Medial
Das zu Ende gehende Jahr brachte aus kirchlicher Sicht viel Freudvolles, hinterliess aber auch manch Unschönes und Belastendes. | © kna-bild
Das zu Ende gehende Jahr brachte aus kirchlicher Sicht viel Freudvolles, hinterliess aber auch manch Unschönes und Belastendes. | © kna-bild

Quo vadis ecclesia?

  • Der Papstbesuch, die Missbrauchsfälle, die Jugendsynode: Es sind die grossen Ereignisse und Themen, die für 2018 für die Römisch-Katholische Kirche in der Schweiz in Erinnerung bleiben.
  • Mehr Mut von Seiten der Kirchenverantwortlichen wünschen sich die einen, mehr positive News die anderen. Horizonte hat mit bekannten kirchlichen Persönlichkeiten über deren Hoffnungen und Erwartungen für das kommende Jahr gesprochen.
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Tritt zusammen mit fünf anderen prominenten Schweizer Katholikinnen aus der katholischen Kirche aus: Die feministische Theologin und Publizistin Doris Strahm. | © Vera Rüttimann
Tritt zusammen mit fünf anderen prominenten Schweizer Katholikinnen aus der katholischen Kirche aus: Die feministische Theologin und Publizistin Doris Strahm. | © Vera Rüttimann

Sechs bekannte Katholikinnen treten aus

  • Sechs bekannte Schweizer Katholikinnen treten wegen «anhaltendem frauenfeindlichem Verhalten von Klerikern und dem kirchlichen Lehramt» aus der Kirche aus.
  • Der Schweizerische Katholische Frauenbund sowie auch Franziska Driessen-Reding, Präsidentin des Zürcher Synodalrats, kritisieren diesen Entscheid.
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Alljährlich im Mai wird der Mediensonntag begangen, der für die Arbeit katholischer Medien sensibilisieren soll. Die in den Pfarreien durchgeführten Kollekte dient in erster Linie der Finanzierung der drei katholischen Medienzentren in Lausanne, Zürich und Lugano. Kein einfaches Unterfangen, wie Melchior Etlin, Geschäftsführer des Schweizerischen Katholischen Pressevereins (SKPV) im Interview mit Horizonte erklärt. | © Roger Wehrli
Alljährlich im Mai wird der Mediensonntag begangen, der für die Arbeit katholischer Medien sensibilisieren soll. Die in den Pfarreien durchgeführten Kollekte dient in erster Linie der Finanzierung der drei katholischen Medienzentren in Lausanne, Zürich und Lugano. Kein einfaches Unterfangen, wie Melchior Etlin, Geschäftsführer des Schweizerischen Katholischen Pressevereins (SKPV) im Interview mit Horizonte erklärt. | © Roger Wehrli

«Katholische Medien leisten gute Arbeit»

  • Alljährlich organisiert der Schweizerische Katholische Pressverein (SKPV) im Auftrag der Medienkommission der Schweizer Bischöfe die Kampagne für den Mediensonntag. Kein einfaches Unterfangen, wie Geschäftsführer Melchior Etlin einräumt: «Am 24. Dezember für das Caritas Baby Hospital in Bethlehem zu sammeln ist deutlich einfacher als für den Mediensonntag.»
  • Horizonte sprach mit Melchior Etlin über Sinn und Zweck des Mediensonntags und erörterte mit, weshalb es kirchliche Medien mitunter besonders schwer haben und was die Herausforderungen der Zukunft sind.
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Vom 27. Bis 29. April 2018 findet in Fribourg der nationale Weltjugendtag statt. Ein breites Spektrum katholischer Gruppierungen feiert den Glauben. Die Verantwortlichen sehen sich der Neuevangelisation verpflichtet. | © Screenshot Homepage FR2018/Patrick Honegger
Vom 27. Bis 29. April 2018 findet in Fribourg der nationale Weltjugendtag statt. Ein breites Spektrum katholischer Gruppierungen feiert den Glauben. Die Verantwortlichen sehen sich der Neuevangelisation verpflichtet. | © Screenshot Homepage FR2018/Patrick Honegger

Nationaler Weltjugendtag in Fribourg

  • In den Jahren, in denen es keinen grossen, internationalen Weltjugendtag (WJT) gibt, findet in der Schweiz ein nationaler Weltjugendtag statt. 2017 wurde der Event in Zürich durchgeführt. Vom 27. Bis 29. April 2018 ist nun Fribourg Ort des Treffens.
  • Die ARGE Weltjugendtag zeichnet sich für die Organisation verantwortlich. Die Finanzierung des WJT geschieht allein durch Spenden und Gönnerbeiträge. Es gibt keine finanzielle Unterstützung durch Kirchensteuern, Bistümer oder Landeskirchen.
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In der Diskussionen über die «No Billag»-Initiative ist meist vom SRF Fernsehen die Rede. Doch das beliebte Radio SRF wäre ebenfalls durch die Initiative gefährdet. Betroffen wären auch die Radio-Religionssendungen. Horizonte hat Judith Wipfler und ihr Team am Standort Basel besucht. Die reformierte Theologin ist die Team-Leiterin der Fachredaktion Religion Radio SRF und verantwortet zum Beispiel die Radiopredigten oder den «Zwischenhalt». | © Werner Rolli
In der Diskussionen über die «No Billag»-Initiative ist meist vom SRF Fernsehen die Rede. Doch das beliebte Radio SRF wäre ebenfalls durch die Initiative gefährdet. Betroffen wären auch die Radio-Religionssendungen. Horizonte hat Judith Wipfler und ihr Team am Standort Basel besucht. Die reformierte Theologin ist die Team-Leiterin der Fachredaktion Religion Radio SRF und verantwortet zum Beispiel die Radiopredigten oder den «Zwischenhalt». | © Werner Rolli

Radio liefert mehr als blosse Information

  • Am 4. März entscheidet die Schweiz über die Beibehaltung der Radio- und Fernsehempfangsgebühren. Deren Abschaffung hätte wohl auch Konsequenzen für die Religionssendungen. Horizonte begleitete die Fachredaktion Religion von Schweizer Radio SRF bei der Arbeit.
  • Schweizer Radio und Fernsehen SRF produzieren unter dem Label «Sternstunden Religion» insgesamt elf verschiedene Religionssendungen. Sieben davon sind Radioproduktionen, die zwischen 60`000 und 260`000 Hörerinnen und Hörer erreichen.
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Zur Jubiläumsfeier «888 Jahre Kloster Fahr» stattete Bundesrätin Doris Leuthard den Schwestern im Kloster Fahr einen Besuch ab und nahm sich beim Apéro Zeit, mit allen ein paar Worte zu wechseln. | © Roger Wehrli
Zur Jubiläumsfeier «888 Jahre Kloster Fahr» stattete Bundesrätin Doris Leuthard den Schwestern im Kloster Fahr einen Besuch ab und nahm sich beim Apéro Zeit, mit allen ein paar Worte zu wechseln. | © Roger Wehrli

Kloster Fahr feiert 888. Geburtstag

  • Bundesrätin Doris Leuthard lobt das Kloster Fahr als Vorbild und erklärt, was die Schweiz von der Schwesterngemeinschaft lernen kann.
  • Priorin Irene Gassmann kündigte das Erscheinen eines neuen Buches über das Kloster Fahr an: «Ein Zeitzeugnis über ein Leben, das es in dieser Form in Zukunft nicht mehr geben wird.»
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Für das Europäische Taizé-Jugendtreffen in Basel vom 28. Dezember 2017 bis 1. Januar 2018 müssen Gastfamilien gefunden werden. Kein einfaches Unterfangen, wie das Beispiel Erlinsbach zeigt. | © Andreas C. Müller
Für das Europäische Taizé-Jugendtreffen in Basel vom 28. Dezember 2017 bis 1. Januar 2018 müssen Gastfamilien gefunden werden. Kein einfaches Unterfangen, wie das Beispiel Erlinsbach zeigt. | © Andreas C. Müller

Taizé Basel mobilisiert Nordwestschweiz

  • Zum Europäischen Taizé-Jugendtreffen in Basel vom 28. Dezember 2017 bis 1. Januar 2018 erwarten die Organisatoren 20 000 Gäste. Horizonte zeigt auf einer Karte, wo diese unterkommen.
  • Im Aargau nehmen 11 Kirchgemeinden Gäste auf. Meist junge Leute organisieren mit ihrem Kirchgemeinde-Team Schlafplätze, Morgengebete und verschiedene Feiern.
  • Taizé-Gastgemeinden müssen 50 Schlafplätze bei Privatpersonen anbieten. Kein einfaches Unterfangen.
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Hildegard Aepli und Filmregisseur Silvan Maximilian Hohl bei der Premiere von «Habemus Feminas, am 26. August 2017 in Zürich. | © Andreas C. Müller
Hildegard Aepli und Filmregisseur Silvan Maximilian Hohl bei der Premiere von «Habemus Feminas, am 26. August 2017 in Zürich. | © Andreas C. Müller

«Habemus Feminas»

Im gut gefüllten Zürcher Arthouse-Kino LeParis gab es stehende Ovationen für den abendfüllenden Dokumentarfilm der jungen Filmcrew um Regisseur Silvan Maximilian Hohler (mehr …)
Im Rahmen der aktuellen Kirchturmsanierung  öffnete das Kloster Fahr nach 50 Jahren seine Zeitkapsel. Für die geladenen Medienvertreter führte die Reise bis in die Zeit der Französischen Revolution, als das Kloster angegriffen wurde.  | © Roger Wehrli
Im Rahmen der aktuellen Kirchturmsanierung öffnete das Kloster Fahr nach 50 Jahren seine Zeitkapsel. Für die geladenen Medienvertreter führte die Reise bis in die Zeit der Französischen Revolution, als das Kloster angegriffen wurde. | © Roger Wehrli

Per Zeitkapsel in die Klostervergangenheit

Im Rahmen der aktuellen Kirchturmsanierung samt Turmkreuz öffnete das Kloster Fahr nach 50 Jahren seine Zeitkapsel. Es erwartete die geladenen Medienvertreter eine spannende Reise in die Vergangenheit – bis zurück in die Zeit der französischen Revolution. (mehr …)
Bischof Felix Gmür will, dass «seine» Seelsorgenden lebendiger predigen und verordnet ihnen dazu eine Weiterbildung. Thomas Wehrli, Ressortleiter Fricktal bei der Aargauer Zeitung, macht schon mal die Probe aufs Exempel. Für seine erste Gottesdienstkritik besuchte er Martin Linzmeier (rechts im Bild), Gemeindeleiter von Gipf-Oberfrick. | © Roger Wehrli
Bischof Felix Gmür will, dass «seine» Seelsorgenden lebendiger predigen und verordnet ihnen dazu eine Weiterbildung. Thomas Wehrli, Ressortleiter Fricktal bei der Aargauer Zeitung, macht schon mal die Probe aufs Exempel. Für seine erste Gottesdienstkritik besuchte er Martin Linzmeier (rechts im Bild), Gemeindeleiter von Gipf-Oberfrick. | © Roger Wehrli

Der Gottesdienstkritiker

Dass man sich mit Gottesdienstkritiken gehörig in die Nesseln setzen kann, musste das  Innerschweizer Newsportal zentralplus erleben. Thomas Wehrli, Ressortleiter Fricktal bei der Aargauer Zeitung, ist sich dieser Herausforderung bewusst. Sein doppelter Heimvorteil als gebürtiger Fricktaler und Katholik dürfte ihm bei seinem Vorhaben zum Vorteil gereichen. (mehr …)