Story der Woche
Dieter Wagner leitet bei der reformierten Landeskirche Aargau das Projekt «Musik in der Kirche». Nun will er 
ein «Haus für Liturgie und Kirchenmusik» schaffen – ökumenisch und für die gesamte Deutschschweiz. | © Roger Wehrli
Dieter Wagner leitet bei der reformierten Landeskirche Aargau das Projekt «Musik in der Kirche». Nun will er ein «Haus für Liturgie und Kirchenmusik» schaffen – ökumenisch und für die gesamte Deutschschweiz. | © Roger Wehrli

Ein Haus für Liturgie und Kirchenmusik

  • Dieter Wagner entwickelte zusammen mit Andreas Hausermann die Idee, ein «Haus für Liturgie und Kirchenmusik» zu schaffen – wenn möglich ökumenisch und für die gesamte Deutschschweiz.
  • Die reformierte Liturgie- und Gesangbuchkonferenz hat eine Machbarkeitsstudie zu diesem Vorhaben in Auftrag gegeben. Im Frühling 2020 soll ein Ergebnis vorliegen.
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Der Wegweiser macht es deutlich. Mutterhaus und Pflegeheim des Klosters Baldegg sind deutlich älter als das Angebot «Klosterherberge und Klosterkafi», das dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert. | © Carmen Frei
Der Wegweiser macht es deutlich. Mutterhaus und Pflegeheim des Klosters Baldegg sind deutlich älter als das Angebot «Klosterherberge und Klosterkafi», das dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert. | © Carmen Frei

Zukunft der kleinen Schritte: Zehn Jahre Klosterherberge Baldegg

  • «Beten und Arbeiten und auf die Göttliche Vorsehung vertrauen.» Auch nach bald 190 Jahren leitet dieses Wort die Baldegger Schwestern. Dazu braucht es ihrer Ansicht nach «wache Augen und ein zuversichtlich gläubiges Herz».
  •  Ein Tatbeweis für diese Haltung ist die Klosterherberge. Diese im Untertitel mit «Haltestelle für das Leben» bezeichnete Einrichtung feiert 2019 ihr zehnjähriges Bestehen. Die Klosterherberge ist quasi ein «Tor zur Welt» des Klosters Baldegg. Schwester Gabrielle Meier und Schwester Katja Müller blicken dankbar zurück und weise voraus.
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Neu muss bei jeder Anstellung im kirchlichen Umfeld ein Privatauszug und ein Sonderprivatauszug aus dem Strafregister vorgelegt werden. Zudem soll grundsätzlich für die Thematik sensibilisiert werden. | © Symbolbild Roger Wehrli
Neu muss bei jeder Anstellung im kirchlichen Umfeld ein Privatauszug und ein Sonderprivatauszug aus dem Strafregister vorgelegt werden. Zudem soll grundsätzlich für die Thematik sensibilisiert werden. | © Symbolbild Roger Wehrli

Missbrauchsprävention: Mehr als Kurse

  • Per 1. März 2019 setzten die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und die Vereinigung der Höhern Ordensoberen (VOS’USM) die mittlerweile 4. Auflage der Richtlinien zu «Sexuellen Übergriffen im kirchlichen Umfeld» in Kraft.
  • Im Bistum Basel sollen nach der Überführung der Dekanate in die Pastoralräume die Pastoralraumleitenden ihre Mitarbeitenden schulen und sensibilisieren.
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Noch scheint die Diskussion um 5G-Antennen im Kirchenaargau nicht geführt zu werden. | © Marie-Christine Andres
Noch scheint die Diskussion um 5G-Antennen im Kirchenaargau nicht geführt zu werden. | © Marie-Christine Andres

5G auf Aargauer Kirchtürmen?

  • Von den rund 900 Handyantennen im Aargau steht nur ein knappes Prozent auf einem Kirchturm.
  • Weil es für die Einführung von 5G nun massiv mehr Antennenstandorte braucht und Kirchtürme aus Sicht der Netzbetreiber als idealer Ort für Mobilfunkantennen gelten, sind vermehrt Anfragen an Kirchgemeinden zu erwarten.
  • Die Landeskirchen halten sich mit Empfehlungen zurück, während «oeku und Kirche» durch den «exzessiven Ausbau des Mobilfunks» die Kernthemen Klimaschutz und Biodiversität betroffen sieht.
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In den Pfarreien Gebenstorf, Turgi und Birmenstorf brodelt ein Konflikt um einen mitarbeitenden Priester mit Pfarrverantwortung.  Mittlerweile sind die Fronten verhärtet und eine Lösung kann nun wohl nur gefunden werden, wenn beide Seiten des dualen Systems der Kirche eng und auf Augenhöhe zusammenarbeiten. | © sSreenshot aus einem Video zum Dualen System, Link und Quelle unter dem Artikel
In den Pfarreien Gebenstorf, Turgi und Birmenstorf brodelt ein Konflikt um einen mitarbeitenden Priester mit Pfarrverantwortung. Mittlerweile sind die Fronten verhärtet und eine Lösung kann nun wohl nur gefunden werden, wenn beide Seiten des dualen Systems der Kirche eng und auf Augenhöhe zusammenarbeiten. | © sSreenshot aus einem Video zum Dualen System, Link und Quelle unter dem Artikel

Pfarreien im Wasserschloss – Zoff um die Zukunft

  • Seit Monaten provoziert das Kirchenverständnis des mitarbeitenden Priesters in den Pfarreien Gebenstorf und Turgi einen Konflikt mit anderen pastoralen Mitarbeitenden und Pfarreimitgliedern.
  • Während sich der Kirchenpflegepräsident der zuständigen Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi hinter den Priester stellt, fordert eine 50-köpfige Initiativgruppe dessen Kündigung.
  • Anstellungsträger des Priesters ist auch die Kirchgemeinde Birmenstorf. Dort ist man mittlerweile der Ansicht, dass er besser in seiner ursprünglichen Position als Jugendseelsorger verblieben wäre.
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Das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) hat gute Chancen, am kommenden Wochenende an der Urne durchzukommen. Es soll Schluss machen mit unredlichen Steuerprivilegien für internationale Firmen. «Endlich», sagen die Befürworter, «um den Preis eines neuerlichen Steuerwettbewerbs», sagen die Gegner. Wie stark trifft die Vorlage die Kirchen, die in den meisten Kantonen der Schweiz auch von Unternehmungen Steuergelder beziehen? Horizonte hat nachgefragt. | © Andreas C. Müller
Das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) hat gute Chancen, am kommenden Wochenende an der Urne durchzukommen. Es soll Schluss machen mit unredlichen Steuerprivilegien für internationale Firmen. «Endlich», sagen die Befürworter, «um den Preis eines neuerlichen Steuerwettbewerbs», sagen die Gegner. Wie stark trifft die Vorlage die Kirchen, die in den meisten Kantonen der Schweiz auch von Unternehmungen Steuergelder beziehen? Horizonte hat nachgefragt. | © Andreas C. Müller

STAF-Vorlage: Alles halb so schlimm für die Kirchen?

  • Wenn am Wochenende das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) angenommen wird, betrifft dies auch die Kirchen.
  • Eine Umfrage von Horizonte zeigt: Die Kirchen werden zwar weniger Firmensteuern erhalten, doch halten sich die Verluste in Grenzen. Grössere Sorgen bereiten die  Kirchenaustritte.
  • Zürich trifft es mit 17,5 Millionen Franken Mindereinnahmen am härtesten, wobei dieses Szenario wohl allzu vorschnell auf gesamtschweizerische Verhältnisse übertragen wurde.
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Vor Ostern ist Hochsaison für geistliche Musik. Luzern bot im Rahmen seines Oster-Festivals Verdis Requiem - und das erst noch mit Stardirigent Teodor Currentzis, dem Orchester musicAeterna und dem Chor der Staatsoper Perm. | © Alexandra Muraviova
Vor Ostern ist Hochsaison für geistliche Musik. Luzern bot im Rahmen seines Oster-Festivals Verdis Requiem - und das erst noch mit Stardirigent Teodor Currentzis, dem Orchester musicAeterna und dem Chor der Staatsoper Perm. | © Alexandra Muraviova

Die Kirchenmusik als Opfer der Entkirchlichung

  • Warum «Stabat Mater» und Requiem eigentlich vor Ostern nichts verloren haben und das kaum noch jemanden stört.
  • Wer sich umhört, merkt rasch: Auch viele Kirchenmusiker wissen nicht mehr, welche Musik wohin gehört. Und erst recht nicht die Liturgen.
  • Stören tut sich kaum jemand daran: Dafür ist die Entkirchlichung auch unter den Liebhabern der geistlichen Musik bereits zu stark fortgeschritten.
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Einmal im Jahr steht Bischof Felix Gmür im Interview der ARPF (Arbeitsgemeinschaft der Pfarrblattredaktionen der Deutschschweiz) Rede und Antwort. Die andauernde Krise der Kirche legte den Themenkatalog nahe: Missbrauch, Sexualmoral und Klerikalismus. | © Werner Rolli
Einmal im Jahr steht Bischof Felix Gmür im Interview der ARPF (Arbeitsgemeinschaft der Pfarrblattredaktionen der Deutschschweiz) Rede und Antwort. Die andauernde Krise der Kirche legte den Themenkatalog nahe: Missbrauch, Sexualmoral und Klerikalismus. | © Werner Rolli

Sexualmoral ist keine Kernkompetenz der Kirche

  • Als Präsident der Schweizer Bischofskonferenz nahm Bischof Felix Gmür am Anti-Missbrauchsgipfel in Rom teil.
  • Im Interview spricht er über die Ergebnisse des Gipfels, wie man Klerikalismus begegnen kann und warum sich die Kirche beim Thema Sexualität eher zurückhalten sollte.
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Seit 2014 taucht in Diskussionen immer wieder der Begriff Nahraumpastoral auf - In ersten Veranstaltungen vor bald fünf Jahren ging es um «die Kirche im Dorf». Aus diesen Anfängen entwickelte sich dann im Jahr 2016 das pionierhafte Projekt Nahraumpastoral in gemeinsamer Trägerschaft der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau mit dem Bistum Basel. Vor einigen Tagen veröffentlichten die Träger konkrete Handlungsfelder und Jahresziele für 2019 und 2020. | © Anne Burgmer
Seit 2014 taucht in Diskussionen immer wieder der Begriff Nahraumpastoral auf - In ersten Veranstaltungen vor bald fünf Jahren ging es um «die Kirche im Dorf». Aus diesen Anfängen entwickelte sich dann im Jahr 2016 das pionierhafte Projekt Nahraumpastoral in gemeinsamer Trägerschaft der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau mit dem Bistum Basel. Vor einigen Tagen veröffentlichten die Träger konkrete Handlungsfelder und Jahresziele für 2019 und 2020. | © Anne Burgmer

Pilotprojekt Nahraumpastoral: Neue Ziele

  • 2016 führten das Bistum Basel und die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau ein Pilotprojekt zum Thema Nahraumpastoral durch, an dem sich zwei Pastoralräume im Aargau beteiligten.
  • 2018 zogen Bistum und Landeskirche in einer Medienmitteilung Bilanz und kündigten weitere Überlegungen an.
  • Für die Jahre 2019 und 2020 haben die Vertreter von Landeskirche, Pastoralkonferenz und Bistum Basel nun Handlungsfelder und Jahresziele benannt.
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Im Rahmen der Aktionstage «Achtsames Aarau» vom 9.-11. Mai soll eine Auseinandersetzung mit Spiritualität im öffentlichen Raum stattfinden. Konkret auf dem Schlossplatz, am Bahhofsplatz, am Holzmarkt, in der Markthalle sowie auf dem Gelände der Pfarrei Peter und Paul | © Andreas C. Müller
Im Rahmen der Aktionstage «Achtsames Aarau» vom 9.-11. Mai soll eine Auseinandersetzung mit Spiritualität im öffentlichen Raum stattfinden. Konkret auf dem Schlossplatz, am Bahhofsplatz, am Holzmarkt, in der Markthalle sowie auf dem Gelände der Pfarrei Peter und Paul | © Andreas C. Müller

Achtsame Kirche in der Fair Trade-Stadt Aarau

  • Am 11. Mai organisiert die Stadt Aarau ihren ersten Fair Trade-Tag. Parallel dazu wird die Römisch-Katholische Kirche  im Rahmen der Aktion «Achtsames Aarau» Spiritualität im öffentlichen Raum erlebbar machen. Eine gewollte Verzahnung.
  • Mit einer Klagemauer, einem Gesprächssofa, Stadtexerzitien und anderen Meditationsformen will die Römisch-Katholische Kirche vom 9.-11. Mai spirituelle Angebote besonders auch Menschen zugänglich machen, die keinen Bezug mehr zu den Kirchen haben.
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Am kommenden Sonntag stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab. Horizonte beleuchtet das Thema aus sozialethischer und ökologischer Sicht. | © zvg
Am kommenden Sonntag stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab. Horizonte beleuchtet das Thema aus sozialethischer und ökologischer Sicht. | © zvg

Die Zersiedelungs-Initiative aus kirchlicher Sicht

  • Am Sonntag, 10. Februar, stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab.
  • Aus sozialethischer Sicht gibt die Initiative Anlass, über den eigenen Ressourcenverbrauch nachzudenken.
  • Der Verein oeku Kirche und Umwelt plädiert für ein «JA» und betont, dass mit der Initiative eine soziale Wohnbaupolitik umso dringender werde.
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Bischof Felix Gmür hatte einen Priester nach langer Prüfung und unter strengen Auflagen im Sinne der Resozialisierung als Kandidaten für die Wahl zum Pfarrer in St. Franziskus, Riehen, bestätigt. Am 14. Januar 2019 eskalierte die Situation rund um die Wahl aufgrund der Veröffentlichung des Strafbefehls aus dem Jahr 2012. Zurück bleibt nun eine tief gespaltene Pfarrgemeinde. | © Anne Burgmer
Bischof Felix Gmür hatte einen Priester nach langer Prüfung und unter strengen Auflagen im Sinne der Resozialisierung als Kandidaten für die Wahl zum Pfarrer in St. Franziskus, Riehen, bestätigt. Am 14. Januar 2019 eskalierte die Situation rund um die Wahl aufgrund der Veröffentlichung des Strafbefehls aus dem Jahr 2012. Zurück bleibt nun eine tief gespaltene Pfarrgemeinde. | © Anne Burgmer

Riehen: Priester verpasst Chance zur Resozialisierung

  • Am 14. Januar 2019 eskalierte in Riehen, Basel Stadt, die Situation um die Wahl eines vorbestraften Priesters zum Pfarrer, der früher auch im Aargau tätig gewesen war. Nachdem zunächst nur davon die Rede gewesen war, dass der Geistliche an einer früheren Pfarrstelle im Thurgau einem Jugendlichen die Füsse massiert hatte, wurde schliesslich ein weiter gehender Übergriff öffentlich.
  • Der Basler Bischof Felix Gmür hatte die Wahl zum Kandidaten zunächst unter bestimmten Bedingungen akzeptiert. Nach Bekanntwerden des vollen Umfangs der Verfehlungen lud Felix Gmür gestern zu einer Medienkonferenz, um sich kritischen Fragen zu stellen.
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Wie können kleine Kinder am Gemeindegottesdienst teilnehmen, ohne dass sich Gläubige gestört und Eltern gestresst fühlen? Horizonte präsentiert Ideen aus Aargauer Pfarreien und Anregungen von Profis. | © Roger Wehrli
Wie können kleine Kinder am Gemeindegottesdienst teilnehmen, ohne dass sich Gläubige gestört und Eltern gestresst fühlen? Horizonte präsentiert Ideen aus Aargauer Pfarreien und Anregungen von Profis. | © Roger Wehrli

Kinder gehören zum Gottesdienst dazu

  • Es gehört zum Wesen der Liturgie, dass alle mitfeiern. Doch ein Gottesdienstbesuch mit kleinen Kindern bedeutet für Eltern oft Stress.
  • Fachstellenmitarbeitende geben Anregungen, was für Kinder und Eltern im Gottesdienst wichtig ist.
  • Aargauer Pfarreien zeigen Lösungen, um entspannter gemeinsam zu feiern.
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Das zu Ende gehende Jahr brachte aus kirchlicher Sicht viel Freudvolles, hinterliess aber auch manch Unschönes und Belastendes. | © kna-bild
Das zu Ende gehende Jahr brachte aus kirchlicher Sicht viel Freudvolles, hinterliess aber auch manch Unschönes und Belastendes. | © kna-bild

Quo vadis ecclesia?

  • Der Papstbesuch, die Missbrauchsfälle, die Jugendsynode: Es sind die grossen Ereignisse und Themen, die für 2018 für die Römisch-Katholische Kirche in der Schweiz in Erinnerung bleiben.
  • Mehr Mut von Seiten der Kirchenverantwortlichen wünschen sich die einen, mehr positive News die anderen. Horizonte hat mit bekannten kirchlichen Persönlichkeiten über deren Hoffnungen und Erwartungen für das kommende Jahr gesprochen.
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Viele Kirchgemeinden bauen und 
bewirtschaften Liegenschaften. Die Rendite aus diesen Investitionen wird  
zunehmend wichtiger: Sie gleicht sin­kende Steuereinnahmen aus. | © Röm.-Kath. Kirchgemeinde Brugg/Dario Häusermann
Viele Kirchgemeinden bauen und bewirtschaften Liegenschaften. Die Rendite aus diesen Investitionen wird zunehmend wichtiger: Sie gleicht sin­kende Steuereinnahmen aus. | © Röm.-Kath. Kirchgemeinde Brugg/Dario Häusermann

Kirchen als Bauunternehmer

  • Verschiedene Kirchgemeinden im Aargau investieren in Wohnprojekte. Dabei stehen meist Bemühungen um faire, soziale Wohnformen im Zentrum.
  • Grössere Projekte sind aktuell in Würenlos und Lupfig geplant. Allein in Lupfig sollen 30 Wohnungen entstehen.
  • Bei kirchlichen Bauprojekten im Aargau mischt auch die Wohnbaugenossenschaft der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau mit.
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Schülerinnen der Kantonsschule Baden beim Mittagessen im Asylheim «Metropole». | © Roger Wehrli
Schülerinnen der Kantonsschule Baden beim Mittagessen im Asylheim «Metropole». | © Roger Wehrli

Die Kanti Baden entdeckt Afghanistan

  • Nahe bei der Kantonsschule Baden liegt die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Restaurant «Metropol». Seit Februar 2018 treffen sich Kantischülerinnen und -schüler regelmässig mit Asylsuchenden zum Deutschlernen.
  • Um mehr über das Herkunftsland der Asylsuchenden zu erfahren, hat die Kanti Baden eine «Afghanistanwoche» organisiert. Heute Donnerstag, 29.11, und morgen Freitag, 30.11, laufen die letzten Veranstaltungen.
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Erneut tobt ein Plakatkrieg im Abstimmungskampf zur Selbstbestimmungsinitiative der SVP. Letzte Umfragen sehen die Gegner der Vorlage klar vorne. Die Entscheidung fällt am 25. November. | © Andreas C. Müller
Erneut tobt ein Plakatkrieg im Abstimmungskampf zur Selbstbestimmungsinitiative der SVP. Letzte Umfragen sehen die Gegner der Vorlage klar vorne. Die Entscheidung fällt am 25. November. | © Andreas C. Müller

SBI: «Ein Angriff auf die Gewaltenteilung»

  • Am 25. November wird wieder abgestimmt. Von allen nationalen Vorlagen polarisiert die Selbstbestimmungsinitiative am meisten: Sie mobilisiert nebst der Politik und den Wirtschaftsverbänden auch Kirchen und NGOs.
  • Während im Aargau die Reformierte Landeskirche klar gegen die Selbstbestimmungsinitiative Position bezieht, verzichtet die Römisch-Katholische Landeskirche auf eine Stellungnahme.
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Immer mehr Menschen werden bei guter Gesundheit immer älter. Birgit Jeggle-Merz, geschäftsführende Leiterin des Pastoralinstitutes an der Theologischen Hochschule Chur konzeptionierte einen neuen Ausbildungsgang zum Thema Alter mit.
Dieser startet im Januar 2019. | © Anne Burgmer
Immer mehr Menschen werden bei guter Gesundheit immer älter. Birgit Jeggle-Merz, geschäftsführende Leiterin des Pastoralinstitutes an der Theologischen Hochschule Chur konzeptionierte einen neuen Ausbildungsgang zum Thema Alter mit. Dieser startet im Januar 2019. | © Anne Burgmer

Der Begriff Altersseelsorge ist missverständlich

  • Mit einem innovativen deutschschweizweiten Ausbildungsangebot reagiert das Pastoralinstitut an der Theologischen Hochschule Chur auf den Umstand, dass sich die Gesellschaft und damit auch die Sozialgestalt von Kirche verändert: Immer mehr Menschen werden bei guter Gesundheit immer älter.
  • Im Januar 2019 startet der erste thematische CPT-Kurs, der sich an alle Volltheologen und Religionspädagogen wendet, die in Pfarreien und Einrichtungen mit dem Thema Seelsorge mit alten Menschen in Kontakt kommen. Eine Anmeldung ist noch möglich, es gib noch freie Plätze.
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Kinder sind fasziniert von Halloween. Auch katechetisch Tätige werden damit konfrontiert. Wie kann die Kirche Halloween als Chance nutzen? | © Roger Wehrli
Kinder sind fasziniert von Halloween. Auch katechetisch Tätige werden damit konfrontiert. Wie kann die Kirche Halloween als Chance nutzen? | © Roger Wehrli

Halloween kann eine Chance sein

  • An Halloween scheiden sich die Geister. Viele Kinder, Jugendliche und zunehmend auch Erwachsene sind fasziniert von diesem Brauch.
  • Anderen ist das gruslige Treiben am Vorabend von Allerheiligen suspekt.
  • Die Kirche muss Halloween weder lieben noch verteufeln, sollte aber die Chance nicht verpassen,  das zentrale Thema von Halloween aufzugreifen.
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Eine Woche lang wurde geprobt für die Aufführung am Freitagabend: Im Musical «3 Wünsche frei» werden Menschen mit Fantasie gefangengehalten und müssen befreit werden. | © Werner Rolli
Eine Woche lang wurde geprobt für die Aufführung am Freitagabend: Im Musical «3 Wünsche frei» werden Menschen mit Fantasie gefangengehalten und müssen befreit werden. | © Werner Rolli

Ein abendfüllendes Generationenmusical

  • In Aarau bringen Kinder mit ihren Eltern und Grosseltern das Kindermusical «Drei Wünsche frei» auf die Bühne. Die Aufführung ist einmalig und findet statt am Freitag, 5. Oktober 2018, um 20 Uhr in der Kirche Peter und Paul.
  • Horizonte begleitete die über 60 Beteiligten durch die Proben und zeigt, wie im Rahmen eines Feriengenerationenprojekts innert kürzester Zeit ein Musical die Bühnenreife erlangt.
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