Story der Woche
Der «Grüne Güggel» ist ein auf kirchliche Verhältnisse angepasstes Umweltmanagementsystem, das Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung hilft. In der Schweiz gibt es bereits 16 zertifizierte Kirchgemeinden, jedoch keine im Aargau. Nun gehen die römisch-katholische und die reformierte Kirche im Aargau mit gutem Beispiel voran. Die beiden Landeskirchen ermuntern ihre Kirchgemeinden, gemeinsam den Weg zum «Grünen Güggel» anzutreten. | © Marie-Christine Andres
Der «Grüne Güggel» ist ein auf kirchliche Verhältnisse angepasstes Umweltmanagementsystem, das Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung hilft. In der Schweiz gibt es bereits 16 zertifizierte Kirchgemeinden, jedoch keine im Aargau. Nun gehen die römisch-katholische und die reformierte Kirche im Aargau mit gutem Beispiel voran. Die beiden Landeskirchen ermuntern ihre Kirchgemeinden, gemeinsam den Weg zum «Grünen Güggel» anzutreten. | © Marie-Christine Andres

Auf dem Weg zum «Grünen Güggel»

  • Beim Thema Bewahrung der Schöpfung gehen die römisch-katholische und die reformierte Landeskirche Aargau mit gutem Beispiel voran.
  • Sie rufen ihre Kirchgemeinden auf, diesen Herbst gemeinsam mit ihnen das Umweltzertifikat «Grüner Güggel» in Angriff zu nehmen.
  • Der «Grüne Güggel» ist ein Umweltmanagementsystem, das Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung hilft. In der Schweiz gibt es bereits 16 zertifizierte Kirchgemeinden, jedoch keine im Aargau.
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Seit vier Jahren ist der Priester Adrian Bolzern Seelsorger für die Zirkusleute, Markthändler und Schausteller in der Schweiz. Sein Gehalt bezahlt die Philipp-Neri-Stiftung. Diese finanziert sich allein aus Spenden. Damit die Stiftung bekannter wird, plant Adrian Bolzern eine besondere Promotionstour. | © Anne Burgmer
Seit vier Jahren ist der Priester Adrian Bolzern Seelsorger für die Zirkusleute, Markthändler und Schausteller in der Schweiz. Sein Gehalt bezahlt die Philipp-Neri-Stiftung. Diese finanziert sich allein aus Spenden. Damit die Stiftung bekannter wird, plant Adrian Bolzern eine besondere Promotionstour. | © Anne Burgmer

Die Philipp-Neri-Stiftung sucht Finanzierungswege

  • Seit vier Jahren ist der Priester Adrian Bolzern «Zirkuspfarrer», das heisst, er ist schweizweit als Seelsorger für Zirkusleute, Markthändler und Schausteller unterwegs.
  • Sein Gehalt zahlt die Philipp-Neri-Stiftung, die 2019 ihr 20-jähriges Bestehen feiert. Die Stiftung finanziert sich ausschliesslich durch Spenden, einzelne Pfarreiopfer oder Benefizveranstaltungen.
  • Im Gespräch mit Horizonte kommt die Frage auf, ob die Finanzierung eines Teils der Lohnprozente von Adrian Bolzern nicht auch Sache der verschiedenen Landeskirchen sein müsste. (mehr …)
Statt Familienpastoral heisst es im Pastoralraum Region Brugg-Windisch Pastoral der Familienvielfalt. Die Theologin und Seelsorgerin Brigitta Minich und Pastoralraumleiter Simon Meier entdeckten im Pastoralraumprozess, dass der althergebrachte Begriff «Familienpastoral» selbst für klassisch katholische Familien nicht mehr ansprechend ist. Während die Pastoral der Familienvielfalt in den fünf Kirchenzentren des Pastoralraums seit einem Jahr mit zunehmendem Erfolg läuft, geschieht gleichzeitig die Vernetzung im Kanton. Auch das Bistum Basel wurde auf den neuen Umgang mit dem Thema aufmerksam und interessiert sich für die Arbeit im Pastoralraum Region Brugg-Windisch. | © Werner Rolli
Statt Familienpastoral heisst es im Pastoralraum Region Brugg-Windisch Pastoral der Familienvielfalt. Die Theologin und Seelsorgerin Brigitta Minich und Pastoralraumleiter Simon Meier entdeckten im Pastoralraumprozess, dass der althergebrachte Begriff «Familienpastoral» selbst für klassisch katholische Familien nicht mehr ansprechend ist. Während die Pastoral der Familienvielfalt in den fünf Kirchenzentren des Pastoralraums seit einem Jahr mit zunehmendem Erfolg läuft, geschieht gleichzeitig die Vernetzung im Kanton. Auch das Bistum Basel wurde auf den neuen Umgang mit dem Thema aufmerksam und interessiert sich für die Arbeit im Pastoralraum Region Brugg-Windisch. | © Werner Rolli

Pastoral der Familienvielfalt sucht Gottes Spuren

  • Im Pastoralraum Region Brugg-Windisch geschah ein Paradigmenwechsel mit Blick auf die Pastoral für Familien. Brigitta Minich und Simon Meier erzählen, was es damit auf sich hat.
  • Das Bistum Basel, die Fachstelle Katechese-Medien in Aarau und Bildung und Propstei wurden auf das Engagement im Pastoralraum aufmerksam und lancieren nun einen breiten Vernetzungsprozess.
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Wenn heute in Russland die Fussball-Weltmeisterschaft startet, stehen Armut, Kriegs- und Flüchtlingselend im Abseits. Horizonte blickte hinter die Fassade der teuren neuen Stadien. | © Roger Wehrli
Wenn heute in Russland die Fussball-Weltmeisterschaft startet, stehen Armut, Kriegs- und Flüchtlingselend im Abseits. Horizonte blickte hinter die Fassade der teuren neuen Stadien. | © Roger Wehrli

Fussball inmitten von Problemen

  • Wenn heute Abend Gastgeber Russland im Eröffnungsspiel gegen Saudi-Arabien die Fussball-Weltmeisterschaft eröffnet, erhält das von Präsident Vladimir Putin geführte Land die Möglichkeit, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Im Schatten der sportlichen Euphorie stehen der Ukraine-Konflikt, aber auch die Situation der Menschen in Russland.
  • In Südrussland befinden sich sechs der zwölf WM-Austragungsorte. In diesem Gebiet amtet bereits seit vielen Jahren der gebürtige Deutsche Clemens Pickel als Bischof von Saratow. Er sagt: «Die Fussball-WM ist kein Anlass für die Menschen in Russland, auch wenn sie hoffen, dass der Anlass hilft, das Image von Russland in der westlichen Welt zu verbessern.»
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Am 21. Juni kommt Papst Franziskus nach Genf, wo er am Abend eine Messe zelebriert. Bischof Felix setzte sich dafür ein, dass auch nicht-ordinierte Theologinnen und Theologen ihren Platz in diesem Gottesdienst bekommen. Denn Pastoralassistentinnen - im Bild die Institutiofeier in Buchs letztes Jahr - sowie Gemeindeleitende ohne Weihe bewältigen einen grossen Teil der Pastoral in der katholischen Kirche der Schweiz. | © Roger Wehrli
Am 21. Juni kommt Papst Franziskus nach Genf, wo er am Abend eine Messe zelebriert. Bischof Felix setzte sich dafür ein, dass auch nicht-ordinierte Theologinnen und Theologen ihren Platz in diesem Gottesdienst bekommen. Denn Pastoralassistentinnen - im Bild die Institutiofeier in Buchs letztes Jahr - sowie Gemeindeleitende ohne Weihe bewältigen einen grossen Teil der Pastoral in der katholischen Kirche der Schweiz. | © Roger Wehrli

Die Schweizer Realität soll sichtbar sein

  • Am 21. Juni verbringt Papst Franziskus einen Tag in Genf. Er besucht den Ökumenischen Rat der Kirchen und trifft eine Delegation des Bundesrates. Am Abend zelebriert er in der Palexpo-Halle eine Messe.
  • Das Anmeldeformular für die Papstmesse sorgte im Bistum Basel für Befremden, weil nicht-ordinierte Theologinnen und Theologen mit keinem Wort erwähnt wurden.
  • Auf Initiative zweier Theologinnen aus Basel setzte sich Bischof Felix Gmür dafür ein, dass auch nicht-ordinierte Seelsorgende einen Platz im Gottesdienst bekommen. (mehr …)
Die veränderte Beichtpraxis schlägt sich in der Nutzung der klassischen Beichtstühle nieder. Die Umnutzung von Beichtstühlen ist allerdings nicht neu. Bereits vor 18 Jahren wurde in Sankt Anton ein Beichstuhl zum Notausgang. Horizonte hat noch andere Beispiele gefunden.| © Werner Rolli
Die veränderte Beichtpraxis schlägt sich in der Nutzung der klassischen Beichtstühle nieder. Die Umnutzung von Beichtstühlen ist allerdings nicht neu. Bereits vor 18 Jahren wurde in Sankt Anton ein Beichstuhl zum Notausgang. Horizonte hat noch andere Beispiele gefunden.| © Werner Rolli

Der Beichtstuhl heute: Lädeli, Abstellraum und Notausgang

  • seit Jahren verändert sich die Beichtpraxis. Statt der Einzelbeichte besuchen Menschen gemeinschaftliche Bussfeiern, Beichtgespräche oder Versöhnungswege. Mit Konsequenzen für den traditionellen Beichtstuhl.
  • Horizonte ging der Frage nach, wie denn die traditionellen Beichtstühle heutzutage noch verwendet werden und entdeckte Erstaunliches.
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Der Fluchttruck von Missio steht am 2. und 3. Mai 2018 auf dem Bahnhofplatz in Aarau. Heute Donnerstag, 3. Mai 2018, am Nachmittag (14-17 Uhr) sind die Türen für Interessierte offen. In der interaktiven Ausstellung «Menschen auf der Flucht» haben Besuchende (ab 13 Jahren) die Möglichkeit, hautnah zu erleben, wie es ist, auf der Flucht sein zu müssen. | © Roger Wehrli
Der Fluchttruck von Missio steht am 2. und 3. Mai 2018 auf dem Bahnhofplatz in Aarau. Heute Donnerstag, 3. Mai 2018, am Nachmittag (14-17 Uhr) sind die Türen für Interessierte offen. In der interaktiven Ausstellung «Menschen auf der Flucht» haben Besuchende (ab 13 Jahren) die Möglichkeit, hautnah zu erleben, wie es ist, auf der Flucht sein zu müssen. | © Roger Wehrli

Flucht nachempfinden: Eine interaktive Ausstellung

  • Nach 2015 ist dieses Jahr der bekannte Fluchttruck von Missio wieder für eine Woche in der Schweiz. Der Lastwagen ermöglicht im Rahmen einer interaktiven Simulation das Nacherleben von Flüchtlingsschicksalen.
  • Noch heute Donnerstag macht der Fluchttruck Station in Aarau. Am Nachmittag zwischen 14 und 17 Uhr steht er für die Öffentlichkeit offen. Darüber hinaus gibt es geschlossene Gruppenführungen für Kantonsschulklassen und Firmgruppen mit vertiefenden Ateliers.
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Die Propstei Wislikofen als Kraftort? Horizonte hat der Ausstrahlung des Bildungshauses nachgespürt. Eine «tour d'horizon», in welcher der Glauben und das Gebet, aber auch die Geobiologie eine Rolle spielen. | © Marie-Christine Andres
Die Propstei Wislikofen als Kraftort? Horizonte hat der Ausstrahlung des Bildungshauses nachgespürt. Eine «tour d'horizon», in welcher der Glauben und das Gebet, aber auch die Geobiologie eine Rolle spielen. | © Marie-Christine Andres

Die Kraft der Propstei Wislikofen

 
  • Immer wieder wird die Propstei Wislikofen von Besuchern als Ort zum Innehalten, Entschleunigen und Auftanken gelobt.
  • Das Bildungshaus der römisch-katholischen Kirche im Aargau mit seiner reichen Vergangenheit scheint über eine besondere Ausstrahlung zu verfügen. Horizonte hat dieser Kraft der Propstei Wislikofen nachgespürt. Eine «Tour d'horizon», in welcher der Glaube und das Gebet, aber auch die Geobiologie eine Rolle spielen.
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Die Aargauer Konferenz der Religionen hatte für den 4. April 2018 an die Neue Kantonsschule Aarau geladen, gegen 90 Schülerinnen und Schüler der Frei- und Ergänzungsfächer Religion aus dem ganzen Kanton Aargau kamen, um sich mit dem Thema Extremismus auseinanderzusetzen. | © Roger Wehrli
Die Aargauer Konferenz der Religionen hatte für den 4. April 2018 an die Neue Kantonsschule Aarau geladen, gegen 90 Schülerinnen und Schüler der Frei- und Ergänzungsfächer Religion aus dem ganzen Kanton Aargau kamen, um sich mit dem Thema Extremismus auseinanderzusetzen. | © Roger Wehrli

Jugendliche beschäftigen sich mit Extremismus

  • Gestern fand an der Neuen Kantonsschule Aarau zum ersten Mal ein Projekthalbtag statt, zu dem die Schülerinnen und Schüler der Ergänzungs- und Freifächer Religion aller Aargauer Kantonsschulen eingeladen waren. Thema war der Umgang mit Extremismus und Radikalismus.
  • Der Projekthalbtag in Aarau wurde gestaltet von bekannten Schweizer Persönlichkeiten wie beispielsweise dem streitbaren Basler Soziologen Ueli Mäder. Dieser bezeichnete den finanzgetriebenen Liberalismus als prägenden Extremismus der Gegenwart in der Schweiz
  • Eingeladen zum Projekthalbtag hatte die Aargauer Konferenz der Religionen, der neben den Aargauer Landeskirchen auch die israelitische Kultusgemeinde Baden und der Verband Aargauer Muslime (VAM) angehört.
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Head-Hunter für die Kirche? «Der Vorschlag ist absurd», findet Thomas Leist von der Informationsstelle für Kirchliche Berufe (IKB). Diese managt die Informationskampagne «Chance Kirchenberufe.» | © kath.ch
Head-Hunter für die Kirche? «Der Vorschlag ist absurd», findet Thomas Leist von der Informationsstelle für Kirchliche Berufe (IKB). Diese managt die Informationskampagne «Chance Kirchenberufe.» | © kath.ch

«Jesus war der erste Head-Hunter»

  • Der kirchliche Personalmarkt ist ausgedünnt. Personalexperten raten der Kirche, Head-Hunter einzusetzen und die Hürden für potentielle Quereinsteiger zu senken.
  • Aber es krankt auch anderswo: Personalexperte Matthias Mölleney beklagt eine fehlende Strategie, das Bistum Basel ärgert sich über das eigenwillige Vorgehen der Kirchgemeinden und letztere bemängeln unklare Stellenprofile.
  • Immerhin: Die 2013 lancierte Kampagne «Chance Kirchenberufe» sorgt für steigende Studierendenzahlen im Bereich Theologie.
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