Blick durch ein Kreuz auf die Teilnehmer der
Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) im Sitzungssaal am 22. November 2019 in Bonn. Am Freitagnachmittag hatten die rund 200 Teilnehmer bei 17 Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen ihre Zustimmung zur Satzung des Synodalen Weges gegeben. | zvg

Deutschland: Reformdialog kann beginnen

Andreas C. Müller, 25.11.19

Am Wochenende billigte die Herbstvollversammlung des sogenannten Zentralkomitee der deutschlen Katholiken (ZdK) die Satzung des Synodalen Wegs. Damit nahm der geplante kirchliche Reformdialog die letzte Hürde. Rund 200 Teilnehmer bei 17 Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen gaben ihre Zustimmung. Damit kann der zunächst auf zwei Jahre angelegte Dialog zur Zukunft der Kirche in Deutschland wie geplant am 1. Dezember starten. Auch in der Schweiz planen die Bischöfe einen solchen Erneuerungsprozess (Horizonte berichtete). Mit dem Synodalen Weg wollen die deutschen Bischöfe und das ZdK unter anderem nach dem Missbrauchsskandal verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen. Die Zulassung von Frauen zur Diakonenweihe, Lockerungen bei der verpflichtenden Ehelosigkeit von Priestern, eine kirchliche Verwaltungsgerichtsbarkeit sind nur einige der Forderungen, die im Vorfeld kursierten – obwohl alle Verantwortlichen unisono betonen, keine Ergebnisse der Gespräche vorwegnehmen zu wollen.

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