Die Fahrer Schwestern anlässlich der 888-Jahr-Feierlichkeiten im Januar 2018 mit Bundesrätin Doris Leuthard. | © Roger Wehrli

Buch zeigt Leben im Kloster Fahr

Andreas C. Müller, 20.7.18

17 Benediktinerinnen aus dem Kloster Fahr haben der Autorin Susann Bosshard-Kälin aus ihrem Leben erzählt und dabei kein Blatt vor den Mund genommen. Offen berichten sie vom Schönen und Schweren. Was es bedeutet, sich dem strengen Rhythmus von Arbeit und Gebet zu unterwerfen, in einer Gemeinschaft zu leben, die man sich nicht ausgesucht hat, und sie sprechen darüber, wie sich das Leben im Kloster in den letzten Jahren gewandelt hat. Dabei hat auch Kritik an der von Männern geprägten katholischen Kirche Platz. Der Fotograf Christoph Hammer hat die Schwestern ausserdem während Monaten mit der Kamera begleitet und fand überall offene Türen. Und die Historikerin Denise Schmid geht der Geschichte des Klosters Fahr nach, das vor 888 Jahren gegründet wurde. Am 1. September 2018 um 10.30 Uhr findet im Koster Fahr die Buch- und Bildervernissage im Rahmen eines Tages der offenen Tür statt.

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