Regionales
43 neue Synodale erheben sich auf Aufforderung im Aargauer Grossratssaal. Alle 143 Mitglieder der Synode der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau wurden am Mittwoch, 9. Januar 2019, für die neue vierjährige Legislatur verpflichtet und wählten Präsidium und Exekutive. | © Andreas C. Müller
43 neue Synodale erheben sich auf Aufforderung im Aargauer Grossratssaal. Alle 143 Mitglieder der Synode der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau wurden am Mittwoch, 9. Januar 2019, für die neue vierjährige Legislatur verpflichtet und wählten Präsidium und Exekutive. | © Andreas C. Müller

«Gemeinsam attraktiv Kirche machen»

  • Die Synode der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau bestätigt an ihrer konstituierenden Sitzung ihre Exekutive für die Amtsperiode 2019-2022 (siehe auch amtliche Nachricht: Synodenbeschluesse_09012019)
  • 43 neue Synodale wurden gestern Mittwoch in die Pflicht genommen. Luc Humbel wurde als Kirchenratspräsident bestätigt, ins Synodenpräsidium gewählt wurde Daniel Holenstein aus Bad Zurzach.
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«Wie spielt man Frieden?» Ein Tolstoi-Impuls zu Beginn des halbstündigen Friedensgebets in Zuzgen. Angeregt wurde das Gebet in Zusammenarbeit mit der Aarauer Fachstelle Diakonie der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau und soll künftig öfters stattfinden. | © Roger Wehrli
«Wie spielt man Frieden?» Ein Tolstoi-Impuls zu Beginn des halbstündigen Friedensgebets in Zuzgen. Angeregt wurde das Gebet in Zusammenarbeit mit der Aarauer Fachstelle Diakonie der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau und soll künftig öfters stattfinden. | © Roger Wehrli

Projekt 08/16 belebt Diakonie in den Gemeinden

  • Während 8 Wochen jeweils 16 Stunden: Die Fachstelle Diakonie der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau will mit dem Projekt 08/16 diakonisches Engagement in den Kirchgemeinden stärken.
  • Gestartet ist das Projekt im Fricktaler Pastoralraum Möhlinbach. Initiiert wurden dort ein Friedensgebet sowie ein Austausch unter allen Freiwilligen, die sich im Besuchsdienst engagieren.
  • Weitere sechs Pastoralräume haben bereits Interesse angemeldet.
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Viele Kirchgemeinden bauen und 
bewirtschaften Liegenschaften. Die Rendite aus diesen Investitionen wird  
zunehmend wichtiger: Sie gleicht sin­kende Steuereinnahmen aus. | © Röm.-Kath. Kirchgemeinde Brugg/Dario Häusermann
Viele Kirchgemeinden bauen und bewirtschaften Liegenschaften. Die Rendite aus diesen Investitionen wird zunehmend wichtiger: Sie gleicht sin­kende Steuereinnahmen aus. | © Röm.-Kath. Kirchgemeinde Brugg/Dario Häusermann

Kirchen als Bauunternehmer

  • Verschiedene Kirchgemeinden im Aargau investieren in Wohnprojekte. Dabei stehen meist Bemühungen um faire, soziale Wohnformen im Zentrum.
  • Grössere Projekte sind aktuell in Würenlos und Lupfig geplant. Allein in Lupfig sollen 30 Wohnungen entstehen.
  • Bei kirchlichen Bauprojekten im Aargau mischt auch die Wohnbaugenossenschaft der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau mit.
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Diskutierten am 27. November 2018 über dein Fall einer 60-jährigen Frau, die mit Hilfe der Sterbehilfe-Organisation «Exit» ihr Leben beendet hatte (von links): Heimseelsorger Andreas Zimmermann, die Schwester und die Schwiegertochter der Verstorbenen, Pflegefachfrau Irène Syla, Brigitte Fischer  von «Exit» und Daniela Foos von «Palliative Aargau». | © Andreas C. Müller
Diskutierten am 27. November 2018 über dein Fall einer 60-jährigen Frau, die mit Hilfe der Sterbehilfe-Organisation «Exit» ihr Leben beendet hatte (von links): Heimseelsorger Andreas Zimmermann, die Schwester und die Schwiegertochter der Verstorbenen, Pflegefachfrau Irène Syla, Brigitte Fischer von «Exit» und Daniela Foos von «Palliative Aargau». | © Andreas C. Müller

Seelsorge und Sterbehilfe: Dabei bleiben oder gehen?

  • Vergangenen Mittwoch, 28. November, 2018, wurde in Muri das Verhältnis der Seelsorge zur Sterbehilfe diskutiert. Gegenüber Horizonte hatte im Vorfeld Heimseelsorger Andreas Zimmermann öffentlich gemacht, dass er einer Person auf ihrem Weg mit «Exit» bis zuletzt beigestanden hatte.
  • An der Veranstaltung in Muri brachte die Bio- und Ethikkommission der Schweizer Bischofskonferenz SBK ihre Sicht ein (siehe Interview mit Roland Graf).
  • Von der zuständigen Aargauer Fachstelle für Heim- und Spitalseelsorge der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau war niemand anwesend. Die Fachstelle hatte allerdings im Vorfeld an ihre Angestellten die Order erlassen, «auf Anfragen seitens der Presse auf Interviews zu verzichten».
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Die seelsorgliche Begleitung von Menschen, die mit Sterbehilfe-Organisationen ihrem Leben ein Ende setzen wollen, ist innerhalb der Kirche umstritten. Immer mehr Seelsorgende wie auch Andreas Zimmermann wollen auch für diese Personen da sein. | © Andreas C. Müller
Die seelsorgliche Begleitung von Menschen, die mit Sterbehilfe-Organisationen ihrem Leben ein Ende setzen wollen, ist innerhalb der Kirche umstritten. Immer mehr Seelsorgende wie auch Andreas Zimmermann wollen auch für diese Personen da sein. | © Andreas C. Müller

Seelsorge und «Exit» – Kein Widerspruch

  • Katholische Seelsorgende begleiten Menschen, die mit der Sterbehilfe-Organisation«Exit» ihr Leben beenden möchten – auch wenn das von Seiten der Kirche nicht gern gesehen wird.
  • Andreas Zimmermann ist Seelsorger in der «pflegimuri» und hat eine 60-jährige Bewohnerin begleitet, die zu Beginn dieses Jahres mit «Exit» ihrem Leben ein Ende gesetzt hat. Andreas Zimmermann war bis zuletzt dabei. Mit Horizonte hat er über diese Erfahrung gesprochen.
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Am 23. September finden wieder Kirchenpflegewahlen statt. Nicht alle Kirchgemeinden finden geeignetes Personal. | © Marie-Christine Andres
Am 23. September finden wieder Kirchenpflegewahlen statt. Nicht alle Kirchgemeinden finden geeignetes Personal. | © Marie-Christine Andres

Kirchenpflegen: Kandidatinnen gesucht

  • Wenn am 23. September die Schweizer Bevölkerung über drei eidgenössische Vorlagen abstimmt, müssen die Aargauer Katholikinnen und Katholiken auch ihre Kirchenpflegen wählen.
  • Nicht überall gelingt es, ausreichend Leute für die zu besetzenden Ämter zu finden. Aus diesem Grund organisierte die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau ein Informationspodium, an welchem erfahrene Kirchenpflegen Tipps und Tricks für die Personalsuche abgaben.
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Seit Jahren bemüht man sich im Aargau um eine Notschlafstelle, wo Menschen ohne Obdach, geregelte Strukturen und Verbindung zu sozialen Diensten im Winter wenigstens punktuell unterkommen können. Aktuell stehen die Chancen für dieses Projekt so gut wie noch nie | © kna-bild
Seit Jahren bemüht man sich im Aargau um eine Notschlafstelle, wo Menschen ohne Obdach, geregelte Strukturen und Verbindung zu sozialen Diensten im Winter wenigstens punktuell unterkommen können. Aktuell stehen die Chancen für dieses Projekt so gut wie noch nie | © kna-bild

Die Aargauer Notschlafstelle kommt

  • Im kommenden Winter soll es im Aargau endlich eine Notschlafstelle für Obdachlose geben. Abklärungen für eine Liegenschaft in Baden laufen.
  • Treibende Kraft hinter dem Projekt ist eine Interessengemeinschaft unter der Führung der unabhängigen christlichen Sozialinstitution «Hope» in Baden. In der IG vertreten sind auch die Aargauer Landeskirchen, das Beratungszentrum BZBplus Baden sowie die Reformierte Kirchgemeinde Baden.
  • Um die Kosten möglichst gering zu halten, will das «Hope» die geplante Notschlafstelle gemeinsam mit einer Notpension führen.
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Mit Stammtischen in Baden und Aarau versucht der Aargauer Interreligiöse Arbeitskreis (airak) den Dialog und die Verständigung unter den Religionen zu fördern. | © Roger Wehrli
Mit Stammtischen in Baden und Aarau versucht der Aargauer Interreligiöse Arbeitskreis (airak) den Dialog und die Verständigung unter den Religionen zu fördern. | © Roger Wehrli

Dem Dialog verpflichtet: Der airak

  • Am heutigen Nationalfeiertag werden landauf, landab verschiedene Rednerinnen und Redner die Wichtigkeit des Dialogs betonen - insbesondere auch mit Zugewanderten, die eine andere Kultur mitbringen und in einer anderen relgiösen Tradition verwurzelt sind. Der Aargauer Interreligiöse Arbeitskreis (airak) pflegt diesen Dialog schon seit zehn Jahren.
  • Einmal pro Monat organisiert der airak in Baden und Aarau interreligiöse Stammtische. An diesen kommen Menschen unterschiedlicher Religion zusammen und tauschen sich aus. Horizonte war dabei.
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Ruta stammt aus Eritrea und lebt seit Oktober 2016 in der Schweiz. Die 17-Jährige lebt in einer Flüchtlingsunterkunft in Menziken und ist einmal wöchentlich zu Gast bei Familie Neruda-Schenk. Mutter Eva-Maria sowie deren Kinder Magdalena (15) und Alexander (13) begleiten die junge Frau im Rahmen eines Mentoring-Programms. | © Roger Wehrli
Ruta stammt aus Eritrea und lebt seit Oktober 2016 in der Schweiz. Die 17-Jährige lebt in einer Flüchtlingsunterkunft in Menziken und ist einmal wöchentlich zu Gast bei Familie Neruda-Schenk. Mutter Eva-Maria sowie deren Kinder Magdalena (15) und Alexander (13) begleiten die junge Frau im Rahmen eines Mentoring-Programms. | © Roger Wehrli

Mentoring-Programm mit jungen Asylsuchenden

  • Unbegleitete jugendliche Asylsuchende (UJA) erhalten im Kanton Aargau im Rahmen eines Mentoring-Programms eine Begleitung durch freiwillige Mentorinnen und Mentoren.
  • Horizonte besuchte zwei «Tandems»: Den 18-jährige Hossain, der sich regelmässig mit der 25-jährigen ETH-Studentin Magdalena und ihrer Familie trifft, und die 17-jährige Eritreerin Ruta, die bei Familie Neruda immer wieder zu Gast ist.
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Wurde als Kind vom Pfarrer, der im Kinderheim St. Benedikt Hermetschwil als Religionslehrer ein und ausging, immer wieder sexuell missbraucht: Andreas Santoni. | © Roger Wehrli
Wurde als Kind vom Pfarrer, der im Kinderheim St. Benedikt Hermetschwil als Religionslehrer ein und ausging, immer wieder sexuell missbraucht: Andreas Santoni. | © Roger Wehrli

«Viele haben es gewusst und niemand hat etwas gesagt»

  • Mitte Juni entschuldigten sich die Verantwortlichen des Kinderheims St. Benedikt im Rahmen einer Medienkonferenz bei einem Mann, der während seines Aufenthalts im Kinderheim St. Benedikt Hermetschwil zwischen 1978 und 1981 mehrfach sexuell missbraucht worden.
  • Der damals zuständige Heimleiter Peter Bringold kritisierte im Anschluss diesen Schritt.
  • Horizonte traf die aktuelle Heimleiterin Pia Iff, den für die Institution in dieser Sache tätigen Krisenmanager Herbert Wyss und Andreas Santoni, der an besagter Medienkonferenz über das berichtete, was ihm widerfahren war, zu einem Gespräch. (mehr …)