14.09.2020

Gott geht nicht mehr an die Urne

Während mehr als 100 Jahren war die Christlichdemokratische Volkspartei CVP das politische Zuhause der meisten Katholiken und auch vieler anderer Menschen in der Schweiz, deren politisches Engagement auf christlichen Traditionen und Werten fusste. Nun hat die Partei, im 109. Jahr ihres Bestehens, beschlossen, mit einem neuen Namen bei der Wählerschaft zu punkten. Zusammen mit der BDP, der Bürgerlich-Demokratischen Partei, will die CVP als «die Mitte» den Ausgleich zwischen Links und Rechts schaffen und den Neubeginn wagen, ohne das christliche C im Namen. Ein weiterer Beweis dafür, dass christliches und damit auch kirchliches Gedankengut in der Politik nicht mehr erwünscht sind. Die Neue Zürcher Zeitung hat sich mit CVP-Präsident Gerhard Pfister auf eine Abschiedstour durch die Stammlande der Partei gemacht. Den sehr lesenswerten Artikel finden Sie hier, auf der Webseite von kath.ch.