Vertreterinnen und Vertreter der Gruppe «für eine Kirche umfassender Gerechtigkeit» beim Gespräch in Solothurn. | zvg

Ernüchternde Gesprächsbilanz

Andreas C. Müller, 25.9.19

Die Theologinnen und Theologen für «eine Kirche umfassender Gleichwertigkeit» blicken nach drei Monaten ernüchtert auf das Gespräch mit Bischof Felix Gmür zurück. Am 19. Juni hatte das Gespräch mit Bischof Felix Gmür und Generalvikar Markus Thüring stattgefunden, zu dem eine Gruppe von fünf Theologinnen und zwei Theologen eingeladen worden war. Sie hatten umfassende Reformen von den Schweizer Bischöfen gefordert. Das Ziel sei gewesen, die beiden Kirchenvertreter als Bundesgenossen für einen gemeinsamen Weg hin zu konkreten erfahrbaren Veränderungen um des Evangeliums Willen zu gewinnen. «Heute spüren wir noch deutlicher, dass wir nicht Seite an Seite stehen, um durch alle Kirchenskandale hindurch den Dienst und die Freude am Evangelium ganz neu zu gestalten. Es fühlt sich für uns eher so an, dass das Gespräch umsonst war.» Man wolle aber gleichwohl an den gestellten Forderungen festhalten und dranbleiben, heisst es in einer Medienmitteilung.

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