Story der Woche
Vor Ostern ist Hochsaison für geistliche Musik. Luzern bot im Rahmen seines Oster-Festivals Verdis Requiem - und das erst noch mit Stardirigent Teodor Currentzis, dem Orchester musicAeterna und dem Chor der Staatsoper Perm. | © Alexandra Muraviova
Vor Ostern ist Hochsaison für geistliche Musik. Luzern bot im Rahmen seines Oster-Festivals Verdis Requiem - und das erst noch mit Stardirigent Teodor Currentzis, dem Orchester musicAeterna und dem Chor der Staatsoper Perm. | © Alexandra Muraviova

Die Kirchenmusik als Opfer der Entkirchlichung

  • Warum «Stabat Mater» und Requiem eigentlich vor Ostern nichts verloren haben und das kaum noch jemanden stört.
  • Wer sich umhört, merkt rasch: Auch viele Kirchenmusiker wissen nicht mehr, welche Musik wohin gehört. Und erst recht nicht die Liturgen.
  • Stören tut sich kaum jemand daran: Dafür ist die Entkirchlichung auch unter den Liebhabern der geistlichen Musik bereits zu stark fortgeschritten.
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Einmal im Jahr steht Bischof Felix Gmür im Interview der ARPF (Arbeitsgemeinschaft der Pfarrblattredaktionen der Deutschschweiz) Rede und Antwort. Die andauernde Krise der Kirche legte den Themenkatalog nahe: Missbrauch, Sexualmoral und Klerikalismus. | © Werner Rolli
Einmal im Jahr steht Bischof Felix Gmür im Interview der ARPF (Arbeitsgemeinschaft der Pfarrblattredaktionen der Deutschschweiz) Rede und Antwort. Die andauernde Krise der Kirche legte den Themenkatalog nahe: Missbrauch, Sexualmoral und Klerikalismus. | © Werner Rolli

Sexualmoral ist keine Kernkompetenz der Kirche

  • Als Präsident der Schweizer Bischofskonferenz nahm Bischof Felix Gmür am Anti-Missbrauchsgipfel in Rom teil.
  • Im Interview spricht er über die Ergebnisse des Gipfels, wie man Klerikalismus begegnen kann und warum sich die Kirche beim Thema Sexualität eher zurückhalten sollte.
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Seit 2014 taucht in Diskussionen immer wieder der Begriff Nahraumpastoral auf - In ersten Veranstaltungen vor bald fünf Jahren ging es um «die Kirche im Dorf». Aus diesen Anfängen entwickelte sich dann im Jahr 2016 das pionierhafte Projekt Nahraumpastoral in gemeinsamer Trägerschaft der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau mit dem Bistum Basel. Vor einigen Tagen veröffentlichten die Träger konkrete Handlungsfelder und Jahresziele für 2019 und 2020. | © Anne Burgmer
Seit 2014 taucht in Diskussionen immer wieder der Begriff Nahraumpastoral auf - In ersten Veranstaltungen vor bald fünf Jahren ging es um «die Kirche im Dorf». Aus diesen Anfängen entwickelte sich dann im Jahr 2016 das pionierhafte Projekt Nahraumpastoral in gemeinsamer Trägerschaft der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau mit dem Bistum Basel. Vor einigen Tagen veröffentlichten die Träger konkrete Handlungsfelder und Jahresziele für 2019 und 2020. | © Anne Burgmer

Pilotprojekt Nahraumpastoral: Neue Ziele

  • 2016 führten das Bistum Basel und die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau ein Pilotprojekt zum Thema Nahraumpastoral durch, an dem sich zwei Pastoralräume im Aargau beteiligten.
  • 2018 zogen Bistum und Landeskirche in einer Medienmitteilung Bilanz und kündigten weitere Überlegungen an.
  • Für die Jahre 2019 und 2020 haben die Vertreter von Landeskirche, Pastoralkonferenz und Bistum Basel nun Handlungsfelder und Jahresziele benannt.
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Im Rahmen der Aktionstage «Achtsames Aarau» vom 9.-11. Mai soll eine Auseinandersetzung mit Spiritualität im öffentlichen Raum stattfinden. Konkret auf dem Schlossplatz, am Bahhofsplatz, am Holzmarkt, in der Markthalle sowie auf dem Gelände der Pfarrei Peter und Paul | © Andreas C. Müller
Im Rahmen der Aktionstage «Achtsames Aarau» vom 9.-11. Mai soll eine Auseinandersetzung mit Spiritualität im öffentlichen Raum stattfinden. Konkret auf dem Schlossplatz, am Bahhofsplatz, am Holzmarkt, in der Markthalle sowie auf dem Gelände der Pfarrei Peter und Paul | © Andreas C. Müller

Achtsame Kirche in der Fair Trade-Stadt Aarau

  • Am 11. Mai organisiert die Stadt Aarau ihren ersten Fair Trade-Tag. Parallel dazu wird die Römisch-Katholische Kirche  im Rahmen der Aktion «Achtsames Aarau» Spiritualität im öffentlichen Raum erlebbar machen. Eine gewollte Verzahnung.
  • Mit einer Klagemauer, einem Gesprächssofa, Stadtexerzitien und anderen Meditationsformen will die Römisch-Katholische Kirche vom 9.-11. Mai spirituelle Angebote besonders auch Menschen zugänglich machen, die keinen Bezug mehr zu den Kirchen haben.
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Am kommenden Sonntag stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab. Horizonte beleuchtet das Thema aus sozialethischer und ökologischer Sicht. | © zvg
Am kommenden Sonntag stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab. Horizonte beleuchtet das Thema aus sozialethischer und ökologischer Sicht. | © zvg

Die Zersiedelungs-Initiative aus kirchlicher Sicht

  • Am Sonntag, 10. Februar, stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab.
  • Aus sozialethischer Sicht gibt die Initiative Anlass, über den eigenen Ressourcenverbrauch nachzudenken.
  • Der Verein oeku Kirche und Umwelt plädiert für ein «JA» und betont, dass mit der Initiative eine soziale Wohnbaupolitik umso dringender werde.
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Bischof Felix Gmür hatte einen Priester nach langer Prüfung und unter strengen Auflagen im Sinne der Resozialisierung als Kandidaten für die Wahl zum Pfarrer in St. Franziskus, Riehen, bestätigt. Am 14. Januar 2019 eskalierte die Situation rund um die Wahl aufgrund der Veröffentlichung des Strafbefehls aus dem Jahr 2012. Zurück bleibt nun eine tief gespaltene Pfarrgemeinde. | © Anne Burgmer
Bischof Felix Gmür hatte einen Priester nach langer Prüfung und unter strengen Auflagen im Sinne der Resozialisierung als Kandidaten für die Wahl zum Pfarrer in St. Franziskus, Riehen, bestätigt. Am 14. Januar 2019 eskalierte die Situation rund um die Wahl aufgrund der Veröffentlichung des Strafbefehls aus dem Jahr 2012. Zurück bleibt nun eine tief gespaltene Pfarrgemeinde. | © Anne Burgmer

Riehen: Priester verpasst Chance zur Resozialisierung

  • Am 14. Januar 2019 eskalierte in Riehen, Basel Stadt, die Situation um die Wahl eines vorbestraften Priesters zum Pfarrer, der früher auch im Aargau tätig gewesen war. Nachdem zunächst nur davon die Rede gewesen war, dass der Geistliche an einer früheren Pfarrstelle im Thurgau einem Jugendlichen die Füsse massiert hatte, wurde schliesslich ein weiter gehender Übergriff öffentlich.
  • Der Basler Bischof Felix Gmür hatte die Wahl zum Kandidaten zunächst unter bestimmten Bedingungen akzeptiert. Nach Bekanntwerden des vollen Umfangs der Verfehlungen lud Felix Gmür gestern zu einer Medienkonferenz, um sich kritischen Fragen zu stellen.
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Wie können kleine Kinder am Gemeindegottesdienst teilnehmen, ohne dass sich Gläubige gestört und Eltern gestresst fühlen? Horizonte präsentiert Ideen aus Aargauer Pfarreien und Anregungen von Profis. | © Roger Wehrli
Wie können kleine Kinder am Gemeindegottesdienst teilnehmen, ohne dass sich Gläubige gestört und Eltern gestresst fühlen? Horizonte präsentiert Ideen aus Aargauer Pfarreien und Anregungen von Profis. | © Roger Wehrli

Kinder gehören zum Gottesdienst dazu

  • Es gehört zum Wesen der Liturgie, dass alle mitfeiern. Doch ein Gottesdienstbesuch mit kleinen Kindern bedeutet für Eltern oft Stress.
  • Fachstellenmitarbeitende geben Anregungen, was für Kinder und Eltern im Gottesdienst wichtig ist.
  • Aargauer Pfarreien zeigen Lösungen, um entspannter gemeinsam zu feiern.
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Das zu Ende gehende Jahr brachte aus kirchlicher Sicht viel Freudvolles, hinterliess aber auch manch Unschönes und Belastendes. | © kna-bild
Das zu Ende gehende Jahr brachte aus kirchlicher Sicht viel Freudvolles, hinterliess aber auch manch Unschönes und Belastendes. | © kna-bild

Quo vadis ecclesia?

  • Der Papstbesuch, die Missbrauchsfälle, die Jugendsynode: Es sind die grossen Ereignisse und Themen, die für 2018 für die Römisch-Katholische Kirche in der Schweiz in Erinnerung bleiben.
  • Mehr Mut von Seiten der Kirchenverantwortlichen wünschen sich die einen, mehr positive News die anderen. Horizonte hat mit bekannten kirchlichen Persönlichkeiten über deren Hoffnungen und Erwartungen für das kommende Jahr gesprochen.
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Viele Kirchgemeinden bauen und 
bewirtschaften Liegenschaften. Die Rendite aus diesen Investitionen wird  
zunehmend wichtiger: Sie gleicht sin­kende Steuereinnahmen aus. | © Röm.-Kath. Kirchgemeinde Brugg/Dario Häusermann
Viele Kirchgemeinden bauen und bewirtschaften Liegenschaften. Die Rendite aus diesen Investitionen wird zunehmend wichtiger: Sie gleicht sin­kende Steuereinnahmen aus. | © Röm.-Kath. Kirchgemeinde Brugg/Dario Häusermann

Kirchen als Bauunternehmer

  • Verschiedene Kirchgemeinden im Aargau investieren in Wohnprojekte. Dabei stehen meist Bemühungen um faire, soziale Wohnformen im Zentrum.
  • Grössere Projekte sind aktuell in Würenlos und Lupfig geplant. Allein in Lupfig sollen 30 Wohnungen entstehen.
  • Bei kirchlichen Bauprojekten im Aargau mischt auch die Wohnbaugenossenschaft der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau mit.
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Schülerinnen der Kantonsschule Baden beim Mittagessen im Asylheim «Metropole». | © Roger Wehrli
Schülerinnen der Kantonsschule Baden beim Mittagessen im Asylheim «Metropole». | © Roger Wehrli

Die Kanti Baden entdeckt Afghanistan

  • Nahe bei der Kantonsschule Baden liegt die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Restaurant «Metropol». Seit Februar 2018 treffen sich Kantischülerinnen und -schüler regelmässig mit Asylsuchenden zum Deutschlernen.
  • Um mehr über das Herkunftsland der Asylsuchenden zu erfahren, hat die Kanti Baden eine «Afghanistanwoche» organisiert. Heute Donnerstag, 29.11, und morgen Freitag, 30.11, laufen die letzten Veranstaltungen.
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Erneut tobt ein Plakatkrieg im Abstimmungskampf zur Selbstbestimmungsinitiative der SVP. Letzte Umfragen sehen die Gegner der Vorlage klar vorne. Die Entscheidung fällt am 25. November. | © Andreas C. Müller
Erneut tobt ein Plakatkrieg im Abstimmungskampf zur Selbstbestimmungsinitiative der SVP. Letzte Umfragen sehen die Gegner der Vorlage klar vorne. Die Entscheidung fällt am 25. November. | © Andreas C. Müller

SBI: «Ein Angriff auf die Gewaltenteilung»

  • Am 25. November wird wieder abgestimmt. Von allen nationalen Vorlagen polarisiert die Selbstbestimmungsinitiative am meisten: Sie mobilisiert nebst der Politik und den Wirtschaftsverbänden auch Kirchen und NGOs.
  • Während im Aargau die Reformierte Landeskirche klar gegen die Selbstbestimmungsinitiative Position bezieht, verzichtet die Römisch-Katholische Landeskirche auf eine Stellungnahme.
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Immer mehr Menschen werden bei guter Gesundheit immer älter. Birgit Jeggle-Merz, geschäftsführende Leiterin des Pastoralinstitutes an der Theologischen Hochschule Chur konzeptionierte einen neuen Ausbildungsgang zum Thema Alter mit.
Dieser startet im Januar 2019. | © Anne Burgmer
Immer mehr Menschen werden bei guter Gesundheit immer älter. Birgit Jeggle-Merz, geschäftsführende Leiterin des Pastoralinstitutes an der Theologischen Hochschule Chur konzeptionierte einen neuen Ausbildungsgang zum Thema Alter mit. Dieser startet im Januar 2019. | © Anne Burgmer

Der Begriff Altersseelsorge ist missverständlich

  • Mit einem innovativen deutschschweizweiten Ausbildungsangebot reagiert das Pastoralinstitut an der Theologischen Hochschule Chur auf den Umstand, dass sich die Gesellschaft und damit auch die Sozialgestalt von Kirche verändert: Immer mehr Menschen werden bei guter Gesundheit immer älter.
  • Im Januar 2019 startet der erste thematische CPT-Kurs, der sich an alle Volltheologen und Religionspädagogen wendet, die in Pfarreien und Einrichtungen mit dem Thema Seelsorge mit alten Menschen in Kontakt kommen. Eine Anmeldung ist noch möglich, es gib noch freie Plätze.
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Kinder sind fasziniert von Halloween. Auch katechetisch Tätige werden damit konfrontiert. Wie kann die Kirche Halloween als Chance nutzen? | © Roger Wehrli
Kinder sind fasziniert von Halloween. Auch katechetisch Tätige werden damit konfrontiert. Wie kann die Kirche Halloween als Chance nutzen? | © Roger Wehrli

Halloween kann eine Chance sein

  • An Halloween scheiden sich die Geister. Viele Kinder, Jugendliche und zunehmend auch Erwachsene sind fasziniert von diesem Brauch.
  • Anderen ist das gruslige Treiben am Vorabend von Allerheiligen suspekt.
  • Die Kirche muss Halloween weder lieben noch verteufeln, sollte aber die Chance nicht verpassen,  das zentrale Thema von Halloween aufzugreifen.
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Eine Woche lang wurde geprobt für die Aufführung am Freitagabend: Im Musical «3 Wünsche frei» werden Menschen mit Fantasie gefangengehalten und müssen befreit werden. | © Werner Rolli
Eine Woche lang wurde geprobt für die Aufführung am Freitagabend: Im Musical «3 Wünsche frei» werden Menschen mit Fantasie gefangengehalten und müssen befreit werden. | © Werner Rolli

Ein abendfüllendes Generationenmusical

  • In Aarau bringen Kinder mit ihren Eltern und Grosseltern das Kindermusical «Drei Wünsche frei» auf die Bühne. Die Aufführung ist einmalig und findet statt am Freitag, 5. Oktober 2018, um 20 Uhr in der Kirche Peter und Paul.
  • Horizonte begleitete die über 60 Beteiligten durch die Proben und zeigt, wie im Rahmen eines Feriengenerationenprojekts innert kürzester Zeit ein Musical die Bühnenreife erlangt.
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Wasser ist nicht nur wichtiger Baustein des Lebens. In religiösen Zusammenhängen spielt es bei Reinigungsritualen eine grosse Rolle. Im Christentum markiert die Taufe mit Wasser den Beginn des neuen Lebens als Christ. Je nachdem, woher Wasser stammt, wird ihm eine besondere Kraft zugesprochen. Beispielsweise Lourdeswasser. Doch ist Weihwasser ein Sammlerobjekt? | © Werner Rolli
Wasser ist nicht nur wichtiger Baustein des Lebens. In religiösen Zusammenhängen spielt es bei Reinigungsritualen eine grosse Rolle. Im Christentum markiert die Taufe mit Wasser den Beginn des neuen Lebens als Christ. Je nachdem, woher Wasser stammt, wird ihm eine besondere Kraft zugesprochen. Beispielsweise Lourdeswasser. Doch ist Weihwasser ein Sammlerobjekt? | © Werner Rolli

Weihwasser – mehr als eine chemische Verbindung

  • Wasser ist die Grundlage des Lebens und hat seit jeher auch die Fantasie beflügelt.
  • In verschiedenen religiösen oder spirituellen Zusammenhängen spielt Wasser eine grosse Rolle.
  • In den meisten katholischen Kirchen kann man Weihwasser für den Heim-Gebrauch abfüllen. Doch soll man Weihwasser sammeln?
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Drei Heiligenbüsten mit Reliquien im Sockel. Aber niemand wusste, wer die drei Heiligen in der Pfarrkirche St. Mauritius in Wölflinswil waren. Doch dann erschien eine,  die den drei Männern mit Hartnäckigkeit und Spürsinn auf die Schliche kam. Edith Hunziker nahm die drei bärtigen Kerle ins kunsthistorische Kreuzverhör. | © Roger Wehrli
Drei Heiligenbüsten mit Reliquien im Sockel. Aber niemand wusste, wer die drei Heiligen in der Pfarrkirche St. Mauritius in Wölflinswil waren. Doch dann erschien eine, die den drei Männern mit Hartnäckigkeit und Spürsinn auf die Schliche kam. Edith Hunziker nahm die drei bärtigen Kerle ins kunsthistorische Kreuzverhör. | © Roger Wehrli

Im kunsthistorischen Kreuzverhör

  • Bis vor Kurzem wusste niemand mehr, welche Heiligen die drei Reliquienbüsten in der Pfarrkirche St. Mauritius in Wölflinswil darstellen.
  • Edith Hunziker verrät, wie die Kantonale Denkmalpflege mit detektivischem Spürsinn die Identität der drei Büsten enthüllte.
  • Die Kunsthistorikern berichtet von gesundem Misstrauen, verstaubten Ratsprotokollen und dem Jauchzer der Erlösung.
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Seit Jahren bemüht man sich im Aargau um eine Notschlafstelle, wo Menschen ohne Obdach, geregelte Strukturen und Verbindung zu sozialen Diensten im Winter wenigstens punktuell unterkommen können. Aktuell stehen die Chancen für dieses Projekt so gut wie noch nie | © kna-bild
Seit Jahren bemüht man sich im Aargau um eine Notschlafstelle, wo Menschen ohne Obdach, geregelte Strukturen und Verbindung zu sozialen Diensten im Winter wenigstens punktuell unterkommen können. Aktuell stehen die Chancen für dieses Projekt so gut wie noch nie | © kna-bild

Die Aargauer Notschlafstelle kommt

  • Im kommenden Winter soll es im Aargau endlich eine Notschlafstelle für Obdachlose geben. Abklärungen für eine Liegenschaft in Baden laufen.
  • Treibende Kraft hinter dem Projekt ist eine Interessengemeinschaft unter der Führung der unabhängigen christlichen Sozialinstitution «Hope» in Baden. In der IG vertreten sind auch die Aargauer Landeskirchen, das Beratungszentrum BZBplus Baden sowie die Reformierte Kirchgemeinde Baden.
  • Um die Kosten möglichst gering zu halten, will das «Hope» die geplante Notschlafstelle gemeinsam mit einer Notpension führen.
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Der «Grüne Güggel» ist ein auf kirchliche Verhältnisse angepasstes Umweltmanagementsystem, das Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung hilft. In der Schweiz gibt es bereits 16 zertifizierte Kirchgemeinden, jedoch keine im Aargau. Nun gehen die römisch-katholische und die reformierte Kirche im Aargau mit gutem Beispiel voran. Die beiden Landeskirchen ermuntern ihre Kirchgemeinden, gemeinsam den Weg zum «Grünen Güggel» anzutreten. | © Marie-Christine Andres
Der «Grüne Güggel» ist ein auf kirchliche Verhältnisse angepasstes Umweltmanagementsystem, das Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung hilft. In der Schweiz gibt es bereits 16 zertifizierte Kirchgemeinden, jedoch keine im Aargau. Nun gehen die römisch-katholische und die reformierte Kirche im Aargau mit gutem Beispiel voran. Die beiden Landeskirchen ermuntern ihre Kirchgemeinden, gemeinsam den Weg zum «Grünen Güggel» anzutreten. | © Marie-Christine Andres

Auf dem Weg zum «Grünen Güggel»

  • Beim Thema Bewahrung der Schöpfung gehen die römisch-katholische und die reformierte Landeskirche Aargau mit gutem Beispiel voran.
  • Sie rufen ihre Kirchgemeinden auf, diesen Herbst gemeinsam mit ihnen das Umweltzertifikat «Grüner Güggel» in Angriff zu nehmen.
  • Der «Grüne Güggel» ist ein Umweltmanagementsystem, das Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung hilft. In der Schweiz gibt es bereits 16 zertifizierte Kirchgemeinden, jedoch keine im Aargau.
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Seit vier Jahren ist der Priester Adrian Bolzern Seelsorger für die Zirkusleute, Markthändler und Schausteller in der Schweiz. Sein Gehalt bezahlt die Philipp-Neri-Stiftung. Diese finanziert sich allein aus Spenden. Damit die Stiftung bekannter wird, plant Adrian Bolzern eine besondere Promotionstour. | © Anne Burgmer
Seit vier Jahren ist der Priester Adrian Bolzern Seelsorger für die Zirkusleute, Markthändler und Schausteller in der Schweiz. Sein Gehalt bezahlt die Philipp-Neri-Stiftung. Diese finanziert sich allein aus Spenden. Damit die Stiftung bekannter wird, plant Adrian Bolzern eine besondere Promotionstour. | © Anne Burgmer

Die Philipp-Neri-Stiftung sucht Finanzierungswege

  • Seit vier Jahren ist der Priester Adrian Bolzern «Zirkuspfarrer», das heisst, er ist schweizweit als Seelsorger für Zirkusleute, Markthändler und Schausteller unterwegs.
  • Sein Gehalt zahlt die Philipp-Neri-Stiftung, die 2019 ihr 20-jähriges Bestehen feiert. Die Stiftung finanziert sich ausschliesslich durch Spenden, einzelne Pfarreiopfer oder Benefizveranstaltungen.
  • Im Gespräch mit Horizonte kommt die Frage auf, ob die Finanzierung eines Teils der Lohnprozente von Adrian Bolzern nicht auch Sache der verschiedenen Landeskirchen sein müsste. (mehr …)
Statt Familienpastoral heisst es im Pastoralraum Region Brugg-Windisch Pastoral der Familienvielfalt. Die Theologin und Seelsorgerin Brigitta Minich und Pastoralraumleiter Simon Meier entdeckten im Pastoralraumprozess, dass der althergebrachte Begriff «Familienpastoral» selbst für klassisch katholische Familien nicht mehr ansprechend ist. Während die Pastoral der Familienvielfalt in den fünf Kirchenzentren des Pastoralraums seit einem Jahr mit zunehmendem Erfolg läuft, geschieht gleichzeitig die Vernetzung im Kanton. Auch das Bistum Basel wurde auf den neuen Umgang mit dem Thema aufmerksam und interessiert sich für die Arbeit im Pastoralraum Region Brugg-Windisch. | © Werner Rolli
Statt Familienpastoral heisst es im Pastoralraum Region Brugg-Windisch Pastoral der Familienvielfalt. Die Theologin und Seelsorgerin Brigitta Minich und Pastoralraumleiter Simon Meier entdeckten im Pastoralraumprozess, dass der althergebrachte Begriff «Familienpastoral» selbst für klassisch katholische Familien nicht mehr ansprechend ist. Während die Pastoral der Familienvielfalt in den fünf Kirchenzentren des Pastoralraums seit einem Jahr mit zunehmendem Erfolg läuft, geschieht gleichzeitig die Vernetzung im Kanton. Auch das Bistum Basel wurde auf den neuen Umgang mit dem Thema aufmerksam und interessiert sich für die Arbeit im Pastoralraum Region Brugg-Windisch. | © Werner Rolli

Pastoral der Familienvielfalt sucht Gottes Spuren

  • Im Pastoralraum Region Brugg-Windisch geschah ein Paradigmenwechsel mit Blick auf die Pastoral für Familien. Brigitta Minich und Simon Meier erzählen, was es damit auf sich hat.
  • Das Bistum Basel, die Fachstelle Katechese-Medien in Aarau und Bildung und Propstei wurden auf das Engagement im Pastoralraum aufmerksam und lancieren nun einen breiten Vernetzungsprozess.
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