Story der Woche
Eine Woche lang wurde geprobt für die Aufführung am Freitagabend: Im Musical «3 Wünsche frei» werden Menschen mit Fantasie gefangengehalten und müssen befreit werden. | © Werner Rolli
Eine Woche lang wurde geprobt für die Aufführung am Freitagabend: Im Musical «3 Wünsche frei» werden Menschen mit Fantasie gefangengehalten und müssen befreit werden. | © Werner Rolli

Ein abendfüllendes Generationenmusical

  • In Aarau bringen Kinder mit ihren Eltern und Grosseltern das Kindermusical «Drei Wünsche frei» auf die Bühne. Die Aufführung ist einmalig und findet statt am Freitag, 5. Oktober 2018, um 20 Uhr in der Kirche Peter und Paul.
  • Horizonte begleitete die über 60 Beteiligten durch die Proben und zeigt, wie im Rahmen eines Feriengenerationenprojekts innert kürzester Zeit ein Musical die Bühnenreife erlangt.
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Wasser ist nicht nur wichtiger Baustein des Lebens. In religiösen Zusammenhängen spielt es bei Reinigungsritualen eine grosse Rolle. Im Christentum markiert die Taufe mit Wasser den Beginn des neuen Lebens als Christ. Je nachdem, woher Wasser stammt, wird ihm eine besondere Kraft zugesprochen. Beispielsweise Lourdeswasser. Doch ist Weihwasser ein Sammlerobjekt? | © Werner Rolli
Wasser ist nicht nur wichtiger Baustein des Lebens. In religiösen Zusammenhängen spielt es bei Reinigungsritualen eine grosse Rolle. Im Christentum markiert die Taufe mit Wasser den Beginn des neuen Lebens als Christ. Je nachdem, woher Wasser stammt, wird ihm eine besondere Kraft zugesprochen. Beispielsweise Lourdeswasser. Doch ist Weihwasser ein Sammlerobjekt? | © Werner Rolli

Weihwasser – mehr als eine chemische Verbindung

  • Wasser ist die Grundlage des Lebens und hat seit jeher auch die Fantasie beflügelt.
  • In verschiedenen religiösen oder spirituellen Zusammenhängen spielt Wasser eine grosse Rolle.
  • In den meisten katholischen Kirchen kann man Weihwasser für den Heim-Gebrauch abfüllen. Doch soll man Weihwasser sammeln?
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Drei Heiligenbüsten mit Reliquien im Sockel. Aber niemand wusste, wer die drei Heiligen in der Pfarrkirche St. Mauritius in Wölflinswil waren. Doch dann erschien eine,  die den drei Männern mit Hartnäckigkeit und Spürsinn auf die Schliche kam. Edith Hunziker nahm die drei bärtigen Kerle ins kunsthistorische Kreuzverhör. | © Roger Wehrli
Drei Heiligenbüsten mit Reliquien im Sockel. Aber niemand wusste, wer die drei Heiligen in der Pfarrkirche St. Mauritius in Wölflinswil waren. Doch dann erschien eine, die den drei Männern mit Hartnäckigkeit und Spürsinn auf die Schliche kam. Edith Hunziker nahm die drei bärtigen Kerle ins kunsthistorische Kreuzverhör. | © Roger Wehrli

Im kunsthistorischen Kreuzverhör

  • Bis vor Kurzem wusste niemand mehr, welche Heiligen die drei Reliquienbüsten in der Pfarrkirche St. Mauritius in Wölflinswil darstellen.
  • Edith Hunziker verrät, wie die Kantonale Denkmalpflege mit detektivischem Spürsinn die Identität der drei Büsten enthüllte.
  • Die Kunsthistorikern berichtet von gesundem Misstrauen, verstaubten Ratsprotokollen und dem Jauchzer der Erlösung.
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Seit Jahren bemüht man sich im Aargau um eine Notschlafstelle, wo Menschen ohne Obdach, geregelte Strukturen und Verbindung zu sozialen Diensten im Winter wenigstens punktuell unterkommen können. Aktuell stehen die Chancen für dieses Projekt so gut wie noch nie | © kna-bild
Seit Jahren bemüht man sich im Aargau um eine Notschlafstelle, wo Menschen ohne Obdach, geregelte Strukturen und Verbindung zu sozialen Diensten im Winter wenigstens punktuell unterkommen können. Aktuell stehen die Chancen für dieses Projekt so gut wie noch nie | © kna-bild

Die Aargauer Notschlafstelle kommt

  • Im kommenden Winter soll es im Aargau endlich eine Notschlafstelle für Obdachlose geben. Abklärungen für eine Liegenschaft in Baden laufen.
  • Treibende Kraft hinter dem Projekt ist eine Interessengemeinschaft unter der Führung der unabhängigen christlichen Sozialinstitution «Hope» in Baden. In der IG vertreten sind auch die Aargauer Landeskirchen, das Beratungszentrum BZBplus Baden sowie die Reformierte Kirchgemeinde Baden.
  • Um die Kosten möglichst gering zu halten, will das «Hope» die geplante Notschlafstelle gemeinsam mit einer Notpension führen.
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Der «Grüne Güggel» ist ein auf kirchliche Verhältnisse angepasstes Umweltmanagementsystem, das Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung hilft. In der Schweiz gibt es bereits 16 zertifizierte Kirchgemeinden, jedoch keine im Aargau. Nun gehen die römisch-katholische und die reformierte Kirche im Aargau mit gutem Beispiel voran. Die beiden Landeskirchen ermuntern ihre Kirchgemeinden, gemeinsam den Weg zum «Grünen Güggel» anzutreten. | © Marie-Christine Andres
Der «Grüne Güggel» ist ein auf kirchliche Verhältnisse angepasstes Umweltmanagementsystem, das Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung hilft. In der Schweiz gibt es bereits 16 zertifizierte Kirchgemeinden, jedoch keine im Aargau. Nun gehen die römisch-katholische und die reformierte Kirche im Aargau mit gutem Beispiel voran. Die beiden Landeskirchen ermuntern ihre Kirchgemeinden, gemeinsam den Weg zum «Grünen Güggel» anzutreten. | © Marie-Christine Andres

Auf dem Weg zum «Grünen Güggel»

  • Beim Thema Bewahrung der Schöpfung gehen die römisch-katholische und die reformierte Landeskirche Aargau mit gutem Beispiel voran.
  • Sie rufen ihre Kirchgemeinden auf, diesen Herbst gemeinsam mit ihnen das Umweltzertifikat «Grüner Güggel» in Angriff zu nehmen.
  • Der «Grüne Güggel» ist ein Umweltmanagementsystem, das Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung hilft. In der Schweiz gibt es bereits 16 zertifizierte Kirchgemeinden, jedoch keine im Aargau.
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Seit vier Jahren ist der Priester Adrian Bolzern Seelsorger für die Zirkusleute, Markthändler und Schausteller in der Schweiz. Sein Gehalt bezahlt die Philipp-Neri-Stiftung. Diese finanziert sich allein aus Spenden. Damit die Stiftung bekannter wird, plant Adrian Bolzern eine besondere Promotionstour. | © Anne Burgmer
Seit vier Jahren ist der Priester Adrian Bolzern Seelsorger für die Zirkusleute, Markthändler und Schausteller in der Schweiz. Sein Gehalt bezahlt die Philipp-Neri-Stiftung. Diese finanziert sich allein aus Spenden. Damit die Stiftung bekannter wird, plant Adrian Bolzern eine besondere Promotionstour. | © Anne Burgmer

Die Philipp-Neri-Stiftung sucht Finanzierungswege

  • Seit vier Jahren ist der Priester Adrian Bolzern «Zirkuspfarrer», das heisst, er ist schweizweit als Seelsorger für Zirkusleute, Markthändler und Schausteller unterwegs.
  • Sein Gehalt zahlt die Philipp-Neri-Stiftung, die 2019 ihr 20-jähriges Bestehen feiert. Die Stiftung finanziert sich ausschliesslich durch Spenden, einzelne Pfarreiopfer oder Benefizveranstaltungen.
  • Im Gespräch mit Horizonte kommt die Frage auf, ob die Finanzierung eines Teils der Lohnprozente von Adrian Bolzern nicht auch Sache der verschiedenen Landeskirchen sein müsste. (mehr …)
Statt Familienpastoral heisst es im Pastoralraum Region Brugg-Windisch Pastoral der Familienvielfalt. Die Theologin und Seelsorgerin Brigitta Minich und Pastoralraumleiter Simon Meier entdeckten im Pastoralraumprozess, dass der althergebrachte Begriff «Familienpastoral» selbst für klassisch katholische Familien nicht mehr ansprechend ist. Während die Pastoral der Familienvielfalt in den fünf Kirchenzentren des Pastoralraums seit einem Jahr mit zunehmendem Erfolg läuft, geschieht gleichzeitig die Vernetzung im Kanton. Auch das Bistum Basel wurde auf den neuen Umgang mit dem Thema aufmerksam und interessiert sich für die Arbeit im Pastoralraum Region Brugg-Windisch. | © Werner Rolli
Statt Familienpastoral heisst es im Pastoralraum Region Brugg-Windisch Pastoral der Familienvielfalt. Die Theologin und Seelsorgerin Brigitta Minich und Pastoralraumleiter Simon Meier entdeckten im Pastoralraumprozess, dass der althergebrachte Begriff «Familienpastoral» selbst für klassisch katholische Familien nicht mehr ansprechend ist. Während die Pastoral der Familienvielfalt in den fünf Kirchenzentren des Pastoralraums seit einem Jahr mit zunehmendem Erfolg läuft, geschieht gleichzeitig die Vernetzung im Kanton. Auch das Bistum Basel wurde auf den neuen Umgang mit dem Thema aufmerksam und interessiert sich für die Arbeit im Pastoralraum Region Brugg-Windisch. | © Werner Rolli

Pastoral der Familienvielfalt sucht Gottes Spuren

  • Im Pastoralraum Region Brugg-Windisch geschah ein Paradigmenwechsel mit Blick auf die Pastoral für Familien. Brigitta Minich und Simon Meier erzählen, was es damit auf sich hat.
  • Das Bistum Basel, die Fachstelle Katechese-Medien in Aarau und Bildung und Propstei wurden auf das Engagement im Pastoralraum aufmerksam und lancieren nun einen breiten Vernetzungsprozess.
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Wenn heute in Russland die Fussball-Weltmeisterschaft startet, stehen Armut, Kriegs- und Flüchtlingselend im Abseits. Horizonte blickte hinter die Fassade der teuren neuen Stadien. | © Roger Wehrli
Wenn heute in Russland die Fussball-Weltmeisterschaft startet, stehen Armut, Kriegs- und Flüchtlingselend im Abseits. Horizonte blickte hinter die Fassade der teuren neuen Stadien. | © Roger Wehrli

Fussball inmitten von Problemen

  • Wenn heute Abend Gastgeber Russland im Eröffnungsspiel gegen Saudi-Arabien die Fussball-Weltmeisterschaft eröffnet, erhält das von Präsident Vladimir Putin geführte Land die Möglichkeit, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Im Schatten der sportlichen Euphorie stehen der Ukraine-Konflikt, aber auch die Situation der Menschen in Russland.
  • In Südrussland befinden sich sechs der zwölf WM-Austragungsorte. In diesem Gebiet amtet bereits seit vielen Jahren der gebürtige Deutsche Clemens Pickel als Bischof von Saratow. Er sagt: «Die Fussball-WM ist kein Anlass für die Menschen in Russland, auch wenn sie hoffen, dass der Anlass hilft, das Image von Russland in der westlichen Welt zu verbessern.»
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Am 21. Juni kommt Papst Franziskus nach Genf, wo er am Abend eine Messe zelebriert. Bischof Felix setzte sich dafür ein, dass auch nicht-ordinierte Theologinnen und Theologen ihren Platz in diesem Gottesdienst bekommen. Denn Pastoralassistentinnen - im Bild die Institutiofeier in Buchs letztes Jahr - sowie Gemeindeleitende ohne Weihe bewältigen einen grossen Teil der Pastoral in der katholischen Kirche der Schweiz. | © Roger Wehrli
Am 21. Juni kommt Papst Franziskus nach Genf, wo er am Abend eine Messe zelebriert. Bischof Felix setzte sich dafür ein, dass auch nicht-ordinierte Theologinnen und Theologen ihren Platz in diesem Gottesdienst bekommen. Denn Pastoralassistentinnen - im Bild die Institutiofeier in Buchs letztes Jahr - sowie Gemeindeleitende ohne Weihe bewältigen einen grossen Teil der Pastoral in der katholischen Kirche der Schweiz. | © Roger Wehrli

Die Schweizer Realität soll sichtbar sein

  • Am 21. Juni verbringt Papst Franziskus einen Tag in Genf. Er besucht den Ökumenischen Rat der Kirchen und trifft eine Delegation des Bundesrates. Am Abend zelebriert er in der Palexpo-Halle eine Messe.
  • Das Anmeldeformular für die Papstmesse sorgte im Bistum Basel für Befremden, weil nicht-ordinierte Theologinnen und Theologen mit keinem Wort erwähnt wurden.
  • Auf Initiative zweier Theologinnen aus Basel setzte sich Bischof Felix Gmür dafür ein, dass auch nicht-ordinierte Seelsorgende einen Platz im Gottesdienst bekommen. (mehr …)
Die veränderte Beichtpraxis schlägt sich in der Nutzung der klassischen Beichtstühle nieder. Die Umnutzung von Beichtstühlen ist allerdings nicht neu. Bereits vor 18 Jahren wurde in Sankt Anton ein Beichstuhl zum Notausgang. Horizonte hat noch andere Beispiele gefunden.| © Werner Rolli
Die veränderte Beichtpraxis schlägt sich in der Nutzung der klassischen Beichtstühle nieder. Die Umnutzung von Beichtstühlen ist allerdings nicht neu. Bereits vor 18 Jahren wurde in Sankt Anton ein Beichstuhl zum Notausgang. Horizonte hat noch andere Beispiele gefunden.| © Werner Rolli

Der Beichtstuhl heute: Lädeli, Abstellraum und Notausgang

  • seit Jahren verändert sich die Beichtpraxis. Statt der Einzelbeichte besuchen Menschen gemeinschaftliche Bussfeiern, Beichtgespräche oder Versöhnungswege. Mit Konsequenzen für den traditionellen Beichtstuhl.
  • Horizonte ging der Frage nach, wie denn die traditionellen Beichtstühle heutzutage noch verwendet werden und entdeckte Erstaunliches.
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