Theologisches
Das dritte von zehn Geboten, welche die reformierte Landeskirche Zürich zum 500-Jahr-Reformationsjubiläum erarbeitet hat. | © Marie-Christine Andres
Das dritte von zehn Geboten, welche die reformierte Landeskirche Zürich zum 500-Jahr-Reformationsjubiläum erarbeitet hat. | © Marie-Christine Andres

Die reformierten Zehn Gebote

  • Was verbindet die Mitglieder der reformierten Kirche? Was macht diese Kirche aus? Eine Antwort gibt die Schrift «Reformiert durch zehn Gebote» der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich.
  • Im Aargau ist die Broschüre mit den reformierten Zehn Geboten erst punktuell ausgehängt.
  • Die Publikation sei jedoch ein wertvoller Beitrag, um künftig über Wesen und Profil der reformierten Kirche zu diskutieren, findet Frank Worbs, Leiter Kommunikation bei der reformierten Landeskirche Aargau.
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Angehörige des Pastoralraums Region Brugg-Windisch auf dem Weg zur Komplet ins Kloster Fahr. | © Roger Wehrli
Angehörige des Pastoralraums Region Brugg-Windisch auf dem Weg zur Komplet ins Kloster Fahr. | © Roger Wehrli

Schritt für Schritt zu einer neuen Kirche

  • Das Gebet «Schritt für Schritt» bittet um Veränderung in der Kirche,  für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung.
  • Bereits wird das Gebet in rund 30 Pfarreien und Gemeinschaften im In- und Ausland regelmässig gebetet.
  • Die Gebets-Initiative ging von vier Theologinnen aus, darunter die Priorin des Klosters Fahr, Irene Gassmann.
  • Vergangenen Donnerstag besuchte die Aargauer Landeskirche mit Interessierten die Komplet im Kloster Fahr, wo die Gebetsinitiative im Februar ihren Anfang genommen hatte.
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In der neuen Serie «Zum Beispiel...» versucht Horizonte verschiedene Facetten unterschiedlicher Glaubensbegriffe zu beleuchten. Dazu klopfen wir im Aargau bei Seelsorgenden, nicht-ordinierten Theologinnen, Diakonen und Priestern an. Wir fragen liberale und konservative, junge und alte Menschen, Frauen und Männer. Wir lesen Bibel, Katechismus und Co. im Bewusstsein, dass Überlegungen auch offen bleiben werden. | © Anne Burgmer
In der neuen Serie «Zum Beispiel...» versucht Horizonte verschiedene Facetten unterschiedlicher Glaubensbegriffe zu beleuchten. Dazu klopfen wir im Aargau bei Seelsorgenden, nicht-ordinierten Theologinnen, Diakonen und Priestern an. Wir fragen liberale und konservative, junge und alte Menschen, Frauen und Männer. Wir lesen Bibel, Katechismus und Co. im Bewusstsein, dass Überlegungen auch offen bleiben werden. | © Anne Burgmer

Jesus Christus – Gott und Mensch

  • In der Serie «Zum Beispiel…» vermittelt Horizonte alltagstaugliche Theologie zu verschiedenen Glaubensbegriffen. Im dritten Teil geht es um Jesus, Gott und Mensch.
  • Wir wissen wenig über ihn. Sein Tod und die Auferstehung werden immer wieder angezweifelt und galten schon zu Zeiten der ersten Christen als Unvernunft.
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Bischof Felix Gmür hatte einen Priester nach langer Prüfung und unter strengen Auflagen im Sinne der Resozialisierung als Kandidaten für die Wahl zum Pfarrer in St. Franziskus, Riehen, bestätigt. Am 14. Januar 2019 eskalierte die Situation rund um die Wahl aufgrund der Veröffentlichung des Strafbefehls aus dem Jahr 2012. Zurück bleibt nun eine tief gespaltene Pfarrgemeinde. | © Anne Burgmer
Bischof Felix Gmür hatte einen Priester nach langer Prüfung und unter strengen Auflagen im Sinne der Resozialisierung als Kandidaten für die Wahl zum Pfarrer in St. Franziskus, Riehen, bestätigt. Am 14. Januar 2019 eskalierte die Situation rund um die Wahl aufgrund der Veröffentlichung des Strafbefehls aus dem Jahr 2012. Zurück bleibt nun eine tief gespaltene Pfarrgemeinde. | © Anne Burgmer

Riehen: Priester verpasst Chance zur Resozialisierung

  • Am 14. Januar 2019 eskalierte in Riehen, Basel Stadt, die Situation um die Wahl eines vorbestraften Priesters zum Pfarrer, der früher auch im Aargau tätig gewesen war. Nachdem zunächst nur davon die Rede gewesen war, dass der Geistliche an einer früheren Pfarrstelle im Thurgau einem Jugendlichen die Füsse massiert hatte, wurde schliesslich ein weiter gehender Übergriff öffentlich.
  • Der Basler Bischof Felix Gmür hatte die Wahl zum Kandidaten zunächst unter bestimmten Bedingungen akzeptiert. Nach Bekanntwerden des vollen Umfangs der Verfehlungen lud Felix Gmür gestern zu einer Medienkonferenz, um sich kritischen Fragen zu stellen.
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Zu Beginn des neuen Jahres sind Horoskope gefragt – kirchlich gesehen Aberglaube. Doch die Sterndeuter aus dem Morgenland erinnern uns daran: Astrologie, Astronomie und Religion gingen einst Hand in Hand. | © Marie-Christine Andres
Zu Beginn des neuen Jahres sind Horoskope gefragt – kirchlich gesehen Aberglaube. Doch die Sterndeuter aus dem Morgenland erinnern uns daran: Astrologie, Astronomie und Religion gingen einst Hand in Hand. | © Marie-Christine Andres

Die Sterne und die Schrift führen ans Ziel

  •  Zu Beginn des neuen Jahres sind Horoskope gefragt – kirchlich gesehen Aberglaube.
  • Doch die Sterndeuter aus dem Morgenland erinnern uns daran: Astrologie, Astronomie und Religion gingen einst Hand in Hand.
  • Gedanken zu den Sterndeutern im Matthäusevangelium aus theologischer, astronomischer und astrologischer Sicht.
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Mit Botschaftern aus verschiedenen kirchlichen Berufen wirbt das Projekt Chance Kirchenberufe für die Institution Kirche als Arbeitgeber. | © Fotomontage aus Screenshots der Kampagnenseite Chance Kirchenberufe/abu
Mit Botschaftern aus verschiedenen kirchlichen Berufen wirbt das Projekt Chance Kirchenberufe für die Institution Kirche als Arbeitgeber. | © Fotomontage aus Screenshots der Kampagnenseite Chance Kirchenberufe/abu

Neue Kampagne von «Chance Kirchenberufe»

  • Seit fünf Jahren wirbt das Projekt «Chance Kirchenberufe» mit Spots und Plakaten im öffentlichen Raum. Ziel ist, Menschen auf kirchliche Berufe und deren Attraktivität aufmerksam zu machen.
  • Dieses Jahr werden die Mitglieder der anderssprachigen Missionen angesprochen, denn in der Römisch-Katholische Kirche in der Schweiz ist der Anteil der Mitglieder mit Migrationshintergrund in den letzten Jahren infolge der Zuwanderung stark angestiegen.
  • Die Römisch-Katholische Landeskirche im Aargau unterstützt das Projekt mit einem namhaften Betrag.
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In Zürich wurde das Buch «Ein weiter Weg» zum Pilgerprojekt «Kirche mit* den Frauen» vorgestellt. Das Kernteam des Projektes stärkte Initiantin Hildegard Aepli (ganz links) während der Begrüssung den Rücken. Von links nach rechts: Bruder Damian Keller, Eva-Maria Faber, Priorin Irene Gassmann, Esther Rüthemann, Urban Fink-Wagner, Lea Stocker, Franz Mali. | © Anne Burgmer
In Zürich wurde das Buch «Ein weiter Weg» zum Pilgerprojekt «Kirche mit* den Frauen» vorgestellt. Das Kernteam des Projektes stärkte Initiantin Hildegard Aepli (ganz links) während der Begrüssung den Rücken. Von links nach rechts: Bruder Damian Keller, Eva-Maria Faber, Priorin Irene Gassmann, Esther Rüthemann, Urban Fink-Wagner, Lea Stocker, Franz Mali. | © Anne Burgmer

Buchvernissage – «Ein weiter Weg»

  • Am Mittwoch, 5. Dezember 2018, wurde in Zürich vor rund 100 Interessierten das Buch «Ein weiter Weg» zum Projekt für eine «Kirche mit* den Frauen» vorgestellt.
  • In ihren Grussworten zeichneten Schwester Sabine Lustenberger und Bischof Felix Gmür verschiedene Bilder zu Projekt und Buch.
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In der neuen Serie «Zum Beispiel...» versucht Horizonte verschiedene Facetten unterschiedlicher Glaubensbegriffe zu beleuchten. Dazu klopfen wir im Aargau bei Seelsorgenden, nicht-ordinierten Theologinnen, Diakonen und Priestern an. Wir fragen liberale und konservative, junge und alte Menschen, Frauen und Männer. Wir lesen Bibel, Katechismus und Co. im Bewusstsein, dass Überlegungen auch offen bleiben werden. | © Anne Burgmer
In der neuen Serie «Zum Beispiel...» versucht Horizonte verschiedene Facetten unterschiedlicher Glaubensbegriffe zu beleuchten. Dazu klopfen wir im Aargau bei Seelsorgenden, nicht-ordinierten Theologinnen, Diakonen und Priestern an. Wir fragen liberale und konservative, junge und alte Menschen, Frauen und Männer. Wir lesen Bibel, Katechismus und Co. im Bewusstsein, dass Überlegungen auch offen bleiben werden. | © Anne Burgmer

Gott ist ein Beziehungswesen

  • In der Serie Zum Beispiel… betreibt Horizonte, alltagstaugliche Theologie zu verschiedenen Glaubensbegriffen. Im zweiten Teil geht es um Gott und die Trinität.
  • Mit diesem Konstrukt haben nicht nur einfache Christen ihre Mühe - die Theologie suchte immer wieder nach Bildern, um die Dreifaltigkeit deutlich zu machen.
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Einmal im Monat findet in der katholischen Kirche in Gebenstorf ein Gottesdienst der syrisch-orthodoxen Kirche statt - auf Aramäisch. | © Roger Wehrli
Einmal im Monat findet in der katholischen Kirche in Gebenstorf ein Gottesdienst der syrisch-orthodoxen Kirche statt - auf Aramäisch. | © Roger Wehrli

Ein Gottesdienst in der Sprache Jesu

  • Der Überlieferung nach sprach Jesus Aramäisch. Die Syrisch-Orthodoxen, die sich selbst als Kirche des Urchristentums bezeichnen, feiern ihre Gottesdienste in eben dieser Sprache.
  • Einmal im Monat am Sonntag über Mittag findet in der katholischen Kirche in Gebenstorf ein Gottesdienst der syrisch-orthodoxen Kirche statt. Horizonte hat die zweistündige Feier besucht.
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Jeder einzelne Kirchgänger sei mitverantwortlich, den Weg, den die Jugendsynode eingeschlagen hat, weiterzugehen. Im Bild Jungwacht-Blauring-Leiter im Sommerlager. | © zvg
Jeder einzelne Kirchgänger sei mitverantwortlich, den Weg, den die Jugendsynode eingeschlagen hat, weiterzugehen. Im Bild Jungwacht-Blauring-Leiter im Sommerlager. | © zvg

Verantwortung nach unten delegiert

  • Vor einer Woche ging die Jugendsynode in Rom zu Ende.
  • Während drei Wochen debattierten 260 Bischöfe aus aller Welt über das Thema «Jugend, Glaube und die Berufungsunterscheidung».
  • Welche Auswirkungen hat die Synode auf die Arbeit der Jugendseelsorgenden bei uns?
  • Damit der Weg auf lokaler Ebene weitergeht, müssen sich Bischöfe und Pfarreien auch mal was trauen. 
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Mauro-Giuseppe Lepori nimmt als Schweizer Generaloberer des Zisterzienserordens an der Jugendsynode in Rom teil. | © Pierre Pistoletti
Mauro-Giuseppe Lepori nimmt als Schweizer Generaloberer des Zisterzienserordens an der Jugendsynode in Rom teil. | © Pierre Pistoletti

«Junge Menschen brauchen eine erwachsene Kirche»

  • Mauro-Giuseppe Lepori ist der Schweizer Generalobere des Zisterzienserordens.
  • Der ehemalige Abt von Hauterive nimmt im Auftrag der Ordensoberen an der Jugendsynode in Rom teil.
  • Die Kirche müsse der Jugend mit der Reife eines Erwachsen beistehen, sagt Mauro-Giuseppe Lepori. Diese Botschaft will der Schweizer in der aktuell laufenden Synode einbringen.
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Veränderungen brauchen mehr als eine Generation. Drei Theologinnen unterschiedlicher christlicher Konfessionen im Gespräch über die Frage der Gleichstellung, Konkurrenzdenken und Machtstreben. | © Pia Neuenschwander
Veränderungen brauchen mehr als eine Generation. Drei Theologinnen unterschiedlicher christlicher Konfessionen im Gespräch über die Frage der Gleichstellung, Konkurrenzdenken und Machtstreben. | © Pia Neuenschwander

Drei Frauen unterschiedlicher Konfessionen im Gespräch

  • Welche Stellung hat die Frau in den christlichen Konfessionen?
  • Welche Hürden und Chancen warten in der römisch-katholischen, der reformierten und der christkatholischen Kirche auf Frauen?
  • Susanne Andrea Birke, Anna Maria Kaufmann und Käthi La Roche sprechen über die Frage der Gleichstellung, Konkurrenzdenken und Machtstreben.
 
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In der neuen Serie «Zum Beispiel...» versucht Horizonte verschiedene Facetten unterschiedlicher Glaubensbegriffe zu beleuchten. Dazu klopfen wir im Aargau bei Seelsorgenden, nicht-ordinierten Theologinnen, Diakonen und Priestern an. Wir fragen liberale und konservative, junge und alte Menschen, Frauen und Männer. Wir lesen Bibel, Katechismus und Co. im Bewusstsein, dass Überlegungen auch offen bleiben werden. | © Anne Burgmer
In der neuen Serie «Zum Beispiel...» versucht Horizonte verschiedene Facetten unterschiedlicher Glaubensbegriffe zu beleuchten. Dazu klopfen wir im Aargau bei Seelsorgenden, nicht-ordinierten Theologinnen, Diakonen und Priestern an. Wir fragen liberale und konservative, junge und alte Menschen, Frauen und Männer. Wir lesen Bibel, Katechismus und Co. im Bewusstsein, dass Überlegungen auch offen bleiben werden. | © Anne Burgmer

Zum Beispiel… Offenbarung

  • In der neuen Serie Zum Beispiel… versucht Horizonte, alltagstaugliche Theologie zu verschiedenen Glaubensbegriffen zu betreiben.
  • Im ersten Teil geht es um Offenbarung.
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Pionierinnen – Kirche auf neuen Wegen. Unter diesem Titel startete am Freitag, 17. August, um 17.15 Uhr in Wettingen das 23. Ökumenische Frauenkirchenfest im Aargau. Den Auftakt bildete ein Gottesdienst in der Kirche St. Anton. Das Grusswort sprach Gemeindeleiterin Ulrike Zimmermann. Durch den Gottesdienst führte Pfarrerin Christine Stuber. Gen 70 Frauen fanden sich zu Gottesdienst und anschliessendem Essen ein. In bewährter Manier wurden zwischen den einzelnen Gängen Tischreden gehalten, die zum angeregten Austausch einluden. | © Anne Burgmer
Pionierinnen – Kirche auf neuen Wegen. Unter diesem Titel startete am Freitag, 17. August, um 17.15 Uhr in Wettingen das 23. Ökumenische Frauenkirchenfest im Aargau. Den Auftakt bildete ein Gottesdienst in der Kirche St. Anton. Das Grusswort sprach Gemeindeleiterin Ulrike Zimmermann. Durch den Gottesdienst führte Pfarrerin Christine Stuber. Gen 70 Frauen fanden sich zu Gottesdienst und anschliessendem Essen ein. In bewährter Manier wurden zwischen den einzelnen Gängen Tischreden gehalten, die zum angeregten Austausch einluden. | © Anne Burgmer

Pionierinnen am 23. Frauenkirchenfest Aargau

  • Am 17. August 2018 kamen gen 70 Frauen zum 23. Ökumenischen Frauenkirchenfest Aargau nach Wettingen.
  • Nach dem Gottesdienst in St. Anton gab es im reformierten Kirchgemeindehaus das Frauenmahl mit Tischreden dreier Theologinnen.
  • Als beispielhafte Pionierin in der Kirche stand Maria von Magdala Patin für den Abend.
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Schweizer Realität bei der Papstmesse, doch anders als gewünscht. Die Theologinnen und Theologen mit Albe. Mit ihnen solidarisch waren auch drei Diakone und zwei Priester auf den Volks-Plätzen. Einer der beiden war Markus Thürig, Generalvikar des Bistums Basel. Insgesamt 21 Frauen und Männer zählte die Gruppe. | © Anne Burgmer
Schweizer Realität bei der Papstmesse, doch anders als gewünscht. Die Theologinnen und Theologen mit Albe. Mit ihnen solidarisch waren auch drei Diakone und zwei Priester auf den Volks-Plätzen. Einer der beiden war Markus Thürig, Generalvikar des Bistums Basel. Insgesamt 21 Frauen und Männer zählte die Gruppe. | © Anne Burgmer

Theologinnen und Theologen mit Albe: Dialog

  • In Genf wollten die nicht-ordinierten Theologinnen und Theologen gemeinsam mit den Priestern und Diakonen die Papstmesse feiern. Das war nicht möglich.
  • Die Berichterstattung zur Aktion «Theolog*innen mit Albe» löste breit gefächerte Reaktionen aus.
  • Der Dialog über das Thema soll weitergeführt werden.
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Statt Familienpastoral heisst es im Pastoralraum Region Brugg-Windisch Pastoral der Familienvielfalt. Die Theologin und Seelsorgerin Brigitta Minich und Pastoralraumleiter Simon Meier entdeckten im Pastoralraumprozess, dass der althergebrachte Begriff «Familienpastoral» selbst für klassisch katholische Familien nicht mehr ansprechend ist. Während die Pastoral der Familienvielfalt in den fünf Kirchenzentren des Pastoralraums seit einem Jahr mit zunehmendem Erfolg läuft, geschieht gleichzeitig die Vernetzung im Kanton. Auch das Bistum Basel wurde auf den neuen Umgang mit dem Thema aufmerksam und interessiert sich für die Arbeit im Pastoralraum Region Brugg-Windisch. | © Werner Rolli
Statt Familienpastoral heisst es im Pastoralraum Region Brugg-Windisch Pastoral der Familienvielfalt. Die Theologin und Seelsorgerin Brigitta Minich und Pastoralraumleiter Simon Meier entdeckten im Pastoralraumprozess, dass der althergebrachte Begriff «Familienpastoral» selbst für klassisch katholische Familien nicht mehr ansprechend ist. Während die Pastoral der Familienvielfalt in den fünf Kirchenzentren des Pastoralraums seit einem Jahr mit zunehmendem Erfolg läuft, geschieht gleichzeitig die Vernetzung im Kanton. Auch das Bistum Basel wurde auf den neuen Umgang mit dem Thema aufmerksam und interessiert sich für die Arbeit im Pastoralraum Region Brugg-Windisch. | © Werner Rolli

Pastoral der Familienvielfalt sucht Gottes Spuren

  • Im Pastoralraum Region Brugg-Windisch geschah ein Paradigmenwechsel mit Blick auf die Pastoral für Familien. Brigitta Minich und Simon Meier erzählen, was es damit auf sich hat.
  • Das Bistum Basel, die Fachstelle Katechese-Medien in Aarau und Bildung und Propstei wurden auf das Engagement im Pastoralraum aufmerksam und lancieren nun einen breiten Vernetzungsprozess.
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Schweizer Realität bei der Papstmesse, doch anders als gewünscht. Die Theologinnen und Theologen mit Albe. Mit ihnen solidarisch waren auch drei Diakone und zwei Priester auf den Volks-Plätzen. Einer der beiden war Markus Thürig, Generalvikar des Bistums Basel. Insgesamt 21 Frauen und Männer zählte die Gruppe. | © Anne Burgmer
Schweizer Realität bei der Papstmesse, doch anders als gewünscht. Die Theologinnen und Theologen mit Albe. Mit ihnen solidarisch waren auch drei Diakone und zwei Priester auf den Volks-Plätzen. Einer der beiden war Markus Thürig, Generalvikar des Bistums Basel. Insgesamt 21 Frauen und Männer zählte die Gruppe. | © Anne Burgmer

Die sichtbaren Unsichtbaren

  • Vor knapp einem Monat berichtete Horizonte über die Theologinnen und Theologen in Albe, die als nicht-ordinierte Seelsorgende in den Pfarrgemeinden und Spezialseelsorgen oft die gleiche Arbeit machen wie Priester und Diakone.
  • Mit Ermutigung durch Bischof Felix Gmür wollten sie versuchen, in Halle 4 zu den ordinierten Theologen, also den Priestern und Diakonen, zu gelangen und die Papstmesse mit ihnen mitzufeiern und damit eine Schweizer Kirchenrealität sichtbar zu machen.
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Auszug nach der Pastoralraumerrichtung in Baselstadt. - Im achten Jahr ist Felix Gmür Bischof von Basel. Sein Wahlspruch «Begreift, was der Wille des Herrn ist» spiegelt wider, was ihm wichtig ist: Verstehen und verstanden werden. Im Gespräch mit Horizonte erzählt der Bischof von Spielregeln in der Kirche, von Dingen, die ihn ärgern und seinem Eindruck, dem deutschsprachigen Kulturraum mangele es manchmal an Gelassenheit. | © zvg/RKK BS/Leonie Gross
Auszug nach der Pastoralraumerrichtung in Baselstadt. - Im achten Jahr ist Felix Gmür Bischof von Basel. Sein Wahlspruch «Begreift, was der Wille des Herrn ist» spiegelt wider, was ihm wichtig ist: Verstehen und verstanden werden. Im Gespräch mit Horizonte erzählt der Bischof von Spielregeln in der Kirche, von Dingen, die ihn ärgern und seinem Eindruck, dem deutschsprachigen Kulturraum mangele es manchmal an Gelassenheit. | © zvg/RKK BS/Leonie Gross

Bischof Felix Gmür, ein Arbeitsporträt

  • Im achten Jahr ist Felix Gmür Bischof von Basel. Sein Wahlspruch «Begreift, was der Wille des Herrn ist» spiegelt wider, was ihm wichtig ist: Verstehen und verstanden werden.
  • Im Gespräch erzählt der Bischof von Spielregeln in der Kirche, von Dingen, die ihn ärgern und seinem Eindruck, dem deutschsprachigen Kulturraum mangele es manchmal an Gelassenheit.
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Am 21. Juni kommt Papst Franziskus nach Genf, wo er am Abend eine Messe zelebriert. Bischof Felix setzte sich dafür ein, dass auch nicht-ordinierte Theologinnen und Theologen ihren Platz in diesem Gottesdienst bekommen. Denn Pastoralassistentinnen - im Bild die Institutiofeier in Buchs letztes Jahr - sowie Gemeindeleitende ohne Weihe bewältigen einen grossen Teil der Pastoral in der katholischen Kirche der Schweiz. | © Roger Wehrli
Am 21. Juni kommt Papst Franziskus nach Genf, wo er am Abend eine Messe zelebriert. Bischof Felix setzte sich dafür ein, dass auch nicht-ordinierte Theologinnen und Theologen ihren Platz in diesem Gottesdienst bekommen. Denn Pastoralassistentinnen - im Bild die Institutiofeier in Buchs letztes Jahr - sowie Gemeindeleitende ohne Weihe bewältigen einen grossen Teil der Pastoral in der katholischen Kirche der Schweiz. | © Roger Wehrli

Die Schweizer Realität soll sichtbar sein

  • Am 21. Juni verbringt Papst Franziskus einen Tag in Genf. Er besucht den Ökumenischen Rat der Kirchen und trifft eine Delegation des Bundesrates. Am Abend zelebriert er in der Palexpo-Halle eine Messe.
  • Das Anmeldeformular für die Papstmesse sorgte im Bistum Basel für Befremden, weil nicht-ordinierte Theologinnen und Theologen mit keinem Wort erwähnt wurden.
  • Auf Initiative zweier Theologinnen aus Basel setzte sich Bischof Felix Gmür dafür ein, dass auch nicht-ordinierte Seelsorgende einen Platz im Gottesdienst bekommen. (mehr …)
Die veränderte Beichtpraxis schlägt sich in der Nutzung der klassischen Beichtstühle nieder. Die Umnutzung von Beichtstühlen ist allerdings nicht neu. Bereits vor 18 Jahren wurde in Sankt Anton ein Beichstuhl zum Notausgang. Horizonte hat noch andere Beispiele gefunden.| © Werner Rolli
Die veränderte Beichtpraxis schlägt sich in der Nutzung der klassischen Beichtstühle nieder. Die Umnutzung von Beichtstühlen ist allerdings nicht neu. Bereits vor 18 Jahren wurde in Sankt Anton ein Beichstuhl zum Notausgang. Horizonte hat noch andere Beispiele gefunden.| © Werner Rolli

Der Beichtstuhl heute: Lädeli, Abstellraum und Notausgang

  • seit Jahren verändert sich die Beichtpraxis. Statt der Einzelbeichte besuchen Menschen gemeinschaftliche Bussfeiern, Beichtgespräche oder Versöhnungswege. Mit Konsequenzen für den traditionellen Beichtstuhl.
  • Horizonte ging der Frage nach, wie denn die traditionellen Beichtstühle heutzutage noch verwendet werden und entdeckte Erstaunliches.
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