Story der Woche
Die Propstei Wislikofen als Kraftort? Horizonte hat der Ausstrahlung des Bildungshauses nachgespürt. Eine «tour d'horizon», in welcher der Glauben und das Gebet, aber auch die Geobiologie eine Rolle spielen. | © Marie-Christine Andres
Die Propstei Wislikofen als Kraftort? Horizonte hat der Ausstrahlung des Bildungshauses nachgespürt. Eine «tour d'horizon», in welcher der Glauben und das Gebet, aber auch die Geobiologie eine Rolle spielen. | © Marie-Christine Andres

Die Kraft der Propstei Wislikofen

 
  • Immer wieder wird die Propstei Wislikofen von Besuchern als Ort zum Innehalten, Entschleunigen und Auftanken gelobt.
  • Das Bildungshaus der römisch-katholischen Kirche im Aargau mit seiner reichen Vergangenheit scheint über eine besondere Ausstrahlung zu verfügen. Horizonte hat dieser Kraft der Propstei Wislikofen nachgespürt. Eine «Tour d'horizon», in welcher der Glaube und das Gebet, aber auch die Geobiologie eine Rolle spielen.
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Die Aargauer Konferenz der Religionen hatte für den 4. April 2018 an die Neue Kantonsschule Aarau geladen, gegen 90 Schülerinnen und Schüler der Frei- und Ergänzungsfächer Religion aus dem ganzen Kanton Aargau kamen, um sich mit dem Thema Extremismus auseinanderzusetzen. | © Roger Wehrli
Die Aargauer Konferenz der Religionen hatte für den 4. April 2018 an die Neue Kantonsschule Aarau geladen, gegen 90 Schülerinnen und Schüler der Frei- und Ergänzungsfächer Religion aus dem ganzen Kanton Aargau kamen, um sich mit dem Thema Extremismus auseinanderzusetzen. | © Roger Wehrli

Jugendliche beschäftigen sich mit Extremismus

  • Gestern fand an der Neuen Kantonsschule Aarau zum ersten Mal ein Projekthalbtag statt, zu dem die Schülerinnen und Schüler der Ergänzungs- und Freifächer Religion aller Aargauer Kantonsschulen eingeladen waren. Thema war der Umgang mit Extremismus und Radikalismus.
  • Der Projekthalbtag in Aarau wurde gestaltet von bekannten Schweizer Persönlichkeiten wie beispielsweise dem streitbaren Basler Soziologen Ueli Mäder. Dieser bezeichnete den finanzgetriebenen Liberalismus als prägenden Extremismus der Gegenwart in der Schweiz
  • Eingeladen zum Projekthalbtag hatte die Aargauer Konferenz der Religionen, der neben den Aargauer Landeskirchen auch die israelitische Kultusgemeinde Baden und der Verband Aargauer Muslime (VAM) angehört.
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Head-Hunter für die Kirche? «Der Vorschlag ist absurd», findet Thomas Leist von der Informationsstelle für Kirchliche Berufe (IKB). Diese managt die Informationskampagne «Chance Kirchenberufe.» | © kath.ch
Head-Hunter für die Kirche? «Der Vorschlag ist absurd», findet Thomas Leist von der Informationsstelle für Kirchliche Berufe (IKB). Diese managt die Informationskampagne «Chance Kirchenberufe.» | © kath.ch

«Jesus war der erste Head-Hunter»

  • Der kirchliche Personalmarkt ist ausgedünnt. Personalexperten raten der Kirche, Head-Hunter einzusetzen und die Hürden für potentielle Quereinsteiger zu senken.
  • Aber es krankt auch anderswo: Personalexperte Matthias Mölleney beklagt eine fehlende Strategie, das Bistum Basel ärgert sich über das eigenwillige Vorgehen der Kirchgemeinden und letztere bemängeln unklare Stellenprofile.
  • Immerhin: Die 2013 lancierte Kampagne «Chance Kirchenberufe» sorgt für steigende Studierendenzahlen im Bereich Theologie.
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Mit der Pfingstmission Baden-Wettingen (im Bild mit Pastorin Corina Peter), der Baptistengemeinde, der Freien Evangelischen Gemeinde Baden-Wettingen (FEG), den Mormonen und der Neuapostolischen Kirche sind in Wettingen fünf Freikirchen vertreten. Horizonte hat sich im Aargauer Freikirchenmekka umgesehen. | © Vera Rüttimann
Mit der Pfingstmission Baden-Wettingen (im Bild mit Pastorin Corina Peter), der Baptistengemeinde, der Freien Evangelischen Gemeinde Baden-Wettingen (FEG), den Mormonen und der Neuapostolischen Kirche sind in Wettingen fünf Freikirchen vertreten. Horizonte hat sich im Aargauer Freikirchenmekka umgesehen. | © Vera Rüttimann

In Wettingen fühlen sich Freikirchen wohl

  • Mit der Pfingstmission Baden-Wettingen, der Baptistengemeinde, der Freien Evangelischen Gemeinde Baden-Wettingen (FEG), den Mormonen und der Neuapostolischen Kirche sind in Wettingen fünf Freikirchen vertreten.
  • Die freikirchliche Szene wächst. Allein die Baptisten konnten in den vergangenen vier Jahren die Zahl der Gottesdienstbesucher verdoppeln.
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Seit sechs Jahren bieten die reformierte und die katholische Kirche in verschiedenen Aargauer Regionen Wegbegleitungen für Menschen in schwierigen Lebenssituationen an. In der Region Aarau neu auch für Jugendliche und junge Erwachsene. Horizonte sprach unter anderem mit Eveline Kohler (Bildmitte), der Leiterin der Vermittlungsstelle für Wegbegleitungen in der Region Aarau, und einem 52-Jährigen, der dank einer Wegbegleitung aus einer persönlichen Krise fand. | © Roger Wehrli
Seit sechs Jahren bieten die reformierte und die katholische Kirche in verschiedenen Aargauer Regionen Wegbegleitungen für Menschen in schwierigen Lebenssituationen an. In der Region Aarau neu auch für Jugendliche und junge Erwachsene. Horizonte sprach unter anderem mit Eveline Kohler (Bildmitte), der Leiterin der Vermittlungsstelle für Wegbegleitungen in der Region Aarau, und einem 52-Jährigen, der dank einer Wegbegleitung aus einer persönlichen Krise fand. | © Roger Wehrli

Wegbegleitung hilft Menschen aus der Krise

  • Seit sechs Jahren unterstützt das Projekt Wegbegleitung der reformierten und der römisch-katholischen Kirche im Aargau Menschen in schwierigen Situationen. Die Arbeit machen geschulte Freiwillige. Allein 2017 wurden kantonsweit 186 Wegbegleitungen durchgeführt. Der Arbeitsaufwand der Freiwilligen umfasste 2’975 Arbeitsstunden.
  • In der Region Aarau werden seit Beginn dieses Jahres auch Wegbegleitungen für Jugendliche und junge Erwachsene angeboten.
  • Bei der Organisation des Projekts ziehen Reformierte und Katholiken partnerschaftlich an einem Strick. Bei der Umsetzung in den Gemeinden hinken die Reformierten den Katholiken jedoch hinterher. Der Grund ist nicht nur das fehlende Geld.
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In der Diskussionen über die «No Billag»-Initiative ist meist vom SRF Fernsehen die Rede. Doch das beliebte Radio SRF wäre ebenfalls durch die Initiative gefährdet. Betroffen wären auch die Radio-Religionssendungen. Horizonte hat Judith Wipfler und ihr Team am Standort Basel besucht. Die reformierte Theologin ist die Team-Leiterin der Fachredaktion Religion Radio SRF und verantwortet zum Beispiel die Radiopredigten oder den «Zwischenhalt». | © Werner Rolli
In der Diskussionen über die «No Billag»-Initiative ist meist vom SRF Fernsehen die Rede. Doch das beliebte Radio SRF wäre ebenfalls durch die Initiative gefährdet. Betroffen wären auch die Radio-Religionssendungen. Horizonte hat Judith Wipfler und ihr Team am Standort Basel besucht. Die reformierte Theologin ist die Team-Leiterin der Fachredaktion Religion Radio SRF und verantwortet zum Beispiel die Radiopredigten oder den «Zwischenhalt». | © Werner Rolli

Radio liefert mehr als blosse Information

  • Am 4. März entscheidet die Schweiz über die Beibehaltung der Radio- und Fernsehempfangsgebühren. Deren Abschaffung hätte wohl auch Konsequenzen für die Religionssendungen. Horizonte begleitete die Fachredaktion Religion von Schweizer Radio SRF bei der Arbeit.
  • Schweizer Radio und Fernsehen SRF produzieren unter dem Label «Sternstunden Religion» insgesamt elf verschiedene Religionssendungen. Sieben davon sind Radioproduktionen, die zwischen 60`000 und 260`000 Hörerinnen und Hörer erreichen.
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Die Stürme Burglind, Evi und Friederike sorgten auch für Schäden an Aargauer Kirchengebäuden. 17 solcher Schadenfälle verzeichnet die Aargauische Gebäudeversicherung AGV. Zum Beispiel in Aarau, wo ein Baum auf die Verbindung zwischen Kirche und Pfarrhaus fiel. | © zvg
Die Stürme Burglind, Evi und Friederike sorgten auch für Schäden an Aargauer Kirchengebäuden. 17 solcher Schadenfälle verzeichnet die Aargauische Gebäudeversicherung AGV. Zum Beispiel in Aarau, wo ein Baum auf die Verbindung zwischen Kirche und Pfarrhaus fiel. | © zvg

Sturmschäden rund um Kirchen: Wer zahlt?

  • Rund 4 500 Sturmschäden an Gebäuden sind bei der Aargauischen Gebäudeversicherung nach den Stürmen Burglind, Evi und Friederike gemeldet worden. Die Schadensumme im Kanton beläuft sich auf 12 bis 14 Millionen Franken.
  • 17 kirchliche Gebäude im Kanton wurden durch den Sturm beschädigt.
  • Die meisten Schäden sind durch die Gebäudeversicherung gedeckt. Und doch gibt es Lücken, wie der Fall in der Pfarrei Peter und Paul in Aarau zeigt.
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In einem einjährigen Pilotprojekt haben im Kanton Aargau unter der Trägerschaft von Bistum und Landeskirche zwei Pastoralräume erprobt, wie Kirche nahe bei den Menschen ist, auch wenn die Strukturen weiträumiger werden. Das Fazit sorgt für Stirnrunzeln. | © Anne Burgmer
In einem einjährigen Pilotprojekt haben im Kanton Aargau unter der Trägerschaft von Bistum und Landeskirche zwei Pastoralräume erprobt, wie Kirche nahe bei den Menschen ist, auch wenn die Strukturen weiträumiger werden. Das Fazit sorgt für Stirnrunzeln. | © Anne Burgmer

Nahraumpastoral: Bistum und Landeskirche im Krebsgang

  • In einem einjährigen Pilotversuch haben das Bistum Basel und die Römisch-Katholische Landeskirche evaluiert, wie bei wachsendem Mangel an Seelsorgepersonal die Kirche trotzdem nahe bei den Leuten sein kann.
  • Das Ergebnis sorgt für Verwirrung und Erklärungsbedarf. Verschiedene Seelsorgende beklagen mangelnden Mut und kritisieren, dass erst in einem Jahr über weitere Schritte entschieden werden soll.
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Aus allen Teilen Europas bringen Busse am frühen Donnerstagmorgen, den 28. Dezember 2017, Jugendliche und junge Erwachsene nach St.Louis. Das Ziel: Das 40. europäische Taizé-Treffen, welches in der Region Basel und Dreiländereck durchgeführt wird. Bis jede Gruppe weiss, in welche Gastgemeinde sie muss, heisst es warten. | © Andreas C. Müller
Aus allen Teilen Europas bringen Busse am frühen Donnerstagmorgen, den 28. Dezember 2017, Jugendliche und junge Erwachsene nach St.Louis. Das Ziel: Das 40. europäische Taizé-Treffen, welches in der Region Basel und Dreiländereck durchgeführt wird. Bis jede Gruppe weiss, in welche Gastgemeinde sie muss, heisst es warten. | © Andreas C. Müller

Das Dreiländereck wird zur Hotel-Rezeption

  • 17 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa checkten gestern fürs Europäische Taizétreffen im Dreiländereck ein.
  • Horizonte begleitete eine Gruppe aus Italien von St. Louis nach Erlinsbach. In der St. Jakobs Arena in Basel wurden derweil insgesamt 2 800 Jugendliche aus der Ukraine auf die Region verteilt.
  • Im organisierten Chaos behielten Brüder, Helfer und erfahrene Taizetreffen-Teilnehmende den Überblick.
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Für Jana, Lea, Rebekka und Enrico beginnt das neue Jahr in der ersten Reihe. Wenn Papst Franziskus am Neujahrsmorgen die Messe zelebriert, werden die vier Jugendlichen aus Leibstadt im Petersdom ganz vorne dabei sein. Von links: Lea Erne, Enrico Winkler, Yvonne Kramer, Rebekka Kramer, Yvonne Zimmermann und Jana Erne. | © Roger Wehrli
Für Jana, Lea, Rebekka und Enrico beginnt das neue Jahr in der ersten Reihe. Wenn Papst Franziskus am Neujahrsmorgen die Messe zelebriert, werden die vier Jugendlichen aus Leibstadt im Petersdom ganz vorne dabei sein. Von links: Lea Erne, Enrico Winkler, Yvonne Kramer, Rebekka Kramer, Yvonne Zimmermann und Jana Erne. | © Roger Wehrli

Leibstadter Sternsinger dürfen zum Papst nach Rom

  • Die Sternsingergruppe aus Leibstadt hat bei der Verlosung des katholischen Hilfswerks Missio eine Reise nach Rom gewonnen, wo sie als Teil der europäischen Sternsingerdelegation Silvester und Neujahr verbringt.
  • Am 1. Januar steht die Teilnahme an der Neujahrsmesse auf dem Petersplatz mit Papst Franziskus auf dem Programm.
  • Es ist erst das zweite Mal, dass sich eine Schweizer Sternsingergruppe einer europäischen Delegation von Sternsinger-Kindern anschliessen kann.
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