Männer/Väter
Statt Familienpastoral heisst es im Pastoralraum Region Brugg-Windisch Pastoral der Familienvielfalt. Die Theologin und Seelsorgerin Brigitta Minich und Pastoralraumleiter Simon Meier entdeckten im Pastoralraumprozess, dass der althergebrachte Begriff «Familienpastoral» selbst für klassisch katholische Familien nicht mehr ansprechend ist. Während die Pastoral der Familienvielfalt in den fünf Kirchenzentren des Pastoralraums seit einem Jahr mit zunehmendem Erfolg läuft, geschieht gleichzeitig die Vernetzung im Kanton. Auch das Bistum Basel wurde auf den neuen Umgang mit dem Thema aufmerksam und interessiert sich für die Arbeit im Pastoralraum Region Brugg-Windisch. | © Werner Rolli
Statt Familienpastoral heisst es im Pastoralraum Region Brugg-Windisch Pastoral der Familienvielfalt. Die Theologin und Seelsorgerin Brigitta Minich und Pastoralraumleiter Simon Meier entdeckten im Pastoralraumprozess, dass der althergebrachte Begriff «Familienpastoral» selbst für klassisch katholische Familien nicht mehr ansprechend ist. Während die Pastoral der Familienvielfalt in den fünf Kirchenzentren des Pastoralraums seit einem Jahr mit zunehmendem Erfolg läuft, geschieht gleichzeitig die Vernetzung im Kanton. Auch das Bistum Basel wurde auf den neuen Umgang mit dem Thema aufmerksam und interessiert sich für die Arbeit im Pastoralraum Region Brugg-Windisch. | © Werner Rolli

Pastoral der Familienvielfalt sucht Gottes Spuren

  • Im Pastoralraum Region Brugg-Windisch geschah ein Paradigmenwechsel mit Blick auf die Pastoral für Familien. Brigitta Minich und Simon Meier erzählen, was es damit auf sich hat.
  • Das Bistum Basel, die Fachstelle Katechese-Medien in Aarau und Bildung und Propstei wurden auf das Engagement im Pastoralraum aufmerksam und lancieren nun einen breiten Vernetzungsprozess.
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Im Mai machte das Bistum Basel bekannt: Es gibt einen Arbeitskreis (AK) Regenbogenpastoral.  Horizonte fragte gleichgeschlechtlich Liebende nach ihren Erfahrungen in der Kirche und erfuhr teils Unerwartetes. Passend zum Thema zeigte sich nach einem der Gespräche ein prachtvoller Regenbogen. | © Anne Burgmer
Im Mai machte das Bistum Basel bekannt: Es gibt einen Arbeitskreis (AK) Regenbogenpastoral. Horizonte fragte gleichgeschlechtlich Liebende nach ihren Erfahrungen in der Kirche und erfuhr teils Unerwartetes. Passend zum Thema zeigte sich nach einem der Gespräche ein prachtvoller Regenbogen. | © Anne Burgmer

«Keine schlafenden Hunde wecken»

Im Mai machte das Bistum Basel bekannt: Es gibt einen Arbeitskreis (AK) Regenbogenpastoral.  Horizonte fragte gleichgeschlechtlich Liebende nach ihren Erfahrungen in der Kirche und erfuhr teils Unerwartetes. (mehr …)
Davis Mac-Iyalla ist der diesjährige Gast bei der Segensfeier für gleichgeschlechtlich Liebende, ihre Freundinnen und Freunde, Bekannten und Familien. Er stammt aus Nigeria und engagiert sich von London aus für die Gleichberechtigung der LGBT-Menschen in seiner Heimat. | © Marcin Mazur
Davis Mac-Iyalla ist der diesjährige Gast bei der Segensfeier für gleichgeschlechtlich Liebende, ihre Freundinnen und Freunde, Bekannten und Familien. Er stammt aus Nigeria und engagiert sich von London aus für die Gleichberechtigung der LGBT-Menschen in seiner Heimat. | © Marcin Mazur

Gefährdet an Leib und Leben

Seit vier Jahren wird im Aargau einmal im Jahr eine Segensfeier für gleichgeschlechtlich Liebende, ihre Freundinnen und Freunde, Bekannten und Familien gefeiert. Bereichert wird die Feier jeweils durch einen Gast und seinen Blickwinkel auf die Welt. Dieses Jahr ist das der nigerianisch-britische Doppelbürger Davis Mac-Iyalla. (mehr …)
«Ich lernte in meiner Ursprungsfamilie, dass es Menschen gibt, denen es im Leben nicht so gut geht», erzählt Justa Pinnow. «Diese Erfahrung war klar Wegbereiter für mein Engagement als Pflegemutter.» | © Roger Wehrli
«Ich lernte in meiner Ursprungsfamilie, dass es Menschen gibt, denen es im Leben nicht so gut geht», erzählt Justa Pinnow. «Diese Erfahrung war klar Wegbereiter für mein Engagement als Pflegemutter.» | © Roger Wehrli

Lernen loszulassen

«Ich bin eine Kindernärrin», gesteht Justa Pinnow und ergänzt lachend: «Mein Mann wusste von Anfang an, dass ich einige Kinder habe möchte.» Und so kam es. Mittlerweile gehören fünf eigene Kinder zur Ehrendinger Familie, dazu sind Pinnows bereits dreifache Pflegeeltern. (mehr …)
Peter Michalilk und Sara Michalik-Imfeld sind seit 2005 verheiratet, haben drei Kinder und führen seit 2009 eine gemeinsame Praxis für Kinder, Jugendliche, Familien und Paare im Aargau. Aus eigener Erfahrung und aus den Erzählungen von Klienten entstand die Idee zum etwas anderern Ratgeber «Überraschung - 150 Eltern packen aus» | © Pressebild/zvg
Peter Michalilk und Sara Michalik-Imfeld sind seit 2005 verheiratet, haben drei Kinder und führen seit 2009 eine gemeinsame Praxis für Kinder, Jugendliche, Familien und Paare im Aargau. Aus eigener Erfahrung und aus den Erzählungen von Klienten entstand die Idee zum etwas anderern Ratgeber «Überraschung - 150 Eltern packen aus» | © Pressebild/zvg

Erfahrung weitergeben

Im April 2016 erschien das Apostolische Schreiben «Amoris Laetita» von Papst Franziskus. Es bündelt den zwei Jahre währenden katholischen Gesprächsprozess zum Thema Ehe und Familie und enthält konkrete Ratschläge für Pfarreien. Im August veröffentlichte das Aargauer Ehepaar Sara und Peter Michalik das Buch «Überraschung – 150 Eltern packen aus» und setzt damit um, was Franziskus rät. Horizonte hat das Ehepaar zu seinem Ratgeber befragt. (mehr …)
Die meisten Zimmertüren stehen offen, wer mobil ist, trifft sich im Wohnzimmer oder auch beim Rauchen auf dem Balkon. Die letzte Zeit des Lebens soll frei von Anspannung oder Belastung erlebt werden. Das gilt für die Bewohner und für die Angehörigen. Doch es gibt ein Problem: Das Hospiz schreibt rote Zahlen. Die Deckungslücke liegt  bei bis zu 800 000  Franken. Bleibt alles, wie es ist, kann das Hospiz noch zwei bis drei Jahre überleben. | © Anne Burgmer
Die meisten Zimmertüren stehen offen, wer mobil ist, trifft sich im Wohnzimmer oder auch beim Rauchen auf dem Balkon. Die letzte Zeit des Lebens soll frei von Anspannung oder Belastung erlebt werden. Das gilt für die Bewohner und für die Angehörigen. Doch es gibt ein Problem: Das Hospiz schreibt rote Zahlen. Die Deckungslücke liegt bei bis zu 800 000 Franken. Bleibt alles, wie es ist, kann das Hospiz noch zwei bis drei Jahre überleben. | © Anne Burgmer

Neun Sterbebetten in Brugg

Noch immer wissen viele Menschen nicht, was ein Hospiz ist. Sie bringen den Begriff mit Armut in Verbindung, nicht mit Begriffen wie Herberge oder Gastlichkeit. Letztere ist im Hospiz in Brugg so gross, dass auch mitten in der Nacht Currywurst mit Fritten serviert werden. (mehr …)
Engagieren sich seit drei Jahren im Verein Schweizer Gasteltern: Beat, Helen und Linda Müller mit Sommerkind Adriana | @ Roger Wehrli
Engagieren sich seit drei Jahren im Verein Schweizer Gasteltern: Beat, Helen und Linda Müller mit Sommerkind Adriana | @ Roger Wehrli

Rivella, Chips und Cervelat

Adriana ist das Sommerkind von Helen, Beat und Linda Müller aus Lengnau. Zusammen mit 17 anderen Kindern aus Leipzig und Umgebung verbringt sie auf Initiative des «Vereins Schweizer Gasteltern» Ferien in der Schweiz. Eine besondere Beziehung auf Zeit. (mehr …)
Das Computer-Tablet spart Platz. Statt in Buchform, sind in dem dünnen und «fromm» verpackten Gerät alle Stundengebete und andere liturgische Texte vom Tag. Das Mobiltelefon von Ueli Hess, Diakon in Bremgarten, erinnert mit Glockengeläut daran, dass eine Gebetszeit ansteht. Doch er hält sich nicht sklavisch daran. Gespräche und Begegnungen mit Menschen gehen vor und sind für Ueli Hess ebenfalls Gebet vor Gott. | © Werner Rolli
Das Computer-Tablet spart Platz. Statt in Buchform, sind in dem dünnen und «fromm» verpackten Gerät alle Stundengebete und andere liturgische Texte vom Tag. Das Mobiltelefon von Ueli Hess, Diakon in Bremgarten, erinnert mit Glockengeläut daran, dass eine Gebetszeit ansteht. Doch er hält sich nicht sklavisch daran. Gespräche und Begegnungen mit Menschen gehen vor und sind für Ueli Hess ebenfalls Gebet vor Gott. | © Werner Rolli

Zum Dienst geweiht

Im Mai 2016 erregte Papst Franziskus einmal mehr Aufsehen. Es ging um die Frage des Diakonats der Frau. Kaum zwei Wochen später veranstaltete der Vatikan ein internationales Treffen Ständiger Diakone. Deren Anzahl wächst weltweit. Doch was sie genau machen, ist oft unklar. (mehr …)
In Sankt Mauritius,  Berikon im Pastoralraum am Mutschellen wird Bartek Migacz, der einzige Weihekandidat für das Bistum Basel zum Priester geweiht werden. Grund genug, ihn in die Horizonte-Reihe «Aargauer Seelsorger im Porträt» aufzunehmen. | © Werner Rolli
In Sankt Mauritius, Berikon im Pastoralraum am Mutschellen wird Bartek Migacz, der einzige Weihekandidat für das Bistum Basel zum Priester geweiht werden. Grund genug, ihn in die Horizonte-Reihe «Aargauer Seelsorger im Porträt» aufzunehmen. | © Werner Rolli

«Ist das noch katholisch?»

Wenn Bartek Migacz am 12. Juni 2016 in Berikon im Pastoralraum am Mutschellen zum Priester geweiht wird, ist der 30-jährige nicht nur der einzige Weihekandidat aus dem Aargau, er ist der Einzige für das gesamte Bistum Basel in diesem Jahr. Die kirchenliberale Schweiz bedeutet für den gebürtigen Polen eine willkommene Herausforderung. (mehr …)
Seit 40 Jahren bildend tätig: Bildung und Propstei mit ihrem reichhaltigen Kursangebot in Wislikofen und den Regionen des Aargau. | © Roger Wehrli
Seit 40 Jahren bildend tätig: Bildung und Propstei mit ihrem reichhaltigen Kursangebot in Wislikofen und den Regionen des Aargau. | © Roger Wehrli

«unglaublich befreiend»

Schon in den 60er Jahren forderten visionäre Mitglieder der Synode ein Bildungszentrum für Erwachsene. Gestärkt durch den Geist des 2. Vatikanischen Konzils waren sie davon überzeugt, dass Glaubensbildung für alle notwendig ist. Dieser Enthusiasmus stand an der Wiege der katholischen Bildungsarbeit im Aargau, heute besser bekannt unter dem Label «Bildung und Propstei» (mehr …)