Schweiz
Einzig, was in der Bibel steht, sollte ab 1519 noch in Zürich für die religiöse Praxis gelten. Der Kinofilm über Zwingli erklärt die Reformation, bringt uns den Menschen Zwingli näher und zeigt uns, wie die Menschen in Zürich zur Renaissance-Zeit gelebt haben. | © Ascot Elite
Einzig, was in der Bibel steht, sollte ab 1519 noch in Zürich für die religiöse Praxis gelten. Der Kinofilm über Zwingli erklärt die Reformation, bringt uns den Menschen Zwingli näher und zeigt uns, wie die Menschen in Zürich zur Renaissance-Zeit gelebt haben. | © Ascot Elite

Zwingli im Kino: Eine gelungene Geschichtslektion

  • Morgen startet Stefan Haupts Zwingli-Film auch in den Aargauer Kinos. Die Mundart-Produktion führt ins Zürich der Reniassance-Zeit und bietet anschaulichen Geschichtsunterricht.
  • In den Hauptrollen glänzen Max Simonischek als Zwingli und Sara Sophia Meyer als seine Frau Anna.
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Stefan Huber: «Meiner Ansicht nach liegt der Grund dafür, dass es heute noch Religion gibt, darin, dass wir die Fähigkeit haben, an Gott zu glauben. Diese Möglichkeit auszuprobieren, zieht Menschen an.» | © Marie-Christine Andres
Stefan Huber: «Meiner Ansicht nach liegt der Grund dafür, dass es heute noch Religion gibt, darin, dass wir die Fähigkeit haben, an Gott zu glauben. Diese Möglichkeit auszuprobieren, zieht Menschen an.» | © Marie-Christine Andres

«Säkulare und Religiöse ticken oft gleich»

  • Säkular zu sein, sei heute die Norm, sagt der Religionsforscher Stefan Huber, Professor an der Universität Bern.
  • Im Interview spricht er über den Unterschied zwischen Säkularen, Säkularisten und Religiösen.
  • Die wachsende Konkurrenz zwischen den religiösen Gruppen könnte künftig für Spannungen sorgen, vermutet der Religionsforscher.
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5'800 Jugendliche und junge Erwachsene beteten und feierten am diesjährigen PraiseCamp sechs Tage lang in Basel. | © Andreas C. Müller
5'800 Jugendliche und junge Erwachsene beteten und feierten am diesjährigen PraiseCamp sechs Tage lang in Basel. | © Andreas C. Müller

PraiseCamp18: Der Himmel auf Erden in Basel

  • Gestern ging das von freikirchlichen Organisationen organisierte PraiseCamp für Jugendliche und junge Erwachsene in Basel zu Ende. 5'800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer genossen vom 27. Dezember 2018 bis 1. Januar 2019 sechs intensive Tage.
  • Im Zentrum der Veranstaltung stand die Auseinandersetzung mit dem Gebet. An verschiedenen Inputveranstaltungen erhielten die Teilnehmenden Inputs. Horizonte hat sich umgehört.
  • Längst nicht nur Freikirchenmitglieder besuchten das PraiseCamp. Horizonte traf einige Katholiken.
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Das zu Ende gehende Jahr brachte aus kirchlicher Sicht viel Freudvolles, hinterliess aber auch manch Unschönes und Belastendes. | © kna-bild
Das zu Ende gehende Jahr brachte aus kirchlicher Sicht viel Freudvolles, hinterliess aber auch manch Unschönes und Belastendes. | © kna-bild

Quo vadis ecclesia?

  • Der Papstbesuch, die Missbrauchsfälle, die Jugendsynode: Es sind die grossen Ereignisse und Themen, die für 2018 für die Römisch-Katholische Kirche in der Schweiz in Erinnerung bleiben.
  • Mehr Mut von Seiten der Kirchenverantwortlichen wünschen sich die einen, mehr positive News die anderen. Horizonte hat mit bekannten kirchlichen Persönlichkeiten über deren Hoffnungen und Erwartungen für das kommende Jahr gesprochen.
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In Zürich wurde das Buch «Ein weiter Weg» zum Pilgerprojekt «Kirche mit* den Frauen» vorgestellt. Das Kernteam des Projektes stärkte Initiantin Hildegard Aepli (ganz links) während der Begrüssung den Rücken. Von links nach rechts: Bruder Damian Keller, Eva-Maria Faber, Priorin Irene Gassmann, Esther Rüthemann, Urban Fink-Wagner, Lea Stocker, Franz Mali. | © Anne Burgmer
In Zürich wurde das Buch «Ein weiter Weg» zum Pilgerprojekt «Kirche mit* den Frauen» vorgestellt. Das Kernteam des Projektes stärkte Initiantin Hildegard Aepli (ganz links) während der Begrüssung den Rücken. Von links nach rechts: Bruder Damian Keller, Eva-Maria Faber, Priorin Irene Gassmann, Esther Rüthemann, Urban Fink-Wagner, Lea Stocker, Franz Mali. | © Anne Burgmer

Buchvernissage – «Ein weiter Weg»

  • Am Mittwoch, 5. Dezember 2018, wurde in Zürich vor rund 100 Interessierten das Buch «Ein weiter Weg» zum Projekt für eine «Kirche mit* den Frauen» vorgestellt.
  • In ihren Grussworten zeichneten Schwester Sabine Lustenberger und Bischof Felix Gmür verschiedene Bilder zu Projekt und Buch.
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Tritt zusammen mit fünf anderen prominenten Schweizer Katholikinnen aus der katholischen Kirche aus: Die feministische Theologin und Publizistin Doris Strahm. | © Vera Rüttimann
Tritt zusammen mit fünf anderen prominenten Schweizer Katholikinnen aus der katholischen Kirche aus: Die feministische Theologin und Publizistin Doris Strahm. | © Vera Rüttimann

Sechs bekannte Katholikinnen treten aus

  • Sechs bekannte Schweizer Katholikinnen treten wegen «anhaltendem frauenfeindlichem Verhalten von Klerikern und dem kirchlichen Lehramt» aus der Kirche aus.
  • Der Schweizerische Katholische Frauenbund sowie auch Franziska Driessen-Reding, Präsidentin des Zürcher Synodalrats, kritisieren diesen Entscheid.
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Erneut tobt ein Plakatkrieg im Abstimmungskampf zur Selbstbestimmungsinitiative der SVP. Letzte Umfragen sehen die Gegner der Vorlage klar vorne. Die Entscheidung fällt am 25. November. | © Andreas C. Müller
Erneut tobt ein Plakatkrieg im Abstimmungskampf zur Selbstbestimmungsinitiative der SVP. Letzte Umfragen sehen die Gegner der Vorlage klar vorne. Die Entscheidung fällt am 25. November. | © Andreas C. Müller

SBI: «Ein Angriff auf die Gewaltenteilung»

  • Am 25. November wird wieder abgestimmt. Von allen nationalen Vorlagen polarisiert die Selbstbestimmungsinitiative am meisten: Sie mobilisiert nebst der Politik und den Wirtschaftsverbänden auch Kirchen und NGOs.
  • Während im Aargau die Reformierte Landeskirche klar gegen die Selbstbestimmungsinitiative Position bezieht, verzichtet die Römisch-Katholische Landeskirche auf eine Stellungnahme.
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Die seelsorgliche Begleitung von Menschen, die mit Sterbehilfe-Organisationen ihrem Leben ein Ende setzen wollen, ist innerhalb der Kirche umstritten. Immer mehr Seelsorgende wie auch Andreas Zimmermann wollen auch für diese Personen da sein. | © Andreas C. Müller
Die seelsorgliche Begleitung von Menschen, die mit Sterbehilfe-Organisationen ihrem Leben ein Ende setzen wollen, ist innerhalb der Kirche umstritten. Immer mehr Seelsorgende wie auch Andreas Zimmermann wollen auch für diese Personen da sein. | © Andreas C. Müller

Seelsorge und «Exit» – Kein Widerspruch

  • Katholische Seelsorgende begleiten Menschen, die mit der Sterbehilfe-Organisation«Exit» ihr Leben beenden möchten – auch wenn das von Seiten der Kirche nicht gern gesehen wird.
  • Andreas Zimmermann ist Seelsorger in der «pflegimuri» und hat eine 60-jährige Bewohnerin begleitet, die zu Beginn dieses Jahres mit «Exit» ihrem Leben ein Ende gesetzt hat. Andreas Zimmermann war bis zuletzt dabei. Mit Horizonte hat er über diese Erfahrung gesprochen.
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Jeder einzelne Kirchgänger sei mitverantwortlich, den Weg, den die Jugendsynode eingeschlagen hat, weiterzugehen. Im Bild Jungwacht-Blauring-Leiter im Sommerlager. | © zvg
Jeder einzelne Kirchgänger sei mitverantwortlich, den Weg, den die Jugendsynode eingeschlagen hat, weiterzugehen. Im Bild Jungwacht-Blauring-Leiter im Sommerlager. | © zvg

Verantwortung nach unten delegiert

  • Vor einer Woche ging die Jugendsynode in Rom zu Ende.
  • Während drei Wochen debattierten 260 Bischöfe aus aller Welt über das Thema «Jugend, Glaube und die Berufungsunterscheidung».
  • Welche Auswirkungen hat die Synode auf die Arbeit der Jugendseelsorgenden bei uns?
  • Damit der Weg auf lokaler Ebene weitergeht, müssen sich Bischöfe und Pfarreien auch mal was trauen. 
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Mauro-Giuseppe Lepori nimmt als Schweizer Generaloberer des Zisterzienserordens an der Jugendsynode in Rom teil. | © Pierre Pistoletti
Mauro-Giuseppe Lepori nimmt als Schweizer Generaloberer des Zisterzienserordens an der Jugendsynode in Rom teil. | © Pierre Pistoletti

«Junge Menschen brauchen eine erwachsene Kirche»

  • Mauro-Giuseppe Lepori ist der Schweizer Generalobere des Zisterzienserordens.
  • Der ehemalige Abt von Hauterive nimmt im Auftrag der Ordensoberen an der Jugendsynode in Rom teil.
  • Die Kirche müsse der Jugend mit der Reife eines Erwachsen beistehen, sagt Mauro-Giuseppe Lepori. Diese Botschaft will der Schweizer in der aktuell laufenden Synode einbringen.
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