Historisches
Zu Beginn des neuen Jahres sind Horoskope gefragt – kirchlich gesehen Aberglaube. Doch die Sterndeuter aus dem Morgenland erinnern uns daran: Astrologie, Astronomie und Religion gingen einst Hand in Hand. | © Marie-Christine Andres
Zu Beginn des neuen Jahres sind Horoskope gefragt – kirchlich gesehen Aberglaube. Doch die Sterndeuter aus dem Morgenland erinnern uns daran: Astrologie, Astronomie und Religion gingen einst Hand in Hand. | © Marie-Christine Andres

Die Sterne und die Schrift führen ans Ziel

  •  Zu Beginn des neuen Jahres sind Horoskope gefragt – kirchlich gesehen Aberglaube.
  • Doch die Sterndeuter aus dem Morgenland erinnern uns daran: Astrologie, Astronomie und Religion gingen einst Hand in Hand.
  • Gedanken zu den Sterndeutern im Matthäusevangelium aus theologischer, astronomischer und astrologischer Sicht.
(mehr …)
Kinder sind fasziniert von Halloween. Auch katechetisch Tätige werden damit konfrontiert. Wie kann die Kirche Halloween als Chance nutzen? | © Roger Wehrli
Kinder sind fasziniert von Halloween. Auch katechetisch Tätige werden damit konfrontiert. Wie kann die Kirche Halloween als Chance nutzen? | © Roger Wehrli

Halloween kann eine Chance sein

  • An Halloween scheiden sich die Geister. Viele Kinder, Jugendliche und zunehmend auch Erwachsene sind fasziniert von diesem Brauch.
  • Anderen ist das gruslige Treiben am Vorabend von Allerheiligen suspekt.
  • Die Kirche muss Halloween weder lieben noch verteufeln, sollte aber die Chance nicht verpassen,  das zentrale Thema von Halloween aufzugreifen.
(mehr …)
Am vergangenen Donnerstag lösten Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Niederweningen knifflige Aufgaben auf dem jüdischen Kulturweg in Lengnau. | © Roger Wehrli
Am vergangenen Donnerstag lösten Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Niederweningen knifflige Aufgaben auf dem jüdischen Kulturweg in Lengnau. | © Roger Wehrli

Pizza für Familie Bloch

  • «Dialogue en Route» ist ein Projekt der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz IRAS COTIS.
  • Landesweit gehören 63 ausgewählte religiöse Stätten, Kulturorte und Bildungshäuser zu den Stationen von «Dialogue en Route». Neu auch  der jüdische Kulturweg Endingen-Lengnau.
  • Vor wenigen Tagen testeten Schülerinnen und Schüler der 3. Oberstufe aus Niederweningen den jüdischen Kulturweg auf einem Postenlauf.
(mehr …)
Das Kloster St. Urban wurde im Jahr 1194 gegründet und liegt in einem Spicke des Kantons Luzern, der vom Aargau und dem Bernbiet umgeben ist. Die Region ist seit alten Zeiten Grenzgebiet. Auch die «Jasskartengrenze» verläuft hier. Der nahegelegene Aussichtspunkt Ahorn ist einer der wenigen Orten, wo nebeneinander gleichzeitig mit französischen und deutschen Jasskarten gespielt wird. Die Grenze zwischen der Verbreitung der beiden Jasskartensorten verläuft von St. Urban über den Napf und den Wachthubel bis zum Brünig und weiter hinauf zum Furkapass. In der Regel wird im Kanton Bern und in der westlichen Schweiz mit den «welschen» Jasskarten, in der Zentralschweiz jedoch ebenso strikt mit den deutschen Jasskarten gespielt, erklärt die Webseite grenzpfad.ch.
| © Roger Wehrli
Das Kloster St. Urban wurde im Jahr 1194 gegründet und liegt in einem Spicke des Kantons Luzern, der vom Aargau und dem Bernbiet umgeben ist. Die Region ist seit alten Zeiten Grenzgebiet. Auch die «Jasskartengrenze» verläuft hier. Der nahegelegene Aussichtspunkt Ahorn ist einer der wenigen Orten, wo nebeneinander gleichzeitig mit französischen und deutschen Jasskarten gespielt wird. Die Grenze zwischen der Verbreitung der beiden Jasskartensorten verläuft von St. Urban über den Napf und den Wachthubel bis zum Brünig und weiter hinauf zum Furkapass. In der Regel wird im Kanton Bern und in der westlichen Schweiz mit den «welschen» Jasskarten, in der Zentralschweiz jedoch ebenso strikt mit den deutschen Jasskarten gespielt, erklärt die Webseite grenzpfad.ch. | © Roger Wehrli

Ein Kloster, drei Kantone

  • Das Horizonte-Team hat sich ganz in den Westen seines Gebietes begeben für die Sommerserie «Im wilden Westen»
  • Begeben Sie sich mit Horizonte auf Entdeckungsreise zu den Glaubens- und Kulturschätzen an den Rändern des Aargaus.
  • Erste Folge: Das Kloster St. Urban im Dreikantonseck Luzern-Bern-Aargau
(mehr …)
Wurde als Kind vom Pfarrer, der im Kinderheim St. Benedikt Hermetschwil als Religionslehrer ein und ausging, immer wieder sexuell missbraucht: Andreas Santoni. | © Roger Wehrli
Wurde als Kind vom Pfarrer, der im Kinderheim St. Benedikt Hermetschwil als Religionslehrer ein und ausging, immer wieder sexuell missbraucht: Andreas Santoni. | © Roger Wehrli

«Viele haben es gewusst und niemand hat etwas gesagt»

  • Mitte Juni entschuldigten sich die Verantwortlichen des Kinderheims St. Benedikt im Rahmen einer Medienkonferenz bei einem Mann, der während seines Aufenthalts im Kinderheim St. Benedikt Hermetschwil zwischen 1978 und 1981 mehrfach sexuell missbraucht worden.
  • Der damals zuständige Heimleiter Peter Bringold kritisierte im Anschluss diesen Schritt.
  • Horizonte traf die aktuelle Heimleiterin Pia Iff, den für die Institution in dieser Sache tätigen Krisenmanager Herbert Wyss und Andreas Santoni, der an besagter Medienkonferenz über das berichtete, was ihm widerfahren war, zu einem Gespräch. (mehr …)
Auw ist der Geburtsort der Heiligen Maria Bernarda Bütler. Zehn Jahre nach ihrer Heiligsprechung gründet die Bernarda-Kommission einen Maria-Bernarda-Verein. Von links: Gerhard Imbach, Martin Abt und Sr. Consilia Hofer. | © Roger Wehrli
Auw ist der Geburtsort der Heiligen Maria Bernarda Bütler. Zehn Jahre nach ihrer Heiligsprechung gründet die Bernarda-Kommission einen Maria-Bernarda-Verein. Von links: Gerhard Imbach, Martin Abt und Sr. Consilia Hofer. | © Roger Wehrli

Ein Verein für unsere Heilige

  • Am 28. Mai 1848 wurde Verena Bütler im aargauischen Auw geboren. Später trat sie ins Kloster ein und nahm den Namen Maria Bernarda an.
  • Vor zehn Jahren, am 12. Oktober 2008, wurde die Franziskaner Missionsschwester heiliggesprochen.
  • Bald hat die Heilige ihren eigenen Verein: Zum 10-Jahr-Jubiläum der Heiligsprechung findet am 28. Mai die Gründungsversammlung für den Verein «Maria Bernarda» statt. Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Alle Infos zum Verein gibt es auf der Seite www.maria-bernarda.ch
(mehr …)
Bruno Maurer (links), Leiter des gta Archivs der ETH Zürich, erhält vom Präsidenten der Kirchenpflege Brugg-Windisch, Hans Schilling,  das Kirchenmodell von Walter Förderer. | © Astrid Baldinger
Bruno Maurer (links), Leiter des gta Archivs der ETH Zürich, erhält vom Präsidenten der Kirchenpflege Brugg-Windisch, Hans Schilling, das Kirchenmodell von Walter Förderer. | © Astrid Baldinger

Wertvolles Puzzleteil für Architektur-Archiv

  • Während der Pfarrhausrenovation in Windisch war 2016 in einem Archivraum ein Kirchenmodell gefunden worden.
  • Beim Modell handelt es sich um einen Wettbewerbsbeitrag zum Bau der Marienkirche in Windisch von 1962 und stammt von Walter M. Förderer, der in den 60er- und 70er-Jahren zum erfolgreichen Architekten für neo-expressionistische Kirchenbauten avancierte.
  • Das Modell wurde kürzlich von der Kirchgemeinde Brugg-Windisch als Schenkung dem Archiv des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) der ETH Zürich übergeben.
(mehr …)
Am Gedenktag des Heiligen Blasius spendet die katholische Kirche den  Blasiussegen «gegen Halskrankheit und alles Übel». | © Roger Wehrli
Am Gedenktag des Heiligen Blasius spendet die katholische Kirche den Blasiussegen «gegen Halskrankheit und alles Übel». | © Roger Wehrli

Dreifacher Segen für Katholiken

  • Anfang Februar pflegt das katholische Brauchtum kurz hintereinander drei Feste
  • Am 2. Februar das Fest «Darstellung des Herrn», am 3. Februar den Gedenktag des Heiligen Blasius und am 5. Februar das Fest der Heiligen Agatha
  • Viele Pfarreien feiern die drei Feste in einem Gottesdienst, wo dann Kerzen und Agatha-Brot gesegnet werden und der Blasiussegen gespendet wird.
(mehr …)
Im Rahmen der aktuellen Kirchturmsanierung  öffnete das Kloster Fahr nach 50 Jahren seine Zeitkapsel. Für die geladenen Medienvertreter führte die Reise bis in die Zeit der Französischen Revolution, als das Kloster angegriffen wurde.  | © Roger Wehrli
Im Rahmen der aktuellen Kirchturmsanierung öffnete das Kloster Fahr nach 50 Jahren seine Zeitkapsel. Für die geladenen Medienvertreter führte die Reise bis in die Zeit der Französischen Revolution, als das Kloster angegriffen wurde. | © Roger Wehrli

Per Zeitkapsel in die Klostervergangenheit

Im Rahmen der aktuellen Kirchturmsanierung samt Turmkreuz öffnete das Kloster Fahr nach 50 Jahren seine Zeitkapsel. Es erwartete die geladenen Medienvertreter eine spannende Reise in die Vergangenheit – bis zurück in die Zeit der französischen Revolution. (mehr …)
Die Kirche St. Johannes in Buchs wird heuer 50 Jahre alt. Nach zwei Sanierungen hat sie ihren ursprünglichen Charakter zurückerhalten. Ein ausdrucksstarkes Ensemble aus Beton, das wie angegossen ins Gelände passt. | © Werner Rolli
Die Kirche St. Johannes in Buchs wird heuer 50 Jahre alt. Nach zwei Sanierungen hat sie ihren ursprünglichen Charakter zurückerhalten. Ein ausdrucksstarkes Ensemble aus Beton, das wie angegossen ins Gelände passt. | © Werner Rolli

Wie Sand im Sonnenlicht

An heissen Sommertagen kann der Besuch in einer der schönsten Aargauer Betonkirchen für Architekturinteressierte zu einem richtig coolen Erlebnis werden. Horizonte machte die Probe aufs Exempel und liess sich ausgewählte Schmuckstücke vom leitenden Denkmalpfleger Reto Nussbaumer zeigen - in dieser Folge die Kirche St. Johannes in Buchs, die dieses Jahr 50 Jahre alt wird. Nach zwei Sanierungen hat sie ihren ursprünglichen Charakter zurückerhalten. Ein ausdrucksstarkes Ensemble aus Beton, das wie angegossen ins Gelände passt. (mehr …)