Priester und Diakone im Aargau
Burghard Förster ist Diakon und Pfarreileiter in Peter und Paul Aarau. Weil das Leben in die Pfarrei drückt, ist ihm wichtig, dass Pfarreiarbeit auf Augenhöhe möglich ist. | © Werner Rolli
Burghard Förster ist Diakon und Pfarreileiter in Peter und Paul Aarau. Weil das Leben in die Pfarrei drückt, ist ihm wichtig, dass Pfarreiarbeit auf Augenhöhe möglich ist. | © Werner Rolli

Burghard Förster: «Verstärken, was da ist»

  • Burghard Förster, Pfarreileiter in Peter und Paul Aarau, ist nicht einfach «zu fassen».
  • Der passionierte Fotograf versteht sein Handeln als Dienst. In diesem Sinne ist er Diakon.
  • Mit diesem Porträt beendet Horizonte die Serie «Priester und Diakone» (siehe Zusatztext).
(mehr …)
In Solothurn wird Stefan Essig zum neuen nicht-residierenden Domherrn eingesetzt. Ansonsten schaltet und waltet der Pfarrer seit bald 18 Jahren in Leuggern. | © Anne Burgmer
In Solothurn wird Stefan Essig zum neuen nicht-residierenden Domherrn eingesetzt. Ansonsten schaltet und waltet der Pfarrer seit bald 18 Jahren in Leuggern. | © Anne Burgmer

Der rote Faden heisst Leuggern

  • Im Rahmen der Serie Priester und Diakone im Aargau porträtiert Horizonte Stefan Essig, der neu zum nicht-residierenden Domherren des Standes Aargau ernannt wird (siehe auch Zusatztext).
  • Geboren in Leuggern, aufgewachsenen im benachbarten Mettauertal ist er «eine vo do», was bei den Leuten sehr gut ankommt.
  • Einmal im Jahr besinnt sich der Pfarrer von Leuggern allerdings auf seinen ersterlernten Beruf und produziert Pralinés.
(mehr …)
Seit Anfang Februar ist Pater Uche Godwin Iheke in Bremgarten als Priester tätig. Zuvor war der Missionspriester elf Jahre Seelsorger bei der US-Armee und hat auch Einsätze in den Kriegsgebieten Kuwait und Irak erlebt. Im Porträtgespräch wird deutlich, dass solche Einsätze nicht einfach sind. | © Werner Rolli
Seit Anfang Februar ist Pater Uche Godwin Iheke in Bremgarten als Priester tätig. Zuvor war der Missionspriester elf Jahre Seelsorger bei der US-Armee und hat auch Einsätze in den Kriegsgebieten Kuwait und Irak erlebt. Im Porträtgespräch wird deutlich, dass solche Einsätze nicht einfach sind. | © Werner Rolli

«There are no atheists in a foxhole»

  • In unregelmässigen Abständen porträtiert Horizonte Priester und Diakone im Aargau. In dieser Folge den Missionspriester Uche Godwin Iheke, der im Pastoralraum Bremgarten-Reusstal ganz frisch seinen Dienst angetreten hat.
  • Der US-Bürger mit afrikanischen Wurzeln war Seelsorger in der US-Army im Irak. Für Horizonte erinnert sich Uche Godwin Iheke und sagt: «Im Angesicht des Todes gibt es niemanden, der nicht doch an eine höhere Macht glaubt.»
(mehr …)
Nach acht Jahren in Wohlen und mit Blick auf die Rente wechselt Kurt Grüter nicht nur die Stelle, sondern auch den Kanton. Vom Aargau nach Luzern. Grosse Augen gebe es möglicherweise, wenn er mit Pfeife im Horizonte auftauche, so der einstige Architekt und begeisterte Pfeifenraucher.  | © Anne Burgmer
Nach acht Jahren in Wohlen und mit Blick auf die Rente wechselt Kurt Grüter nicht nur die Stelle, sondern auch den Kanton. Vom Aargau nach Luzern. Grosse Augen gebe es möglicherweise, wenn er mit Pfeife im Horizonte auftauche, so der einstige Architekt und begeisterte Pfeifenraucher. | © Anne Burgmer

Auf dem Weg in die letzte Stelle: Kurt Grüter, Wohlen

  • In unregelmässigen Abständen porträtiert Horizonte Priester und Diakone, die im Aargau tätig sind.
  • Kurt Grüter, zuletzt in Wohlen, zieht es nach seinem Dienst an verschiedenen Orten im Bistum Basel wieder in die Region seiner Jugend.
(mehr …)
Sein Büro hat der José Oliveira in Sankt Anton in Basel. Der ständige Diakon, der neu für die portugiesischsprachigen Christen in der Nordwestschweiz zuständig ist, ist Missionar im eigenen Bistum. | © Werner Rolli
Sein Büro hat der José Oliveira in Sankt Anton in Basel. Der ständige Diakon, der neu für die portugiesischsprachigen Christen in der Nordwestschweiz zuständig ist, ist Missionar im eigenen Bistum. | © Werner Rolli

Eine Agenda voller Tauftermine

Sein Einsatzgebiet ist die portugiesischsprachige Nordwestschweiz. José Oliveira hilft Padre Marquiano Petez und wird in Baden, Zofingen, Basel Stadt und Sissach tätig sein. Das Bistum geht damit neue Wege, denn José Oliveira ist kein Missionar im klassischen Sinne. (mehr …)
Neupriester  mit patchworartigem CV - Andreas Stüdli erzählt im Gespräch letztlich zwei Geschichten. | © Werner Rolli
Neupriester mit patchworartigem CV - Andreas Stüdli erzählt im Gespräch letztlich zwei Geschichten. | © Werner Rolli

Ein CV wie eine Patchworkdecke

Das Leben des Neu-Priesters des Bistums Basel entpuppt sich als Überraschungspaket und als lebendiges Beispiel für Gottes unvorhersehbare Wege. Denn letztlich gründet Andreas Stüdlis Weihe in seiner Tätigkeit als Flugbegleiter für die Swissair. (mehr …)
Seit 2013 ist Christoph Cohen in der Pfarrei Rohrdorf tätig, konnte Anfang September 2016 als Pastoralraumleiter den «Pastoralraum am Rohrdorferberg» mit aus der Taufe heben. Christoph Cohen ist ein behutsamer Beobachter, das macht auch seine Leidenschaft für das Kino deutlich. Im Porträt gibt er Einblick in seine berufliche Tätigkeit und erzählt von einem innovativen Familienentscheid. | © Werner Rolli
Seit 2013 ist Christoph Cohen in der Pfarrei Rohrdorf tätig, konnte Anfang September 2016 als Pastoralraumleiter den «Pastoralraum am Rohrdorferberg» mit aus der Taufe heben. Christoph Cohen ist ein behutsamer Beobachter, das macht auch seine Leidenschaft für das Kino deutlich. Im Porträt gibt er Einblick in seine berufliche Tätigkeit und erzählt von einem innovativen Familienentscheid. | © Werner Rolli

Kirche sollte im Miteinander funktionieren

Seit 2013 ist Christoph Cohen in der Pfarrei Rohrdorf tätig, konnte Anfang September 2016 als Pastoralraumleiter den «Pastoralraum am Rohrdorferberg» mit aus der Taufe heben. Christoph Cohen ist ein behutsamer Beobachter, das macht auch seine Leidenschaft für das Kino deutlich. (mehr …)
Das Computer-Tablet spart Platz. Statt in Buchform, sind in dem dünnen und «fromm» verpackten Gerät alle Stundengebete und andere liturgische Texte vom Tag. Das Mobiltelefon von Ueli Hess, Diakon in Bremgarten, erinnert mit Glockengeläut daran, dass eine Gebetszeit ansteht. Doch er hält sich nicht sklavisch daran. Gespräche und Begegnungen mit Menschen gehen vor und sind für Ueli Hess ebenfalls Gebet vor Gott. | © Werner Rolli
Das Computer-Tablet spart Platz. Statt in Buchform, sind in dem dünnen und «fromm» verpackten Gerät alle Stundengebete und andere liturgische Texte vom Tag. Das Mobiltelefon von Ueli Hess, Diakon in Bremgarten, erinnert mit Glockengeläut daran, dass eine Gebetszeit ansteht. Doch er hält sich nicht sklavisch daran. Gespräche und Begegnungen mit Menschen gehen vor und sind für Ueli Hess ebenfalls Gebet vor Gott. | © Werner Rolli

Zum Dienst geweiht

Im Mai 2016 erregte Papst Franziskus einmal mehr Aufsehen. Es ging um die Frage des Diakonats der Frau. Kaum zwei Wochen später veranstaltete der Vatikan ein internationales Treffen Ständiger Diakone. Deren Anzahl wächst weltweit. Doch was sie genau machen, ist oft unklar. (mehr …)
In Sankt Mauritius,  Berikon im Pastoralraum am Mutschellen wird Bartek Migacz, der einzige Weihekandidat für das Bistum Basel zum Priester geweiht werden. Grund genug, ihn in die Horizonte-Reihe «Aargauer Seelsorger im Porträt» aufzunehmen. | © Werner Rolli
In Sankt Mauritius, Berikon im Pastoralraum am Mutschellen wird Bartek Migacz, der einzige Weihekandidat für das Bistum Basel zum Priester geweiht werden. Grund genug, ihn in die Horizonte-Reihe «Aargauer Seelsorger im Porträt» aufzunehmen. | © Werner Rolli

«Ist das noch katholisch?»

Wenn Bartek Migacz am 12. Juni 2016 in Berikon im Pastoralraum am Mutschellen zum Priester geweiht wird, ist der 30-jährige nicht nur der einzige Weihekandidat aus dem Aargau, er ist der Einzige für das gesamte Bistum Basel in diesem Jahr. Die kirchenliberale Schweiz bedeutet für den gebürtigen Polen eine willkommene Herausforderung. (mehr …)
Fühlt sich wohl in Eiken: Stefanus Wolo Itu. | © Roger Wehrli
Fühlt sich wohl in Eiken: Stefanus Wolo Itu. | © Roger Wehrli

Die Sprache des Herzens

Sechzehn Jahre tat Stefanus Wolo Itu als Kaplan und Pfarrer auf der Insel Flores, Indonesien, Dienst. Dann: ein Neuanfang. Als Missionar kam er in die Schweiz. Nun wirkt er im Seelsorgeverband Eiken-Stein und fühlt sich sichtlich wohl. (mehr …)
Adi Bolzern. Ein Gärtner, der ein bisschen zum Jongleur wird, wenn er seine beiden Seelsorgebereiche koordiniert. | © Werner Rolli
Adi Bolzern. Ein Gärtner, der ein bisschen zum Jongleur wird, wenn er seine beiden Seelsorgebereiche koordiniert. | © Werner Rolli

Fast wie ein guter Käse

Handfest. Einer, der viel lacht. Der offen spricht und direkt, gleichzeitig bedächtig. Ein geerdeter Mensch, ein Gärtner: Adrian Bolzern. Er ist mit 35 Jahren vielleicht einer der jüngsten Priester im Bistum Basel. Momentan ist er im Stellenwechsel. Zweifach. Nach vier Jahren in Sankt Mauritius Berikon und im Pastoralraum Mutschellen, freut er sich auf neue Herausforderungen. (mehr …)
Entschlossen und differenziert, so sieht Josef Stübi, einer von drei Domherren des Standes Aargau, seiner Aufgabe entgegen. | © Roger Wehrli
Entschlossen und differenziert, so sieht Josef Stübi, einer von drei Domherren des Standes Aargau, seiner Aufgabe entgegen. | © Roger Wehrli

Zwischen Bistum und Basis und Kirche und Staat

Drei Kennzeichen werden den neuen Domherren bei ihrer Einsetzung übergeben: das Brevier, das Brustkreuz und die violette Mozzetta. Dieser kleine Schultermantel wird über der schwarzen Soutane und dem weissen Chorhemd getragen. Am 15. Januar 2014 wird auch Josef Stübi, Pfarrer der Stadtpfarrei Maria Himmelfahrt in Baden, als neuer Domherr des Standes Aargau diese Insignien überreicht bekommen. (mehr …)
«Der Priesterkragen ist weniger ein kirchenpolitisches Statement, als die Aussage ‚Ich bin Priester und Seelsorger‘», erklärt Georges Schwickerath. | © Werner Rolli
«Der Priesterkragen ist weniger ein kirchenpolitisches Statement, als die Aussage ‚Ich bin Priester und Seelsorger‘», erklärt Georges Schwickerath. | © Werner Rolli

Seelsorge neben Kopfsalat und Tomaten

Fototermin im Pfarrhausgarten in Muri, Freitags um 15 Uhr. Warmer Wind, strahlender Sonnenschein und das volltönende Geläut der tiefen Glocke von Sankt Goar. «Sie erinnert an die Sterbestunde Jesu. Das habe ich in Bern nicht erlebt. Man merkt, dass hier katholisches Stammland ist. Viele Bräuche, die andernorts verschwunden sind, werden hier gelebt», erläutert Georges Schwickerath, seit September 2013 neuer Priester in Muri, Aristau, Beinwil, Bünzen und Boswil. (mehr …)