Ökumenisch
Der Heilpädagogische Religionsunterricht (HRU) verwendet andere didaktische Methoden als der Unterricht in einer Regelschule. Edith Amstutz hat sechs Jahre Erfahrung mit dem HRU und hat Horizonte zuschauen lassen. | © Anne Burgmer
Der Heilpädagogische Religionsunterricht (HRU) verwendet andere didaktische Methoden als der Unterricht in einer Regelschule. Edith Amstutz hat sechs Jahre Erfahrung mit dem HRU und hat Horizonte zuschauen lassen. | © Anne Burgmer

Ökumenisch, interreligiös, sinnlich: Der HRU

  • Während der Religionsunterricht in der Regelschule viel über die kognitive Schiene vermittelt, setzt der Heilpädagogische Religionsunterricht (HRU) auf Erleben und Anfassen.
  • Horizonte schaute der erfahrenen Katechetin Edith Amstutz bei zwei Lektionen über die Schulter.
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5'800 Jugendliche und junge Erwachsene beteten und feierten am diesjährigen PraiseCamp sechs Tage lang in Basel. | © Andreas C. Müller
5'800 Jugendliche und junge Erwachsene beteten und feierten am diesjährigen PraiseCamp sechs Tage lang in Basel. | © Andreas C. Müller

PraiseCamp18: Der Himmel auf Erden in Basel

  • Gestern ging das von freikirchlichen Organisationen organisierte PraiseCamp für Jugendliche und junge Erwachsene in Basel zu Ende. 5'800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer genossen vom 27. Dezember 2018 bis 1. Januar 2019 sechs intensive Tage.
  • Im Zentrum der Veranstaltung stand die Auseinandersetzung mit dem Gebet. An verschiedenen Inputveranstaltungen erhielten die Teilnehmenden Inputs. Horizonte hat sich umgehört.
  • Längst nicht nur Freikirchenmitglieder besuchten das PraiseCamp. Horizonte traf einige Katholiken.
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«Rorate coeli desuper, et nubes pluant iustum», singen die Schülerinnen und Schüler auf Lateinisch. | © Roger Wehrli
«Rorate coeli desuper, et nubes pluant iustum», singen die Schülerinnen und Schüler auf Lateinisch. | © Roger Wehrli

Der letzte besinnliche Ort

  • Musik und Literatur statt Bibel und Gebete: Horizonte zeigt, wie die Kantonsschulen im Aargau Weihnachten feiern.
  • Die von der Landeskirche angestellten Religionsbeauftragten organisieren Advents-Angebote, die offiziellen Weihnachtsfeiern werden jedoch mehrheitlich durch die Fachschaft Musik gestaltet.
  • Obwohl sich zeigt, dass Religion an der Schule auch an Weihnachten einen schweren Stand hat, ist doch für etliche Schüler und Lehrer die Schulweihnachtsfeier einer der letzten besinnlichen Anlässe.
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Einmal im Monat findet in der katholischen Kirche in Gebenstorf ein Gottesdienst der syrisch-orthodoxen Kirche statt - auf Aramäisch. | © Roger Wehrli
Einmal im Monat findet in der katholischen Kirche in Gebenstorf ein Gottesdienst der syrisch-orthodoxen Kirche statt - auf Aramäisch. | © Roger Wehrli

Ein Gottesdienst in der Sprache Jesu

  • Der Überlieferung nach sprach Jesus Aramäisch. Die Syrisch-Orthodoxen, die sich selbst als Kirche des Urchristentums bezeichnen, feiern ihre Gottesdienste in eben dieser Sprache.
  • Einmal im Monat am Sonntag über Mittag findet in der katholischen Kirche in Gebenstorf ein Gottesdienst der syrisch-orthodoxen Kirche statt. Horizonte hat die zweistündige Feier besucht.
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Sonja Neuenschwander, die Mitgründerin von «Speis & Gwand» (Mitte) zusammen mit Irene Obrist und Dilshad Tofik, die ebenfalls seit den Anfangszeiten beim Projekt dabei sind. | © Roger Wehrli
Sonja Neuenschwander, die Mitgründerin von «Speis & Gwand» (Mitte) zusammen mit Irene Obrist und Dilshad Tofik, die ebenfalls seit den Anfangszeiten beim Projekt dabei sind. | © Roger Wehrli

Dreizehn Jahre gelebte Nächstenliebe

  • Der Sozialpreis der Aargauer Landeskirchen 2018 ging an fünf Projekte, die alle auf ehrenamtlicher Arbeit beruhen.
  • Hauptpreisträger waren die Projekte «treff.punkt» in Wettingen und «Speis & Gwand» der reformierten Kirchgemeinde Oftringen.
  • Horizonte besuchte «Spiis & Gwand», das Armutsbetroffenen Kleider und Essen vermittelt, vor allem aber neuen Lebensmut schenkt. (mehr …)
Veränderungen brauchen mehr als eine Generation. Drei Theologinnen unterschiedlicher christlicher Konfessionen im Gespräch über die Frage der Gleichstellung, Konkurrenzdenken und Machtstreben. | © Pia Neuenschwander
Veränderungen brauchen mehr als eine Generation. Drei Theologinnen unterschiedlicher christlicher Konfessionen im Gespräch über die Frage der Gleichstellung, Konkurrenzdenken und Machtstreben. | © Pia Neuenschwander

Drei Frauen unterschiedlicher Konfessionen im Gespräch

  • Welche Stellung hat die Frau in den christlichen Konfessionen?
  • Welche Hürden und Chancen warten in der römisch-katholischen, der reformierten und der christkatholischen Kirche auf Frauen?
  • Susanne Andrea Birke, Anna Maria Kaufmann und Käthi La Roche sprechen über die Frage der Gleichstellung, Konkurrenzdenken und Machtstreben.
 
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Der «Grüne Güggel» ist ein auf kirchliche Verhältnisse angepasstes Umweltmanagementsystem, das Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung hilft. In der Schweiz gibt es bereits 16 zertifizierte Kirchgemeinden, jedoch keine im Aargau. Nun gehen die römisch-katholische und die reformierte Kirche im Aargau mit gutem Beispiel voran. Die beiden Landeskirchen ermuntern ihre Kirchgemeinden, gemeinsam den Weg zum «Grünen Güggel» anzutreten. | © Marie-Christine Andres
Der «Grüne Güggel» ist ein auf kirchliche Verhältnisse angepasstes Umweltmanagementsystem, das Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung hilft. In der Schweiz gibt es bereits 16 zertifizierte Kirchgemeinden, jedoch keine im Aargau. Nun gehen die römisch-katholische und die reformierte Kirche im Aargau mit gutem Beispiel voran. Die beiden Landeskirchen ermuntern ihre Kirchgemeinden, gemeinsam den Weg zum «Grünen Güggel» anzutreten. | © Marie-Christine Andres

Auf dem Weg zum «Grünen Güggel»

  • Beim Thema Bewahrung der Schöpfung gehen die römisch-katholische und die reformierte Landeskirche Aargau mit gutem Beispiel voran.
  • Sie rufen ihre Kirchgemeinden auf, diesen Herbst gemeinsam mit ihnen das Umweltzertifikat «Grüner Güggel» in Angriff zu nehmen.
  • Der «Grüne Güggel» ist ein Umweltmanagementsystem, das Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung hilft. In der Schweiz gibt es bereits 16 zertifizierte Kirchgemeinden, jedoch keine im Aargau.
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Die Wand der Reformatoren in Genf. Ein Papst in der Calvinstadt – und sofort ist die Frage da: Wie wäre es eigentlich einem Papst ergangen, der zu Zeiten Johannes Calvins nach Genf gekommen wäre? Es ist Ausdruck des neuzeitlichen Denkens, dass dieser Besuch möglich ist, so Kirchenhistoriker Markus Ries von der Universität Luzern. | © pixabay.com/Tom Tyler
Die Wand der Reformatoren in Genf. Ein Papst in der Calvinstadt – und sofort ist die Frage da: Wie wäre es eigentlich einem Papst ergangen, der zu Zeiten Johannes Calvins nach Genf gekommen wäre? Es ist Ausdruck des neuzeitlichen Denkens, dass dieser Besuch möglich ist, so Kirchenhistoriker Markus Ries von der Universität Luzern. | © pixabay.com/Tom Tyler

Ein Katholik in der Calvinstadt

  • Der Besuch von Papst Franzikus beim Ökumenischen Rat der Kirchen ist ein Zeichen für die Offenheit des neuzeitlichen Denkens, sagt Markus Ries, Kirchenhistoriker an der Universität Luzern.
  • Als Beispiel für vollkommen anderes Denken kann die Kleiderkette C&A dienen.
  • Franziskus Besuch ist ein Zeichen für die Offenheit des ökumenischen Austausches.
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Am 21. Juni 2018 kommt Papst Franziskus in die Schweiz - anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums des Ökumenischen Rates der Kirchen. | © Katharina Wieland-Mueller/pixelio.de
Am 21. Juni 2018 kommt Papst Franziskus in die Schweiz - anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums des Ökumenischen Rates der Kirchen. | © Katharina Wieland-Mueller/pixelio.de

Vorbereitungen für Papstbesuch laufen

  • Die Vorbereitungen für den Papstbesuch am 21. Juni 2018 in der Schweiz laufen auf Hochtouren. Der Luftraum über Genf wird an diesem Tag für Kleinflugzeuge eingeschränkt.
  • Der Papst trifft mit Blick auf das 70-Jahr-Jubiläum des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) auf einen Schlag 348 verschiedene Kirchen.
  • Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat verlauten lassen, dass alle ihre Mitglieder in Genf mit Papst Franziskus die Messe mitfeiern werden.
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Am 21. Juni kommt Papst Franziskus nach Genf, wo er am Abend eine Messe zelebriert. Bischof Felix setzte sich dafür ein, dass auch nicht-ordinierte Theologinnen und Theologen ihren Platz in diesem Gottesdienst bekommen. Denn Pastoralassistentinnen - im Bild die Institutiofeier in Buchs letztes Jahr - sowie Gemeindeleitende ohne Weihe bewältigen einen grossen Teil der Pastoral in der katholischen Kirche der Schweiz. | © Roger Wehrli
Am 21. Juni kommt Papst Franziskus nach Genf, wo er am Abend eine Messe zelebriert. Bischof Felix setzte sich dafür ein, dass auch nicht-ordinierte Theologinnen und Theologen ihren Platz in diesem Gottesdienst bekommen. Denn Pastoralassistentinnen - im Bild die Institutiofeier in Buchs letztes Jahr - sowie Gemeindeleitende ohne Weihe bewältigen einen grossen Teil der Pastoral in der katholischen Kirche der Schweiz. | © Roger Wehrli

Die Schweizer Realität soll sichtbar sein

  • Am 21. Juni verbringt Papst Franziskus einen Tag in Genf. Er besucht den Ökumenischen Rat der Kirchen und trifft eine Delegation des Bundesrates. Am Abend zelebriert er in der Palexpo-Halle eine Messe.
  • Das Anmeldeformular für die Papstmesse sorgte im Bistum Basel für Befremden, weil nicht-ordinierte Theologinnen und Theologen mit keinem Wort erwähnt wurden.
  • Auf Initiative zweier Theologinnen aus Basel setzte sich Bischof Felix Gmür dafür ein, dass auch nicht-ordinierte Seelsorgende einen Platz im Gottesdienst bekommen. (mehr …)