Welt
Die vom Jesuitenorden in Prizren gegründete Loyola-Schule gilt als die Beste des ganzen Landes (im Bild ganz links: Schulleiter Axel Bödefeld). | © Andreas C. Müller
Die vom Jesuitenorden in Prizren gegründete Loyola-Schule gilt als die Beste des ganzen Landes (im Bild ganz links: Schulleiter Axel Bödefeld). | © Andreas C. Müller

Bildung ist das wertvollste Weihnachtsgeschenk

  • Im Kosovo befindet sich das öffentliche Schulwesen in einem desolaten Zustand. In Prizren findet sich eine Ausnahme: Die mit Hilfe des Jesuitenordens aufgebaute Schule würde auch hiesigen Ansprüchen gerecht werden.
  • Das neuste Projekt der Loyola-Schule in Prizren gibt auch Roma-Kindern eine Perspektive.
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Alain de Raemy (Weihbischof in Lausanne, Genf und Freiburg) und Encarnacion Berger Lobato (Leiterin Marketing und Kommunikation der SBK) an der Medienkonferenz der Schweizer Bischofskonferenz in Rom. Die Synode habe sich auf gute Weise mit dem Platz der Jugendlichen in der Kirche auseinandergesetzt, so Jugendbischof Alain de Raemy. | © Georges Scherrer/kath.ch
Alain de Raemy (Weihbischof in Lausanne, Genf und Freiburg) und Encarnacion Berger Lobato (Leiterin Marketing und Kommunikation der SBK) an der Medienkonferenz der Schweizer Bischofskonferenz in Rom. Die Synode habe sich auf gute Weise mit dem Platz der Jugendlichen in der Kirche auseinandergesetzt, so Jugendbischof Alain de Raemy. | © Georges Scherrer/kath.ch

«Die jungen Leute haben Spuren hinterlassen»

  • In Rom ging am 27. Oktober 2018 die Jugendsynode mit der Verabschiedung des Schlussdokumentes zu Ende.
  • Für die Schweizer war Bischof Alain de Raemy (Weihbischof in Lausanne, Genf und Freiburg) an der Vollversammlung in Rom. An der Medienkonferenz der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) bewertete er den Monat der Reflexion über den Platz der Jugendlichen in der Kirche insgesamt positiv. (mehr …)
Jugendliche an der Vorsynode vom vergangenen März in Rom. 40 Jugendliche werden an der Synode im Oktober als Auditoren dabei sein. | © kna-bild
Jugendliche an der Vorsynode vom vergangenen März in Rom. 40 Jugendliche werden an der Synode im Oktober als Auditoren dabei sein. | © kna-bild

Volle Agenda für Bischöfe an der Jugendsynode

  • Vom 3. bis 28. Oktober 2018 findet die Jugendsynode in Rom statt.
  • Neben etwa Bischöfen sind auch 40 Jugendliche aus aller Welt eingeladen, sie dürfen vor der Versammlung sprechen, jedoch nicht abstimmen.
  • An der Vorsynode im März haben 300 Jugendliche und junge Erwachsene ein Dokument verabschiedet, das ins Arbeitspapier für die Synode eingeflossen ist.
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Wenn heute in Russland die Fussball-Weltmeisterschaft startet, stehen Armut, Kriegs- und Flüchtlingselend im Abseits. Horizonte blickte hinter die Fassade der teuren neuen Stadien. | © Roger Wehrli
Wenn heute in Russland die Fussball-Weltmeisterschaft startet, stehen Armut, Kriegs- und Flüchtlingselend im Abseits. Horizonte blickte hinter die Fassade der teuren neuen Stadien. | © Roger Wehrli

Fussball inmitten von Problemen

  • Wenn heute Abend Gastgeber Russland im Eröffnungsspiel gegen Saudi-Arabien die Fussball-Weltmeisterschaft eröffnet, erhält das von Präsident Vladimir Putin geführte Land die Möglichkeit, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Im Schatten der sportlichen Euphorie stehen der Ukraine-Konflikt, aber auch die Situation der Menschen in Russland.
  • In Südrussland befinden sich sechs der zwölf WM-Austragungsorte. In diesem Gebiet amtet bereits seit vielen Jahren der gebürtige Deutsche Clemens Pickel als Bischof von Saratow. Er sagt: «Die Fussball-WM ist kein Anlass für die Menschen in Russland, auch wenn sie hoffen, dass der Anlass hilft, das Image von Russland in der westlichen Welt zu verbessern.»
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Eine Granate überraschte Aminas Familie im Schlaf. Obwohl das Mädchen sein Bein verlor, hat es seinen Lebensmut nicht verloren. Caritas unterstützt die Familie mit Hilfsgütern und sorgte dafür, dass Amina eine Prothese bekam, die sich die Familie nicht leisten konnte. | © Alexandra Wey, Caritas
Eine Granate überraschte Aminas Familie im Schlaf. Obwohl das Mädchen sein Bein verlor, hat es seinen Lebensmut nicht verloren. Caritas unterstützt die Familie mit Hilfsgütern und sorgte dafür, dass Amina eine Prothese bekam, die sich die Familie nicht leisten konnte. | © Alexandra Wey, Caritas

Amina hat den Lebensmut nicht verloren

  • In Syrien kämpfen die Menschen ums Überleben, wegen des Krieges fehlt es am Nötigsten. Caritas engagiert sich seit Jahren in der Krisenregion und gibt Hilfsgüter wie Nahrungsmittel, Kleider oder Decken ab.
  • Teils kann Caritas auch auf besondere Weise Unterstützung bieten. Dem sechsjährigen Mädchen Amina, das wegen des Krieges ein Bein verloren hatte, verhalf Caritas zu einer Prothese.
  • Um auch weiterhin unbürokratisch Hilfe leisten zu können, ist Caritas auf Spenden angewiesen (siehe unten)
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«Afrika ins Zentrum, Frauen ins Zentrum», lautete eine der Kernbotschaften der diesjährigen Weltmissionskonferenz in Arusha/Tansania. An der ökumenischen Veranstaltung des Weltkirchenrates (ÖRK) nahmen rund tausend Vertreter von orthodoxen, römisch-katholischen, evangelischen Diözesen, aber auch aus evangelikalen, afrikanischen und pentekostalen Gemeinschaften teil. | © Raphael Rauch
«Afrika ins Zentrum, Frauen ins Zentrum», lautete eine der Kernbotschaften der diesjährigen Weltmissionskonferenz in Arusha/Tansania. An der ökumenischen Veranstaltung des Weltkirchenrates (ÖRK) nahmen rund tausend Vertreter von orthodoxen, römisch-katholischen, evangelischen Diözesen, aber auch aus evangelikalen, afrikanischen und pentekostalen Gemeinschaften teil. | © Raphael Rauch

Kleider machen Religionen

  • Zum römisch-katholischen Pfarrer gehört der römische Kragen, bei den Reformierten geht es leger zu. Stimmt das? Die Weltmissionskonferenz in Arusha (Tansania), die diese Woche zu Ende ging, zeigt: Religiöse Vielfalt macht sich auch bei der Kleidung bemerkbar.
  • Magenta, golden oder pfefferfarben: Gerade die Bischöfe verschiedener christlicher Kirchen unterscheiden sich deutlich aufgrund ihres Habits -  bis hin zu den Tattoos.
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Vielfalt: das Foto zum Flyer für die erste internationale Bibliodrama-Spielwoche der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge vom 4. bis 10. März 2018. | © Rita Pürro
Vielfalt: das Foto zum Flyer für die erste internationale Bibliodrama-Spielwoche der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge vom 4. bis 10. März 2018. | © Rita Pürro

Mit Bibliodrama für neue Kirchenwirklichkeit

  • Der Verein Bibliodrama und Seelsorge lanciert vom 4. bis zum 10. März 2018 eine internationale Bibliodrama-Spielwoche mit Teilnehmenden in der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland. Erstmals wird an verschiedenen Orten bewusst parallel gespielt.
  • Gemäss der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge hat das Bibliodrama die Kraft, Gläubige in ihrer Überzeugung zu bestärken und eine neue Wirklichkeit in den Kirchen zu gestalten.
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Fastenopfer etablierte mit einer regionalen Partnerorganisation die Idee der «Kalebassen», beziehungsweise Solidaritätssparkassen im Senegal. Der Bauch des Flaschenkürbisses wird als Kalebasse bezeichnet. Mittlerweile gibt es im Senegal über das ganze Land verteilt fast 900 Spargruppen, dank derer die Menschen von Wucherkrediten unabhänig geworden sind. | © Ousmane Kobar/ Fastenopfer
Fastenopfer etablierte mit einer regionalen Partnerorganisation die Idee der «Kalebassen», beziehungsweise Solidaritätssparkassen im Senegal. Der Bauch des Flaschenkürbisses wird als Kalebasse bezeichnet. Mittlerweile gibt es im Senegal über das ganze Land verteilt fast 900 Spargruppen, dank derer die Menschen von Wucherkrediten unabhänig geworden sind. | © Ousmane Kobar/ Fastenopfer

Fastenopfer arbeitet für ein besseres Leben im Senegal

  • Im Senegal ermöglichen «Kalebassen» - das sind Solidaritätssparkassen, in die jeder einzahlt, was er entbehren kann - Hilfe zur Selbsthilfe und stärken die Solidarität untereinander.
  • In Thialane wurde mit Hilfe einer Partnerorganisation von Fastenopfer im Jahre 2009 eine «Kalebasse« gegründet. Mittlerweile besitzt die Kasse 5000 Franken, konnte diverse Ausbildungen sowie die Neueinrichtung der Dorfschule finanzieren (zum Vergleich: Im Senegal kosten 500g Brot 30 Rappen).
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Ein Lächeln auf dem Gesicht der Adivasis ist für Father Caesar Henry die schönste Bestätigung für seinen Einsatz. Die Adivasis leben im Nordosten Indiens, im Bundesstaat Assam. Viele leiden an Armut und sind sozial geächtet. Dank eines Fastenopfer-Projekts konnten sie wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und ihre Ernährung sichern. | © Daniel Wiederkehr/Fastenopfer
Ein Lächeln auf dem Gesicht der Adivasis ist für Father Caesar Henry die schönste Bestätigung für seinen Einsatz. Die Adivasis leben im Nordosten Indiens, im Bundesstaat Assam. Viele leiden an Armut und sind sozial geächtet. Dank eines Fastenopfer-Projekts konnten sie wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und ihre Ernährung sichern. | © Daniel Wiederkehr/Fastenopfer

Getreide- und Reisbanken als Weg in die Eigenständigkeit

  • Die Adivasis leben im Nordosten Indiens, im Bundesstaat Assam. Viele leiden an Armut und sind sozial geächtet. Dank eines Fastenopfer-Projekts konnten sie wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und ihre Ernährung sichern.
  • Rund 70 Prozent der Adivasis, konnten ihr Land zurückgewinnen. In vielen Dörfern haben die Adivasis nun genug zu essen und können ein würdiges Leben führen.
  • Die Schlüsselfigur für den Erfolg des Fastenopfer-Projekts war und ist Priester Caesar Henry. Im Interview berichtet er über seine Erfahrungen.
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Vergangenen Freitag erhielt Elsy Amsler den mit 20 000 Franken dotierten AKF-Frauenpreis für ihr langjähriges Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit in Kenia. Im Interview erklärt sie, warum Bildung für sie das A und O ist, und warum sie nie ein Buch über ihre Erlebnisse schreiben wird. | © Roger Wehrli
Vergangenen Freitag erhielt Elsy Amsler den mit 20 000 Franken dotierten AKF-Frauenpreis für ihr langjähriges Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit in Kenia. Im Interview erklärt sie, warum Bildung für sie das A und O ist, und warum sie nie ein Buch über ihre Erlebnisse schreiben wird. | © Roger Wehrli

«Elsy, schreib doch ein Buch!»

  • Seit 27 Jahren setzt sich Elsy Amsler für die Menschen in der Provinz Homa Bay County in Kenia ein.
  • Schwerpunkte der Elsy Amsler-Stiftung sind der Zugang zu Trinkwasser, Schulbildung und Gesundheitsversorgung
  • Für dieses Lebenswerk erhielt die 79-Jährige aus Kaisten vergangene Woche den Frauenpreis des Aargauischen Katholischen Frauenbunds (AKF) (mehr …)