht: Bistum Basel schneidet gut ab

Anne Burgmer, 10.4.19

Im Rahmen eines Missbrauchsfalles führten die Spuren des deutschen ARD Magazins Report Mainz auch nach Solothurn. Ein Missbrauchsopfer hatte in der eigentlich zuständigen Erzdiözese Freiburg um Akteneinsicht gebeten und war abgewiesen worden: es gebe keine entsprechende Personalakte zum Täter. Im Bistum Basel allerdings lag eine Akte zum Täter vor, hier bekam das Missbrauchsopfer Einsicht. Damit handhabt das Bistum Basel die Akteneinsicht, die für die Opfer ein zentraler Punkt ist, offener als die meisten deutschen Diözesen. Diese regeln die Akteneinsicht uneinheitlich, wie eine entsprechende Umfrage des TV-Magazins ergab.

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