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Abbas Hawille unterrichtet den 11-jährigen Bilal in Arabisch. Die Caritas finanziert im Libanon ein Stützkursangebot, damit sich Flüchtlingskinder aus Syrien besser integrieren können. | © Alexandra Wey
Abbas Hawille unterrichtet den 11-jährigen Bilal in Arabisch. Die Caritas finanziert im Libanon ein Stützkursangebot, damit sich Flüchtlingskinder aus Syrien besser integrieren können. | © Alexandra Wey

Syrien: Flüchtlingsjunge kämpft um seine Zukunft

  • Der syrische Krieg erfordert auch von den Nachbarländern enorme Kraftakte. Innerhalb von wenigen Jahren wurden 250'000 syrische Kinder im Libanon eingeschult.
  • Caritas unterstützt Flüchtlingsfamilien im Libanon, aber auch ein Projekt für Stützunterricht, mit dessen Hilfe sich Flüchtlingskinder ins libanesische Schulsystem integrieren können.
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«Die DEZA-Gelder machen rund einen Viertel am Gesamtbudget bei Fastenopfer aus», erklärt Daniel Hostettler, bei Fastenopfer Leiter Internationale Programme. Kürzungen bei der Entwicklungshilfe hätten somit auch Folgen für die Länderprogramme des kirchlichen Hilfswerks. | © Fastenopfer
«Die DEZA-Gelder machen rund einen Viertel am Gesamtbudget bei Fastenopfer aus», erklärt Daniel Hostettler, bei Fastenopfer Leiter Internationale Programme. Kürzungen bei der Entwicklungshilfe hätten somit auch Folgen für die Länderprogramme des kirchlichen Hilfswerks. | © Fastenopfer

«Stärkerer Druck auf Entwicklungshilfegelder»

  • Die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung OECD stellte der Schweizer Entwicklungshilfe ein gutes Zeugnis aus, kritisierte allerdings die Absicht, künftig mehr Gelder gezielt an migrationspolitische Ziele zu knüpfen.
  • Beim kirchlichen Hilfswerk Fastenopfer ist man enttäuscht, dass der für die Entwicklungshilfe zuständige Bundesrat Ignazio Cassis ein zunächst vereinbartes Gespräch mit Hilfswerksvertretern hat platzen lassen.
  • Daniel Hostettler, Leiter Internationale Programme bei Fastenopfer, befürchtet, dass der Druck auf die Entwicklungshilfe weiter zunehmen wird.
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Marco Politi, Vatikan-Journalist und Buchautor, bei einem Vortrag in der Jesuitenkirche in Luzern | © Roberto Conciatori
Marco Politi, Vatikan-Journalist und Buchautor, bei einem Vortrag in der Jesuitenkirche in Luzern | © Roberto Conciatori

«Papst Franziskus will einen Umbruch»

  • Der italienische Vatikan-Journalist Marco Politi hat Bücher über die letzten drei Päpste verfasst - auch über Papst Franziskus. Im Gespräch mit Martin Spilker merkt der Buchautor an, dass sich Papst Franziskus zwar eine Veränderung wünscht, ihm aber von Seiten seiner Umgebung ein kalter Wind ins Gesicht bläst. Marco Politi spricht gar von «Delegitimationsanstrengungen».
  • Dass nicht-zölibatäre Priester zugelassen werden sollen, werde laut Marco Politi im Vatikan durchaus diskutiert. In Anbetracht der öffentlich gewordenen Missbrauchsfälle erhalte dieser Umstand jedoch viel zu wenig Aufmerksamkeit.
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Luciano Padrão koordiniert für Fastenopfer die Entwicklungszusammenarbeit in Brasilien. Unter der Präsidentschaft von Jair Bolsonaro dürfte die indigene Bevölkerung in ihren Rechten beschnitten und das Amazonasgebiet weiter ausgebeutet werden, befürchtet der Brasilianer. | © Andreas C. Müller
Luciano Padrão koordiniert für Fastenopfer die Entwicklungszusammenarbeit in Brasilien. Unter der Präsidentschaft von Jair Bolsonaro dürfte die indigene Bevölkerung in ihren Rechten beschnitten und das Amazonasgebiet weiter ausgebeutet werden, befürchtet der Brasilianer. | © Andreas C. Müller

«Schwere Zeiten für Indigene in Brasilien»

  • Luciano Padrão stammt aus Rio de Janeiro und ist seit mehr als 10 Jahren Koordinator des Fastenopfer-Landesprogrammes in Brasilien. Mit dem Amtsantritt von Präsident Jair Bolsonaro dürfte sich die Entwicklungszusammenarbeit erschweren.
  • Horizonte traf Luciano Padrão zum Interview. Dieser rechnet mit schweren Zeiten für die indigene Bevölkerung in Brasilien unter der neuen Regierung.
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Vom 21. bis 24. Februar trafen sich in Rom die Präsidenten der einzelnen Bischofskonferenzen aller Länder sowie Vertreter von mit Rom unierten Ostkirchen und Vertreter der Orden zum Anti-Missbrauchsgipfel. Für die Schweizer Bischofskonferenz fuhr ihr Präsident, Felix Gmür, Bischof von Basel an das Treffen. | © Roger Wehrli
Vom 21. bis 24. Februar trafen sich in Rom die Präsidenten der einzelnen Bischofskonferenzen aller Länder sowie Vertreter von mit Rom unierten Ostkirchen und Vertreter der Orden zum Anti-Missbrauchsgipfel. Für die Schweizer Bischofskonferenz fuhr ihr Präsident, Felix Gmür, Bischof von Basel an das Treffen. | © Roger Wehrli

«Wir müssen die Machtfrage stellen»

  • Die Machtstrukturen und die Entscheidungsstrukturen in der Kirche müssten angesichts des Missbrauchsskandals besser angeschaut werden, so der Basler Bischof Felix Gmür, im Interview.
  • Als Präsident der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) vertrat er die Schweiz am Anti-Missbrauchsgipfel in Rom, der vom 21. bis 24. Februar dauerte.
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«Wir alle wissen, wie es um unsere Kirche steht. Unrecht geschah und geschieht, Macht wurde und wird missbraucht», so Priorin Irene Gassmann am vergangenen Donnerstag in der Klosterkirche Fahr. Mit dem neuen  Gebet am Donnerstag sollen die Kirchenverantwortlichen ermutigt werden, sich für Veränderung in der Kirche einzusetzen. | © Roger Wehrli
«Wir alle wissen, wie es um unsere Kirche steht. Unrecht geschah und geschieht, Macht wurde und wird missbraucht», so Priorin Irene Gassmann am vergangenen Donnerstag in der Klosterkirche Fahr. Mit dem neuen Gebet am Donnerstag sollen die Kirchenverantwortlichen ermutigt werden, sich für Veränderung in der Kirche einzusetzen. | © Roger Wehrli

Kloster Fahr betet für Veränderung in der Kirche

  • Am vergangenen Donnerstag, den 14. Februar, fand im Kloster Fahr im Rahmen der abendlichen Komplet das erste Donnerstagsgebet «Schritt für Schritt» statt.
  • Das neue Donnerstagsgebet soll ab jetzt jede Woche abgehalten werden, weltweit Verbreitung finden und dazu beitragen, auf kontemplativem Weg eine Veränderung in der Kirche anzuregen, die von Missbrauchsskandalen und Diskriminierung erschüttert wird.
  • Im Interview mit Horizonte erklärt Priorin Irene Gassmann, wie es zu dieser Idee kam und wie sie selbst Diskriminierung erlebt und erlebt hat.
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Die vom Jesuitenorden in Prizren gegründete Loyola-Schule gilt als die Beste des ganzen Landes (im Bild ganz links: Schulleiter Axel Bödefeld). | © Andreas C. Müller
Die vom Jesuitenorden in Prizren gegründete Loyola-Schule gilt als die Beste des ganzen Landes (im Bild ganz links: Schulleiter Axel Bödefeld). | © Andreas C. Müller

Bildung ist das wertvollste Weihnachtsgeschenk

  • Im Kosovo befindet sich das öffentliche Schulwesen in einem desolaten Zustand. In Prizren findet sich eine Ausnahme: Die mit Hilfe des Jesuitenordens aufgebaute Schule würde auch hiesigen Ansprüchen gerecht werden.
  • Das neuste Projekt der Loyola-Schule in Prizren gibt auch Roma-Kindern eine Perspektive.
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Alain de Raemy (Weihbischof in Lausanne, Genf und Freiburg) und Encarnacion Berger Lobato (Leiterin Marketing und Kommunikation der SBK) an der Medienkonferenz der Schweizer Bischofskonferenz in Rom. Die Synode habe sich auf gute Weise mit dem Platz der Jugendlichen in der Kirche auseinandergesetzt, so Jugendbischof Alain de Raemy. | © Georges Scherrer/kath.ch
Alain de Raemy (Weihbischof in Lausanne, Genf und Freiburg) und Encarnacion Berger Lobato (Leiterin Marketing und Kommunikation der SBK) an der Medienkonferenz der Schweizer Bischofskonferenz in Rom. Die Synode habe sich auf gute Weise mit dem Platz der Jugendlichen in der Kirche auseinandergesetzt, so Jugendbischof Alain de Raemy. | © Georges Scherrer/kath.ch

«Die jungen Leute haben Spuren hinterlassen»

  • In Rom ging am 27. Oktober 2018 die Jugendsynode mit der Verabschiedung des Schlussdokumentes zu Ende.
  • Für die Schweizer war Bischof Alain de Raemy (Weihbischof in Lausanne, Genf und Freiburg) an der Vollversammlung in Rom. An der Medienkonferenz der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) bewertete er den Monat der Reflexion über den Platz der Jugendlichen in der Kirche insgesamt positiv. (mehr …)
Jugendliche an der Vorsynode vom vergangenen März in Rom. 40 Jugendliche werden an der Synode im Oktober als Auditoren dabei sein. | © kna-bild
Jugendliche an der Vorsynode vom vergangenen März in Rom. 40 Jugendliche werden an der Synode im Oktober als Auditoren dabei sein. | © kna-bild

Volle Agenda für Bischöfe an der Jugendsynode

  • Vom 3. bis 28. Oktober 2018 findet die Jugendsynode in Rom statt.
  • Neben etwa Bischöfen sind auch 40 Jugendliche aus aller Welt eingeladen, sie dürfen vor der Versammlung sprechen, jedoch nicht abstimmen.
  • An der Vorsynode im März haben 300 Jugendliche und junge Erwachsene ein Dokument verabschiedet, das ins Arbeitspapier für die Synode eingeflossen ist.
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Wenn heute in Russland die Fussball-Weltmeisterschaft startet, stehen Armut, Kriegs- und Flüchtlingselend im Abseits. Horizonte blickte hinter die Fassade der teuren neuen Stadien. | © Roger Wehrli
Wenn heute in Russland die Fussball-Weltmeisterschaft startet, stehen Armut, Kriegs- und Flüchtlingselend im Abseits. Horizonte blickte hinter die Fassade der teuren neuen Stadien. | © Roger Wehrli

Fussball inmitten von Problemen

  • Wenn heute Abend Gastgeber Russland im Eröffnungsspiel gegen Saudi-Arabien die Fussball-Weltmeisterschaft eröffnet, erhält das von Präsident Vladimir Putin geführte Land die Möglichkeit, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Im Schatten der sportlichen Euphorie stehen der Ukraine-Konflikt, aber auch die Situation der Menschen in Russland.
  • In Südrussland befinden sich sechs der zwölf WM-Austragungsorte. In diesem Gebiet amtet bereits seit vielen Jahren der gebürtige Deutsche Clemens Pickel als Bischof von Saratow. Er sagt: «Die Fussball-WM ist kein Anlass für die Menschen in Russland, auch wenn sie hoffen, dass der Anlass hilft, das Image von Russland in der westlichen Welt zu verbessern.»
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Eine Granate überraschte Aminas Familie im Schlaf. Obwohl das Mädchen sein Bein verlor, hat es seinen Lebensmut nicht verloren. Caritas unterstützt die Familie mit Hilfsgütern und sorgte dafür, dass Amina eine Prothese bekam, die sich die Familie nicht leisten konnte. | © Alexandra Wey, Caritas
Eine Granate überraschte Aminas Familie im Schlaf. Obwohl das Mädchen sein Bein verlor, hat es seinen Lebensmut nicht verloren. Caritas unterstützt die Familie mit Hilfsgütern und sorgte dafür, dass Amina eine Prothese bekam, die sich die Familie nicht leisten konnte. | © Alexandra Wey, Caritas

Amina hat den Lebensmut nicht verloren

  • In Syrien kämpfen die Menschen ums Überleben, wegen des Krieges fehlt es am Nötigsten. Caritas engagiert sich seit Jahren in der Krisenregion und gibt Hilfsgüter wie Nahrungsmittel, Kleider oder Decken ab.
  • Teils kann Caritas auch auf besondere Weise Unterstützung bieten. Dem sechsjährigen Mädchen Amina, das wegen des Krieges ein Bein verloren hatte, verhalf Caritas zu einer Prothese.
  • Um auch weiterhin unbürokratisch Hilfe leisten zu können, ist Caritas auf Spenden angewiesen (siehe unten)
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«Afrika ins Zentrum, Frauen ins Zentrum», lautete eine der Kernbotschaften der diesjährigen Weltmissionskonferenz in Arusha/Tansania. An der ökumenischen Veranstaltung des Weltkirchenrates (ÖRK) nahmen rund tausend Vertreter von orthodoxen, römisch-katholischen, evangelischen Diözesen, aber auch aus evangelikalen, afrikanischen und pentekostalen Gemeinschaften teil. | © Raphael Rauch
«Afrika ins Zentrum, Frauen ins Zentrum», lautete eine der Kernbotschaften der diesjährigen Weltmissionskonferenz in Arusha/Tansania. An der ökumenischen Veranstaltung des Weltkirchenrates (ÖRK) nahmen rund tausend Vertreter von orthodoxen, römisch-katholischen, evangelischen Diözesen, aber auch aus evangelikalen, afrikanischen und pentekostalen Gemeinschaften teil. | © Raphael Rauch

Kleider machen Religionen

  • Zum römisch-katholischen Pfarrer gehört der römische Kragen, bei den Reformierten geht es leger zu. Stimmt das? Die Weltmissionskonferenz in Arusha (Tansania), die diese Woche zu Ende ging, zeigt: Religiöse Vielfalt macht sich auch bei der Kleidung bemerkbar.
  • Magenta, golden oder pfefferfarben: Gerade die Bischöfe verschiedener christlicher Kirchen unterscheiden sich deutlich aufgrund ihres Habits -  bis hin zu den Tattoos.
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Vielfalt: das Foto zum Flyer für die erste internationale Bibliodrama-Spielwoche der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge vom 4. bis 10. März 2018. | © Rita Pürro
Vielfalt: das Foto zum Flyer für die erste internationale Bibliodrama-Spielwoche der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge vom 4. bis 10. März 2018. | © Rita Pürro

Mit Bibliodrama für neue Kirchenwirklichkeit

  • Der Verein Bibliodrama und Seelsorge lanciert vom 4. bis zum 10. März 2018 eine internationale Bibliodrama-Spielwoche mit Teilnehmenden in der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland. Erstmals wird an verschiedenen Orten bewusst parallel gespielt.
  • Gemäss der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge hat das Bibliodrama die Kraft, Gläubige in ihrer Überzeugung zu bestärken und eine neue Wirklichkeit in den Kirchen zu gestalten.
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Fastenopfer etablierte mit einer regionalen Partnerorganisation die Idee der «Kalebassen», beziehungsweise Solidaritätssparkassen im Senegal. Der Bauch des Flaschenkürbisses wird als Kalebasse bezeichnet. Mittlerweile gibt es im Senegal über das ganze Land verteilt fast 900 Spargruppen, dank derer die Menschen von Wucherkrediten unabhänig geworden sind. | © Ousmane Kobar/ Fastenopfer
Fastenopfer etablierte mit einer regionalen Partnerorganisation die Idee der «Kalebassen», beziehungsweise Solidaritätssparkassen im Senegal. Der Bauch des Flaschenkürbisses wird als Kalebasse bezeichnet. Mittlerweile gibt es im Senegal über das ganze Land verteilt fast 900 Spargruppen, dank derer die Menschen von Wucherkrediten unabhänig geworden sind. | © Ousmane Kobar/ Fastenopfer

Fastenopfer arbeitet für ein besseres Leben im Senegal

  • Im Senegal ermöglichen «Kalebassen» - das sind Solidaritätssparkassen, in die jeder einzahlt, was er entbehren kann - Hilfe zur Selbsthilfe und stärken die Solidarität untereinander.
  • In Thialane wurde mit Hilfe einer Partnerorganisation von Fastenopfer im Jahre 2009 eine «Kalebasse« gegründet. Mittlerweile besitzt die Kasse 5000 Franken, konnte diverse Ausbildungen sowie die Neueinrichtung der Dorfschule finanzieren (zum Vergleich: Im Senegal kosten 500g Brot 30 Rappen).
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Ein Lächeln auf dem Gesicht der Adivasis ist für Father Caesar Henry die schönste Bestätigung für seinen Einsatz. Die Adivasis leben im Nordosten Indiens, im Bundesstaat Assam. Viele leiden an Armut und sind sozial geächtet. Dank eines Fastenopfer-Projekts konnten sie wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und ihre Ernährung sichern. | © Daniel Wiederkehr/Fastenopfer
Ein Lächeln auf dem Gesicht der Adivasis ist für Father Caesar Henry die schönste Bestätigung für seinen Einsatz. Die Adivasis leben im Nordosten Indiens, im Bundesstaat Assam. Viele leiden an Armut und sind sozial geächtet. Dank eines Fastenopfer-Projekts konnten sie wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und ihre Ernährung sichern. | © Daniel Wiederkehr/Fastenopfer

Getreide- und Reisbanken als Weg in die Eigenständigkeit

  • Die Adivasis leben im Nordosten Indiens, im Bundesstaat Assam. Viele leiden an Armut und sind sozial geächtet. Dank eines Fastenopfer-Projekts konnten sie wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und ihre Ernährung sichern.
  • Rund 70 Prozent der Adivasis, konnten ihr Land zurückgewinnen. In vielen Dörfern haben die Adivasis nun genug zu essen und können ein würdiges Leben führen.
  • Die Schlüsselfigur für den Erfolg des Fastenopfer-Projekts war und ist Priester Caesar Henry. Im Interview berichtet er über seine Erfahrungen.
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Vergangenen Freitag erhielt Elsy Amsler den mit 20 000 Franken dotierten AKF-Frauenpreis für ihr langjähriges Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit in Kenia. Im Interview erklärt sie, warum Bildung für sie das A und O ist, und warum sie nie ein Buch über ihre Erlebnisse schreiben wird. | © Roger Wehrli
Vergangenen Freitag erhielt Elsy Amsler den mit 20 000 Franken dotierten AKF-Frauenpreis für ihr langjähriges Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit in Kenia. Im Interview erklärt sie, warum Bildung für sie das A und O ist, und warum sie nie ein Buch über ihre Erlebnisse schreiben wird. | © Roger Wehrli

«Elsy, schreib doch ein Buch!»

  • Seit 27 Jahren setzt sich Elsy Amsler für die Menschen in der Provinz Homa Bay County in Kenia ein.
  • Schwerpunkte der Elsy Amsler-Stiftung sind der Zugang zu Trinkwasser, Schulbildung und Gesundheitsversorgung
  • Für dieses Lebenswerk erhielt die 79-Jährige aus Kaisten vergangene Woche den Frauenpreis des Aargauischen Katholischen Frauenbunds (AKF) (mehr …)
Bischof Bohdan Dzyurakh ist Generalsekretär der Bischofssynode der ukrainisch griechisch-katholischen Kirche und in Kiew stationiert. Von dort aus engagiert er sich für die über 1,8 Millionen Binnenflüchtlinge des Ukraine-Konflikts. Das Hilfswerk «Kirche in Not» unterstützt ihn dabei. | © Andreas C. Müller
Bischof Bohdan Dzyurakh ist Generalsekretär der Bischofssynode der ukrainisch griechisch-katholischen Kirche und in Kiew stationiert. Von dort aus engagiert er sich für die über 1,8 Millionen Binnenflüchtlinge des Ukraine-Konflikts. Das Hilfswerk «Kirche in Not» unterstützt ihn dabei. | © Andreas C. Müller

«Die Kirche hat bei ihren Gläubigen ausgeharrt»

Bischof Bohdan Dzyurakh hat die Maidan-Proteste in der Ukraine miterlebt und sich mit seiner Kirche auf die Seite der Demonstranten geschlagen. Im Interview mit Horizonte berichtet er von den damaligen Erfahrungen und äussert sich zur Situation im Osten des Landes, wo ein bewaffneter Konflikt noch immer die Menschen in Atem hält. (mehr …)
Dank Justice&Peace, einer Partnerorganisation von Fastenopfer, haben Alta Dludla und ihr Sohn Dumisani (Namen geändert) ein eigenes Stück Land auf der St. Joseph Farm, nahe Ladysmith. | © Patricio Frei
Dank Justice&Peace, einer Partnerorganisation von Fastenopfer, haben Alta Dludla und ihr Sohn Dumisani (Namen geändert) ein eigenes Stück Land auf der St. Joseph Farm, nahe Ladysmith. | © Patricio Frei

Kirche verschenkt Land an Arme

In Südafrika verschenkt die Kirche ihr Land an arme Familien. Ein positives Beispiel der Projektarbeit von Fastenopfer zur Ökumenischen Kampagne 2017. (mehr …)
Lässt Menschenrechtsaktivisten überwachen und einschüchtern, erlaubt unter dem Deckmantel des «Kampfes gegen Drogen» systematische Tötungen und zitiert Hitler, um seine Politik zu rechtfertigen: Der philippinische Präseident Rodrigo Duterte. Obschon Hilfswerke, die sich auf den Philippinen engagieren, Beunruhigendes berichten, nimmt der Verein «Weltgebetstag Schweiz» in seinen Unterlagen für den 3. März 2017 auf die veränderte Situation in keiner Weise Bezug. | © Wikipedia
Lässt Menschenrechtsaktivisten überwachen und einschüchtern, erlaubt unter dem Deckmantel des «Kampfes gegen Drogen» systematische Tötungen und zitiert Hitler, um seine Politik zu rechtfertigen: Der philippinische Präseident Rodrigo Duterte. Obschon Hilfswerke, die sich auf den Philippinen engagieren, Beunruhigendes berichten, nimmt der Verein «Weltgebetstag Schweiz» in seinen Unterlagen für den 3. März 2017 auf die veränderte Situation in keiner Weise Bezug. | © Wikipedia

Rodrigo Duterte ist kein Thema

Die Philippinen haben für den Weltgebetstag am 3. März 2017 die Liturgie für 170 beteiligte Nationen entworfen. Die Unterlagen wurden unlängst in alle Schweizer Kirchgemeinden verschickt. Horizonte ging der Frage nach, warum in diesem Zusammenhang der neue Präsident Rodrigo Duterte und seine brutale Politik keine Rolle spielen, während im Inselstaat die Menschen mit der katholischen Kirche im Rücken demonstrieren. (mehr …)
Europäisches Jugendtreffen der Communauté von Taizé vom 28. Dezember 2015 bis 1. Januar 2016 im spanischen Valencia. Bild: Abendgebet mit Bruder Alois und Kindern am 28. Dezember 2015. | © kna-bild
Europäisches Jugendtreffen der Communauté von Taizé vom 28. Dezember 2015 bis 1. Januar 2016 im spanischen Valencia. Bild: Abendgebet mit Bruder Alois und Kindern am 28. Dezember 2015. | © kna-bild

10 000 Jugendliche treffen sich am «Taizé Riga»

Das 39. Europäische Jugendtreffen Taizé in Riga steht vor der Tür. Tausende Jugendliche treffen sich zwischen dem 28. Dezember und 1. Januar in der Hauptstadt Lettlands. Die jungen Menschen verstehen sich als Botschafter des Friedens. (mehr …)