Politisch
Bereits ab nächster Woche sollen Gottesdienste wieder stattfinden können  | © Oliver Sittel
Bereits ab nächster Woche sollen Gottesdienste wieder stattfinden können | © Oliver Sittel

Zu Pfingsten gibt es wieder Gottesdienste

  • Nach dem Gespräch von Bundesrat Alain Berset mit dem Rat der Religionen hat der Bundesrat heute bekannt gegeben, dass Gottesdienste ab dem 28. Mai wieder möglich sind.
  • Am 13. Mai hatte sich der Basler Bischof Felix Gmür in seiner Funktion als Präsident der Schweizer Bischofskonferenz in einem offenen Brief an den Bundesrat gewandt. Er bat um die rasche Wiederzulassung von Gottesdiensten. Der Bundesrat hatte dies erst ab dem 8. Juni in Erwägung gezogen.
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Der Kanton Aargau erlaubt nun doch konfessionellen Religionsunterricht an den Volksschulen. | © Andreas C. Müller
Der Kanton Aargau erlaubt nun doch konfessionellen Religionsunterricht an den Volksschulen. | © Andreas C. Müller

Doch Religionsunterricht nach Protest der Kirchen

  • Nach der Medienkonferenz des Bundesrates von vergangener Woche schien klar: Konfessioneller Religionsunterricht darf an den öffentlichen Schulen ab dem 11. Mai wieder stattfinden (Horizonte berichtete).
  • Gestern beschloss der Kanton Aargau: Es gibt bis auf Weiteres keinen konfessionellen Religionsunterricht an den Schulen. Und das, obschon in anderen Kantonen wie in den beiden Basel oder im angrenzenden Kanton Solothurn ab kommender Woche Katechetinnen wieder unterrichten dürfen.
  • Heute nun rudert das Departement für Bildung, Kultur und Sport (BKS) nach kirchlichem Protest zurück: Der konfessionelle Religionsunterricht darf ab kommender Woche beginnen.
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Joachim Köhn, Leiter Fachstelle Katechese-Medien der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau. | © Roger Wehrli
Joachim Köhn, Leiter Fachstelle Katechese-Medien der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau. | © Roger Wehrli

Die «Gretchenfrage» erst nach der Pandemie stellen…

  • Nach dem gestrigen Entscheid des Bundesrats, das Versammlungsverbot aufrechtzuerhalten, dürfen vorläufig auch kein kirchlicher Religionsunterricht und Firmvorbereitungskurse am „Lernort Pfarrei“ stattfinden. Beides gilt als «Veranstaltung» und unterliegt dem Versammlungsverbot.
  • Joachim Köhn leitet die Fachstelle Katechese-Medien der Römisch-Katholischen Landeskirche im Aargau. Im Interview mit Horizonte erklärt der Fachstellenleiter, was das für die Wiederaufnahme des Religionsunterrichts ab dem 11. Mai bedeutet.
  • Auf die Frage, inwieweit die Einschränkungen beim Religionsunterricht den Bedeutungsverlust der Kirchen zeigten, gibt sich Joachim Köhn diplomatisch und meint, das solle diskutiert werden, wenn die Krise ausgestanden ist.
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Die Podiumsteilnehmer zum Thema «Gewissen über Recht?» (v.l.): Susanne Marclay-Merz, Michael Braunschweig, Jürgen Heinze (Moderator) und Iris Menn. | © Roger Wehrli
Die Podiumsteilnehmer zum Thema «Gewissen über Recht?» (v.l.): Susanne Marclay-Merz, Michael Braunschweig, Jürgen Heinze (Moderator) und Iris Menn. | © Roger Wehrli

Darf das Gewissen dem Recht was husten?

  • Corona-bedingt fanden nur wenige Menschen den Weg ins Kulturhaus Odeon in Brugg, wo am Donnerstagabend die vierte Podiumsdiskussion mit der Frage «Gewissen über Recht?» zum rechtsphilosophischen und sozialethischen Disput lockte.
  • Corona-bedingt fehlte ein wichtiger Teilnehmer und «Gewissenstäter» auf dem Podium, und aus demselben Grund musste auch für die Gesprächsleitung ein Ersatzspieler einspringen.
  • Aber die 18 Podiumsbesucher waren sich nach der Diskussion und dem Apéro einig, dass an diesem Abend viele überzeugende Ansichten und ansteckende Einstellungen präsentiert wurden.
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Priorin Irene Gassmann, Kloster Fahr. | © Felix Wey
Priorin Irene Gassmann, Kloster Fahr. | © Felix Wey

Rückblick auf das erste Jahr «Gebet am Donnerstag»

  • Priorin Irene Gassmann vom Kloster Fahr blickt im Horizonte-Interview zurück auf das erste Jahr «Gebet am Donnerstag». Eine stille Aktion, die aber grosse Wellen wirft.
  • Am 14. Februar 2019 wurde im Rahmen der Komplet zum ersten Mal das Gebet «Schritt für Schritt» für Veränderungen in der katholischen Kirche gebetet - und seither jeden Donnerstagabend mit immer wieder neuen Teilnehmern.
  • Das Gebetsnetz bewegt viele; es wächst und zieht grosse Kreise, weit über die Landesgrenzen hinaus. Heute Donnerstag, 13. Februar, wird um 19.30 Uhr in der Klosterkirche wieder gebetet und gefeiert.
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Das Schweizer Stimmvolk hat am Sonntag die Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm angenommen. Neu sollen Diskriminierung und Hass gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung strafbar werden. Welche Folgen das für die Kirchen hat, darüber gehen die Meinungen auseinander. | © Sylvia Stam
Das Schweizer Stimmvolk hat am Sonntag die Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm angenommen. Neu sollen Diskriminierung und Hass gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung strafbar werden. Welche Folgen das für die Kirchen hat, darüber gehen die Meinungen auseinander. | © Sylvia Stam

Erweiterung der Anti-Rassimus-Strafnorm deutlich angenommen

  • In der Schweiz ist es künftig strafbar, Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung zu diskriminieren. Das Stimmvolk hat am Sonntag die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm 63,1 Prozent angenommen.
  • Besonders hoch war die Zustimmung in der Westschweiz. Das deutlichste Ja verzeichnete der Kanton Waadt mit 80,2 Prozent, gefolgt von den Kantonen Genf mit 76,3 Prozent, Jura mit 73,8 Prozent und Neuenburg mit 73,7 Prozent.
  • Da sich die Kirchen erfahrungsgemäss schwer tun mit der Akzeptanz von Homosexualität, stellt sich die Frage der Konsequenz in Zukunft. Während der Basler Bischof Felix Gmür dahingehend keine Probleme erwartet, heisst es beispielsweise von der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA): «Praktizierte Homosexualität in einer Predigt aus ethischen Gründen negativ zu beurteilen, muss möglich bleiben.» (mehr …)
Ueli Mäder ist Soziologe und emeritierter Professor der Universität Basel. | © Monika Heid
Ueli Mäder ist Soziologe und emeritierter Professor der Universität Basel. | © Monika Heid

«Über acht Prozent der Schweizer sind arm»

  • Am 25. und 26. Januar wird in den Gottesdiensten die Kollekte erhoben zugunsten Armutsbetroffener in der Schweiz. Das Motto des Caritas-Sonntags 2020 lautet: «Armut macht krank – Krankheit macht arm». Traurige Realität - auch in der reichen Schweiz.
  • Der Soziologe Ueli Mäder erklärt im Horizonte-Interview den Zusammenhang zwischen Armut und Krankheit, wie es dazu kommt und was man dagegen tun könnte.
  • Der emeritierte Professor der Universität Basel spricht Klartext: «Geld ist in der Schweiz genug vorhanden, um alle Menschen materiell zu sichern. Aber dazu fehlt der politische Wille.»
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Marianne Binder-Keller, Präsidentin der CVP Aargau, kritisierte die Horizonte-Umfrage und zeigte sich erstaunt darüber, dass Aargauer Seelsorgende links wählen, obschon, so die Ständeratskandidatin, deren Positionen in vielerlei Hinsicht mit denjenigen der CVP übereinstimmen. | © Roger Wehrli
Marianne Binder-Keller, Präsidentin der CVP Aargau, kritisierte die Horizonte-Umfrage und zeigte sich erstaunt darüber, dass Aargauer Seelsorgende links wählen, obschon, so die Ständeratskandidatin, deren Positionen in vielerlei Hinsicht mit denjenigen der CVP übereinstimmen. | © Roger Wehrli

«Kirchenmitarbeitende wählen kirchenkritisch»

  • Eine in der letzten Horizonte-Ausgabe publizierte Umfrage unter Aargauer Seelsorgenden erhitzte bei der CVP Aargau die Gemüter. In der Umfrage gaben nämlich die befragten Seelsorgenden an, in erster Linie Grüne und SP zu wählen.
  • Namentlich von Seiten der CVP Aargau wurde die Umfrage kritisiert. Horizonte gab Marianne Binder-Keller, Ständeratskandidatin, und Pia Viel, Präsidentin des Aargauischen Katholischen Frauenbundes AKF und Nationalratskandidatin der CVP, die Möglichkeit zur Stellungnahme.
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In rund vier Wochen wählen Herr und Frau Schweizer ein neues Parlament. Horizonte wollte wissen, wo das katholische Seelsorgepersonal aus dem Aargau steht und was es wählt. | © Roger Wehrli
In rund vier Wochen wählen Herr und Frau Schweizer ein neues Parlament. Horizonte wollte wissen, wo das katholische Seelsorgepersonal aus dem Aargau steht und was es wählt. | © Roger Wehrli

Aargauer Seelsorgende stehen politisch links

  • Im Oktober sind National- und Ständeratswahlen. Horizonte hat evaluiert, wie sich Aargauer Seelsorgende politisch positionieren.
  • Sind kirchliche Mandatsträger wirklich politisch so links, wie ihnen von den bürgerlichen Parteien vorgeworfen wird? Das Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage zeigt: Ja. Überraschende Erkenntnisse gibt es gleichwohl.
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Stilles Gebet während eines Gottesdienstes in der katholischen Kirche St. Antonius, Egg (Kanton Zürich). Mit zunehmendem Mitgliederrückgang schwindet auch der Rückhalt für die Kirchen in der Politik. | © Oliver Sittel
Stilles Gebet während eines Gottesdienstes in der katholischen Kirche St. Antonius, Egg (Kanton Zürich). Mit zunehmendem Mitgliederrückgang schwindet auch der Rückhalt für die Kirchen in der Politik. | © Oliver Sittel

Neue Studie zeigt: Kirchen unter Druck

  • Den christlichen Kirchen weht in kantonalen Parlamenten ein rauer Wind entgegen. Nicht besser ergeht es dem Islam. Das zeigt eine neue Studie, die insgesamt 140 parlamentarische Vorstösse in 15 repräsentativ ausgewählten Kantonen untersucht hat.
  • Allein die SVP konzentriert sich in 33 von 48 politischen Vorstössen auf den Islam.
  • Bei Vorstössen, welche die christlichen Kirchen betreffen, geht es vor allem um die Kirchensteuern und die Feiertagsregelung, aber auch um Trennung von Kirche und Staat.
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Der Frauenstreik und der Frauenkirchenstreik 2019 sind Geschichte, doch der Schwung der Mobilisation soll nicht einfach ungenutzt verpuffen. Im Interview geben Susanne Andrea Birke von der Römisch-Kahtolischen Landeskirche Aargau und Vroni Peterhans vom Schweizerischen Katholischen Frauenbund SKF einen Ausblick auf geplante Initiativen. | © Anne Burgmer
Der Frauenstreik und der Frauenkirchenstreik 2019 sind Geschichte, doch der Schwung der Mobilisation soll nicht einfach ungenutzt verpuffen. Im Interview geben Susanne Andrea Birke von der Römisch-Kahtolischen Landeskirche Aargau und Vroni Peterhans vom Schweizerischen Katholischen Frauenbund SKF einen Ausblick auf geplante Initiativen. | © Anne Burgmer

Frauenkirchenstreik: Nun mit finanziellem Druck

  • Der Frauenkirchenstreik vom 14.-16. Juni war aus Sicht der Organisatoren ein voller Erfolg. Bereits werden Optionen für eine Fortsetzung diskutiert. Horizonte hat sich umgehört.
  • Vroni Peterhans vom Schweizerischen Katholischen Frauenbund SKF will zusammen mit den Landeskirchen Druck machen. Bei der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau reagiert man auf diese Idee zurückhaltend.
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Am 14. Juni 2019 fand nach 25 Jahren der zweite grosse Frauenstreik in der Schweiz statt. An vielen Orten organisierten sich auch kirchlich Engagierte und in der Kirche berufstätige Frauen zum Frauen*Kirchenstreik. Dieser dauerte bis zum Sonntag, 16. Juni 2019. Besonders der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF) hatte zu verschiedenen Aktionen aufgerufen. | © Anne Burgmer
Am 14. Juni 2019 fand nach 25 Jahren der zweite grosse Frauenstreik in der Schweiz statt. An vielen Orten organisierten sich auch kirchlich Engagierte und in der Kirche berufstätige Frauen zum Frauen*Kirchenstreik. Dieser dauerte bis zum Sonntag, 16. Juni 2019. Besonders der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF) hatte zu verschiedenen Aktionen aufgerufen. | © Anne Burgmer

Frauen*Kirchenstreik: «Geduld hilft nicht!»

  • 2'000 bis 2'500 Männer und Frauen gingen am vergangenen Freitag, 14. Juni 2019, in Aarau zum zweiten Frauenstreik nach 1991 auf die Strasse.
  • Unter dem Motto «Gleichberechtigung. Punkt. Amen» nahmen auch zahlreiche Frauen vom Aaraugischen Katholischen Frauenbund (AKF) mit pinken Mitren teil.
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An der Vollversammlung des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF) war der Frauen(kirchen)streik ebenfalls Thema. Eine Gruppe Frauen zeigt, wie man am Streik auftreten könne. | © Anne Burgmer
An der Vollversammlung des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF) war der Frauen(kirchen)streik ebenfalls Thema. Eine Gruppe Frauen zeigt, wie man am Streik auftreten könne. | © Anne Burgmer

Gleichberechtigung. Punkt. Amen

  • Am nationalen Frauenstreiktag vom Freitag, 14. Juni, kämpfen Katholikinnen auch innerhalb ihrer Kirche für Gleichberechtigung. Im Aargau finden zahlreiche Aktionen statt.
  • Mit dem Frauenkirchenstreik fordern die Frauen «Gleichberechtigung. Punkt. Amen.»
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Wie hier in Basel demonstrieren heute Freitag in den Schweizer Städten wieder Jugendliche fürs Klima. | zvg
Wie hier in Basel demonstrieren heute Freitag in den Schweizer Städten wieder Jugendliche fürs Klima. | zvg

Klimastreik: «Die Kirchen müssten präsenter sein»

  • Am Freitag, 24. Mai 2019, ist wieder weltweiter Klimastreiktag. Im Aargau findet die Manifestation um 10 Uhr in Baden statt.
  • Kirchliches Engagement sucht man vergebens. Dies, obschon die Kirchen die Sorge um die Schöpfung stets als ein Kernthema vertreten. Man müsste da viel präsenter sein, sagt selbstkritisch der Aarauer Jugendseelsorger Ivo Bühler.
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Das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) hat gute Chancen, am kommenden Wochenende an der Urne durchzukommen. Es soll Schluss machen mit unredlichen Steuerprivilegien für internationale Firmen. «Endlich», sagen die Befürworter, «um den Preis eines neuerlichen Steuerwettbewerbs», sagen die Gegner. Wie stark trifft die Vorlage die Kirchen, die in den meisten Kantonen der Schweiz auch von Unternehmungen Steuergelder beziehen? Horizonte hat nachgefragt. | © Andreas C. Müller
Das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) hat gute Chancen, am kommenden Wochenende an der Urne durchzukommen. Es soll Schluss machen mit unredlichen Steuerprivilegien für internationale Firmen. «Endlich», sagen die Befürworter, «um den Preis eines neuerlichen Steuerwettbewerbs», sagen die Gegner. Wie stark trifft die Vorlage die Kirchen, die in den meisten Kantonen der Schweiz auch von Unternehmungen Steuergelder beziehen? Horizonte hat nachgefragt. | © Andreas C. Müller

STAF-Vorlage: Alles halb so schlimm für die Kirchen?

  • Wenn am Wochenende das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) angenommen wird, betrifft dies auch die Kirchen.
  • Eine Umfrage von Horizonte zeigt: Die Kirchen werden zwar weniger Firmensteuern erhalten, doch halten sich die Verluste in Grenzen. Grössere Sorgen bereiten die  Kirchenaustritte.
  • Zürich trifft es mit 17,5 Millionen Franken Mindereinnahmen am härtesten, wobei dieses Szenario wohl allzu vorschnell auf gesamtschweizerische Verhältnisse übertragen wurde.
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Den Frauen reicht es. Im Rahmen des Frauenstreiks im Juni formiert sich auch der Frauenkirchenstreik. Koordiniert werden die verschiedenen Aktionen über die Homepage des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF). | © Marie-Christine Andres/Montage
Den Frauen reicht es. Im Rahmen des Frauenstreiks im Juni formiert sich auch der Frauenkirchenstreik. Koordiniert werden die verschiedenen Aktionen über die Homepage des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF). | © Marie-Christine Andres/Montage

In pinken Gummistiefeln zum Streik

  • Von konservativ bis liberal: Knapp 30 Jahre nach dem Streik von 1991 gehen Frauen am 14. Juni 2019 wieder auf die Strasse.
  • Mit dabei auch Kirchenfrauen: In pinken Gummistiefeln, mit Mitra und Streikpunkt.
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Leitet seit drei Jahren das kirchliche Hilfswerk Fastenopfer: Der gebürtige Deutsche Bernd Nilles. |  © zvg
Leitet seit drei Jahren das kirchliche Hilfswerk Fastenopfer: Der gebürtige Deutsche Bernd Nilles. | © zvg

Fastenkampagne: «Etwas zum Besseren verändern»

  • Seit über 50 Jahren führen die Hilfswerke «Brot für alle» und Fastenopfer jährlich eine Ökumenische Kampagne während Fastenzeit durch. Künftig soll diese nicht nur Spenden generieren, sondern auch dazu anregen, den eigenen Lebensstil u verändern.
  • Laut Direktor Bern Nilles will sich Fastenopfer nach der Konzernverantwortungsinitiative weiter politisch engagieren. Man sei Kirche und Kirche müsse politisch sein, so das Credo des gebürtigen Deutschen.
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«Wir alle wissen, wie es um unsere Kirche steht. Unrecht geschah und geschieht, Macht wurde und wird missbraucht», so Priorin Irene Gassmann am vergangenen Donnerstag in der Klosterkirche Fahr. Mit dem neuen  Gebet am Donnerstag sollen die Kirchenverantwortlichen ermutigt werden, sich für Veränderung in der Kirche einzusetzen. | © Roger Wehrli
«Wir alle wissen, wie es um unsere Kirche steht. Unrecht geschah und geschieht, Macht wurde und wird missbraucht», so Priorin Irene Gassmann am vergangenen Donnerstag in der Klosterkirche Fahr. Mit dem neuen Gebet am Donnerstag sollen die Kirchenverantwortlichen ermutigt werden, sich für Veränderung in der Kirche einzusetzen. | © Roger Wehrli

Kloster Fahr betet für Veränderung in der Kirche

  • Am vergangenen Donnerstag, den 14. Februar, fand im Kloster Fahr im Rahmen der abendlichen Komplet das erste Donnerstagsgebet «Schritt für Schritt» statt.
  • Das neue Donnerstagsgebet soll ab jetzt jede Woche abgehalten werden, weltweit Verbreitung finden und dazu beitragen, auf kontemplativem Weg eine Veränderung in der Kirche anzuregen, die von Missbrauchsskandalen und Diskriminierung erschüttert wird.
  • Im Interview mit Horizonte erklärt Priorin Irene Gassmann, wie es zu dieser Idee kam und wie sie selbst Diskriminierung erlebt und erlebt hat.
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Am kommenden Sonntag stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab. Horizonte beleuchtet das Thema aus sozialethischer und ökologischer Sicht. | © zvg
Am kommenden Sonntag stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab. Horizonte beleuchtet das Thema aus sozialethischer und ökologischer Sicht. | © zvg

Die Zersiedelungs-Initiative aus kirchlicher Sicht

  • Am Sonntag, 10. Februar, stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab.
  • Aus sozialethischer Sicht gibt die Initiative Anlass, über den eigenen Ressourcenverbrauch nachzudenken.
  • Der Verein oeku Kirche und Umwelt plädiert für ein «JA» und betont, dass mit der Initiative eine soziale Wohnbaupolitik umso dringender werde.
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43 neue Synodale erheben sich auf Aufforderung im Aargauer Grossratssaal. Alle 143 Mitglieder der Synode der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau wurden am Mittwoch, 9. Januar 2019, für die neue vierjährige Legislatur verpflichtet und wählten Präsidium und Exekutive. | © Andreas C. Müller
43 neue Synodale erheben sich auf Aufforderung im Aargauer Grossratssaal. Alle 143 Mitglieder der Synode der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau wurden am Mittwoch, 9. Januar 2019, für die neue vierjährige Legislatur verpflichtet und wählten Präsidium und Exekutive. | © Andreas C. Müller

«Gemeinsam attraktiv Kirche machen»

  • Die Synode der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau bestätigt an ihrer konstituierenden Sitzung ihre Exekutive für die Amtsperiode 2019-2022 (siehe auch amtliche Nachricht: Synodenbeschluesse_09012019)
  • 43 neue Synodale wurden gestern Mittwoch in die Pflicht genommen. Luc Humbel wurde als Kirchenratspräsident bestätigt, ins Synodenpräsidium gewählt wurde Daniel Holenstein aus Bad Zurzach.
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