Story der Woche
Möchte den «Lebensspiegel» als neues Angebot für Menschen am Lebensende im Aargau bekannt machen: Daniela Mustone,  Leiterin Fachstelle Palliative Care bei Spitex Aargau | © Andreas C. Müller
Möchte den «Lebensspiegel» als neues Angebot für Menschen am Lebensende im Aargau bekannt machen: Daniela Mustone, Leiterin Fachstelle Palliative Care bei Spitex Aargau | © Andreas C. Müller

Bewusst machen, was im Leben geglückt ist

  • Untersuchungen haben ergeben: Schauen Menschen am Lebensende zurück, können sie daraus Kraft schöpfen. Speziell ausgebildete Fachleute, darunter auch Seelsorgende, erstellen für Menschen sogenannte «Lebensspiegel»
  • Horizonte traf Daniela Mustone, die sich zusammen mit 11 anderen Fachpersonen aus dem Aargau für diese Aufgabe hat ausbilden lassen und das Angebot im Aargau bekannt machen möchte.
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Die Aargauer Pastoralkonferenz traf sich am Mittwoch, 20. November, in der Propstei Wislikofen, um über das Thema «Kirche und Digitalisierung» zu diskutieren. | © Marie-Christine Andres
Die Aargauer Pastoralkonferenz traf sich am Mittwoch, 20. November, in der Propstei Wislikofen, um über das Thema «Kirche und Digitalisierung» zu diskutieren. | © Marie-Christine Andres

Seelsorge: Der Digitalisierung bewusst begegnen

  • Soll ich Freundschaftsanfragen von Firmanden auf Facebook annehmen? Auf welchem Kanal erreichen Katechetinnen ihre Schüler? Dürfen Bischöfe twittern? Mit solchen Fragen befasste sich die Aargauische Pastoralkonferenz an einer Tagung in der Propstei Wislikofen zum Thema «Digitalisierung in der Kirche».
  • Rund 70 Seelsorgerinnen und Seelsorger diskutierten in verschiedenen Ateliers über Lust und Frust der Digitalen Revolution.
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Bereits Mitte Oktober stellt die Migros das Weihnachtsangebot zusammen. Vielen Kundinnen und Kunden ist das zu früh. | © Cornelia Suter
Bereits Mitte Oktober stellt die Migros das Weihnachtsangebot zusammen. Vielen Kundinnen und Kunden ist das zu früh. | © Cornelia Suter

Weihnachten mitten im Herbst

  • Bereits zur Herbstferienzeit starten viele Geschäfte ihr Weihnachtsgeschäft, woran sich nach wie vor viele Menschen stossen, wie Horizonte herausfand.
  • Das Phänomen sei nicht neu, erklärt der Marktleiter einer grossen Migrosfiliale. Das ganze sei der Logistik geschuldet. «Mitnichten», meint dazu der Theologe und Sozialethiker Thomas Wallimann-Sasaki: «Alles nur, um den Konsum voranzutreiben».
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Häufige Worte, die im Kontext mit Jenseitsvorstellungen fallen, sind: Licht, Helligkeit, Wärme. Horizonte hat sich auf Spurensuche begeben. | © Anne Burgmer
Häufige Worte, die im Kontext mit Jenseitsvorstellungen fallen, sind: Licht, Helligkeit, Wärme. Horizonte hat sich auf Spurensuche begeben. | © Anne Burgmer

Was glauben wir über das Leben nach dem Tod?

  • In zwei Wochen feiern wir Allerheiligen und gedenken unserer Toten. Welche Vorstellungen aber machen wir Lebenden uns vom Dasein nach dem Tod? Gibt es ein Jenseits und wie sieht es aus? Horizonte begab sich auf Spurensuche.
  • Es zeigt sich: Die Vorstellungen vom Jenseits sind ebenso zahlreich wie individuell. Laut statistischer Erhebung glauben zudem mehr Frauen als Männer an ein Leben nach dem Tod und längst nicht alle Angehörigen religiöser Gemeinschaften.
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Das Kloster Muri gehört zu den kulturellen Leuchttürmen im Aargau. Doch die Mönchsgemeinschaft lebt seit der Klosteraufhebung im 19. Jahrhundert im Südtirol. | © Andreas C. Müller
Das Kloster Muri gehört zu den kulturellen Leuchttürmen im Aargau. Doch die Mönchsgemeinschaft lebt seit der Klosteraufhebung im 19. Jahrhundert im Südtirol. | © Andreas C. Müller

Aargauer Klostergemeinschaften

  • Seit frühester Zeit kennt die christliche Tradition zwei Hauptformen christlichen Lebens: das Leben in Pfarreien und Bistümern oder in Ordensgemeinschaften und Klöstern.
  • Im Bistum Basel gibt es rund 500 Pfarreien und gut 100 Klöster bzw. religiöse Gemeinschaften.
  • Im Aargau haben wir mit den Klöstern im Fahr, in Hermetschwil und im Laurenzenbad drei bekannte Klöster. Aber das ist noch nicht alles. Horizonte war auf Spurensuche im Aargau.
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Sobald in der Region des Pastoralraum Region Brugg-Windisch ein Neugeborenes als katholisch angemeldet wird, bekommen die Eltern Post. Freiwillige kommen auf Besuch und bringen dem Baby und seiner Familie einen Koffer mit hochwertigen Geschenken und zeigen so: Die Kirche ist für euch Ansprechpartner. | © Anne Burgmer
Sobald in der Region des Pastoralraum Region Brugg-Windisch ein Neugeborenes als katholisch angemeldet wird, bekommen die Eltern Post. Freiwillige kommen auf Besuch und bringen dem Baby und seiner Familie einen Koffer mit hochwertigen Geschenken und zeigen so: Die Kirche ist für euch Ansprechpartner. | © Anne Burgmer

«Schön, dass DU da bist» – Der Babykoffer

  • Seit Juli 2019 begrüsst die katholische Kirche im Pastoralraum Region Brugg-Windisch alle katholisch gemeldeten Neugeborenen mit einem Willkommenskoffer.
  • Die frischgebackenen Eltern werden angeschrieben und um einen Terminvorschlag gebeten. Dann schaut eine freiwillige Mitarbeiterin der Gruppe Familienvielfalt bei der Familie vorbei. Horizonte begleitete einen Besuch. (mehr …)
Unterschiedliche Vorstellungen von kirchlicher Jugendarbeit führten in Menziken zum Zerwürfnis zwischen Betreibern des Jugendkellers und der Kirchenpflege. | © Marie-Christine Andres
Unterschiedliche Vorstellungen von kirchlicher Jugendarbeit führten in Menziken zum Zerwürfnis zwischen Betreibern des Jugendkellers und der Kirchenpflege. | © Marie-Christine Andres

«Jugendarbeit braucht Rückendeckung»

  • Mitte letzten Monats gab das Leitungsteam des Jugendkellers «Starlight» im Pfarreiheim Menziken seinen sofortigen Rücktritt bekannt. Betreiberin des Lokals ist die römisch-katholische Kirchgemeinde Menziken-Reinach.
  • Offenbar hatten Kirchenpflege und Leitungsteam unterschiedliche Vorstellungen davon, was kirchliche Jugendarbeit leisten soll.
  • Urs Bisang von der Fachstelle «Jugend und junge Erwachsene» erklärt, wie man solche Konflikte vermeidet und unter welchen Umständen Beten im Jugendkeller Sinn ergibt.
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So unterschiedlich wie diese Stuhlreihe aus Rheinfelden sind die verschiedenen Bänkli-Kreationen, die im Rahmen des Wettbewerbs «Bei uns haben alle Platz» eingereicht wurden. | © Pfarrei Rheinfelden
So unterschiedlich wie diese Stuhlreihe aus Rheinfelden sind die verschiedenen Bänkli-Kreationen, die im Rahmen des Wettbewerbs «Bei uns haben alle Platz» eingereicht wurden. | © Pfarrei Rheinfelden

Bänkli-Aktion der Fachstelle Diakonie

  • «Bei uns haben alle Platz!» Mit diesem Slogan und einer Bänkli-Aktion den Dienst am Nächsten sichtbar machen. Die Idee stammt von der Fachstelle Diakonie der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau.
  • Rund 40 Bänkli aller Art, gestaltet von Kreativen wie den «Bad Boys», stehen rund ein Jahr nach dem Start der diakonischen Offensive mittlerweile im Kirchenaargau. Eine Jury wird im Rahmen eines Wettbewerbs die besten Bänke prämieren. Doch nicht alle Bänkli wurden mit offenen Armen entgegengenommen.
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Dieter Wagner leitet bei der reformierten Landeskirche Aargau das Projekt «Musik in der Kirche». Nun will er 
ein «Haus für Liturgie und Kirchenmusik» schaffen – ökumenisch und für die gesamte Deutschschweiz. | © Roger Wehrli
Dieter Wagner leitet bei der reformierten Landeskirche Aargau das Projekt «Musik in der Kirche». Nun will er ein «Haus für Liturgie und Kirchenmusik» schaffen – ökumenisch und für die gesamte Deutschschweiz. | © Roger Wehrli

Ein Haus für Liturgie und Kirchenmusik

  • Dieter Wagner entwickelte zusammen mit Andreas Hausermann die Idee, ein «Haus für Liturgie und Kirchenmusik» zu schaffen – wenn möglich ökumenisch und für die gesamte Deutschschweiz.
  • Die reformierte Liturgie- und Gesangbuchkonferenz hat eine Machbarkeitsstudie zu diesem Vorhaben in Auftrag gegeben. Im Frühling 2020 soll ein Ergebnis vorliegen.
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Der Wegweiser macht es deutlich. Mutterhaus und Pflegeheim des Klosters Baldegg sind deutlich älter als das Angebot «Klosterherberge und Klosterkafi», das dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert. | © Carmen Frei
Der Wegweiser macht es deutlich. Mutterhaus und Pflegeheim des Klosters Baldegg sind deutlich älter als das Angebot «Klosterherberge und Klosterkafi», das dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert. | © Carmen Frei

Zukunft der kleinen Schritte: Zehn Jahre Klosterherberge Baldegg

  • «Beten und Arbeiten und auf die Göttliche Vorsehung vertrauen.» Auch nach bald 190 Jahren leitet dieses Wort die Baldegger Schwestern. Dazu braucht es ihrer Ansicht nach «wache Augen und ein zuversichtlich gläubiges Herz».
  •  Ein Tatbeweis für diese Haltung ist die Klosterherberge. Diese im Untertitel mit «Haltestelle für das Leben» bezeichnete Einrichtung feiert 2019 ihr zehnjähriges Bestehen. Die Klosterherberge ist quasi ein «Tor zur Welt» des Klosters Baldegg. Schwester Gabrielle Meier und Schwester Katja Müller blicken dankbar zurück und weise voraus.
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Neu muss bei jeder Anstellung im kirchlichen Umfeld ein Privatauszug und ein Sonderprivatauszug aus dem Strafregister vorgelegt werden. Zudem soll grundsätzlich für die Thematik sensibilisiert werden. | © Symbolbild Roger Wehrli
Neu muss bei jeder Anstellung im kirchlichen Umfeld ein Privatauszug und ein Sonderprivatauszug aus dem Strafregister vorgelegt werden. Zudem soll grundsätzlich für die Thematik sensibilisiert werden. | © Symbolbild Roger Wehrli

Missbrauchsprävention: Mehr als Kurse

  • Per 1. März 2019 setzten die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und die Vereinigung der Höhern Ordensoberen (VOS’USM) die mittlerweile 4. Auflage der Richtlinien zu «Sexuellen Übergriffen im kirchlichen Umfeld» in Kraft.
  • Im Bistum Basel sollen nach der Überführung der Dekanate in die Pastoralräume die Pastoralraumleitenden ihre Mitarbeitenden schulen und sensibilisieren.
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Noch scheint die Diskussion um 5G-Antennen im Kirchenaargau nicht geführt zu werden. | © Marie-Christine Andres
Noch scheint die Diskussion um 5G-Antennen im Kirchenaargau nicht geführt zu werden. | © Marie-Christine Andres

5G auf Aargauer Kirchtürmen?

  • Von den rund 900 Handyantennen im Aargau steht nur ein knappes Prozent auf einem Kirchturm.
  • Weil es für die Einführung von 5G nun massiv mehr Antennenstandorte braucht und Kirchtürme aus Sicht der Netzbetreiber als idealer Ort für Mobilfunkantennen gelten, sind vermehrt Anfragen an Kirchgemeinden zu erwarten.
  • Die Landeskirchen halten sich mit Empfehlungen zurück, während «oeku und Kirche» durch den «exzessiven Ausbau des Mobilfunks» die Kernthemen Klimaschutz und Biodiversität betroffen sieht.
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In den Pfarreien Gebenstorf, Turgi und Birmenstorf brodelt ein Konflikt um einen mitarbeitenden Priester mit Pfarrverantwortung.  Mittlerweile sind die Fronten verhärtet und eine Lösung kann nun wohl nur gefunden werden, wenn beide Seiten des dualen Systems der Kirche eng und auf Augenhöhe zusammenarbeiten. | © sSreenshot aus einem Video zum Dualen System, Link und Quelle unter dem Artikel
In den Pfarreien Gebenstorf, Turgi und Birmenstorf brodelt ein Konflikt um einen mitarbeitenden Priester mit Pfarrverantwortung. Mittlerweile sind die Fronten verhärtet und eine Lösung kann nun wohl nur gefunden werden, wenn beide Seiten des dualen Systems der Kirche eng und auf Augenhöhe zusammenarbeiten. | © sSreenshot aus einem Video zum Dualen System, Link und Quelle unter dem Artikel

Pfarreien im Wasserschloss – Zoff um die Zukunft

  • Seit Monaten provoziert das Kirchenverständnis des mitarbeitenden Priesters in den Pfarreien Gebenstorf und Turgi einen Konflikt mit anderen pastoralen Mitarbeitenden und Pfarreimitgliedern.
  • Während sich der Kirchenpflegepräsident der zuständigen Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi hinter den Priester stellt, fordert eine 50-köpfige Initiativgruppe dessen Kündigung.
  • Anstellungsträger des Priesters ist auch die Kirchgemeinde Birmenstorf. Dort ist man mittlerweile der Ansicht, dass er besser in seiner ursprünglichen Position als Jugendseelsorger verblieben wäre.
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Das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) hat gute Chancen, am kommenden Wochenende an der Urne durchzukommen. Es soll Schluss machen mit unredlichen Steuerprivilegien für internationale Firmen. «Endlich», sagen die Befürworter, «um den Preis eines neuerlichen Steuerwettbewerbs», sagen die Gegner. Wie stark trifft die Vorlage die Kirchen, die in den meisten Kantonen der Schweiz auch von Unternehmungen Steuergelder beziehen? Horizonte hat nachgefragt. | © Andreas C. Müller
Das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) hat gute Chancen, am kommenden Wochenende an der Urne durchzukommen. Es soll Schluss machen mit unredlichen Steuerprivilegien für internationale Firmen. «Endlich», sagen die Befürworter, «um den Preis eines neuerlichen Steuerwettbewerbs», sagen die Gegner. Wie stark trifft die Vorlage die Kirchen, die in den meisten Kantonen der Schweiz auch von Unternehmungen Steuergelder beziehen? Horizonte hat nachgefragt. | © Andreas C. Müller

STAF-Vorlage: Alles halb so schlimm für die Kirchen?

  • Wenn am Wochenende das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) angenommen wird, betrifft dies auch die Kirchen.
  • Eine Umfrage von Horizonte zeigt: Die Kirchen werden zwar weniger Firmensteuern erhalten, doch halten sich die Verluste in Grenzen. Grössere Sorgen bereiten die  Kirchenaustritte.
  • Zürich trifft es mit 17,5 Millionen Franken Mindereinnahmen am härtesten, wobei dieses Szenario wohl allzu vorschnell auf gesamtschweizerische Verhältnisse übertragen wurde.
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Vor Ostern ist Hochsaison für geistliche Musik. Luzern bot im Rahmen seines Oster-Festivals Verdis Requiem - und das erst noch mit Stardirigent Teodor Currentzis, dem Orchester musicAeterna und dem Chor der Staatsoper Perm. | © Alexandra Muraviova
Vor Ostern ist Hochsaison für geistliche Musik. Luzern bot im Rahmen seines Oster-Festivals Verdis Requiem - und das erst noch mit Stardirigent Teodor Currentzis, dem Orchester musicAeterna und dem Chor der Staatsoper Perm. | © Alexandra Muraviova

Die Kirchenmusik als Opfer der Entkirchlichung

  • Warum «Stabat Mater» und Requiem eigentlich vor Ostern nichts verloren haben und das kaum noch jemanden stört.
  • Wer sich umhört, merkt rasch: Auch viele Kirchenmusiker wissen nicht mehr, welche Musik wohin gehört. Und erst recht nicht die Liturgen.
  • Stören tut sich kaum jemand daran: Dafür ist die Entkirchlichung auch unter den Liebhabern der geistlichen Musik bereits zu stark fortgeschritten.
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Einmal im Jahr steht Bischof Felix Gmür im Interview der ARPF (Arbeitsgemeinschaft der Pfarrblattredaktionen der Deutschschweiz) Rede und Antwort. Die andauernde Krise der Kirche legte den Themenkatalog nahe: Missbrauch, Sexualmoral und Klerikalismus. | © Werner Rolli
Einmal im Jahr steht Bischof Felix Gmür im Interview der ARPF (Arbeitsgemeinschaft der Pfarrblattredaktionen der Deutschschweiz) Rede und Antwort. Die andauernde Krise der Kirche legte den Themenkatalog nahe: Missbrauch, Sexualmoral und Klerikalismus. | © Werner Rolli

Sexualmoral ist keine Kernkompetenz der Kirche

  • Als Präsident der Schweizer Bischofskonferenz nahm Bischof Felix Gmür am Anti-Missbrauchsgipfel in Rom teil.
  • Im Interview spricht er über die Ergebnisse des Gipfels, wie man Klerikalismus begegnen kann und warum sich die Kirche beim Thema Sexualität eher zurückhalten sollte.
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Seit 2014 taucht in Diskussionen immer wieder der Begriff Nahraumpastoral auf - In ersten Veranstaltungen vor bald fünf Jahren ging es um «die Kirche im Dorf». Aus diesen Anfängen entwickelte sich dann im Jahr 2016 das pionierhafte Projekt Nahraumpastoral in gemeinsamer Trägerschaft der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau mit dem Bistum Basel. Vor einigen Tagen veröffentlichten die Träger konkrete Handlungsfelder und Jahresziele für 2019 und 2020. | © Anne Burgmer
Seit 2014 taucht in Diskussionen immer wieder der Begriff Nahraumpastoral auf - In ersten Veranstaltungen vor bald fünf Jahren ging es um «die Kirche im Dorf». Aus diesen Anfängen entwickelte sich dann im Jahr 2016 das pionierhafte Projekt Nahraumpastoral in gemeinsamer Trägerschaft der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau mit dem Bistum Basel. Vor einigen Tagen veröffentlichten die Träger konkrete Handlungsfelder und Jahresziele für 2019 und 2020. | © Anne Burgmer

Pilotprojekt Nahraumpastoral: Neue Ziele

  • 2016 führten das Bistum Basel und die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau ein Pilotprojekt zum Thema Nahraumpastoral durch, an dem sich zwei Pastoralräume im Aargau beteiligten.
  • 2018 zogen Bistum und Landeskirche in einer Medienmitteilung Bilanz und kündigten weitere Überlegungen an.
  • Für die Jahre 2019 und 2020 haben die Vertreter von Landeskirche, Pastoralkonferenz und Bistum Basel nun Handlungsfelder und Jahresziele benannt.
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Im Rahmen der Aktionstage «Achtsames Aarau» vom 9.-11. Mai soll eine Auseinandersetzung mit Spiritualität im öffentlichen Raum stattfinden. Konkret auf dem Schlossplatz, am Bahhofsplatz, am Holzmarkt, in der Markthalle sowie auf dem Gelände der Pfarrei Peter und Paul | © Andreas C. Müller
Im Rahmen der Aktionstage «Achtsames Aarau» vom 9.-11. Mai soll eine Auseinandersetzung mit Spiritualität im öffentlichen Raum stattfinden. Konkret auf dem Schlossplatz, am Bahhofsplatz, am Holzmarkt, in der Markthalle sowie auf dem Gelände der Pfarrei Peter und Paul | © Andreas C. Müller

Achtsame Kirche in der Fair Trade-Stadt Aarau

  • Am 11. Mai organisiert die Stadt Aarau ihren ersten Fair Trade-Tag. Parallel dazu wird die Römisch-Katholische Kirche  im Rahmen der Aktion «Achtsames Aarau» Spiritualität im öffentlichen Raum erlebbar machen. Eine gewollte Verzahnung.
  • Mit einer Klagemauer, einem Gesprächssofa, Stadtexerzitien und anderen Meditationsformen will die Römisch-Katholische Kirche vom 9.-11. Mai spirituelle Angebote besonders auch Menschen zugänglich machen, die keinen Bezug mehr zu den Kirchen haben.
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Am kommenden Sonntag stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab. Horizonte beleuchtet das Thema aus sozialethischer und ökologischer Sicht. | © zvg
Am kommenden Sonntag stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab. Horizonte beleuchtet das Thema aus sozialethischer und ökologischer Sicht. | © zvg

Die Zersiedelungs-Initiative aus kirchlicher Sicht

  • Am Sonntag, 10. Februar, stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab.
  • Aus sozialethischer Sicht gibt die Initiative Anlass, über den eigenen Ressourcenverbrauch nachzudenken.
  • Der Verein oeku Kirche und Umwelt plädiert für ein «JA» und betont, dass mit der Initiative eine soziale Wohnbaupolitik umso dringender werde.
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Bischof Felix Gmür hatte einen Priester nach langer Prüfung und unter strengen Auflagen im Sinne der Resozialisierung als Kandidaten für die Wahl zum Pfarrer in St. Franziskus, Riehen, bestätigt. Am 14. Januar 2019 eskalierte die Situation rund um die Wahl aufgrund der Veröffentlichung des Strafbefehls aus dem Jahr 2012. Zurück bleibt nun eine tief gespaltene Pfarrgemeinde. | © Anne Burgmer
Bischof Felix Gmür hatte einen Priester nach langer Prüfung und unter strengen Auflagen im Sinne der Resozialisierung als Kandidaten für die Wahl zum Pfarrer in St. Franziskus, Riehen, bestätigt. Am 14. Januar 2019 eskalierte die Situation rund um die Wahl aufgrund der Veröffentlichung des Strafbefehls aus dem Jahr 2012. Zurück bleibt nun eine tief gespaltene Pfarrgemeinde. | © Anne Burgmer

Riehen: Priester verpasst Chance zur Resozialisierung

  • Am 14. Januar 2019 eskalierte in Riehen, Basel Stadt, die Situation um die Wahl eines vorbestraften Priesters zum Pfarrer, der früher auch im Aargau tätig gewesen war. Nachdem zunächst nur davon die Rede gewesen war, dass der Geistliche an einer früheren Pfarrstelle im Thurgau einem Jugendlichen die Füsse massiert hatte, wurde schliesslich ein weiter gehender Übergriff öffentlich.
  • Der Basler Bischof Felix Gmür hatte die Wahl zum Kandidaten zunächst unter bestimmten Bedingungen akzeptiert. Nach Bekanntwerden des vollen Umfangs der Verfehlungen lud Felix Gmür gestern zu einer Medienkonferenz, um sich kritischen Fragen zu stellen.
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