Medial
Der Philosoph, Physiker und Publizist Ludwig Hasler zeigte auf Einladung der Aargauer Landeskirchen in Aarau Chancen und Risiken der Digitalisierung auf. | © Werner Rolli
Der Philosoph, Physiker und Publizist Ludwig Hasler zeigte auf Einladung der Aargauer Landeskirchen in Aarau Chancen und Risiken der Digitalisierung auf. | © Werner Rolli

«Als Mensch ist der Mensch besser»

  • Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten. Doch was macht die Digitalisierung mit uns Menschen? An einem Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kirche und Wirtschaft in Aarau erläuterte Ludwig Hasler, Philosoph, Physiker und Publizist, seine Sicht der Dinge.
  • Moderiert wurde der Abend durch Christoph Weber-Berg, Kirchenratspräsident der reformierten Landeskirche Aargau.
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Marco Politi, Vatikan-Journalist und Buchautor, bei einem Vortrag in der Jesuitenkirche in Luzern | © Roberto Conciatori
Marco Politi, Vatikan-Journalist und Buchautor, bei einem Vortrag in der Jesuitenkirche in Luzern | © Roberto Conciatori

«Papst Franziskus will einen Umbruch»

  • Der italienische Vatikan-Journalist Marco Politi hat Bücher über die letzten drei Päpste verfasst - auch über Papst Franziskus. Im Gespräch mit Martin Spilker merkt der Buchautor an, dass sich Papst Franziskus zwar eine Veränderung wünscht, ihm aber von Seiten seiner Umgebung ein kalter Wind ins Gesicht bläst. Marco Politi spricht gar von «Delegitimationsanstrengungen».
  • Dass nicht-zölibatäre Priester zugelassen werden sollen, werde laut Marco Politi im Vatikan durchaus diskutiert. In Anbetracht der öffentlich gewordenen Missbrauchsfälle erhalte dieser Umstand jedoch viel zu wenig Aufmerksamkeit.
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Das Thema sexueller Missbrauch von Kindern, Jugendlichen und Frauen oder Männern in der katholischen Kirche stellt die Organisation vor eine Zerreissprobe. Für die Medien ist das Thema ein gefundenes Fressen. Die Bistümer Basel und St. Gallen reagierten mit einer Medienmitteilung auf teilweise verkürzte Berichterstattung. | © Symbolbild Roger Wehrli
Das Thema sexueller Missbrauch von Kindern, Jugendlichen und Frauen oder Männern in der katholischen Kirche stellt die Organisation vor eine Zerreissprobe. Für die Medien ist das Thema ein gefundenes Fressen. Die Bistümer Basel und St. Gallen reagierten mit einer Medienmitteilung auf teilweise verkürzte Berichterstattung. | © Symbolbild Roger Wehrli

Missbrauchsprävention: Basel und St. Gallen haben reagiert

  • Die Bistümer St. Gallen und Basel reagierten per Medienmitteilung auf die Behauptung, die katholische Kirche würde nur reden, und nicht handeln.
  • In Rom empfing Papst Franziskus Schweizer Missbrauchsopfer.
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«Wir alle wissen, wie es um unsere Kirche steht. Unrecht geschah und geschieht, Macht wurde und wird missbraucht», so Priorin Irene Gassmann am vergangenen Donnerstag in der Klosterkirche Fahr. Mit dem neuen  Gebet am Donnerstag sollen die Kirchenverantwortlichen ermutigt werden, sich für Veränderung in der Kirche einzusetzen. | © Roger Wehrli
«Wir alle wissen, wie es um unsere Kirche steht. Unrecht geschah und geschieht, Macht wurde und wird missbraucht», so Priorin Irene Gassmann am vergangenen Donnerstag in der Klosterkirche Fahr. Mit dem neuen Gebet am Donnerstag sollen die Kirchenverantwortlichen ermutigt werden, sich für Veränderung in der Kirche einzusetzen. | © Roger Wehrli

Kloster Fahr betet für Veränderung in der Kirche

  • Am vergangenen Donnerstag, den 14. Februar, fand im Kloster Fahr im Rahmen der abendlichen Komplet das erste Donnerstagsgebet «Schritt für Schritt» statt.
  • Das neue Donnerstagsgebet soll ab jetzt jede Woche abgehalten werden, weltweit Verbreitung finden und dazu beitragen, auf kontemplativem Weg eine Veränderung in der Kirche anzuregen, die von Missbrauchsskandalen und Diskriminierung erschüttert wird.
  • Im Interview mit Horizonte erklärt Priorin Irene Gassmann, wie es zu dieser Idee kam und wie sie selbst Diskriminierung erlebt und erlebt hat.
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«Unser Kerngeschäft ist es, Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten» - Die Aargauerin Alice Stierli (Co-Präsidium Jubla Schweiz), Valentin Beck (Bundespräses Jubla Schweiz) und ganz rechts Elias Müller (Co-Präsidium Jubla Luzern) über die Jubla, deren Offenheit und Stellung innerhalb der Kirche. | © Domink Thali
«Unser Kerngeschäft ist es, Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten» - Die Aargauerin Alice Stierli (Co-Präsidium Jubla Schweiz), Valentin Beck (Bundespräses Jubla Schweiz) und ganz rechts Elias Müller (Co-Präsidium Jubla Luzern) über die Jubla, deren Offenheit und Stellung innerhalb der Kirche. | © Domink Thali

Jubla bekommt Herbert Haag-Preis

  • Der Herbert Haag Preis 2019 geht an Jungwacht Blauring Schweiz, die Preisverleihung findet am 24. März statt. Die Herbert Haag Stiftung zeichnet Personen und Institutionen aus, die sich durch freie Meinungsäusserung und mutiges Handeln in der Christenheit exponieren.
  • Im grossen Interview erklären Valentin Beck, 35, Theologe und Bundespräses von Jubla Schweiz, Alice Stierli, 32, Co-Präsidium Jubla Schweiz, und Elias Müller, 26, Co-Präsident Jubla Kanton Luzern, weshalb die Jubla wohl diesen Preis erhalten hat: «Freiheit in der Kirche» lebt die Jubla dahingehend, dass längst nicht mehr Kirchenmitglied sein muss, wer mitmachen will. Auch konfessionslose Scharleiter sind kein Tabu.
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Bischof Felix Gmür hatte einen Priester nach langer Prüfung und unter strengen Auflagen im Sinne der Resozialisierung als Kandidaten für die Wahl zum Pfarrer in St. Franziskus, Riehen, bestätigt. Am 14. Januar 2019 eskalierte die Situation rund um die Wahl aufgrund der Veröffentlichung des Strafbefehls aus dem Jahr 2012. Zurück bleibt nun eine tief gespaltene Pfarrgemeinde. | © Anne Burgmer
Bischof Felix Gmür hatte einen Priester nach langer Prüfung und unter strengen Auflagen im Sinne der Resozialisierung als Kandidaten für die Wahl zum Pfarrer in St. Franziskus, Riehen, bestätigt. Am 14. Januar 2019 eskalierte die Situation rund um die Wahl aufgrund der Veröffentlichung des Strafbefehls aus dem Jahr 2012. Zurück bleibt nun eine tief gespaltene Pfarrgemeinde. | © Anne Burgmer

Riehen: Priester verpasst Chance zur Resozialisierung

  • Am 14. Januar 2019 eskalierte in Riehen, Basel Stadt, die Situation um die Wahl eines vorbestraften Priesters zum Pfarrer, der früher auch im Aargau tätig gewesen war. Nachdem zunächst nur davon die Rede gewesen war, dass der Geistliche an einer früheren Pfarrstelle im Thurgau einem Jugendlichen die Füsse massiert hatte, wurde schliesslich ein weiter gehender Übergriff öffentlich.
  • Der Basler Bischof Felix Gmür hatte die Wahl zum Kandidaten zunächst unter bestimmten Bedingungen akzeptiert. Nach Bekanntwerden des vollen Umfangs der Verfehlungen lud Felix Gmür gestern zu einer Medienkonferenz, um sich kritischen Fragen zu stellen.
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Das zu Ende gehende Jahr brachte aus kirchlicher Sicht viel Freudvolles, hinterliess aber auch manch Unschönes und Belastendes. | © kna-bild
Das zu Ende gehende Jahr brachte aus kirchlicher Sicht viel Freudvolles, hinterliess aber auch manch Unschönes und Belastendes. | © kna-bild

Quo vadis ecclesia?

  • Der Papstbesuch, die Missbrauchsfälle, die Jugendsynode: Es sind die grossen Ereignisse und Themen, die für 2018 für die Römisch-Katholische Kirche in der Schweiz in Erinnerung bleiben.
  • Mehr Mut von Seiten der Kirchenverantwortlichen wünschen sich die einen, mehr positive News die anderen. Horizonte hat mit bekannten kirchlichen Persönlichkeiten über deren Hoffnungen und Erwartungen für das kommende Jahr gesprochen.
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Tritt zusammen mit fünf anderen prominenten Schweizer Katholikinnen aus der katholischen Kirche aus: Die feministische Theologin und Publizistin Doris Strahm. | © Vera Rüttimann
Tritt zusammen mit fünf anderen prominenten Schweizer Katholikinnen aus der katholischen Kirche aus: Die feministische Theologin und Publizistin Doris Strahm. | © Vera Rüttimann

Sechs bekannte Katholikinnen treten aus

  • Sechs bekannte Schweizer Katholikinnen treten wegen «anhaltendem frauenfeindlichem Verhalten von Klerikern und dem kirchlichen Lehramt» aus der Kirche aus.
  • Der Schweizerische Katholische Frauenbund sowie auch Franziska Driessen-Reding, Präsidentin des Zürcher Synodalrats, kritisieren diesen Entscheid.
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Alljährlich im Mai wird der Mediensonntag begangen, der für die Arbeit katholischer Medien sensibilisieren soll. Die in den Pfarreien durchgeführten Kollekte dient in erster Linie der Finanzierung der drei katholischen Medienzentren in Lausanne, Zürich und Lugano. Kein einfaches Unterfangen, wie Melchior Etlin, Geschäftsführer des Schweizerischen Katholischen Pressevereins (SKPV) im Interview mit Horizonte erklärt. | © Roger Wehrli
Alljährlich im Mai wird der Mediensonntag begangen, der für die Arbeit katholischer Medien sensibilisieren soll. Die in den Pfarreien durchgeführten Kollekte dient in erster Linie der Finanzierung der drei katholischen Medienzentren in Lausanne, Zürich und Lugano. Kein einfaches Unterfangen, wie Melchior Etlin, Geschäftsführer des Schweizerischen Katholischen Pressevereins (SKPV) im Interview mit Horizonte erklärt. | © Roger Wehrli

«Katholische Medien leisten gute Arbeit»

  • Alljährlich organisiert der Schweizerische Katholische Pressverein (SKPV) im Auftrag der Medienkommission der Schweizer Bischöfe die Kampagne für den Mediensonntag. Kein einfaches Unterfangen, wie Geschäftsführer Melchior Etlin einräumt: «Am 24. Dezember für das Caritas Baby Hospital in Bethlehem zu sammeln ist deutlich einfacher als für den Mediensonntag.»
  • Horizonte sprach mit Melchior Etlin über Sinn und Zweck des Mediensonntags und erörterte mit, weshalb es kirchliche Medien mitunter besonders schwer haben und was die Herausforderungen der Zukunft sind.
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Vom 27. Bis 29. April 2018 findet in Fribourg der nationale Weltjugendtag statt. Ein breites Spektrum katholischer Gruppierungen feiert den Glauben. Die Verantwortlichen sehen sich der Neuevangelisation verpflichtet. | © Screenshot Homepage FR2018/Patrick Honegger
Vom 27. Bis 29. April 2018 findet in Fribourg der nationale Weltjugendtag statt. Ein breites Spektrum katholischer Gruppierungen feiert den Glauben. Die Verantwortlichen sehen sich der Neuevangelisation verpflichtet. | © Screenshot Homepage FR2018/Patrick Honegger

Nationaler Weltjugendtag in Fribourg

  • In den Jahren, in denen es keinen grossen, internationalen Weltjugendtag (WJT) gibt, findet in der Schweiz ein nationaler Weltjugendtag statt. 2017 wurde der Event in Zürich durchgeführt. Vom 27. Bis 29. April 2018 ist nun Fribourg Ort des Treffens.
  • Die ARGE Weltjugendtag zeichnet sich für die Organisation verantwortlich. Die Finanzierung des WJT geschieht allein durch Spenden und Gönnerbeiträge. Es gibt keine finanzielle Unterstützung durch Kirchensteuern, Bistümer oder Landeskirchen.
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In der Diskussionen über die «No Billag»-Initiative ist meist vom SRF Fernsehen die Rede. Doch das beliebte Radio SRF wäre ebenfalls durch die Initiative gefährdet. Betroffen wären auch die Radio-Religionssendungen. Horizonte hat Judith Wipfler und ihr Team am Standort Basel besucht. Die reformierte Theologin ist die Team-Leiterin der Fachredaktion Religion Radio SRF und verantwortet zum Beispiel die Radiopredigten oder den «Zwischenhalt». | © Werner Rolli
In der Diskussionen über die «No Billag»-Initiative ist meist vom SRF Fernsehen die Rede. Doch das beliebte Radio SRF wäre ebenfalls durch die Initiative gefährdet. Betroffen wären auch die Radio-Religionssendungen. Horizonte hat Judith Wipfler und ihr Team am Standort Basel besucht. Die reformierte Theologin ist die Team-Leiterin der Fachredaktion Religion Radio SRF und verantwortet zum Beispiel die Radiopredigten oder den «Zwischenhalt». | © Werner Rolli

Radio liefert mehr als blosse Information

  • Am 4. März entscheidet die Schweiz über die Beibehaltung der Radio- und Fernsehempfangsgebühren. Deren Abschaffung hätte wohl auch Konsequenzen für die Religionssendungen. Horizonte begleitete die Fachredaktion Religion von Schweizer Radio SRF bei der Arbeit.
  • Schweizer Radio und Fernsehen SRF produzieren unter dem Label «Sternstunden Religion» insgesamt elf verschiedene Religionssendungen. Sieben davon sind Radioproduktionen, die zwischen 60`000 und 260`000 Hörerinnen und Hörer erreichen.
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Zur Jubiläumsfeier «888 Jahre Kloster Fahr» stattete Bundesrätin Doris Leuthard den Schwestern im Kloster Fahr einen Besuch ab und nahm sich beim Apéro Zeit, mit allen ein paar Worte zu wechseln. | © Roger Wehrli
Zur Jubiläumsfeier «888 Jahre Kloster Fahr» stattete Bundesrätin Doris Leuthard den Schwestern im Kloster Fahr einen Besuch ab und nahm sich beim Apéro Zeit, mit allen ein paar Worte zu wechseln. | © Roger Wehrli

Kloster Fahr feiert 888. Geburtstag

  • Bundesrätin Doris Leuthard lobt das Kloster Fahr als Vorbild und erklärt, was die Schweiz von der Schwesterngemeinschaft lernen kann.
  • Priorin Irene Gassmann kündigte das Erscheinen eines neuen Buches über das Kloster Fahr an: «Ein Zeitzeugnis über ein Leben, das es in dieser Form in Zukunft nicht mehr geben wird.»
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Für das Europäische Taizé-Jugendtreffen in Basel vom 28. Dezember 2017 bis 1. Januar 2018 müssen Gastfamilien gefunden werden. Kein einfaches Unterfangen, wie das Beispiel Erlinsbach zeigt. | © Andreas C. Müller
Für das Europäische Taizé-Jugendtreffen in Basel vom 28. Dezember 2017 bis 1. Januar 2018 müssen Gastfamilien gefunden werden. Kein einfaches Unterfangen, wie das Beispiel Erlinsbach zeigt. | © Andreas C. Müller

Taizé Basel mobilisiert Nordwestschweiz

  • Zum Europäischen Taizé-Jugendtreffen in Basel vom 28. Dezember 2017 bis 1. Januar 2018 erwarten die Organisatoren 20 000 Gäste. Horizonte zeigt auf einer Karte, wo diese unterkommen.
  • Im Aargau nehmen 11 Kirchgemeinden Gäste auf. Meist junge Leute organisieren mit ihrem Kirchgemeinde-Team Schlafplätze, Morgengebete und verschiedene Feiern.
  • Taizé-Gastgemeinden müssen 50 Schlafplätze bei Privatpersonen anbieten. Kein einfaches Unterfangen.
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Hildegard Aepli und Filmregisseur Silvan Maximilian Hohl bei der Premiere von «Habemus Feminas, am 26. August 2017 in Zürich. | © Andreas C. Müller
Hildegard Aepli und Filmregisseur Silvan Maximilian Hohl bei der Premiere von «Habemus Feminas, am 26. August 2017 in Zürich. | © Andreas C. Müller

«Habemus Feminas»

Im gut gefüllten Zürcher Arthouse-Kino LeParis gab es stehende Ovationen für den abendfüllenden Dokumentarfilm der jungen Filmcrew um Regisseur Silvan Maximilian Hohler (mehr …)
Im Rahmen der aktuellen Kirchturmsanierung  öffnete das Kloster Fahr nach 50 Jahren seine Zeitkapsel. Für die geladenen Medienvertreter führte die Reise bis in die Zeit der Französischen Revolution, als das Kloster angegriffen wurde.  | © Roger Wehrli
Im Rahmen der aktuellen Kirchturmsanierung öffnete das Kloster Fahr nach 50 Jahren seine Zeitkapsel. Für die geladenen Medienvertreter führte die Reise bis in die Zeit der Französischen Revolution, als das Kloster angegriffen wurde. | © Roger Wehrli

Per Zeitkapsel in die Klostervergangenheit

Im Rahmen der aktuellen Kirchturmsanierung samt Turmkreuz öffnete das Kloster Fahr nach 50 Jahren seine Zeitkapsel. Es erwartete die geladenen Medienvertreter eine spannende Reise in die Vergangenheit – bis zurück in die Zeit der französischen Revolution. (mehr …)
Bischof Felix Gmür will, dass «seine» Seelsorgenden lebendiger predigen und verordnet ihnen dazu eine Weiterbildung. Thomas Wehrli, Ressortleiter Fricktal bei der Aargauer Zeitung, macht schon mal die Probe aufs Exempel. Für seine erste Gottesdienstkritik besuchte er Martin Linzmeier (rechts im Bild), Gemeindeleiter von Gipf-Oberfrick. | © Roger Wehrli
Bischof Felix Gmür will, dass «seine» Seelsorgenden lebendiger predigen und verordnet ihnen dazu eine Weiterbildung. Thomas Wehrli, Ressortleiter Fricktal bei der Aargauer Zeitung, macht schon mal die Probe aufs Exempel. Für seine erste Gottesdienstkritik besuchte er Martin Linzmeier (rechts im Bild), Gemeindeleiter von Gipf-Oberfrick. | © Roger Wehrli

Der Gottesdienstkritiker

Dass man sich mit Gottesdienstkritiken gehörig in die Nesseln setzen kann, musste das  Innerschweizer Newsportal zentralplus erleben. Thomas Wehrli, Ressortleiter Fricktal bei der Aargauer Zeitung, ist sich dieser Herausforderung bewusst. Sein doppelter Heimvorteil als gebürtiger Fricktaler und Katholik dürfte ihm bei seinem Vorhaben zum Vorteil gereichen. (mehr …)
223 Fälle von sexuellem Missbrauch durch katholische Seelsorger wurden im Zeitraum von 2010 bis 2015 für die ganze Schweiz gemeldet. Mehr als die Hälfte betrifft Kinder. | © Roger Wehrli
223 Fälle von sexuellem Missbrauch durch katholische Seelsorger wurden im Zeitraum von 2010 bis 2015 für die ganze Schweiz gemeldet. Mehr als die Hälfte betrifft Kinder. | © Roger Wehrli

«Sexuelle Übergriffe sind Gott sei Dank Ausnahmen»

Mit einem obligatorischen Präventionskurs für alle Seelsorgenden mit Missio will das Bistum Basel sexuellen Übergriffen vorbeugen. Im März und Mai finden entsprechende Kurse im Aargau statt. Horizonte hat mit der Kursreferentin Rita Wismann-Baratto aus Suhr sowie mit Aargauer Teilnehmenden aus bereits durchgeführten Kursen in anderen Bistumsregionen gesprochen. (mehr …)
Im Frühjahr 2016 marschierte eine Gruppe unter dem Motto «Für eine Kirche mit den Frauen» von St. Gallen nach Rom. Dem Papst wurde von Seiten der Pilger das Anliegen überbracht, dass Frauen in der katholischen Kirche in Entscheidungsprozesse einbezogen werden sollten. Das Projekt erregte international für Aufsehen, bei der Ankunft in Rom schlossen sich den Pilgern mehrere Hundert Sympathisanten an. | © Vera Rüttimann
Im Frühjahr 2016 marschierte eine Gruppe unter dem Motto «Für eine Kirche mit den Frauen» von St. Gallen nach Rom. Dem Papst wurde von Seiten der Pilger das Anliegen überbracht, dass Frauen in der katholischen Kirche in Entscheidungsprozesse einbezogen werden sollten. Das Projekt erregte international für Aufsehen, bei der Ankunft in Rom schlossen sich den Pilgern mehrere Hundert Sympathisanten an. | © Vera Rüttimann

Preis für das Pilger-Projekt

1000 Kilometer legte die Pilgergruppe letztes Jahr bis nach Rom zurück. Etappenweise begleitet von weiteren 1651 Menschen. Eine Audienz bei Papst Franziskus gab es zwar nicht, doch nun erhält das Projekt den «Herbert Haag Preis für Freiheit in der Kirche». (mehr …)
Im Zuge unlängst veröffentlichter Statistiken berichteten verschiedene Medien über ansteigende Kirchenaustritte. Im Aargau zeigt sich: Die Situation präsentiert sich für 2016 entspannter als in den Jahren zuvor. Allein die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau verzeichnet 8 Prozent weniger Austritte und eine Zunahme bei den Eintritten um 27 Prozent. | © Roger Wehrli
Im Zuge unlängst veröffentlichter Statistiken berichteten verschiedene Medien über ansteigende Kirchenaustritte. Im Aargau zeigt sich: Die Situation präsentiert sich für 2016 entspannter als in den Jahren zuvor. Allein die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau verzeichnet 8 Prozent weniger Austritte und eine Zunahme bei den Eintritten um 27 Prozent. | © Roger Wehrli

Kein Exodus im Aargau

Im Zuge unlängst veröffentlichter Statistiken berichteten verschiedene Medien über ansteigende Kirchenaustritte. Im Aargau zeigt sich: Die Situation präsentiert sich für 2016 entspannter als in den Jahren zuvor. Allein die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau verzeichnet 8 Prozent weniger Austritte und eine Zunahme bei den Eintritten um 27 Prozent. (mehr …)
Lässt Menschenrechtsaktivisten überwachen und einschüchtern, erlaubt unter dem Deckmantel des «Kampfes gegen Drogen» systematische Tötungen und zitiert Hitler, um seine Politik zu rechtfertigen: Der philippinische Präseident Rodrigo Duterte. Obschon Hilfswerke, die sich auf den Philippinen engagieren, Beunruhigendes berichten, nimmt der Verein «Weltgebetstag Schweiz» in seinen Unterlagen für den 3. März 2017 auf die veränderte Situation in keiner Weise Bezug. | © Wikipedia
Lässt Menschenrechtsaktivisten überwachen und einschüchtern, erlaubt unter dem Deckmantel des «Kampfes gegen Drogen» systematische Tötungen und zitiert Hitler, um seine Politik zu rechtfertigen: Der philippinische Präseident Rodrigo Duterte. Obschon Hilfswerke, die sich auf den Philippinen engagieren, Beunruhigendes berichten, nimmt der Verein «Weltgebetstag Schweiz» in seinen Unterlagen für den 3. März 2017 auf die veränderte Situation in keiner Weise Bezug. | © Wikipedia

Rodrigo Duterte ist kein Thema

Die Philippinen haben für den Weltgebetstag am 3. März 2017 die Liturgie für 170 beteiligte Nationen entworfen. Die Unterlagen wurden unlängst in alle Schweizer Kirchgemeinden verschickt. Horizonte ging der Frage nach, warum in diesem Zusammenhang der neue Präsident Rodrigo Duterte und seine brutale Politik keine Rolle spielen, während im Inselstaat die Menschen mit der katholischen Kirche im Rücken demonstrieren. (mehr …)