Story der Woche
In der Diskussionen über die «No Billag»-Initiative ist meist vom SRF Fernsehen die Rede. Doch das beliebte Radio SRF wäre ebenfalls durch die Initiative gefährdet. Betroffen wären auch die Radio-Religionssendungen. Horizonte hat Judith Wipfler und ihr Team am Standort Basel besucht. Die reformierte Theologin ist die Team-Leiterin der Fachredaktion Religion Radio SRF und verantwortet zum Beispiel die Radiopredigten oder den «Zwischenhalt». | © Werner Rolli
In der Diskussionen über die «No Billag»-Initiative ist meist vom SRF Fernsehen die Rede. Doch das beliebte Radio SRF wäre ebenfalls durch die Initiative gefährdet. Betroffen wären auch die Radio-Religionssendungen. Horizonte hat Judith Wipfler und ihr Team am Standort Basel besucht. Die reformierte Theologin ist die Team-Leiterin der Fachredaktion Religion Radio SRF und verantwortet zum Beispiel die Radiopredigten oder den «Zwischenhalt». | © Werner Rolli

Radio liefert mehr als blosse Information

  • Am 4. März entscheidet die Schweiz über die Beibehaltung der Radio- und Fernsehempfangsgebühren. Deren Abschaffung hätte wohl auch Konsequenzen für die Religionssendungen. Horizonte begleitete die Fachredaktion Religion von Schweizer Radio SRF bei der Arbeit.
  • Schweizer Radio und Fernsehen SRF produzieren unter dem Label «Sternstunden Religion» insgesamt elf verschiedene Religionssendungen. Sieben davon sind Radioproduktionen, die zwischen 60`000 und 260`000 Hörerinnen und Hörer erreichen.
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Die Stürme Burglind, Evi und Friederike sorgten auch für Schäden an Aargauer Kirchengebäuden. 17 solcher Schadenfälle verzeichnet die Aargauische Gebäudeversicherung AGV. Zum Beispiel in Aarau, wo ein Baum auf die Verbindung zwischen Kirche und Pfarrhaus fiel. | © zvg
Die Stürme Burglind, Evi und Friederike sorgten auch für Schäden an Aargauer Kirchengebäuden. 17 solcher Schadenfälle verzeichnet die Aargauische Gebäudeversicherung AGV. Zum Beispiel in Aarau, wo ein Baum auf die Verbindung zwischen Kirche und Pfarrhaus fiel. | © zvg

Sturmschäden rund um Kirchen: Wer zahlt?

  • Rund 4 500 Sturmschäden an Gebäuden sind bei der Aargauischen Gebäudeversicherung nach den Stürmen Burglind, Evi und Friederike gemeldet worden. Die Schadensumme im Kanton beläuft sich auf 12 bis 14 Millionen Franken.
  • 17 kirchliche Gebäude im Kanton wurden durch den Sturm beschädigt.
  • Die meisten Schäden sind durch die Gebäudeversicherung gedeckt. Und doch gibt es Lücken, wie der Fall in der Pfarrei Peter und Paul in Aarau zeigt.
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In einem einjährigen Pilotprojekt haben im Kanton Aargau unter der Trägerschaft von Bistum und Landeskirche zwei Pastoralräume erprobt, wie Kirche nahe bei den Menschen ist, auch wenn die Strukturen weiträumiger werden. Das Fazit sorgt für Stirnrunzeln. | © Anne Burgmer
In einem einjährigen Pilotprojekt haben im Kanton Aargau unter der Trägerschaft von Bistum und Landeskirche zwei Pastoralräume erprobt, wie Kirche nahe bei den Menschen ist, auch wenn die Strukturen weiträumiger werden. Das Fazit sorgt für Stirnrunzeln. | © Anne Burgmer

Nahraumpastoral: Bistum und Landeskirche im Krebsgang

  • In einem einjährigen Pilotversuch haben das Bistum Basel und die Römisch-Katholische Landeskirche evaluiert, wie bei wachsendem Mangel an Seelsorgepersonal die Kirche trotzdem nahe bei den Leuten sein kann.
  • Das Ergebnis sorgt für Verwirrung und Erklärungsbedarf. Verschiedene Seelsorgende beklagen mangelnden Mut und kritisieren, dass erst in einem Jahr über weitere Schritte entschieden werden soll.
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Aus allen Teilen Europas bringen Busse am frühen Donnerstagmorgen, den 28. Dezember 2017, Jugendliche und junge Erwachsene nach St.Louis. Das Ziel: Das 40. europäische Taizé-Treffen, welches in der Region Basel und Dreiländereck durchgeführt wird. Bis jede Gruppe weiss, in welche Gastgemeinde sie muss, heisst es warten. | © Andreas C. Müller
Aus allen Teilen Europas bringen Busse am frühen Donnerstagmorgen, den 28. Dezember 2017, Jugendliche und junge Erwachsene nach St.Louis. Das Ziel: Das 40. europäische Taizé-Treffen, welches in der Region Basel und Dreiländereck durchgeführt wird. Bis jede Gruppe weiss, in welche Gastgemeinde sie muss, heisst es warten. | © Andreas C. Müller

Das Dreiländereck wird zur Hotel-Rezeption

  • 17 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa checkten gestern fürs Europäische Taizétreffen im Dreiländereck ein.
  • Horizonte begleitete eine Gruppe aus Italien von St. Louis nach Erlinsbach. In der St. Jakobs Arena in Basel wurden derweil insgesamt 2 800 Jugendliche aus der Ukraine auf die Region verteilt.
  • Im organisierten Chaos behielten Brüder, Helfer und erfahrene Taizetreffen-Teilnehmende den Überblick.
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Für Jana, Lea, Rebekka und Enrico beginnt das neue Jahr in der ersten Reihe. Wenn Papst Franziskus am Neujahrsmorgen die Messe zelebriert, werden die vier Jugendlichen aus Leibstadt im Petersdom ganz vorne dabei sein. Von links: Lea Erne, Enrico Winkler, Yvonne Kramer, Rebekka Kramer, Yvonne Zimmermann und Jana Erne. | © Roger Wehrli
Für Jana, Lea, Rebekka und Enrico beginnt das neue Jahr in der ersten Reihe. Wenn Papst Franziskus am Neujahrsmorgen die Messe zelebriert, werden die vier Jugendlichen aus Leibstadt im Petersdom ganz vorne dabei sein. Von links: Lea Erne, Enrico Winkler, Yvonne Kramer, Rebekka Kramer, Yvonne Zimmermann und Jana Erne. | © Roger Wehrli

Leibstadter Sternsinger dürfen zum Papst nach Rom

  • Die Sternsingergruppe aus Leibstadt hat bei der Verlosung des katholischen Hilfswerks Missio eine Reise nach Rom gewonnen, wo sie als Teil der europäischen Sternsingerdelegation Silvester und Neujahr verbringt.
  • Am 1. Januar steht die Teilnahme an der Neujahrsmesse auf dem Petersplatz mit Papst Franziskus auf dem Programm.
  • Es ist erst das zweite Mal, dass sich eine Schweizer Sternsingergruppe einer europäischen Delegation von Sternsinger-Kindern anschliessen kann.
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Premiere in Wohlen: Samira und Olivia (von links) sind die ersten weiblichen Schmutzlis, die dieses Jahr den Samichlaus begleiten dürfen. Noch immer ist das Samichlausbrauchtum eine Männerbastion. Auch in Wohlen brauchte die Öffnung Zeit. | © Roger Wehrli
Premiere in Wohlen: Samira und Olivia (von links) sind die ersten weiblichen Schmutzlis, die dieses Jahr den Samichlaus begleiten dürfen. Noch immer ist das Samichlausbrauchtum eine Männerbastion. Auch in Wohlen brauchte die Öffnung Zeit. | © Roger Wehrli

Samichlaus: Für Frauen endet’s beim Schmutzli

  • Das Samichlausbrauchtum ist eine Männerdomäne. In Wohlen begleiten dieses Jahr erstmals weibliche Schmutzlis den Samichlaus. Im Zurzibiet ist das noch kein Thema.
  • Während Frauen als Schmutzlis langsam salonfähig werden, wird es weibliche Nikoläuse wohl auch auf lange Sicht nicht geben. Die Feministin Moni Egger regt an, dass Frauen nach passenden Parallelrollen suchen sollten, anstatt Männerrollen zu kopieren.
  • Horizonte hat die Termine zu den Chlausein-, beziehungsweise Auszügen im Überblick
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Vergangenen Freitag erhielt Elsy Amsler den mit 20 000 Franken dotierten AKF-Frauenpreis für ihr langjähriges Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit in Kenia. Im Interview erklärt sie, warum Bildung für sie das A und O ist, und warum sie nie ein Buch über ihre Erlebnisse schreiben wird. | © Roger Wehrli
Vergangenen Freitag erhielt Elsy Amsler den mit 20 000 Franken dotierten AKF-Frauenpreis für ihr langjähriges Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit in Kenia. Im Interview erklärt sie, warum Bildung für sie das A und O ist, und warum sie nie ein Buch über ihre Erlebnisse schreiben wird. | © Roger Wehrli

«Elsy, schreib doch ein Buch!»

  • Seit 27 Jahren setzt sich Elsy Amsler für die Menschen in der Provinz Homa Bay County in Kenia ein.
  • Schwerpunkte der Elsy Amsler-Stiftung sind der Zugang zu Trinkwasser, Schulbildung und Gesundheitsversorgung
  • Für dieses Lebenswerk erhielt die 79-Jährige aus Kaisten vergangene Woche den Frauenpreis des Aargauischen Katholischen Frauenbunds (AKF) (mehr …)
Von 2017 bis 2019 werden dem Kanton Aargau 158 Resettlementflüchtlinge zugewiesen. Diese werden mit Blick auf  soziale und berufliche Integration eng begleitet. Der Kanton muss ein zweijähriges Coaching sicherstellen und  hat dafür der Caritas Aargau den Zuschlag erteilt. | © Roger Wehrli
Von 2017 bis 2019 werden dem Kanton Aargau 158 Resettlementflüchtlinge zugewiesen. Diese werden mit Blick auf soziale und berufliche Integration eng begleitet. Der Kanton muss ein zweijähriges Coaching sicherstellen und hat dafür der Caritas Aargau den Zuschlag erteilt. | © Roger Wehrli

Caritas Aargau betreut Resettlementflüchtlinge

  • Für das Coaching von Resettlementflüchtlingen hat Caritas Aargau vom Kanton Aargau den Zuschlag erhalten.
  • Freiwillige unterstützen im Rahmen des Programms «Co-Pilot» die aufgenommenen Flüchtlinge mehrmals monatlich dabei, in der Schweiz Fuss zu fassen.
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In den farbig-milden Oktobertagen der vergangenen Woche wurden die letzten Trauben gelesen. Die Ernte ist eingebracht und hat nach dem turbulenten Weinjahr Zeit zu reifen. Auch in den Aargauer Weinkellern gedeihen exzellente Tropfen und einige der lokalen Weine schaffen es vom Keller in den Kelch. Doch das ist gegen die Regeln. Die Aargauer Winzer wollen das nun ändern. | © Marie-Christine Andres
In den farbig-milden Oktobertagen der vergangenen Woche wurden die letzten Trauben gelesen. Die Ernte ist eingebracht und hat nach dem turbulenten Weinjahr Zeit zu reifen. Auch in den Aargauer Weinkellern gedeihen exzellente Tropfen und einige der lokalen Weine schaffen es vom Keller in den Kelch. Doch das ist gegen die Regeln. Die Aargauer Winzer wollen das nun ändern. | © Marie-Christine Andres

Das Gute liegt so nah

In den vergangenen farbig-milden Oktobertagen wurden die letzten Trauben gelesen. Die Ernte ist eingebracht und hat nach dem turbulenten Weinjahr Zeit zu reifen. Auch in den Aargauer Weinkellern entwickeln sich exzellente Tropfen und einige der lokalen Weine schaffen es vom Keller in den Kelch. Doch das ist gegen die Regeln. Die Aargauer Winzer wollen das nun ändern. (mehr …)
Das Bistum Basel «zwingt» seine Pfarreien in Pastoraräume. Anders im Bistum Chur, der zweitgrössten Deutschschweizer Diözese (im Bild die Kathedrale des Bischofssitzes in Chur): Dort dürfen Pfarreien auch «Einzelpfarreien» bleiben. | © kath.ch
Das Bistum Basel «zwingt» seine Pfarreien in Pastoraräume. Anders im Bistum Chur, der zweitgrössten Deutschschweizer Diözese (im Bild die Kathedrale des Bischofssitzes in Chur): Dort dürfen Pfarreien auch «Einzelpfarreien» bleiben. | © kath.ch

Pastoralräume: Nicht überall Pflichtprogramm

Das Bistum Basel tut sich schwer mit der Errichtung seiner Pastoralräume. Ein Blick über die Bistumsgrenzen hinaus zeigt: In der Diözese St. Gallen sowie im Bistum Chur hat man deutlich weniger Probleme. Ausschlaggebend sind im Wesentlichen drei Gründe: Gute Kommunikation, das Festhalten an den Pfarreileitungen und Mut, Einzelpfarreien zuzulassen. (mehr …)