Mit allen Sinnen – Katholisches Brauchtum
Die heiligen drei Könige verleihen bis heute einer Krippe Glanz. Den Menschen gefiel die Vorstellung, dass auch die Reichen und Mächtigen zum neu geborenen Kind in der Krippe kamen. Nach und nach entwickelte sich dann auch das Stersingen sowie anderes Brauchtum rund um die Weisen aus dem Morgenland, welche von Sterndeutern zu Königen avancierten. | © Roger Wehrli
Die heiligen drei Könige verleihen bis heute einer Krippe Glanz. Den Menschen gefiel die Vorstellung, dass auch die Reichen und Mächtigen zum neu geborenen Kind in der Krippe kamen. Nach und nach entwickelte sich dann auch das Stersingen sowie anderes Brauchtum rund um die Weisen aus dem Morgenland, welche von Sterndeutern zu Königen avancierten. | © Roger Wehrli

Von Sterndeutern zu Königen: Die Karriere dreier Figuren

  • Ihre Popularität steht mit Königskuchen und Sternsingen in krassem Gegensatz zum Raum, den die heiligen drei Könige in der Weihnachtserzählung einnehmen. Nur gerade im zweiten Kapitel des Matthäus-Evangelium kommen sie vor.
  • Im Laufe der Zeit avancierten die Sterndeuter aus dem Morgenland zu regelrechten Popstars der Weihnachtserzählung. Doch die Unterschiede in Bezug auf deren Darstellung könnten grösser nicht sein. Horizonte hat genauer hingeschaut.
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Volles Verenamünster am Gedenktag der heiligen Verena am 1. September. | © Marie-Christine Andres
Volles Verenamünster am Gedenktag der heiligen Verena am 1. September. | © Marie-Christine Andres

Volles Münster für Verena

  • Am 1. September feiert die Pfarrei St. Verena Bad Zurzach den Gedenktag ihrer Heiligen.
  • Die Wallfahrt zum Grab der heiligen Verena ist ab dem 5. Jahrhundert nachweisbar.
  • Auch heute kommen am Verenatag und rund ums Jahr rund 60 Pilgergruppen nach Bad Zurzach ins Verenamünster.
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«Eine Spur von Gottes Geheimnis liegt im Klang. Musik bewegt», sagen Regula und Albert Blum-Kolb. Im Pfarrrektorat Strengelbach pflegen der Seelsorger und die Kirchenmusikerin eine partizipative Kirche. | © Roger Wehrli
«Eine Spur von Gottes Geheimnis liegt im Klang. Musik bewegt», sagen Regula und Albert Blum-Kolb. Im Pfarrrektorat Strengelbach pflegen der Seelsorger und die Kirchenmusikerin eine partizipative Kirche. | © Roger Wehrli

Der Klang trifft direkt ins Herz

  • Regula und Albert Blum-Kolb stehen für eine Kirche mit partizipativem Stil, sie wollen Mitfeiernde statt Konsumenten.
  • In Strengelbach, Brittnau und Vordemwald rufen sie die Pfarreiangehörigen mehrmals im Jahr zum Mitsingen in einem Chorprojekt zusammen. Bis zu 90 Kinder und Jugendliche, Frauen und Männer folgen jeweils dem Aufruf.
  • Auch in der Osternacht hat das gemeinsame Singen in Strengelbach Tradition.
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Am 25. März 2018 feiert die katholische Kirche den Palmsonntag. An diesem Tag wird des Einzugs Jesu nach Jerusalem gedacht. Das Palmenbinden und die Segnung der Palmen und Palmzweige ist ein lebendiger und weit verbreiteter Brauch. | © Eveline Amherd
Am 25. März 2018 feiert die katholische Kirche den Palmsonntag. An diesem Tag wird des Einzugs Jesu nach Jerusalem gedacht. Das Palmenbinden und die Segnung der Palmen und Palmzweige ist ein lebendiger und weit verbreiteter Brauch. | © Eveline Amherd

Ein Brauch zum Anpacken

  • Am Sonntag, 25. März 2018 beginnt mit dem Palmsonntag die Karwoche.
  • Die Palmsonntagsfeier erinnert an den Einzug Jesu nach Jerusalem.
  • Das Palmenbinden und die Segnung der Palmen und Palmzweige sind lebendiges und weit verbreitetes Brauchtum.
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Am Gedenktag des Heiligen Blasius spendet die katholische Kirche den  Blasiussegen «gegen Halskrankheit und alles Übel». | © Roger Wehrli
Am Gedenktag des Heiligen Blasius spendet die katholische Kirche den Blasiussegen «gegen Halskrankheit und alles Übel». | © Roger Wehrli

Dreifacher Segen für Katholiken

  • Anfang Februar pflegt das katholische Brauchtum kurz hintereinander drei Feste
  • Am 2. Februar das Fest «Darstellung des Herrn», am 3. Februar den Gedenktag des Heiligen Blasius und am 5. Februar das Fest der Heiligen Agatha
  • Viele Pfarreien feiern die drei Feste in einem Gottesdienst, wo dann Kerzen und Agatha-Brot gesegnet werden und der Blasiussegen gespendet wird.
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Schon einen Monat bevor ihr Fenster aufgeht, sind Noemi, Fiona und Monica Peterhans in Sternenproduktion - schliesslich soll es ein ganzes Fenster voller Sterne geben. | © Roger Verlieh
Schon einen Monat bevor ihr Fenster aufgeht, sind Noemi, Fiona und Monica Peterhans in Sternenproduktion - schliesslich soll es ein ganzes Fenster voller Sterne geben. | © Roger Verlieh

Adventsfenster – Aargauer Exportschlager

  • Den Brauch der Adventsfenster gibt es erst seit etwa 30 Jahren
  • Vom aargauischen Mittelland aus hat der Adventsbrauch fast die gesamte Schweiz, beinahe ganz Deutschland sowie Teile Österreichs und Frankreichs erobert
  • Adventsfenster sollen dafür sorgen, dass die Leute sich und das Dorf kennenlernen und gemeinsam besinnliche Momente teilen
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Die Marienstatue in der Kapelle Mariawil in Baden ist das Ziel vieler Pilger. | © Roger Wehrli
Die Marienstatue in der Kapelle Mariawil in Baden ist das Ziel vieler Pilger. | © Roger Wehrli

Salve Regina

Im Mai gedenken Katholiken der Mutter Jesu als Inbegriff des neuen Lebens. Horizonte nimmt den Marienmonat zum Anlass, die Orte der Marienverehrung im Aargau vorzustellen. (mehr …)

Angelus Silesius formulierte: «Und wäre Christus tausendmal in Betlehem geboren und nicht in dir, du wärest ewiglich verloren.»
Das Bild zeigt eine junge Frau aus Palästina, die mit ihrem Baby auf dem Arm in der Geburtskirche Jesu Christi in Bethlehem Kerzen am Kerzenaltar anzündet. | Foto © kna-bild
Angelus Silesius formulierte: «Und wäre Christus tausendmal in Betlehem geboren und nicht in dir, du wärest ewiglich verloren.» Das Bild zeigt eine junge Frau aus Palästina, die mit ihrem Baby auf dem Arm in der Geburtskirche Jesu Christi in Bethlehem Kerzen am Kerzenaltar anzündet. | Foto © kna-bild

Ohne Mühe in Herrgottsfrühe

Trotz Dunkelheit und Kälte raus aus den Federn, um bereits um 6.30 Uhr in der Kirche hellwach Gottesdienst zu halten: Das schaffen alle Jahre wieder in der Adventszeit die Roratefeiern. (mehr …)
Viele Bräuche sind mit dem Johannistag verbunden, der besonders in Skandinavien aber auch im Baltikum gefeiert wird. Beliebt sind selbst gemachte Kränze aus allen möglichen Feldblumen, die junge Frauen frisch pflücken. In Litauen brennen jährlich in der Nacht vom 23. Juni bis 24. Juni Johannisfeuer, die Gewitter, Hagelschlag und Viehsterben vertreiben sollen. | © kna-bild
Viele Bräuche sind mit dem Johannistag verbunden, der besonders in Skandinavien aber auch im Baltikum gefeiert wird. Beliebt sind selbst gemachte Kränze aus allen möglichen Feldblumen, die junge Frauen frisch pflücken. In Litauen brennen jährlich in der Nacht vom 23. Juni bis 24. Juni Johannisfeuer, die Gewitter, Hagelschlag und Viehsterben vertreiben sollen. | © kna-bild

Sonnenwende – Zeitenwende

Sonnenwende in der Mitte des Jahres, Zeitenwende in der Geburt Jesu - das Fest der Geburt von Johannes dem Täufer verbindet Kosmos und Geschichte. (mehr …)
Zwar lässt sich seine Wirkung ebenso wenig beweisen wie der Einfluss der Eisheiligen auf die Frostnächte. Doch der Wettersegen ist noch immer verbreitet und beliebt. Den einen gibt er Ruhe und Zuversicht, anderen kann er die Herkunft unserer Nahrung neu bewusst machen. | © Marie-Christine Andres
Zwar lässt sich seine Wirkung ebenso wenig beweisen wie der Einfluss der Eisheiligen auf die Frostnächte. Doch der Wettersegen ist noch immer verbreitet und beliebt. Den einen gibt er Ruhe und Zuversicht, anderen kann er die Herkunft unserer Nahrung neu bewusst machen. | © Marie-Christine Andres

Hagel, Blitz und Bodenfrost

Zwar lässt sich seine Wirkung ebenso wenig beweisen wie der Einfluss der Eisheiligen auf die Frostnächte. Doch der Wettersegen ist noch immer verbreitet und beliebt. Den einen gibt er Ruhe und Zuversicht, anderen kann er die Herkunft unserer Nahrung neu bewusst machen. (mehr …)