Interreligiös

«Erleuchtung ist weder männlich noch weiblich»

  • Eine Hindupriesterin und eine Buddhistin erzählen von ihrem religiösen Weg.
  • Vasanthamala Jeyakumar ist geweihte Hindupriesterin, Losang Palmo ist Meditationslehrerin und Leiterin des Buddhistischen Zentrums in Bern.
  • Im «Dossier zur Woche der Religionen» berichten die beiden Frauen von der Sehnsucht, Priesterin zu sein und über die Einstellung des Dalai Lama zur Gleichstellung.
(mehr …)
«Gelegenheit, sich aus erster Hand über den Islam und die in der Schweiz lebenden Muslima und Muslime zu informieren und mit uns zu diskutieren.», hatte der Verband Aargauer Muslime zum Tag der Offenen Moschee angekündigt und versprochen: «Es gibt keine Tabuthemen.» | © Andreas C. Müller
«Gelegenheit, sich aus erster Hand über den Islam und die in der Schweiz lebenden Muslima und Muslime zu informieren und mit uns zu diskutieren.», hatte der Verband Aargauer Muslime zum Tag der Offenen Moschee angekündigt und versprochen: «Es gibt keine Tabuthemen.» | © Andreas C. Müller

Tag der offenen Moschee ohne Tabus

  • Anlässlich der Woche der Religionen hatten am Samstag, 11. November 2017, acht Aargauer Moscheen zum Tag der offenen Moschee eingeladen
  • Horizonte besuchte die Moscheen von Gebenstorf und Buchs, wo sich ein kleines, aber interessiertes Publikum einfand
  • Die Mitglieder der muslimischen Gemeinschaften stellten sich der Diskussion aktueller und kontroverser Themen
(mehr …)
JACQUELINE STRAUB, 26
Die römisch-katholische Theologin fand als Jugendliche durch Freunde zum Glauben an Gott. Seither fühlt sie sich zur Priesterin beru- fen und setzt sich in der medialen Öffentlichkeit für mehr Gleichberechtigung von Mann und Frau in der römisch-katholischen Kirche ein. Dafür erhält Straub immer wieder Hassmails. Ihrer angestauten Wut über Ungerechtigkeiten lässt sie beim Boxen freien Lauf. | © Werner Rolli
JACQUELINE STRAUB, 26 Die römisch-katholische Theologin fand als Jugendliche durch Freunde zum Glauben an Gott. Seither fühlt sie sich zur Priesterin beru- fen und setzt sich in der medialen Öffentlichkeit für mehr Gleichberechtigung von Mann und Frau in der römisch-katholischen Kirche ein. Dafür erhält Straub immer wieder Hassmails. Ihrer angestauten Wut über Ungerechtigkeiten lässt sie beim Boxen freien Lauf. | © Werner Rolli

Vom Umgang mit Wut, Hass und Gewalt in den Religionen

  • Acht Persönlichkeiten, sechs Religionen: eine angeregte Gesprächsrunde, die mit einem tibetischen Berglied und sufischem Drehtanz endet.
  • Das Dossier zur Woche der Religionen ist eine interreligiöse Koproduktion unter der Mitarbeit von Pfarrblatt Kanton Bern, «horizonte», «reformiert», «christkatholisch», «tachles» sowie Mitgliedern der muslimischen Glaubensgemeinschaft
  • Die Porträts der einzelnen Gesprächsteilnehmerinnen und -teilnehmer finden Sie, wenn Sie auf die Bilder klicken.
(mehr …)
Gläubige der unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften fanden am 17. September 2017 zum Gebet der Religionen am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag in der katholischen Stadtkirche in Baden zusammen. | © Roger Wehrli
Gläubige der unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften fanden am 17. September 2017 zum Gebet der Religionen am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag in der katholischen Stadtkirche in Baden zusammen. | © Roger Wehrli

Dankbarkeit als Öl im Getriebe

Seit 1999 gibt es in Baden am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag das Gebet der Religionen. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt beginnen die Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften eine thematische Reihe entlang dem offiziellen Feiertagstitel. (mehr …)
Via Integralis kann übersetzt werden mit «Weg, der alles zu einem Ganzen führt». | © Marie-Christine Andres
Via Integralis kann übersetzt werden mit «Weg, der alles zu einem Ganzen führt». | © Marie-Christine Andres

Von Tokio nach Wislikofen

Via integralis heisst die Kontemplationsschule, die sich an der christlichen Mystik orientiert und das Sitzen im kontemplativen Gebet mit Elementen aus dem buddhistischen Zen verbindet. Seit Anfang Jahr hat die via integralis in der Propstei Wislikofen ihr neues Zentrum. (mehr …)
Nach Polizei-Einsätzen gegen Islamisten in Winterthur und im Tessin stellt sich wieder die Frage, welche Form des Islams in der Schweiz Platz hat. Jasmin El Sonbati (nicht im Bild), Begründerin von «Offene Moschee Schweiz», Halit Duran vom Verband Aargauer Muslime und Myroslava Rap, Fachfrau für Integration und Interreligiöses Handeln bei der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau, diskutieren über islamischen Extremismus und die Perspektiven des interreligiösen Dialogs. | Roger Wehrli
Nach Polizei-Einsätzen gegen Islamisten in Winterthur und im Tessin stellt sich wieder die Frage, welche Form des Islams in der Schweiz Platz hat. Jasmin El Sonbati (nicht im Bild), Begründerin von «Offene Moschee Schweiz», Halit Duran vom Verband Aargauer Muslime und Myroslava Rap, Fachfrau für Integration und Interreligiöses Handeln bei der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau, diskutieren über islamischen Extremismus und die Perspektiven des interreligiösen Dialogs. | Roger Wehrli

«Interreligiöse Treffen sind zu versöhnlich»

Nach den Polizei-Einsätzen gegen Islamisten in Winterthur und im Tessin diskutiert die Schweiz wieder über den Islam. Jasmin El Sonbati, Begründerin von «Offene Moschee Schweiz», Halit Duran vom Verband Aargauer Muslime und Myroslava Rap, Fachfrau für Integration und Interreligiöses Handeln bei der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau, setzen im Kampf gegen Extremismus auf eine innerislamische Debatte, Alternativen zu den bestehenden islamischen Vereinen  sowie auf einen interreligiösen Dialog, der sich nicht im Austausch von Nettigkeiten erschöpft. (mehr …)
Lässt Menschenrechtsaktivisten überwachen und einschüchtern, erlaubt unter dem Deckmantel des «Kampfes gegen Drogen» systematische Tötungen und zitiert Hitler, um seine Politik zu rechtfertigen: Der philippinische Präseident Rodrigo Duterte. Obschon Hilfswerke, die sich auf den Philippinen engagieren, Beunruhigendes berichten, nimmt der Verein «Weltgebetstag Schweiz» in seinen Unterlagen für den 3. März 2017 auf die veränderte Situation in keiner Weise Bezug. | © Wikipedia
Lässt Menschenrechtsaktivisten überwachen und einschüchtern, erlaubt unter dem Deckmantel des «Kampfes gegen Drogen» systematische Tötungen und zitiert Hitler, um seine Politik zu rechtfertigen: Der philippinische Präseident Rodrigo Duterte. Obschon Hilfswerke, die sich auf den Philippinen engagieren, Beunruhigendes berichten, nimmt der Verein «Weltgebetstag Schweiz» in seinen Unterlagen für den 3. März 2017 auf die veränderte Situation in keiner Weise Bezug. | © Wikipedia

Rodrigo Duterte ist kein Thema

Die Philippinen haben für den Weltgebetstag am 3. März 2017 die Liturgie für 170 beteiligte Nationen entworfen. Die Unterlagen wurden unlängst in alle Schweizer Kirchgemeinden verschickt. Horizonte ging der Frage nach, warum in diesem Zusammenhang der neue Präsident Rodrigo Duterte und seine brutale Politik keine Rolle spielen, während im Inselstaat die Menschen mit der katholischen Kirche im Rücken demonstrieren. (mehr …)
Zur diesjährigen Woche der Religionen unternimmt Horizonte einen Streifzug durch die multikulturelle Schweiz und porträtiert sechs Persönlichkeiten. Yared Daniel (19) stammt aus Eritrea und lebt in Aarau. Er absolviert eine Lehre als Automobilfachmann, spielt Fussball beim FC Buchs und ist griechisch-orthodoxer Christ. | © Werner Rolli
Zur diesjährigen Woche der Religionen unternimmt Horizonte einen Streifzug durch die multikulturelle Schweiz und porträtiert sechs Persönlichkeiten. Yared Daniel (19) stammt aus Eritrea und lebt in Aarau. Er absolviert eine Lehre als Automobilfachmann, spielt Fussball beim FC Buchs und ist griechisch-orthodoxer Christ. | © Werner Rolli

Unterwegs in der multikulturellen Schweiz

Yared Daniel (19) stammt aus Eritrea und lebt in Aarau. Er absolviert eine Lehre als Automobilfachmann, spielt Fussball beim FC Buchs und ist griechisch-orthodoxer Christ. (mehr …)
Tillmann Luther, gebürtiger Deutscher, arbeitet seit 2001 als Pfarrer in der reformierten Kirchgemeinde Visp (Wallis). | © Pia Neuenschwander
Tillmann Luther, gebürtiger Deutscher, arbeitet seit 2001 als Pfarrer in der reformierten Kirchgemeinde Visp (Wallis). | © Pia Neuenschwander

Unterwegs in der multikulturellen Schweiz

Tillmann Luther, seit 2001 Pfarrer in der reformierten Kirchgemeinde Visp (Wallis), ist aus Rheinland-Pfalz eingewandert. Aufgewachsen ist der 55-Jährige in Coburg (Oberfranken). (mehr …)
Meral Kureyshi stammt aus dem Kosovo und lebt in Bern. 2015 erschien ihr Debütroman «Elefanten im Garten», der für den Schweizer Buchpreis nominiert war und mit dem Berner Literaturpreis ausgezeichnet wurde. | © Pia Neuenschwander
Meral Kureyshi stammt aus dem Kosovo und lebt in Bern. 2015 erschien ihr Debütroman «Elefanten im Garten», der für den Schweizer Buchpreis nominiert war und mit dem Berner Literaturpreis ausgezeichnet wurde. | © Pia Neuenschwander

Unterwegs in der multikulturellen Schweiz

Meral Kureyshi, 33, lebt in Bern. 2015 erschien ihr Debütroman «Elefanten im Garten», der für den Schweizer Buchpreis nominiert war und mit dem Berner Literaturpreis ausgezeichnet wurde. (mehr …)
Zur diesjährigen Woche der Religionen unternimmt Horizonte einen Streifzug durch die multikulturelle Schweiz und porträtiert sechs Persönlichkeiten. Bei Peter Wertli entwickelte sich die Essenz dessen, was für ihn Heimat ausmacht, aus die Arbeit an den 16 Reden, die der ehemalige Aargauer Regierungsrat in seinem Leben zum 1. August gehalten hat. Das Fazit: Heimat ist eng gekoppelt an Freiheit und Verantwortung. | © Werner Rolli
Zur diesjährigen Woche der Religionen unternimmt Horizonte einen Streifzug durch die multikulturelle Schweiz und porträtiert sechs Persönlichkeiten. Bei Peter Wertli entwickelte sich die Essenz dessen, was für ihn Heimat ausmacht, aus die Arbeit an den 16 Reden, die der ehemalige Aargauer Regierungsrat in seinem Leben zum 1. August gehalten hat. Das Fazit: Heimat ist eng gekoppelt an Freiheit und Verantwortung. | © Werner Rolli

Unterwegs in der multikulturellen Schweiz

Die Essenz dessen, was für ihn Heimat ausmacht, entwickelte sich nicht zuletzt durch die Arbeit an den 16 Reden, die Peter Wertli in seinem Leben zum 1. August gehalten hat. Das Fazit des langjährigen Regierungsrats des Kantons Aargau: Heimat ist eng gekoppelt an Freiheit und Verantwortung. (mehr …)
Die Jüdische Gemeinschaft forderte im vergangenen November ein nationales Sicherheitskonzept. Jonathan Kreutner ist Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes. | © Pia Neuenschwander
Die Jüdische Gemeinschaft forderte im vergangenen November ein nationales Sicherheitskonzept. Jonathan Kreutner ist Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes. | © Pia Neuenschwander

Unterwegs in der multikulturellen Schweiz

Jonathan Kreutner, 37, ist Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes und in Zürich aufgewachsen. (mehr …)
Nawwal Mokhles stammt aus Damaskus. Die 65-jährige Muslimin ist Mutter von sechs Kindern und 10fache Grossmutter. Seit Januar 2016 lebt sie als Asylsuchende im freiburgischen Bulle. | © Pia Neuenschwander
Nawwal Mokhles stammt aus Damaskus. Die 65-jährige Muslimin ist Mutter von sechs Kindern und 10fache Grossmutter. Seit Januar 2016 lebt sie als Asylsuchende im freiburgischen Bulle. | © Pia Neuenschwander

Unterwegs in der multikulturellen Schweiz

Nawwal Mokhles, 65, Muslimin, Mutter von sechs Kindern. Die 10fache Grossmutter lebt seit Januar 2016 als Asylsuchende in Bulle (FR) und stammt aus Damaskus. (mehr …)
Buben posieren in der Mosche der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken des Kantons Aargau (IGBA). Horizonte wollte wissen, was die Jugendarbeit der Muslime in der Schweiz für die Integration tut. | © Roger Wehrli
Buben posieren in der Mosche der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken des Kantons Aargau (IGBA). Horizonte wollte wissen, was die Jugendarbeit der Muslime in der Schweiz für die Integration tut. | © Roger Wehrli

«Ich muss mich nicht distanzieren»

Die Jugendarbeit der Muslime in der Schweiz vernachlässige die Integration und engagiere sich zu wenig gegen Extremismus, lautet ein gern wiederholter Vorwurf in den Medien. Überhaupt distanzierten sich die Muslime in der Schweiz nicht entschieden genug von terroristischen Attentaten. Horizonte ging diesen Behauptungen auf den Grund und traf in Oberentfelden muslimische Jugendliche und die Verantwortlichen für die Jugendarbeit. (mehr …)
«Altersweisheit ist die
Wissensform des Alters. Sie baut auf
Langsamkeit auf, auf persönliche Erfahrungen.», sagt der Theologieprofessor Ralph Kunz, der sich mit der Bedeutung der Religiosität für das Altern und das Alter befasst. Im Interview erklärt er, wie sich der Glaube mit dem Alter verändert.|© Roger Wehrli
«Altersweisheit ist die Wissensform des Alters. Sie baut auf Langsamkeit auf, auf persönliche Erfahrungen.», sagt der Theologieprofessor Ralph Kunz, der sich mit der Bedeutung der Religiosität für das Altern und das Alter befasst. Im Interview erklärt er, wie sich der Glaube mit dem Alter verändert.|© Roger Wehrli

Gelassenheit und Altersskepsis

Theologieprofessor Ralph Kunz beschäftigt sich wissenschaftlich mit dem Thema Religion und Religiosität im Alter. Religionsgerontologie heisst sein Fachgebiet. Im Interview erklärt er, wie sich der Glaube mit dem Alter verändert. (mehr …)
«Die Zukunft der Andachtsräume an Spitälern ist interreligiös», glaubt Hans Niggeli, Leiter Heim- und Spitalseelsorge der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau. In Baden am Kantonsspital teilen sich Muslime und Christen bereits seit zwei Jahren einen Gebetsraum. Das KSA Aarau und die Barmelweid folgen. | © Roger Wehrli
«Die Zukunft der Andachtsräume an Spitälern ist interreligiös», glaubt Hans Niggeli, Leiter Heim- und Spitalseelsorge der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau. In Baden am Kantonsspital teilen sich Muslime und Christen bereits seit zwei Jahren einen Gebetsraum. Das KSA Aarau und die Barmelweid folgen. | © Roger Wehrli

Die Zukunft gehört dem interreligiösem Angebot

Gemäss Einschätzung von Hans Niggeli, Leiter der Heim- und Spitalseelsorge der Römisch-Katholischen Landeskirche, werden künftig die Andachtsräume an Spitälern vermehrt offen sein für die grossen Weltreligionen. In Baden hat man dahingehend bereits Erfahrungen gesammelt, das Kantonsspital Aarau und die Klinik Barmelweid folgen nach. (mehr …)
Der Schleier ist ein ganz normales Zeichen der Zugehörigkeit zu einem Orden. Hier Benediktinerinnen im Fahr. | © Anne Burgmer
Der Schleier ist ein ganz normales Zeichen der Zugehörigkeit zu einem Orden. Hier Benediktinerinnen im Fahr. | © Anne Burgmer

Ein Schleier macht noch keine Muslima

Nach dem Minarett-Verbot möchte das Egerkinger-Komitee nun auch ein nationales Burka-Verbot einführen. Das Komitee um den SVP-Nationalrat Walter Wobmann kündigte vergangene Woche eine entsprechende Initiative an. Wie stehen Klosterfrauen, die selber einen Schleier tragen, zur Frage nach der Verhüllung von Frauen aus religiöser Motivation? Eine Umfrage zum Tag des geweihten Lebens. (mehr …)
Kreuz, Davidstern, Halbmond: die Symbole der drei grossen monotheistischen Religionen am Zentrum Beit Ha Gefen. Der Autor des Beitrags war Journalist und Redaktor bei Luzerner Tageszeitungen. Seit 2003 lebt er in Tel Aviv. | © Werner P. Wyler
Kreuz, Davidstern, Halbmond: die Symbole der drei grossen monotheistischen Religionen am Zentrum Beit Ha Gefen. Der Autor des Beitrags war Journalist und Redaktor bei Luzerner Tageszeitungen. Seit 2003 lebt er in Tel Aviv. | © Werner P. Wyler

Wo die Religionen nicht trennen

Krieg und Terror bestimmen die Nachrichten aus dem Nahen Osten. Dass es auch anders geht, zeigt ein Zentrum für die Verständigung unter den Religionen in Haifa. Hier wächst aus Misstrauen Freundschaft. (mehr …)
Der Hauptschrein im Trimbacher Hindutempel beherbergt Sri Manonmani. Die Göttin ist eine Erscheinungsform von Parvati, der Gattin Shivas (einer der drei Hauptgötter, der «Trimurti»). | © Thomas Markus Meier
Der Hauptschrein im Trimbacher Hindutempel beherbergt Sri Manonmani. Die Göttin ist eine Erscheinungsform von Parvati, der Gattin Shivas (einer der drei Hauptgötter, der «Trimurti»). | © Thomas Markus Meier

Das «Spirituality Valley» der Schweiz

Wer von Aarau aus mit der Eisenbahn Richtung Olten fährt, sieht bald rechterhand ein exotisch anmutendes Golddach. Es gehört zum buddhistischen Kloster «Wat Srinagaindravararam» in Gretzenbach. Künftig wird kurz darauf auf der Höhe Däniken ein «Gurdwara» der Sikhs zu sehen sein – leider nicht so typisch und formvollendet wie schon jetzt jener in Langenthal. Und unsichtbar für die Zugreisenden: Ein kambodschanisch-buddhistisches Zentrum hoch über dem Tal an der Engelberg-Südflanke. (mehr …)
Martin Brander, der  ehemalige Horizonte-Redaktor und Islam-Kenner erläutert Gemeinsamkeiten und Unterschiede. | © Roger Wehrli
Martin Brander, der ehemalige Horizonte-Redaktor und Islam-Kenner erläutert Gemeinsamkeiten und Unterschiede. | © Roger Wehrli

Geburt unter einer Palme

«Es war mir immer wichtig, in der Landesprache wenigstens ‚Danke‘, ‚Bitte‘ und ‚Guten Tag‘ sagen zu können», erklärt Martin Brander, auf seine Arabischkenntnisse angesprochen. Neugier auf verschiedene Religionen und Reisen in die Länder des Vorderen Orient haben Martin Brander zu einem Kenner des Islam gemacht. Als früherer «Horizonte»-Redaktor hat er sich intensiv mit dieser Religion auseinandergesetzt. Dabei hat er Verbindendes zwischen Christentum und Islam entdeckt und Unterschiedliches. Ein gutes Beispiel dafür ist Maria. (mehr …)