Schweiz
Die SchöpfungsZeit bietet gleichzeitig die Gelegenheit, aktuelle Ernährungsfragen wie Foodwaste oder die Klima- und Umweltbelastung der Nahrungsmittel zu thematisieren. | @ mca
Die SchöpfungsZeit bietet gleichzeitig die Gelegenheit, aktuelle Ernährungsfragen wie Foodwaste oder die Klima- und Umweltbelastung der Nahrungsmittel zu thematisieren. | @ mca

So schmeckt die SchöpfungsZeit 2019

  • Zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober feiert die Kirche weltweit die SchöpfungsZeit. Bei uns finden Sie den Überblick zu den SchöpfungsZeit-Veranstaltungen in der ganzen Schweiz.
  • Der ökumenische Verein oeku Kirche und Umwelt empfiehlt den Schweizer Kirchgemeinden, mit dem Slogan «Götterspeise und Teufelshörnchen» den Geschmackssinn zu thematisieren – im Rahmen einer mehrjährigen Reihe zu den fünf Sinnen.
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Kreuz, Davidstern, Halbmond: die Symbole der drei grossen monotheistischen Religionen. Manche Menschen wachsen in der einen Religion auf, wechseln dann später zu einer anderen, weil sie sich von dieser stärker angesprochen fühlen. Der Weg der Konversion ist jedoch kein einfacher, wie das vorliegende Interview zeigt. | © Werner P. Wyler
Kreuz, Davidstern, Halbmond: die Symbole der drei grossen monotheistischen Religionen. Manche Menschen wachsen in der einen Religion auf, wechseln dann später zu einer anderen, weil sie sich von dieser stärker angesprochen fühlen. Der Weg der Konversion ist jedoch kein einfacher, wie das vorliegende Interview zeigt. | © Werner P. Wyler

Arbeiten, Wohnen, Zweifeln, Glauben – Teil 4

  • Zwei Menschen, ein Thema: Die Horizonte-Sommerserie 2019 bringt Menschen unterschiedlicher Standpunkte ins Gespräch.
  • Für den vierten und letzten Teil der Serie traf die Redaktion zwei Menschen, die sich aus Überzeugung einer anderen Religion zugewandt haben. Arman Rahmani wuchs als Muslim auf und wurde Christ, Deborah Aebersold fand zum Islam.
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Stilles Gebet während eines Gottesdienstes in der katholischen Kirche St. Antonius, Egg (Kanton Zürich). Mit zunehmendem Mitgliederrückgang schwindet auch der Rückhalt für die Kirchen in der Politik. | © Oliver Sittel
Stilles Gebet während eines Gottesdienstes in der katholischen Kirche St. Antonius, Egg (Kanton Zürich). Mit zunehmendem Mitgliederrückgang schwindet auch der Rückhalt für die Kirchen in der Politik. | © Oliver Sittel

Neue Studie zeigt: Kirchen unter Druck

  • Den christlichen Kirchen weht in kantonalen Parlamenten ein rauer Wind entgegen. Nicht besser ergeht es dem Islam. Das zeigt eine neue Studie, die insgesamt 140 parlamentarische Vorstösse in 15 repräsentativ ausgewählten Kantonen untersucht hat.
  • Allein die SVP konzentriert sich in 33 von 48 politischen Vorstössen auf den Islam.
  • Bei Vorstössen, welche die christlichen Kirchen betreffen, geht es vor allem um die Kirchensteuern und die Feiertagsregelung, aber auch um Trennung von Kirche und Staat.
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Jedes Jahr feiert der Zirkus Knie auf der Luzerner Allmend einen Zirkusgottesdienst. Auch dieses Jahr kamen 2000 Besucherinnen und Besucher. Die Zirkusseelsorge feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. | © Vera Rüttimann
Jedes Jahr feiert der Zirkus Knie auf der Luzerner Allmend einen Zirkusgottesdienst. Auch dieses Jahr kamen 2000 Besucherinnen und Besucher. Die Zirkusseelsorge feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. | © Vera Rüttimann

Zirkusgottesdienst: Jubiläum mit Wermutstropfen

  • Am vergangenen Sonntag, 7. Juli, wurden im Chapiteau des Zirkus Knie in Luzern anlässlich des jährlichen Zirkusgottesdienstes gleich drei Höhepunkte gefeiert: 100 Jahre Circus Knie, 20 Jahre Philipp Neri-Stiftung und die Taufe von Maycol Knie Junior.
  • Was viele nicht wissen: Die Seelsorge für Zirkusleute und Schausteller wird nicht von den Kirchen finanziert.
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Der Frauenstreik und der Frauenkirchenstreik 2019 sind Geschichte, doch der Schwung der Mobilisation soll nicht einfach ungenutzt verpuffen. Im Interview geben Susanne Andrea Birke von der Römisch-Kahtolischen Landeskirche Aargau und Vroni Peterhans vom Schweizerischen Katholischen Frauenbund SKF einen Ausblick auf geplante Initiativen. | © Anne Burgmer
Der Frauenstreik und der Frauenkirchenstreik 2019 sind Geschichte, doch der Schwung der Mobilisation soll nicht einfach ungenutzt verpuffen. Im Interview geben Susanne Andrea Birke von der Römisch-Kahtolischen Landeskirche Aargau und Vroni Peterhans vom Schweizerischen Katholischen Frauenbund SKF einen Ausblick auf geplante Initiativen. | © Anne Burgmer

Frauenkirchenstreik: Nun mit finanziellem Druck

  • Der Frauenkirchenstreik vom 14.-16. Juni war aus Sicht der Organisatoren ein voller Erfolg. Bereits werden Optionen für eine Fortsetzung diskutiert. Horizonte hat sich umgehört.
  • Vroni Peterhans vom Schweizerischen Katholischen Frauenbund SKF will zusammen mit den Landeskirchen Druck machen. Bei der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau reagiert man auf diese Idee zurückhaltend.
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Religiöse Feiertage zugunsten flexibler Freitage abschaffen? «Der kollektive Unterbruch der Arbeit und Zeit für die Pflege der Gemeinschaft sind wichtig für unsere Gesellschaft», betonen Bistum und Aargauische Landeskirche übereinstimmend. | © Marie-Christine Andres
Religiöse Feiertage zugunsten flexibler Freitage abschaffen? «Der kollektive Unterbruch der Arbeit und Zeit für die Pflege der Gemeinschaft sind wichtig für unsere Gesellschaft», betonen Bistum und Aargauische Landeskirche übereinstimmend. | © Marie-Christine Andres

Der kollektive Unterbruch ist wertvoll

  • Regelmässig im Frühling geniessen die Schweizer freie Tage dank der religiösen Feiertage Auffahrt und Pfingsten.
  • Die Denkfabrik «Avenir Suisse» schlug kürzlich vor, religiöse Feiertage abzuschaffen und sie den Arbeitnehmenden als flexible Freitage zur Verfügung zu stellen.
  • Demgegenüber betonen die römisch-katholische Landeskirche Aargau, das Bistum Basel sowie der Sozialethiker Thomas Wallimann-Sasaki, wie wertvoll der kollektive Unterbruch der Arbeit ist. (mehr …)
Der Moraltheologe und Buchautor Daniel Bogner referierte in Zürich zur Krise der katholischen Kirche. Der Moraltheologe ist bekannt für seine provokanten Artikel im katholischen Web-Feuilleton «feinschwarz», die sich mit der Systemkrise der Kirche beschäftigen und beispielsweise den Titel tragen: «Diese Kirche tötet». | © Andreas C. Müller
Der Moraltheologe und Buchautor Daniel Bogner referierte in Zürich zur Krise der katholischen Kirche. Der Moraltheologe ist bekannt für seine provokanten Artikel im katholischen Web-Feuilleton «feinschwarz», die sich mit der Systemkrise der Kirche beschäftigen und beispielsweise den Titel tragen: «Diese Kirche tötet». | © Andreas C. Müller

«Die Kirche wird unspektakulär scheitern»

  • Anstelle von Bischof Felix Gmür referierte am Montag, 27. Mai 2019, der Freiburger Theologe Daniel Bogner auf Einladung des Katholischen Medienzentrums zur gegenwärtigen Krise der Kirche.
  • Der Abend brachte keine neuen Erkenntnisse, die Prognose fiel düster aus.
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Zwei Frauen und drei Männer feierten am 26. Mai 2019 mit der Institutio die Aufnahme in den ständigen Dienst im Bistum Basel. Die Briefumschläge mit ihren Urkunden in der Hand haltend, stehen (von links) Peter Zürn, Dominik Bucher und Edith Pfister links von Bischof Felix Gmür, rechts von ihm Michael Wawrzynkiewicz und Helena Boutellier. | © Werner Rolli
Zwei Frauen und drei Männer feierten am 26. Mai 2019 mit der Institutio die Aufnahme in den ständigen Dienst im Bistum Basel. Die Briefumschläge mit ihren Urkunden in der Hand haltend, stehen (von links) Peter Zürn, Dominik Bucher und Edith Pfister links von Bischof Felix Gmür, rechts von ihm Michael Wawrzynkiewicz und Helena Boutellier. | © Werner Rolli

Institutiofeier in Romanshorn – Der Himmel auf Erden

  • Mit einer festlichen Institutio in Romanshorn nahm Bischof Felix Gmür fünf Frauen und Männer in den Dienst des Bistums Basel auf.
  • Die Institutio ist eine beidseitig verbindliche Zusage zum Dienst im Bistum durch den Bischof einerseits und die Kandidatinnen und Kandidaten andererseits.
  • Aus dem Aargau waren Helena Boutellier und Peter Zürn als Kandidaten dabei und feierten gemeinsam mit vielen Anwesenden das Ende ihrer Berufseinführung.
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Einmal jährlich wird eine Kollekte zugunsten der Arbeit der Kirche in den Medien aufgenommen. Diese fliesst zu 90 Prozent in die drei Katholischen Medienzentren der Schweiz. Im Gespräch treffen sich Sylvia Stam (links), Leiterin des Katholischen Medienzentrums in Zürich, und Laura Jacober, Redaktorin des vollständig spendenbasierten Radio Maria. | © Werner Rolli
Einmal jährlich wird eine Kollekte zugunsten der Arbeit der Kirche in den Medien aufgenommen. Diese fliesst zu 90 Prozent in die drei Katholischen Medienzentren der Schweiz. Im Gespräch treffen sich Sylvia Stam (links), Leiterin des Katholischen Medienzentrums in Zürich, und Laura Jacober, Redaktorin des vollständig spendenbasierten Radio Maria. | © Werner Rolli

Kirchensprache als Herausforderung

  • Im Auftrag der Kommission für Kommunikation und Medien der Schweizer Bischöfe wird einmal jährlich eine Kollekte für die Medienarbeit aufgenommen, die zu 90 Prozent an die drei Katholischen Medienzentren in der Schweiz (kath.ch/cath.ch/catt.ch) geht.
  • Horizonte traf sich anlässlich des Mediensonntages am 1. und 2. Juni 2019 mit Sylvia Stam, Redaktionsleiterin von kath.ch, und Laura Jacober, Redaktorin bei Radio Maria Schweiz, zum Gespräch.
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Das dritte von zehn Geboten, welche die reformierte Landeskirche Zürich zum 500-Jahr-Reformationsjubiläum erarbeitet hat. | © Marie-Christine Andres
Das dritte von zehn Geboten, welche die reformierte Landeskirche Zürich zum 500-Jahr-Reformationsjubiläum erarbeitet hat. | © Marie-Christine Andres

Die reformierten Zehn Gebote

  • Was verbindet die Mitglieder der reformierten Kirche? Was macht diese Kirche aus? Eine Antwort gibt die Schrift «Reformiert durch zehn Gebote» der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich.
  • Im Aargau ist die Broschüre mit den reformierten Zehn Geboten erst punktuell ausgehängt.
  • Die Publikation sei jedoch ein wertvoller Beitrag, um künftig über Wesen und Profil der reformierten Kirche zu diskutieren, findet Frank Worbs, Leiter Kommunikation bei der reformierten Landeskirche Aargau.
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Das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) hat gute Chancen, am kommenden Wochenende an der Urne durchzukommen. Es soll Schluss machen mit unredlichen Steuerprivilegien für internationale Firmen. «Endlich», sagen die Befürworter, «um den Preis eines neuerlichen Steuerwettbewerbs», sagen die Gegner. Wie stark trifft die Vorlage die Kirchen, die in den meisten Kantonen der Schweiz auch von Unternehmungen Steuergelder beziehen? Horizonte hat nachgefragt. | © Andreas C. Müller
Das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) hat gute Chancen, am kommenden Wochenende an der Urne durchzukommen. Es soll Schluss machen mit unredlichen Steuerprivilegien für internationale Firmen. «Endlich», sagen die Befürworter, «um den Preis eines neuerlichen Steuerwettbewerbs», sagen die Gegner. Wie stark trifft die Vorlage die Kirchen, die in den meisten Kantonen der Schweiz auch von Unternehmungen Steuergelder beziehen? Horizonte hat nachgefragt. | © Andreas C. Müller

STAF-Vorlage: Alles halb so schlimm für die Kirchen?

  • Wenn am Wochenende das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) angenommen wird, betrifft dies auch die Kirchen.
  • Eine Umfrage von Horizonte zeigt: Die Kirchen werden zwar weniger Firmensteuern erhalten, doch halten sich die Verluste in Grenzen. Grössere Sorgen bereiten die  Kirchenaustritte.
  • Zürich trifft es mit 17,5 Millionen Franken Mindereinnahmen am härtesten, wobei dieses Szenario wohl allzu vorschnell auf gesamtschweizerische Verhältnisse übertragen wurde.
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Den Frauen reicht es. Im Rahmen des Frauenstreiks im Juni formiert sich auch der Frauenkirchenstreik. Koordiniert werden die verschiedenen Aktionen über die Homepage des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF). | © Marie-Christine Andres/Montage
Den Frauen reicht es. Im Rahmen des Frauenstreiks im Juni formiert sich auch der Frauenkirchenstreik. Koordiniert werden die verschiedenen Aktionen über die Homepage des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF). | © Marie-Christine Andres/Montage

In pinken Gummistiefeln zum Streik

  • Von konservativ bis liberal: Knapp 30 Jahre nach dem Streik von 1991 gehen Frauen am 14. Juni 2019 wieder auf die Strasse.
  • Mit dabei auch Kirchenfrauen: In pinken Gummistiefeln, mit Mitra und Streikpunkt.
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Solidaritätsfahne für Opfer sexuellen Missbrauchs im zürcherischen Pfäffikon. | © zvg
Solidaritätsfahne für Opfer sexuellen Missbrauchs im zürcherischen Pfäffikon. | © zvg

Ostern im Zeichen der Empörung

  • «Wir sind bestürzt und beschämt, traurig und wütend.» Mit diesen Worten und weit herum sichtbaren Fahnen am Kirchenturm wird im zürcherischen Pfäffikon ein Zeichen gegen sexuelle Gewalt gesetzt.
  • In der Osternacht wurde an die Aktion mit einem Schreiben angeknüpft, das die am Gottesdienst Teilnehmenden unterschreiben konnten. Dieses Dokument soll nun an die Bischöfe und Ordensoberen zugestellt werden.
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Angehörige des Pastoralraums Region Brugg-Windisch auf dem Weg zur Komplet ins Kloster Fahr. | © Roger Wehrli
Angehörige des Pastoralraums Region Brugg-Windisch auf dem Weg zur Komplet ins Kloster Fahr. | © Roger Wehrli

Schritt für Schritt zu einer neuen Kirche

  • Das Gebet «Schritt für Schritt» bittet um Veränderung in der Kirche,  für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung.
  • Bereits wird das Gebet in rund 30 Pfarreien und Gemeinschaften im In- und Ausland regelmässig gebetet.
  • Die Gebets-Initiative ging von vier Theologinnen aus, darunter die Priorin des Klosters Fahr, Irene Gassmann.
  • Vergangenen Donnerstag besuchte die Aargauer Landeskirche mit Interessierten die Komplet im Kloster Fahr, wo die Gebetsinitiative im Februar ihren Anfang genommen hatte.
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Vor Ostern ist Hochsaison für geistliche Musik. Luzern bot im Rahmen seines Oster-Festivals Verdis Requiem - und das erst noch mit Stardirigent Teodor Currentzis, dem Orchester musicAeterna und dem Chor der Staatsoper Perm. | © Alexandra Muraviova
Vor Ostern ist Hochsaison für geistliche Musik. Luzern bot im Rahmen seines Oster-Festivals Verdis Requiem - und das erst noch mit Stardirigent Teodor Currentzis, dem Orchester musicAeterna und dem Chor der Staatsoper Perm. | © Alexandra Muraviova

Die Kirchenmusik als Opfer der Entkirchlichung

  • Warum «Stabat Mater» und Requiem eigentlich vor Ostern nichts verloren haben und das kaum noch jemanden stört.
  • Wer sich umhört, merkt rasch: Auch viele Kirchenmusiker wissen nicht mehr, welche Musik wohin gehört. Und erst recht nicht die Liturgen.
  • Stören tut sich kaum jemand daran: Dafür ist die Entkirchlichung auch unter den Liebhabern der geistlichen Musik bereits zu stark fortgeschritten.
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«Die DEZA-Gelder machen rund einen Viertel am Gesamtbudget bei Fastenopfer aus», erklärt Daniel Hostettler, bei Fastenopfer Leiter Internationale Programme. Kürzungen bei der Entwicklungshilfe hätten somit auch Folgen für die Länderprogramme des kirchlichen Hilfswerks. | © Fastenopfer
«Die DEZA-Gelder machen rund einen Viertel am Gesamtbudget bei Fastenopfer aus», erklärt Daniel Hostettler, bei Fastenopfer Leiter Internationale Programme. Kürzungen bei der Entwicklungshilfe hätten somit auch Folgen für die Länderprogramme des kirchlichen Hilfswerks. | © Fastenopfer

«Stärkerer Druck auf Entwicklungshilfegelder»

  • Die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung OECD stellte der Schweizer Entwicklungshilfe ein gutes Zeugnis aus, kritisierte allerdings die Absicht, künftig mehr Gelder gezielt an migrationspolitische Ziele zu knüpfen.
  • Beim kirchlichen Hilfswerk Fastenopfer ist man enttäuscht, dass der für die Entwicklungshilfe zuständige Bundesrat Ignazio Cassis ein zunächst vereinbartes Gespräch mit Hilfswerksvertretern hat platzen lassen.
  • Daniel Hostettler, Leiter Internationale Programme bei Fastenopfer, befürchtet, dass der Druck auf die Entwicklungshilfe weiter zunehmen wird.
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Forscht zum Thema Trauer um Haustiere und berichtete in Zürich aus ihrer Arbeit: Tierärztin Marion Schmitt aus Hannover. | © Andreas C. Müller
Forscht zum Thema Trauer um Haustiere und berichtete in Zürich aus ihrer Arbeit: Tierärztin Marion Schmitt aus Hannover. | © Andreas C. Müller

«Es fehlt an Verständnis für Trauernde um ein Tier»

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Leitet seit zwei Jahren das kirchliche Hilfswerk Fastenopfer: Der gebürtige Deutsche Bernd Nilles.
Leitet seit zwei Jahren das kirchliche Hilfswerk Fastenopfer: Der gebürtige Deutsche Bernd Nilles.

Fastenkampagne: «Etwas zum Besseren verändern»

  • Seit über 50 Jahren führen die Hilfswerke «Brot für alle» und Fastenopfer jährlich eine Ökumenische Kampagne während Fastenzeit durch. Künftig soll diese nicht nur Spenden generieren, sondern auch dazu anregen, den eigenen Lebensstil u verändern.
  • Laut Direktor Bern Nilles will sich Fastenopfer nach der Konzernverantwortungsinitiative weiter politisch engagieren. Man sei Kirche und Kirche müsse politisch sein, so das Credo des gebürtigen Deutschen.
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Das Thema sexueller Missbrauch von Kindern, Jugendlichen und Frauen oder Männern in der katholischen Kirche stellt die Organisation vor eine Zerreissprobe. Für die Medien ist das Thema ein gefundenes Fressen. Die Bistümer Basel und St. Gallen reagierten mit einer Medienmitteilung auf teilweise verkürzte Berichterstattung. | © Symbolbild Roger Wehrli
Das Thema sexueller Missbrauch von Kindern, Jugendlichen und Frauen oder Männern in der katholischen Kirche stellt die Organisation vor eine Zerreissprobe. Für die Medien ist das Thema ein gefundenes Fressen. Die Bistümer Basel und St. Gallen reagierten mit einer Medienmitteilung auf teilweise verkürzte Berichterstattung. | © Symbolbild Roger Wehrli

Missbrauchsprävention: Basel und St. Gallen haben reagiert

  • Die Bistümer St. Gallen und Basel reagierten per Medienmitteilung auf die Behauptung, die katholische Kirche würde nur reden, und nicht handeln.
  • In Rom empfing Papst Franziskus Schweizer Missbrauchsopfer.
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Luciano Padrão koordiniert für Fastenopfer die Entwicklungszusammenarbeit in Brasilien. Unter der Präsidentschaft von Jair Bolsonaro dürfte die indigene Bevölkerung in ihren Rechten beschnitten und das Amazonasgebiet weiter ausgebeutet werden, befürchtet der Brasilianer. | © Andreas C. Müller
Luciano Padrão koordiniert für Fastenopfer die Entwicklungszusammenarbeit in Brasilien. Unter der Präsidentschaft von Jair Bolsonaro dürfte die indigene Bevölkerung in ihren Rechten beschnitten und das Amazonasgebiet weiter ausgebeutet werden, befürchtet der Brasilianer. | © Andreas C. Müller

«Schwere Zeiten für Indigene in Brasilien»

  • Luciano Padrão stammt aus Rio de Janeiro und ist seit mehr als 10 Jahren Koordinator des Fastenopfer-Landesprogrammes in Brasilien. Mit dem Amtsantritt von Präsident Jair Bolsonaro dürfte sich die Entwicklungszusammenarbeit erschweren.
  • Horizonte traf Luciano Padrão zum Interview. Dieser rechnet mit schweren Zeiten für die indigene Bevölkerung in Brasilien unter der neuen Regierung.
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