Schweiz
Einmal jährlich wird eine Kollekte zugunsten der Arbeit der Kirche in den Medien aufgenommen. Diese fliesst zu 90 Prozent in die drei Katholischen Medienzentren der Schweiz. Im Gespräch treffen sich Sylvia Stam (links), Leiterin des Katholischen Medienzentrums in Zürich, und Laura Jacober, Redaktorin des vollständig spendenbasierten Radio Maria. | © Werner Rolli
Einmal jährlich wird eine Kollekte zugunsten der Arbeit der Kirche in den Medien aufgenommen. Diese fliesst zu 90 Prozent in die drei Katholischen Medienzentren der Schweiz. Im Gespräch treffen sich Sylvia Stam (links), Leiterin des Katholischen Medienzentrums in Zürich, und Laura Jacober, Redaktorin des vollständig spendenbasierten Radio Maria. | © Werner Rolli

Kirchensprache als Herausforderung – am 2. Juni ist Mediensonntag

  • Im Auftrag der Kommission für Kommunikation und Medien der Schweizer Bischöfe wird einmal jährlich eine Kollekte für die Medienarbeit aufgenommen, die zu 90 Prozent an die drei Katholischen Medienzentren in der Schweiz (kath.ch/cath.ch/catt.ch) geht.
  • Horizonte traf sich anlässlich des Mediensonntages am 1. und 2. Juni 2019 mit Sylvia Stam, Redaktionsleiterin von kath.ch, und Laura Jacober, Redaktorin bei Radio Maria Schweiz, zum Gespräch.
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Das dritte von zehn Geboten, welche die reformierte Landeskirche Zürich zum 500-Jahr-Reformationsjubiläum erarbeitet hat. | © Marie-Christine Andres
Das dritte von zehn Geboten, welche die reformierte Landeskirche Zürich zum 500-Jahr-Reformationsjubiläum erarbeitet hat. | © Marie-Christine Andres

Die reformierten Zehn Gebote

  • Was verbindet die Mitglieder der reformierten Kirche? Was macht diese Kirche aus? Eine Antwort gibt die Schrift «Reformiert durch zehn Gebote» der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich.
  • Im Aargau ist die Broschüre mit den reformierten Zehn Geboten erst punktuell ausgehängt.
  • Die Publikation sei jedoch ein wertvoller Beitrag, um künftig über Wesen und Profil der reformierten Kirche zu diskutieren, findet Frank Worbs, Leiter Kommunikation bei der reformierten Landeskirche Aargau.
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Das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) hat gute Chancen, am kommenden Wochenende an der Urne durchzukommen. Es soll Schluss machen mit unredlichen Steuerprivilegien für internationale Firmen. «Endlich», sagen die Befürworter, «um den Preis eines neuerlichen Steuerwettbewerbs», sagen die Gegner. Wie stark trifft die Vorlage die Kirchen, die in den meisten Kantonen der Schweiz auch von Unternehmungen Steuergelder beziehen? Horizonte hat nachgefragt. | © Andreas C. Müller
Das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) hat gute Chancen, am kommenden Wochenende an der Urne durchzukommen. Es soll Schluss machen mit unredlichen Steuerprivilegien für internationale Firmen. «Endlich», sagen die Befürworter, «um den Preis eines neuerlichen Steuerwettbewerbs», sagen die Gegner. Wie stark trifft die Vorlage die Kirchen, die in den meisten Kantonen der Schweiz auch von Unternehmungen Steuergelder beziehen? Horizonte hat nachgefragt. | © Andreas C. Müller

STAF-Vorlage: Alles halb so schlimm für die Kirchen?

  • Wenn am Wochenende das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) angenommen wird, betrifft dies auch die Kirchen.
  • Eine Umfrage von Horizonte zeigt: Die Kirchen werden zwar weniger Firmensteuern erhalten, doch halten sich die Verluste in Grenzen. Grössere Sorgen bereiten die  Kirchenaustritte.
  • Zürich trifft es mit 17,5 Millionen Franken Mindereinnahmen am härtesten, wobei dieses Szenario wohl allzu vorschnell auf gesamtschweizerische Verhältnisse übertragen wurde.
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Den Frauen reicht es. Im Rahmen des Frauenstreiks im Juni formiert sich auch der Frauenkirchenstreik. Koordiniert werden die verschiedenen Aktionen über die Homepage des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF). | © Marie-Christine Andres/Montage
Den Frauen reicht es. Im Rahmen des Frauenstreiks im Juni formiert sich auch der Frauenkirchenstreik. Koordiniert werden die verschiedenen Aktionen über die Homepage des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF). | © Marie-Christine Andres/Montage

In pinken Gummistiefeln zum Streik

  • Von konservativ bis liberal: Knapp 30 Jahre nach dem Streik von 1991 gehen Frauen am 14. Juni 2019 wieder auf die Strasse.
  • Mit dabei auch Kirchenfrauen: In pinken Gummistiefeln, mit Mitra und Streikpunkt.
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Solidaritätsfahne für Opfer sexuellen Missbrauchs im zürcherischen Pfäffikon. | © zvg
Solidaritätsfahne für Opfer sexuellen Missbrauchs im zürcherischen Pfäffikon. | © zvg

Ostern im Zeichen der Empörung

  • «Wir sind bestürzt und beschämt, traurig und wütend.» Mit diesen Worten und weit herum sichtbaren Fahnen am Kirchenturm wird im zürcherischen Pfäffikon ein Zeichen gegen sexuelle Gewalt gesetzt.
  • In der Osternacht wurde an die Aktion mit einem Schreiben angeknüpft, das die am Gottesdienst Teilnehmenden unterschreiben konnten. Dieses Dokument soll nun an die Bischöfe und Ordensoberen zugestellt werden.
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Angehörige des Pastoralraums Region Brugg-Windisch auf dem Weg zur Komplet ins Kloster Fahr. | © Roger Wehrli
Angehörige des Pastoralraums Region Brugg-Windisch auf dem Weg zur Komplet ins Kloster Fahr. | © Roger Wehrli

Schritt für Schritt zu einer neuen Kirche

  • Das Gebet «Schritt für Schritt» bittet um Veränderung in der Kirche,  für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung.
  • Bereits wird das Gebet in rund 30 Pfarreien und Gemeinschaften im In- und Ausland regelmässig gebetet.
  • Die Gebets-Initiative ging von vier Theologinnen aus, darunter die Priorin des Klosters Fahr, Irene Gassmann.
  • Vergangenen Donnerstag besuchte die Aargauer Landeskirche mit Interessierten die Komplet im Kloster Fahr, wo die Gebetsinitiative im Februar ihren Anfang genommen hatte.
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Vor Ostern ist Hochsaison für geistliche Musik. Luzern bot im Rahmen seines Oster-Festivals Verdis Requiem - und das erst noch mit Stardirigent Teodor Currentzis, dem Orchester musicAeterna und dem Chor der Staatsoper Perm. | © Alexandra Muraviova
Vor Ostern ist Hochsaison für geistliche Musik. Luzern bot im Rahmen seines Oster-Festivals Verdis Requiem - und das erst noch mit Stardirigent Teodor Currentzis, dem Orchester musicAeterna und dem Chor der Staatsoper Perm. | © Alexandra Muraviova

Die Kirchenmusik als Opfer der Entkirchlichung

  • Warum «Stabat Mater» und Requiem eigentlich vor Ostern nichts verloren haben und das kaum noch jemanden stört.
  • Wer sich umhört, merkt rasch: Auch viele Kirchenmusiker wissen nicht mehr, welche Musik wohin gehört. Und erst recht nicht die Liturgen.
  • Stören tut sich kaum jemand daran: Dafür ist die Entkirchlichung auch unter den Liebhabern der geistlichen Musik bereits zu stark fortgeschritten.
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«Die DEZA-Gelder machen rund einen Viertel am Gesamtbudget bei Fastenopfer aus», erklärt Daniel Hostettler, bei Fastenopfer Leiter Internationale Programme. Kürzungen bei der Entwicklungshilfe hätten somit auch Folgen für die Länderprogramme des kirchlichen Hilfswerks. | © Fastenopfer
«Die DEZA-Gelder machen rund einen Viertel am Gesamtbudget bei Fastenopfer aus», erklärt Daniel Hostettler, bei Fastenopfer Leiter Internationale Programme. Kürzungen bei der Entwicklungshilfe hätten somit auch Folgen für die Länderprogramme des kirchlichen Hilfswerks. | © Fastenopfer

«Stärkerer Druck auf Entwicklungshilfegelder»

  • Die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung OECD stellte der Schweizer Entwicklungshilfe ein gutes Zeugnis aus, kritisierte allerdings die Absicht, künftig mehr Gelder gezielt an migrationspolitische Ziele zu knüpfen.
  • Beim kirchlichen Hilfswerk Fastenopfer ist man enttäuscht, dass der für die Entwicklungshilfe zuständige Bundesrat Ignazio Cassis ein zunächst vereinbartes Gespräch mit Hilfswerksvertretern hat platzen lassen.
  • Daniel Hostettler, Leiter Internationale Programme bei Fastenopfer, befürchtet, dass der Druck auf die Entwicklungshilfe weiter zunehmen wird.
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Forscht zum Thema Trauer um Haustiere und berichtete in Zürich aus ihrer Arbeit: Tierärztin Marion Schmitt aus Hannover. | © Andreas C. Müller
Forscht zum Thema Trauer um Haustiere und berichtete in Zürich aus ihrer Arbeit: Tierärztin Marion Schmitt aus Hannover. | © Andreas C. Müller

«Es fehlt an Verständnis für Trauernde um ein Tier»

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Leitet seit zwei Jahren das kirchliche Hilfswerk Fastenopfer: Der gebürtige Deutsche Bernd Nilles.
Leitet seit zwei Jahren das kirchliche Hilfswerk Fastenopfer: Der gebürtige Deutsche Bernd Nilles.

Fastenkampagne: «Etwas zum Besseren verändern»

  • Seit über 50 Jahren führen die Hilfswerke «Brot für alle» und Fastenopfer jährlich eine Ökumenische Kampagne während Fastenzeit durch. Künftig soll diese nicht nur Spenden generieren, sondern auch dazu anregen, den eigenen Lebensstil u verändern.
  • Laut Direktor Bern Nilles will sich Fastenopfer nach der Konzernverantwortungsinitiative weiter politisch engagieren. Man sei Kirche und Kirche müsse politisch sein, so das Credo des gebürtigen Deutschen.
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Das Thema sexueller Missbrauch von Kindern, Jugendlichen und Frauen oder Männern in der katholischen Kirche stellt die Organisation vor eine Zerreissprobe. Für die Medien ist das Thema ein gefundenes Fressen. Die Bistümer Basel und St. Gallen reagierten mit einer Medienmitteilung auf teilweise verkürzte Berichterstattung. | © Symbolbild Roger Wehrli
Das Thema sexueller Missbrauch von Kindern, Jugendlichen und Frauen oder Männern in der katholischen Kirche stellt die Organisation vor eine Zerreissprobe. Für die Medien ist das Thema ein gefundenes Fressen. Die Bistümer Basel und St. Gallen reagierten mit einer Medienmitteilung auf teilweise verkürzte Berichterstattung. | © Symbolbild Roger Wehrli

Missbrauchsprävention: Basel und St. Gallen haben reagiert

  • Die Bistümer St. Gallen und Basel reagierten per Medienmitteilung auf die Behauptung, die katholische Kirche würde nur reden, und nicht handeln.
  • In Rom empfing Papst Franziskus Schweizer Missbrauchsopfer.
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Luciano Padrão koordiniert für Fastenopfer die Entwicklungszusammenarbeit in Brasilien. Unter der Präsidentschaft von Jair Bolsonaro dürfte die indigene Bevölkerung in ihren Rechten beschnitten und das Amazonasgebiet weiter ausgebeutet werden, befürchtet der Brasilianer. | © Andreas C. Müller
Luciano Padrão koordiniert für Fastenopfer die Entwicklungszusammenarbeit in Brasilien. Unter der Präsidentschaft von Jair Bolsonaro dürfte die indigene Bevölkerung in ihren Rechten beschnitten und das Amazonasgebiet weiter ausgebeutet werden, befürchtet der Brasilianer. | © Andreas C. Müller

«Schwere Zeiten für Indigene in Brasilien»

  • Luciano Padrão stammt aus Rio de Janeiro und ist seit mehr als 10 Jahren Koordinator des Fastenopfer-Landesprogrammes in Brasilien. Mit dem Amtsantritt von Präsident Jair Bolsonaro dürfte sich die Entwicklungszusammenarbeit erschweren.
  • Horizonte traf Luciano Padrão zum Interview. Dieser rechnet mit schweren Zeiten für die indigene Bevölkerung in Brasilien unter der neuen Regierung.
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«Wir alle wissen, wie es um unsere Kirche steht. Unrecht geschah und geschieht, Macht wurde und wird missbraucht», so Priorin Irene Gassmann am vergangenen Donnerstag in der Klosterkirche Fahr. Mit dem neuen  Gebet am Donnerstag sollen die Kirchenverantwortlichen ermutigt werden, sich für Veränderung in der Kirche einzusetzen. | © Roger Wehrli
«Wir alle wissen, wie es um unsere Kirche steht. Unrecht geschah und geschieht, Macht wurde und wird missbraucht», so Priorin Irene Gassmann am vergangenen Donnerstag in der Klosterkirche Fahr. Mit dem neuen Gebet am Donnerstag sollen die Kirchenverantwortlichen ermutigt werden, sich für Veränderung in der Kirche einzusetzen. | © Roger Wehrli

Kloster Fahr betet für Veränderung in der Kirche

  • Am vergangenen Donnerstag, den 14. Februar, fand im Kloster Fahr im Rahmen der abendlichen Komplet das erste Donnerstagsgebet «Schritt für Schritt» statt.
  • Das neue Donnerstagsgebet soll ab jetzt jede Woche abgehalten werden, weltweit Verbreitung finden und dazu beitragen, auf kontemplativem Weg eine Veränderung in der Kirche anzuregen, die von Missbrauchsskandalen und Diskriminierung erschüttert wird.
  • Im Interview mit Horizonte erklärt Priorin Irene Gassmann, wie es zu dieser Idee kam und wie sie selbst Diskriminierung erlebt und erlebt hat.
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«Unser Kerngeschäft ist es, Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten» - Die Aargauerin Alice Stierli (Co-Präsidium Jubla Schweiz), Valentin Beck (Bundespräses Jubla Schweiz) und ganz rechts Elias Müller (Co-Präsidium Jubla Luzern) über die Jubla, deren Offenheit und Stellung innerhalb der Kirche. | © Domink Thali
«Unser Kerngeschäft ist es, Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten» - Die Aargauerin Alice Stierli (Co-Präsidium Jubla Schweiz), Valentin Beck (Bundespräses Jubla Schweiz) und ganz rechts Elias Müller (Co-Präsidium Jubla Luzern) über die Jubla, deren Offenheit und Stellung innerhalb der Kirche. | © Domink Thali

Jubla bekommt Herbert Haag-Preis

  • Der Herbert Haag Preis 2019 geht an Jungwacht Blauring Schweiz, die Preisverleihung findet am 24. März statt. Die Herbert Haag Stiftung zeichnet Personen und Institutionen aus, die sich durch freie Meinungsäusserung und mutiges Handeln in der Christenheit exponieren.
  • Im grossen Interview erklären Valentin Beck, 35, Theologe und Bundespräses von Jubla Schweiz, Alice Stierli, 32, Co-Präsidium Jubla Schweiz, und Elias Müller, 26, Co-Präsident Jubla Kanton Luzern, weshalb die Jubla wohl diesen Preis erhalten hat: «Freiheit in der Kirche» lebt die Jubla dahingehend, dass längst nicht mehr Kirchenmitglied sein muss, wer mitmachen will. Auch konfessionslose Scharleiter sind kein Tabu.
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Am ersten Schweizer Gottesdienst für Menschen, die um ein Tier trauern (im Hintergrund Pfarrer Michael Schaar von der Offenen City-Kirche Zürich), konnten die Anwesenden für ihre verstorbenen vierbeinigen Gefährten eine Kerze anzünden und Gedanken in ein Kondolenzbuch schreiben. | © Andreas C. Müller
Am ersten Schweizer Gottesdienst für Menschen, die um ein Tier trauern (im Hintergrund Pfarrer Michael Schaar von der Offenen City-Kirche Zürich), konnten die Anwesenden für ihre verstorbenen vierbeinigen Gefährten eine Kerze anzünden und Gedanken in ein Kondolenzbuch schreiben. | © Andreas C. Müller

Zürcher City-Kirche mit erstem Tiertrauergottesdienst

  • Zum ersten Mal in der Schweiz fand am vergangenen Sonntag, 3. Februar, ein Gottesdienst für Menschen statt, die um ein Tier trauern. Die Besucherinnen und Besucher kamen nicht nur aus der ganzen Deutschschweiz, sondern auch aus dem deutschsprachigen Ausland.
  • Die Trauer um ein Tier werde vielfach belächelt, so der Konsens am ersten Schweizer Tiertrauergottesdienst. In Zürich sollen darum weitere Veranstaltungen zum Thema Trauer um Tiere folgen. Auch eine Trauergruppe für Tierhalter ist geplant.
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Seit 1068 findet jährlich die Gebetswoche für die Einheit der Christen statt. In diesem Jahr bereitete eine ökumenische Arbeitsgruppe aus Indonesien die Unterlagen vor. Auch in der Schweiz beteiligen sich zahlreiche Pfarrgemeinden an der Woche. | © pixabay
Seit 1068 findet jährlich die Gebetswoche für die Einheit der Christen statt. In diesem Jahr bereitete eine ökumenische Arbeitsgruppe aus Indonesien die Unterlagen vor. Auch in der Schweiz beteiligen sich zahlreiche Pfarrgemeinden an der Woche. | © pixabay

«Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – ihr sollst du nachjagen»

  • Vom 18. bis 25. Januar 2019 begehen die Kirchen die Gebetswoche für die Einheit der Christen
  • Im Jahr 2019 stammen die Themen aus Indonesien.
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Einzig, was in der Bibel steht, sollte ab 1519 noch in Zürich für die religiöse Praxis gelten. Der Kinofilm über Zwingli erklärt die Reformation, bringt uns den Menschen Zwingli näher und zeigt uns, wie die Menschen in Zürich zur Renaissance-Zeit gelebt haben. | © Ascot Elite
Einzig, was in der Bibel steht, sollte ab 1519 noch in Zürich für die religiöse Praxis gelten. Der Kinofilm über Zwingli erklärt die Reformation, bringt uns den Menschen Zwingli näher und zeigt uns, wie die Menschen in Zürich zur Renaissance-Zeit gelebt haben. | © Ascot Elite

Zwingli im Kino: Eine gelungene Geschichtslektion

  • Morgen startet Stefan Haupts Zwingli-Film auch in den Aargauer Kinos. Die Mundart-Produktion führt ins Zürich der Renaissance-Zeit und bietet anschaulichen Geschichtsunterricht.
  • In den Hauptrollen glänzen Max Simonischek als Zwingli und Sara Sophia Meyer als seine Frau Anna.
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Stefan Huber: «Meiner Ansicht nach liegt der Grund dafür, dass es heute noch Religion gibt, darin, dass wir die Fähigkeit haben, an Gott zu glauben. Diese Möglichkeit auszuprobieren, zieht Menschen an.» | © Marie-Christine Andres
Stefan Huber: «Meiner Ansicht nach liegt der Grund dafür, dass es heute noch Religion gibt, darin, dass wir die Fähigkeit haben, an Gott zu glauben. Diese Möglichkeit auszuprobieren, zieht Menschen an.» | © Marie-Christine Andres

«Säkulare und Religiöse ticken oft gleich»

  • Säkular zu sein, sei heute die Norm, sagt der Religionsforscher Stefan Huber, Professor an der Universität Bern.
  • Im Interview spricht er über den Unterschied zwischen Säkularen, Säkularisten und Religiösen.
  • Die wachsende Konkurrenz zwischen den religiösen Gruppen könnte künftig für Spannungen sorgen, vermutet der Religionsforscher.
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5'800 Jugendliche und junge Erwachsene beteten und feierten am diesjährigen PraiseCamp sechs Tage lang in Basel. | © Andreas C. Müller
5'800 Jugendliche und junge Erwachsene beteten und feierten am diesjährigen PraiseCamp sechs Tage lang in Basel. | © Andreas C. Müller

PraiseCamp18: Der Himmel auf Erden in Basel

  • Gestern ging das von freikirchlichen Organisationen organisierte PraiseCamp für Jugendliche und junge Erwachsene in Basel zu Ende. 5'800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer genossen vom 27. Dezember 2018 bis 1. Januar 2019 sechs intensive Tage.
  • Im Zentrum der Veranstaltung stand die Auseinandersetzung mit dem Gebet. An verschiedenen Inputveranstaltungen erhielten die Teilnehmenden Inputs. Horizonte hat sich umgehört.
  • Längst nicht nur Freikirchenmitglieder besuchten das PraiseCamp. Horizonte traf einige Katholiken.
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Das zu Ende gehende Jahr brachte aus kirchlicher Sicht viel Freudvolles, hinterliess aber auch manch Unschönes und Belastendes. | © kna-bild
Das zu Ende gehende Jahr brachte aus kirchlicher Sicht viel Freudvolles, hinterliess aber auch manch Unschönes und Belastendes. | © kna-bild

Quo vadis ecclesia?

  • Der Papstbesuch, die Missbrauchsfälle, die Jugendsynode: Es sind die grossen Ereignisse und Themen, die für 2018 für die Römisch-Katholische Kirche in der Schweiz in Erinnerung bleiben.
  • Mehr Mut von Seiten der Kirchenverantwortlichen wünschen sich die einen, mehr positive News die anderen. Horizonte hat mit bekannten kirchlichen Persönlichkeiten über deren Hoffnungen und Erwartungen für das kommende Jahr gesprochen.
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