Story der Woche
Per Schuljahr 2019/2020 soll der neue Lehrplan für Religionsunterricht und Katechese «LeRUKa» im Aargau in Kraft treten. Strukturell orientiert er sich am Lehrplan 21 der Volksschule. Dies hat auch taktische Gründe. | © Marie-Christine Andres
Per Schuljahr 2019/2020 soll der neue Lehrplan für Religionsunterricht und Katechese «LeRUKa» im Aargau in Kraft treten. Strukturell orientiert er sich am Lehrplan 21 der Volksschule. Dies hat auch taktische Gründe. | © Marie-Christine Andres

Der neue Lehrplan setzt auf Kompetenzen

Per Schuljahr 2019/2020 soll der neue Lehrplan für Religionsunterricht und Katechese «LeRUKa» im Aargau in Kraft treten. Strukturell orientiert er sich am Lehrplan 21 der Volksschule. Dies hat auch taktische Gründe. (mehr …)
Jeder erwachsene Flüchtling, der nicht arbeitet, kostet die Allgemeinheit viel Geld. Der Kanton, soziale Institutionen, Firmen, Vereine und die Kirchen bemühen sich intensiv um Verbesserungen bei der Arbeitsintegration. Horizonte hat die Hintergründe ausgeleuchtet. | © Roger Wehrli
Jeder erwachsene Flüchtling, der nicht arbeitet, kostet die Allgemeinheit viel Geld. Der Kanton, soziale Institutionen, Firmen, Vereine und die Kirchen bemühen sich intensiv um Verbesserungen bei der Arbeitsintegration. Horizonte hat die Hintergründe ausgeleuchtet. | © Roger Wehrli

Flüchtlinge: Arbeitsintegration hapert

1 500 Franken im Monat? 40 000 oder 80 000 Franken jährlich? Auch wenn die Meinungen über die genauen Beträge auseinander gehen: Flüchtlinge, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst verdienen können, kosten die Allgemeinheit eine Stange Geld. Am 7. September diskutieren  Regierungsrat Urs Hofmann, der reformierte Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg und Patrizia Bertschi vom Verein «Netzwerk Asyl Aargau» in Aarau darüber, wie Flüchtlinge besser in den Schweizer Arbeitsmarkt integriert werden können. (mehr …)
Immer wieder haben es Kriminelle auch auf Kirchen abgesehen. Meist werden dort Opferstöcke geplündert. Doch es wurden auch schon Kultgegenstände und Musikinstrumente entwendet. Horizonte untersuchte, ob bestimmte Regionen im Aargau häufiger heimgesucht werden, ob die Katholiken mehr Fälle als die Reformierten zu beklagen haben und warum Kriminelle auch vor Kirchen nicht Halt machen. | © kna-bild
Immer wieder haben es Kriminelle auch auf Kirchen abgesehen. Meist werden dort Opferstöcke geplündert. Doch es wurden auch schon Kultgegenstände und Musikinstrumente entwendet. Horizonte untersuchte, ob bestimmte Regionen im Aargau häufiger heimgesucht werden, ob die Katholiken mehr Fälle als die Reformierten zu beklagen haben und warum Kriminelle auch vor Kirchen nicht Halt machen. | © kna-bild

Langfinger im Gotteshaus

Diebe machen auch vor Kirchen nicht Halt. Im letzten Jahr wurden 20 Fälle der Polizei gemeldet. Oft sind der damit verbundene Aufwand und Schaden grösser als der Wert des Diebesguts. (mehr …)
Der Pilger-Hype wird zum Mitmachspektakel: Radio und Fernsehen SRF lässt dieser Tage eine fünfköpfige Gruppe eine historische Wallfahrt machen. Alltägliche Dinge wie Feuer machen werden für die Gruppe zur Herausforderung - und fürs Publikum zur spannenden Unterhaltung. Per Online-Voting kann sogar mitgestaltet werden. | © Andreas C. Müller
Der Pilger-Hype wird zum Mitmachspektakel: Radio und Fernsehen SRF lässt dieser Tage eine fünfköpfige Gruppe eine historische Wallfahrt machen. Alltägliche Dinge wie Feuer machen werden für die Gruppe zur Herausforderung - und fürs Publikum zur spannenden Unterhaltung. Per Online-Voting kann sogar mitgestaltet werden. | © Andreas C. Müller

Pilgern vor Mikrofon und Kamera

Pilgern ist in. Auch die säkularen Medien haben das Wallfahren entdeckt. Die Aargauer Zeitung pilgert in sechs Folgen durchs Freiamt, während Schweizer Radio und Fernsehen SRF dieser Tage eine historische Pilgertruppe von Basel nach Fribourg schickt. Horizonte traf die zeitreisenden Wallfahrer in Mariastein und analysierte die neue Dimension des Pilger-Hypes. (mehr …)
Wer je ein Pfadilager oder ein Sommerlager von Jungwacht Blauring erleben durfte, weiss um die unbezahlbaren Erlebnisse, die ein «Sola» bietet. Freundschaften und Freiheiten weit weg von elterlicher Aufsicht bereichern die Kinder fürs Leben. So gesehen können die Solas mit gutem Gewissen als nachhaltig bezeichnet werden. Dass aber die Lager auch in ökologischer und sozialer Hinsicht nachhaltiger werden, dafür sorgt das Projekt «Faires Lager». | © Serena Notter, Faires Lager
Wer je ein Pfadilager oder ein Sommerlager von Jungwacht Blauring erleben durfte, weiss um die unbezahlbaren Erlebnisse, die ein «Sola» bietet. Freundschaften und Freiheiten weit weg von elterlicher Aufsicht bereichern die Kinder fürs Leben. So gesehen können die Solas mit gutem Gewissen als nachhaltig bezeichnet werden. Dass aber die Lager auch in ökologischer und sozialer Hinsicht nachhaltiger werden, dafür sorgt das Projekt «Faires Lager». | © Serena Notter, Faires Lager

Ab ins Sola – aber fair!

Wer je ein Pfadilager oder ein Sommerlager von Jungwacht Blauring erleben durfte, weiss um die unbezahlbaren Erlebnisse, die ein «Sola» bietet. Freundschaften und Freiheiten weit weg von elterlicher Aufsicht bereichern die Kinder fürs Leben. So gesehen können die Solas mit gutem Gewissen als nachhaltig bezeichnet werden. Dass aber die Lager auch in ökologischer und sozialer Hinsicht nachhaltiger werden, dafür sorgt das Projekt «Faires Lager». (mehr …)
Nach 12 Jahren ist es Zeit für einen Stellenwechsel - zumindest im Bistum Basel. Dieses kennt für seine Angestellten eine Quasi-Amtszeitbeschränkung. Mit dieser soll Aufbruch und Bewegung in den Pfarreien gefördert werden. Es zeigt sich jedoch, dass Kirchgemeinden und Kirchenkader sehr oft Beständigkeit bevorzugen. | © Anne Burgmer
Nach 12 Jahren ist es Zeit für einen Stellenwechsel - zumindest im Bistum Basel. Dieses kennt für seine Angestellten eine Quasi-Amtszeitbeschränkung. Mit dieser soll Aufbruch und Bewegung in den Pfarreien gefördert werden. Es zeigt sich jedoch, dass Kirchgemeinden und Kirchenkader sehr oft Beständigkeit bevorzugen. | © Anne Burgmer

Das verflixte zwölfte Jahr

Laut einer Richtlinie des Bistums Basel sollen Pfarrer und Gemeindeleiter nach spätestens zwölf Jahren die Stelle wechseln. Dies soll Aufbruch und Bewegung in den Pfarreien fördern. Doch die gut gemeinte Regel stösst oft auf Menschen, die sich Beständigkeit wünschen. Eine Recherche zwischen Ideal und Wirklichkeit im Freiamt. (mehr …)
Nicht jeder Mensch ist mobil. Damit die Gläubigen am Wochenende dennoch zur Kirche kommen, können sie mancherorts ein Taxi rufen – die Rechnung zahlt die Kirchgemeinde. In der Pfarrgemeinde Wildegg fährt der lokale Taxiunternehmer Roman Pletscher seit rund zehn Jahren entsprechende Touren. | © Roger Wehrli
Nicht jeder Mensch ist mobil. Damit die Gläubigen am Wochenende dennoch zur Kirche kommen, können sie mancherorts ein Taxi rufen – die Rechnung zahlt die Kirchgemeinde. In der Pfarrgemeinde Wildegg fährt der lokale Taxiunternehmer Roman Pletscher seit rund zehn Jahren entsprechende Touren. | © Roger Wehrli

Im Taxi zur Kirche

Nicht jeder Mensch ist mobil. Damit die Gläubigen am Wochenende dennoch zur Kirche kommen, können sie mancherorts ein Taxi rufen – die Rechnung zahlt die Kirchgemeinde. Das Beispiel Wildegg. (mehr …)
Der Regenbogen ist das Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung. Das Bistum Basel hat den Arbeitskreis «Regenbogenpastoral» geschaffen, der will, dass sich auch homo-, trans- und intersexuelle Katholiken in ihrer Kirche aufgehoben fühlen. Dieses offizielle und klare Zeichen des Bistums sei äusserst wichtig, betont Susanne Andrea Birke im Interview. | © Roger Wehrli
Der Regenbogen ist das Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung. Das Bistum Basel hat den Arbeitskreis «Regenbogenpastoral» geschaffen, der will, dass sich auch homo-, trans- und intersexuelle Katholiken in ihrer Kirche aufgehoben fühlen. Dieses offizielle und klare Zeichen des Bistums sei äusserst wichtig, betont Susanne Andrea Birke im Interview. | © Roger Wehrli

Katholisch in Regenbogenfarben

Der Regenbogen ist das Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung. Das Bistum Basel hat den Arbeitskreis «Regenbogenpastoral» geschaffen, der will, dass sich auch homo-, trans- und intersexuelle Katholiken in ihrer Kirche aufgehoben fühlen. Dieses offizielle und klare Zeichen des Bistums sei äusserst wichtig, betont Susanne Andrea Birke im Interview. (mehr …)
Weil es immer weniger Personal gibt, das Gottesdienste abhalten könnte, braucht es Laienliturgen für Wort-Gottes Feiern. Doch bisher ist nur eine einzige Ausbildung von den Bischöfen anerkannt und diese schreckt viele ab, weil sie zu hochstehend scheint.  | © Anne Burgmer
Weil es immer weniger Personal gibt, das Gottesdienste abhalten könnte, braucht es Laienliturgen für Wort-Gottes Feiern. Doch bisher ist nur eine einzige Ausbildung von den Bischöfen anerkannt und diese schreckt viele ab, weil sie zu hochstehend scheint. | © Anne Burgmer

Zu hohe Hürde für Liturgie durch Laien?

Die einen wollen Wort-Gottes-Feiern am Sonntag durchführen und leiten – die anderen wollen sie dafür ausbilden. Was nach einer guten Balance zwischen Nachfrage und Angebot klingt, erweist sich als die zwei Ufer eines Flusses, über den es auf den ersten Blick weder Fähre noch Brücke gibt. (mehr …)
Das aargauische Fisibach liebäugelt mit einem Wechsel zum Kanton Zürich und könnte Kaiserstuhl mit dieser Idee anstecken. Für die Katholiken könnte das den Wechsel ins Bistum Chur bedeuten, für das Gewerbe hiesse dies neu: Kirchensteuern zahlen. | © Roger Wehrli
Das aargauische Fisibach liebäugelt mit einem Wechsel zum Kanton Zürich und könnte Kaiserstuhl mit dieser Idee anstecken. Für die Katholiken könnte das den Wechsel ins Bistum Chur bedeuten, für das Gewerbe hiesse dies neu: Kirchensteuern zahlen. | © Roger Wehrli

Bistum Basel oder Bistum Chur

Die Zurzibieter Gemeinde Fisibach hat einen Antrag auf Kantonswechsel eingereicht. Horizonte ging der Frage nach, was der Wechsel zum Kanton Zürich für die Katholiken bedeuten würde. (mehr …)