Erziehung/Entwicklung
Joachim Köhn leitet die Fachstelle Katechese-Medien seit dem 1. April 2018. | © Roger Wehrli
Joachim Köhn leitet die Fachstelle Katechese-Medien seit dem 1. April 2018. | © Roger Wehrli

Hundert Tage bei «Katechese–Medien»

  • Vor rund 100 Tagen hat Dr. Joachim Köhn die Nachfolge von Moni Egger als Leiter der Fachstelle Katechese-Medien übernommen.
  • Im Interview stellt sich der Fachstellenleiter vor und erzählt, wie er den Start in die neue Aufgabe erlebt hat.
  • Joachim Köhn benennt künftige Herausforderung für die Fachstelle Katechese-Medien und verrät auch, warum der neue Lehrplan LeRUKa speziell für den Aargau eine grosse Chance ist.
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Seit über 30 Jahren können Kinder im Theaterzirkus Wunderplunder während einer Woche Artisten sein. Dieses Jahr auch wieder in der Pfarrei Peter und Paul in Aarau. Morgen Freitag, 6. Oktober, präsentieren über 50 Kinder ihr während dieser Woche einstudiertes Zirkusprogramm. | © Andreas C. Müller
Seit über 30 Jahren können Kinder im Theaterzirkus Wunderplunder während einer Woche Artisten sein. Dieses Jahr auch wieder in der Pfarrei Peter und Paul in Aarau. Morgen Freitag, 6. Oktober, präsentieren über 50 Kinder ihr während dieser Woche einstudiertes Zirkusprogramm. | © Andreas C. Müller

Für eine Woche Clown oder Jongleur sein

Seit über 30 Jahren können Kinder im Theaterzirkus Wunderplunder während einer Woche Artisten sein. Morgen Freitag, 6. Oktober, zeigen über 50 Kinder das während einer Woche mit dem Wunderplunder-Team einstudierte Programm in Aarau, wo der beliebte Mitmachzirkus wieder bei der Pfarrei Peter und Paul zu Gast ist. (mehr …)
Im Rahmen der Aktion «Inegüxle» bietet die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau  Einblicke in verschiedene Themenfelder rund ums «Fremdsein». Möglich ist beispielsweise der Besuch bei der Familie Walker-Fröhlich, welche die 15-jährige Choezin aus TIbet bei sich aufgenommen hat. | © Roger Wehrli
Im Rahmen der Aktion «Inegüxle» bietet die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau Einblicke in verschiedene Themenfelder rund ums «Fremdsein». Möglich ist beispielsweise der Besuch bei der Familie Walker-Fröhlich, welche die 15-jährige Choezin aus TIbet bei sich aufgenommen hat. | © Roger Wehrli

Neue Heimat für ein Flüchtlingskind

Im Rahmen der Aktion «Inegüxle» bietet die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau Interessierte Einblicke in verschiedene Themenfelder rund ums «Fremdsein». Möglich ist beispielsweise der Besuch bei einer Familie, die ein Flüchtlingskind bei sich aufgenommen hat. (mehr …)
«Ich lernte in meiner Ursprungsfamilie, dass es Menschen gibt, denen es im Leben nicht so gut geht», erzählt Justa Pinnow. «Diese Erfahrung war klar Wegbereiter für mein Engagement als Pflegemutter.» | © Roger Wehrli
«Ich lernte in meiner Ursprungsfamilie, dass es Menschen gibt, denen es im Leben nicht so gut geht», erzählt Justa Pinnow. «Diese Erfahrung war klar Wegbereiter für mein Engagement als Pflegemutter.» | © Roger Wehrli

Lernen loszulassen

«Ich bin eine Kindernärrin», gesteht Justa Pinnow und ergänzt lachend: «Mein Mann wusste von Anfang an, dass ich einige Kinder habe möchte.» Und so kam es. Mittlerweile gehören fünf eigene Kinder zur Ehrendinger Familie, dazu sind Pinnows bereits dreifache Pflegeeltern. (mehr …)
Peter Michalilk und Sara Michalik-Imfeld sind seit 2005 verheiratet, haben drei Kinder und führen seit 2009 eine gemeinsame Praxis für Kinder, Jugendliche, Familien und Paare im Aargau. Aus eigener Erfahrung und aus den Erzählungen von Klienten entstand die Idee zum etwas anderern Ratgeber «Überraschung - 150 Eltern packen aus» | © Pressebild/zvg
Peter Michalilk und Sara Michalik-Imfeld sind seit 2005 verheiratet, haben drei Kinder und führen seit 2009 eine gemeinsame Praxis für Kinder, Jugendliche, Familien und Paare im Aargau. Aus eigener Erfahrung und aus den Erzählungen von Klienten entstand die Idee zum etwas anderern Ratgeber «Überraschung - 150 Eltern packen aus» | © Pressebild/zvg

Erfahrung weitergeben

Im April 2016 erschien das Apostolische Schreiben «Amoris Laetita» von Papst Franziskus. Es bündelt den zwei Jahre währenden katholischen Gesprächsprozess zum Thema Ehe und Familie und enthält konkrete Ratschläge für Pfarreien. Im August veröffentlichte das Aargauer Ehepaar Sara und Peter Michalik das Buch «Überraschung – 150 Eltern packen aus» und setzt damit um, was Franziskus rät. Horizonte hat das Ehepaar zu seinem Ratgeber befragt. (mehr …)
Engagieren sich seit drei Jahren im Verein Schweizer Gasteltern: Beat, Helen und Linda Müller mit Sommerkind Adriana | @ Roger Wehrli
Engagieren sich seit drei Jahren im Verein Schweizer Gasteltern: Beat, Helen und Linda Müller mit Sommerkind Adriana | @ Roger Wehrli

Rivella, Chips und Cervelat

Adriana ist das Sommerkind von Helen, Beat und Linda Müller aus Lengnau. Zusammen mit 17 anderen Kindern aus Leipzig und Umgebung verbringt sie auf Initiative des «Vereins Schweizer Gasteltern» Ferien in der Schweiz. Eine besondere Beziehung auf Zeit. (mehr …)
Weisse Gewänder, Blumenkränze, Musik, Familienfest und Fototermin: es sind so viele Dinge, die die Erstkommunion zu einem ganz besonderen Tag machen. Ob eine Eucharistiefeier in Zeiten des Priestermangels immer zwingend dazugehört, darüber gehen die Meinungen aber auseinander.  | © Marie-Christine Andres
Weisse Gewänder, Blumenkränze, Musik, Familienfest und Fototermin: es sind so viele Dinge, die die Erstkommunion zu einem ganz besonderen Tag machen. Ob eine Eucharistiefeier in Zeiten des Priestermangels immer zwingend dazugehört, darüber gehen die Meinungen aber auseinander. | © Marie-Christine Andres

Trotz allem ein leuchtender Tag

Der feierliche Einzug in die Kirche, Festmusik, ein liebevoll vorbereiteter Gottesdienst, weisse Gewänder, kunstvolle Frisuren und Kränze sowie die Familienfeier machen die Erstkommunion für Kinder, Eltern und Verwandte zu einem besonderen Erlebnis. Im Zentrum steht aber nach wie vor die erste heilige Kommunion. Ob diese zwingend innerhalb einer Eucharistiefeier stattfinden muss, darüber gehen die Meinungen auseinander. (mehr …)
Buben posieren in der Mosche der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken des Kantons Aargau (IGBA). Horizonte wollte wissen, was die Jugendarbeit der Muslime in der Schweiz für die Integration tut. | © Roger Wehrli
Buben posieren in der Mosche der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken des Kantons Aargau (IGBA). Horizonte wollte wissen, was die Jugendarbeit der Muslime in der Schweiz für die Integration tut. | © Roger Wehrli

«Ich muss mich nicht distanzieren»

Die Jugendarbeit der Muslime in der Schweiz vernachlässige die Integration und engagiere sich zu wenig gegen Extremismus, lautet ein gern wiederholter Vorwurf in den Medien. Überhaupt distanzierten sich die Muslime in der Schweiz nicht entschieden genug von terroristischen Attentaten. Horizonte ging diesen Behauptungen auf den Grund und traf in Oberentfelden muslimische Jugendliche und die Verantwortlichen für die Jugendarbeit. (mehr …)
"Ich richte mich an meine Brüder Bischöfe von Europa, dass sie in ihren Diözesen diesen meinen Appell unterstützen, und daran erinnern, dass Barmherzigkeit der zweite Namen von Liebe ist." , sagte Papst Franziskus am Sonntag, 6. September 2015.| © kna-bild
"Ich richte mich an meine Brüder Bischöfe von Europa, dass sie in ihren Diözesen diesen meinen Appell unterstützen, und daran erinnern, dass Barmherzigkeit der zweite Namen von Liebe ist." , sagte Papst Franziskus am Sonntag, 6. September 2015.| © kna-bild

Eine andere Familienmoral

Es ist die erste grosse öffentliche Predigt von Papst Franziskus in seiner spanischen Muttersprache bei seiner ersten grossen Reise durch seinem Heimatkontinent. Mehr als eine Million Menschen ist in die grösste Stadt Ecuadors nach Guayaquil in den von Präsident Rafael Correa in seiner Heimatstadt neu angelegten Volkspark «Samanes» gekommen, um ihn zu sehen und zu hören. (mehr …)
Die meisten Jugendlichen lassen in Sachen Finanzen nichts anbrennen, so auch Samuel, Ismail und Colin (von links). Die Berufsmaturanden – alle um die 20 Jahre alt – wohnen zuhause und leisten sich keine Extravaganzen. «Wenn’s jetzt mit dem Studium weiter geht, kann ich mir das ohnehin nicht finanzieren», meint Polygraf Ismail. | © Roger Wehrli
Die meisten Jugendlichen lassen in Sachen Finanzen nichts anbrennen, so auch Samuel, Ismail und Colin (von links). Die Berufsmaturanden – alle um die 20 Jahre alt – wohnen zuhause und leisten sich keine Extravaganzen. «Wenn’s jetzt mit dem Studium weiter geht, kann ich mir das ohnehin nicht finanzieren», meint Polygraf Ismail. | © Roger Wehrli

Damit der Auszug nicht zum Absturz führt

Mit Erreichen der Volljährigkeit lockt die grosse Freiheit: Das eigene Auto und der Auszug von daheim. Die Schritte in die Unabhängigkeit sind jedoch teuer und setzen in manchen Fällen eine gefährliche Verschuldung in Gang. Die Schuldenberatung Aargau-Solothurn hat zu diesem Thema mit www.heschnocash.ch ein Kampagne lanciert. (mehr …)
Vielleicht ist es dringend notwendig, den Tod neu zu betrachten. Kinder gehen auf eine erstaunlich andere Art und Weise mit dem Thema um, als Erwachsene. | © Anne Burgmer
Vielleicht ist es dringend notwendig, den Tod neu zu betrachten. Kinder gehen auf eine erstaunlich andere Art und Weise mit dem Thema um, als Erwachsene. | © Anne Burgmer

Kinder finden eigene Bilder

«Schon länger hatte die Ente so ein Gefühl. ‚Wer bist du – und was schleichst du hinter mir her?‘ ‚Schön, dass du mich endlich bemerkst‘, sagte der Tod. ‚Ich bin der Tod.‘» So beginnt eines der nachdenklichsten und schönsten Bilderbücher über den Tod: Ente, Tod und Tulpe. Ein Buch, das Kinder wie Erwachsene gleichermassen berührt. Weil es behutsam und offen mit einem Thema umgeht, über das kaum einer nachdenkt oder spricht. Besonders nicht vor Kindern. Doch warum eigentlich? (mehr …)
Caroline Küng. | © Karin Pfister
Caroline Küng. | © Karin Pfister

Oft fehlt den Eltern einfach die Zeit

Caroline Küng leitet seit 23 Jahren zusammen mit ihrem Mann Christoph Küng die Pfarrei Wittnau und ist selber Mutter von vier fast erwachsenen Kindern. Regelmässig führen Caroline und Christoph Küng den Kurs «Mit Kindern leben, glauben, hoffen» durch. Diese Elternbildungsreihe ist eines der wenigen Angebote, welche den Glauben für Eltern im Umgang mit ihren Kindern thematisiert. (mehr …)
Staunen, danken und beten - kindgerechte Gottesdienste bedeuten, mit den Kleinsten das Leben in all seinen Facetten zu feiern. Neben den Kirchenfesten zum Beispiel auch den eigenen Geburtstag. | © Marie-Christine Andres
Staunen, danken und beten - kindgerechte Gottesdienste bedeuten, mit den Kleinsten das Leben in all seinen Facetten zu feiern. Neben den Kirchenfesten zum Beispiel auch den eigenen Geburtstag. | © Marie-Christine Andres

Kleine Feier mit grosser Wirkung

Einmal im Monat verschwinden im Gemeindegottesdienst in Möhlin kleine Kinder. Schwupps, sind sie fort! Aus der Kirche hinausgeschlüpft landen sie in einer anderen Welt, einer Welt voller Geschichten und Bilder, Musik und Farbe. «Sonntagsfenster» heisst die Feier für Kinder von null bis fünf Jahren. (mehr …)
Mit der Taufe wird ein Kind in die Kirche aufgenommen. Die Gemeinschaft der Glaubenden vermittelt Geborgenheit und kann eine Kraftquelle fürs Leben sein, aus der Getaufte ein Leben lang schöpfen können. | © Marie-Christine Andres
Mit der Taufe wird ein Kind in die Kirche aufgenommen. Die Gemeinschaft der Glaubenden vermittelt Geborgenheit und kann eine Kraftquelle fürs Leben sein, aus der Getaufte ein Leben lang schöpfen können. | © Marie-Christine Andres

Taufe – das Fundament des Glaubens

Im Wasserschloss der Schweiz, am Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat liegt die Gemeinde Gebenstorf. Vielleicht ist es kein Zufall, dass in der katholischen Kirche von Gebenstorf ein besonderes Taufbecken steht: eines mit Wasserhahn. (mehr …)
Beat Niederberger, Gemeindeleiter in der Pfarrei Schöftland im Gespräch zum Leitfaden zur Taufpastoral in Pastoralräumen. | zvg
Beat Niederberger, Gemeindeleiter in der Pfarrei Schöftland im Gespräch zum Leitfaden zur Taufpastoral in Pastoralräumen. | zvg

Wenn die Skepsis überwiegt.

Bisher bereiten auch Laien Eltern auf die Taufe ihrer Kinder vor und spenden das Sakrament. Aufgrund der Pastoralraumbildung will das Bistum nun die pastoralen Möglichkeiten neu ausschöpfen. Zu diesem Zweck legte es zum Oktober 2013 ein fünfseitiges Papier «Taufpastoral im Pastoralraum – Richtlinien und Arbeitshilfen» vor. Der Leitfaden stösst nicht auf uneingeschränkte Zustimmung. Im Interview erklärt Beat Niederberger, Gemeindeleiter in der Pfarrei Schöftland seine Vorbehalte. (mehr …)
Geheimplänte schmieden mit dem Götti: Zeit und Fantasie braucht es, damit die Beziehung zum Patenkind tragfähig wird. | © Marie-Christine Andres
Geheimplänte schmieden mit dem Götti: Zeit und Fantasie braucht es, damit die Beziehung zum Patenkind tragfähig wird. | © Marie-Christine Andres

Das Patenamt im Wandel der Zeit

Viele Kinder erzählen mit Begeisterung von ihren Paten. Gotte und Götti sind ihnen wichtig als spezielle Bezugspersonen in ihrem Leben. Stimmt die Chemie, so überdauert eine Patenschaft das «Verfalldatum» der Volljährigkeit. (mehr …)
Jutta Bossard und Caroline Küng. | © Carmen Frei
Jutta Bossard und Caroline Küng. | © Carmen Frei

Wo Kinder sind, ist Gott schon da

Nicht selten herrscht Ratlosigkeit, wenn Glaubensfragen am jungen Familientisch zur Sprache kommen. «Mir genügt der Wald- und Wiesengott, ich muss nicht in die Kirche», findet der Vater. Die Mutter hingegen möchte das Kind taufen lassen, um es vom Segen eines grösseren Ganzen getragen zu wissen. Und das sind erst die ersten Beteiligten. (mehr …)