Kulturelles
Einzig, was in der Bibel steht, sollte ab 1519 noch in Zürich für die religiöse Praxis gelten. Der Kinofilm über Zwingli erklärt die Reformation, bringt uns den Menschen Zwingli näher und zeigt uns, wie die Menschen in Zürich zur Renaissance-Zeit gelebt haben. | © Ascot Elite
Einzig, was in der Bibel steht, sollte ab 1519 noch in Zürich für die religiöse Praxis gelten. Der Kinofilm über Zwingli erklärt die Reformation, bringt uns den Menschen Zwingli näher und zeigt uns, wie die Menschen in Zürich zur Renaissance-Zeit gelebt haben. | © Ascot Elite

Zwingli im Kino: Eine gelungene Geschichtslektion

  • Morgen startet Stefan Haupts Zwingli-Film auch in den Aargauer Kinos. Die Mundart-Produktion führt ins Zürich der Reniassance-Zeit und bietet anschaulichen Geschichtsunterricht.
  • In den Hauptrollen glänzen Max Simonischek als Zwingli und Sara Sophia Meyer als seine Frau Anna.
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Die heiligen drei Könige verleihen bis heute einer Krippe Glanz. Den Menschen gefiel die Vorstellung, dass auch die Reichen und Mächtigen zum neu geborenen Kind in der Krippe kamen. Nach und nach entwickelte sich dann auch das Stersingen sowie anderes Brauchtum rund um die Weisen aus dem Morgenland, welche von Sterndeutern zu Königen avancierten. | © Roger Wehrli
Die heiligen drei Könige verleihen bis heute einer Krippe Glanz. Den Menschen gefiel die Vorstellung, dass auch die Reichen und Mächtigen zum neu geborenen Kind in der Krippe kamen. Nach und nach entwickelte sich dann auch das Stersingen sowie anderes Brauchtum rund um die Weisen aus dem Morgenland, welche von Sterndeutern zu Königen avancierten. | © Roger Wehrli

Von Sterndeutern zu Königen: Die Karriere dreier Figuren

  • Ihre Popularität steht mit Königskuchen und Sternsingen in krassem Gegensatz zum Raum, den die heiligen drei Könige in der Weihnachtserzählung einnehmen. Nur gerade im zweiten Kapitel des Matthäus-Evangelium kommen sie vor.
  • Im Laufe der Zeit avancierten die Sterndeuter aus dem Morgenland zu regelrechten Popstars der Weihnachtserzählung. Doch die Unterschiede in Bezug auf deren Darstellung könnten grösser nicht sein. Horizonte hat genauer hingeschaut.
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Faszination Krippe: Auch im Kanton Aargau finden sich - wie hier in Lenzburg - Menschen, die mit viel Leidenschaft Krippen bauen. Das Bild zeigt Luigi Marchesin vor seiner drei Meter breiten Krippe mit gegen 400 Figuren. Bereits als Siebenjähriger baute der mittlerweile bald 70-Jährige eine Krippe. | © Andreas C. Müller
Faszination Krippe: Auch im Kanton Aargau finden sich - wie hier in Lenzburg - Menschen, die mit viel Leidenschaft Krippen bauen. Das Bild zeigt Luigi Marchesin vor seiner drei Meter breiten Krippe mit gegen 400 Figuren. Bereits als Siebenjähriger baute der mittlerweile bald 70-Jährige eine Krippe. | © Andreas C. Müller

Krippen als Leidenschaft

  • Nicht nur das geschmückte Bäumchen, Geschenke und Fondue Chinoise: Auch die Krippe gehört für viele immer noch zwingend zum Weihnachtsfest.
  • Für manche Menschen ist die Krippe nicht nur zwingendes Accessoire, sondern Passion. So beispielsweise für Arben Markaj aus Rieden bei Baden, Luigi Marchesin aus Lenzburg und Alfred Hartl aus Stein am Rhein.
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Bewegt lauscht die Horizonte-Lesergruppe der Geschichte von Beatrice Bucher, die von ihrer Beziehung zu einem katholischen Priester berichtet. | © Werner Rolli
Bewegt lauscht die Horizonte-Lesergruppe der Geschichte von Beatrice Bucher, die von ihrer Beziehung zu einem katholischen Priester berichtet. | © Werner Rolli

Lügenforschung mit der Leserschaft

  • Horizonte lud seine Leserinnen und Leser ins neue Stapferhaus am Lenzburger Bahnhof. 18 Interessierte hatten sich angemeldet und genossen einen exklusiven Rundgang durch die neue Ausstellung «Fake. Die ganze Wahrheit» samt Apéro.
  • Anne Burgmer von Horizonte und Alain Gloor vom Stapferhaus-Team begleiteten die Lesergruppe durch die Räumlichkeiten. Als Gast berichtete Beatrice Bucher vom Verein der vom Zölibat betroffenen Frauen (Zöfra) aus ihrem Leben an der Seite eines katholischen Priesters.
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Einmal im Monat findet in der katholischen Kirche in Gebenstorf ein Gottesdienst der syrisch-orthodoxen Kirche statt - auf Aramäisch. | © Roger Wehrli
Einmal im Monat findet in der katholischen Kirche in Gebenstorf ein Gottesdienst der syrisch-orthodoxen Kirche statt - auf Aramäisch. | © Roger Wehrli

Ein Gottesdienst in der Sprache Jesu

  • Der Überlieferung nach sprach Jesus Aramäisch. Die Syrisch-Orthodoxen, die sich selbst als Kirche des Urchristentums bezeichnen, feiern ihre Gottesdienste in eben dieser Sprache.
  • Einmal im Monat am Sonntag über Mittag findet in der katholischen Kirche in Gebenstorf ein Gottesdienst der syrisch-orthodoxen Kirche statt. Horizonte hat die zweistündige Feier besucht.
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Jacqueline Fahrni (links) und Klara Fricker bei der Künstlerinnen-Stabsübergabe. Angeregt unterhalten sich die beiden Frauen über Techniken, Symbolik in Bildern und ihr jeweiliges künstlerisches Schaffen. | © Werner Rolli
Jacqueline Fahrni (links) und Klara Fricker bei der Künstlerinnen-Stabsübergabe. Angeregt unterhalten sich die beiden Frauen über Techniken, Symbolik in Bildern und ihr jeweiliges künstlerisches Schaffen. | © Werner Rolli

«Es ist nicht der Kreis, der mich fasziniert.»

  • Zum Kirchenjahreswechsel wechselt auch der Jahrskünstler beim Horizonte und es gibt das traditionelle «Übergabe»-Gespräch.
  • In Erlinsbach besuchte Horizonte gemeinsam mit der scheidenden Klara Fricker die neue Jahreskünstlerin Jacqueline Fahrni.
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Im «Club Asyl» treffen sich monatlich Flüchtlinge, die schon länger im Aargau leben und mit ihrer Erfahrung Neuankömmlingen helfen wollen. Für das bevorstehende Abschlussfest des Legislaturziels «Fremdsein» der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau haben José, Suba, Moslem (oben von links), Tsering und Anna die Aktion «Hand reichen» vorbereitet. | © Andreas C. Müller
Im «Club Asyl» treffen sich monatlich Flüchtlinge, die schon länger im Aargau leben und mit ihrer Erfahrung Neuankömmlingen helfen wollen. Für das bevorstehende Abschlussfest des Legislaturziels «Fremdsein» der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau haben José, Suba, Moslem (oben von links), Tsering und Anna die Aktion «Hand reichen» vorbereitet. | © Andreas C. Müller

«Wer nur Asylsuchende sieht, sieht nicht die Menschen»

  • Am 10. November feiert die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau den Abschluss ihres Legislaturziels «Fremdsein». Der «Club Asyl» will im Rahmen dieser Veranstaltung auf die Anliegen von Flüchtlingen aufmerksam machen.
  • Der Club ist ein Projekt des «Netztwerk Asyl Aargau» - ein Gefäss für Geflüchtete, die bei Asylfragen im Kanton Aargau mitarbeiten wollen und können. Bekanntheit erlangte der Club mit einem offenen Brief am Flüchtlingstag 2016.
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Kinder sind fasziniert von Halloween. Auch katechetisch Tätige werden damit konfrontiert. Wie kann die Kirche Halloween als Chance nutzen? | © Roger Wehrli
Kinder sind fasziniert von Halloween. Auch katechetisch Tätige werden damit konfrontiert. Wie kann die Kirche Halloween als Chance nutzen? | © Roger Wehrli

Halloween kann eine Chance sein

  • An Halloween scheiden sich die Geister. Viele Kinder, Jugendliche und zunehmend auch Erwachsene sind fasziniert von diesem Brauch.
  • Anderen ist das gruslige Treiben am Vorabend von Allerheiligen suspekt.
  • Die Kirche muss Halloween weder lieben noch verteufeln, sollte aber die Chance nicht verpassen,  das zentrale Thema von Halloween aufzugreifen.
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Eine Woche lang wurde geprobt für die Aufführung am Freitagabend: Im Musical «3 Wünsche frei» werden Menschen mit Fantasie gefangengehalten und müssen befreit werden. | © Werner Rolli
Eine Woche lang wurde geprobt für die Aufführung am Freitagabend: Im Musical «3 Wünsche frei» werden Menschen mit Fantasie gefangengehalten und müssen befreit werden. | © Werner Rolli

Ein abendfüllendes Generationenmusical

  • In Aarau bringen Kinder mit ihren Eltern und Grosseltern das Kindermusical «Drei Wünsche frei» auf die Bühne. Die Aufführung ist einmalig und findet statt am Freitag, 5. Oktober 2018, um 20 Uhr in der Kirche Peter und Paul.
  • Horizonte begleitete die über 60 Beteiligten durch die Proben und zeigt, wie im Rahmen eines Feriengenerationenprojekts innert kürzester Zeit ein Musical die Bühnenreife erlangt.
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Als einer der engsten Weggefährten des bekannten holländischen Kirchenlieddichters Huub Oosterhuis wird Kees Kok die Einführung zum diesjährigen Oosterhuis-Liedtag in Sursee vom 27. Oktober 2018 gestalten. | © Ingo Beller
Als einer der engsten Weggefährten des bekannten holländischen Kirchenlieddichters Huub Oosterhuis wird Kees Kok die Einführung zum diesjährigen Oosterhuis-Liedtag in Sursee vom 27. Oktober 2018 gestalten. | © Ingo Beller

«Huub Oosterhuis – Erneuerer der Glaubenssprache»

  • Am 27. Oktober 2018 treffen sich in Sursee Chöre und Musikbegeisterte aus der ganzen Schweiz, um die Lieder von Huub Oosterhuis zu singen und besser kennenzulernen. Der holländische Kirchenlieddichter gilt als Vater des mordernen Kirchenliedes für den deutschsprachigen Raum.
  • Horizonte sprach mit Kees Kok, einem der engsten Weggefährten von Huub Oosterhuis. Kees Kok wird am Vorabend des Oosterhuis-Liedtags in Sursee die Einführung gestalten.
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