Volle Moschen gab es während des Ramadanmonats keine und wird es auf absehbare Zeit auch nicht geben. | © Georges Scherrer

Ein besonderer Ramadan

Andreas C. Müller, 25.5.20

Viel Zeit für spirituelle Besinnung, aber kaum Gemeinschaft – so verlief der Ramadan für die Muslime. Corona stellte die Gläubigen vor eine nie dagewesene Situation, die so gar nicht zum Wesen des Fastenmonats passt. Am Samstag endete der islamische Fastenmonat und auch das dreitägige Fest des Fastenbrechens stand weltweit im Schatten der Angst vor dem Coronavirus. Von Marrakesch bis Jakarta war es ein Ramadan wie nie zuvor in der 1400-jährigen Geschichte des Islam. Schon im März schlossen fast überall in der islamischen Welt und in der Diaspora die Moscheen. Manche Gelehrte stellten gar die Frage, ob der Verzicht auf Essen und Trinken zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang in der Pandemie überhaupt geboten sei.

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