Auch auf lautes Singen im Gottesdienst soll in Deutschland als Schutzmassnahme verzichtet werden. | © Roger Wehrli

Deutschlands Kirchen: Kein lauter Gesang mehr

Andreas C. Müller, 27.4.20

Die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland haben am Freitag konkrete Empfehlungen für sichere Gottesdienste in Zeiten der Corona-Krise vorgelegt. Unter anderem sollen Höchstzahlen von Gottesdienstbesuchern festgelegt werden und auf lauten Gesang verzichtet werden. Das Betreten und Verlassen der Kirche soll «geordnet organisiert werden», nach Möglichkeit mit der Hilfe von Ordnern. Nach Möglichkeit sollen Ein- und Ausgang getrennt und Laufwege als Einbahnwege markiert sein. Zudem wird empfohlen, Mund-Nasen-Schutz während des Gottesdienstes zu tragen und liturgische Berührungen etwa zum Friedensgruss zu vermeiden. Kollekten sollen nur am Kirchenausgang stattfinden. Die Gläubigen sollen zudem eigene Gesangbücher mitbringen und auf lauten Gesang verzichten.

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