Nacht der Begegnungen - Nacht der Lichter

Wohlen, 15.03.2019, 19:15 bis 23:15

Die sechs Pfarreien im Pastoralraum «Unteres Freiamt» laden Jugendliche und Erwachsene zu diesem Anlass herzlich ein.

19.15 Uhr Chappelehof: Beginn der Begegnungsateliers. 9 Ateliers mit Persönlichkeiten aus verschiedenen Lebensbereichen stehen zur Auswahl. Jeder Besucher kann zwei frei wählbare Ateliers besuchen.

22 Uhr: Imbiss – Getränke

22.40 bis 23.15 Uhr: «Nacht der Lichter» in der kath. Kirche mit dem Chor der Bezirksschule Wohlen.

Ohne Anmeldung. Der Abend ist kostenlos. Weiter Informationen: www.pfarreiwohlen.ch oder www.kath-niederwil.ch

Kurzvorstellung der verschiedenen Ateliers. Die LeiterInnen gestalten ihr Atelier auf verschiedene Art (Beamer, Bilder etc.) Es besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen.

 

«Wie ich Essstörungen bewältigte»: Nicole Knörr berichtet von ihren Krankheiten und deren Überwindung. Sie zeigt auf, wie sie in diesen Teufelskreis hineingeraten ist – was sie alles durchgemacht hat. Heute sagt sie: «Ich bin clean, aber nicht geheilt.» Ihr Buch «Magere Jahre» entstand im Rahmen ihrer Maturaarbeit.

«Grenzenlos leben?»: Martin Iten ist ein Rebell und Querdenker. In der Reggae-Szene kannte er sich aus und organisierte Konzerte und Partys. Zu seiner «wilden» Jugend gehörte auch der Genuss von Rauschmitteln und Alkohol. Eine Pilgerreise änderte sein oberflächliches Leben. Drei Jahre verbrachte er alleine in einer Einsiedelei. Heute ist er als Grafiker und Medienmacher tätig und verantwortet unter anderem das Inspirationsmagazin «Melchior».

«Mit Höhen und Tiefen auf dem Jakobsweg»: René Rohr erzählt: «Was hat mich bewegt die 2’300 km unter meine Füsse zu nehmen? Welche Erfahrungen habe ich gemacht? Wie habe ich das mit meiner Arbeit und meiner Familie vereinbart? Glücklich, aber auch mit diversen Rückschlägen bin ich in drei Etappen am Zeil angekommen. Zurückgekehrt merkte ich: der Jakobsweg-Virus hat mich schon befallen!»

«Einsatz für Randständige»: Fred Grob, Cartoonist und Buchautor war Mitbegründer und langjähriger Mitarbeiter vom «Hope» in Baden. Diese Institution setzt sicht ein für Menschen in Not und fördert ihre Lebenskompetenz und Integration. Fred Grob berichtet aus seinen Erfahrungen mit Menschen auf der Schattenseite des Lebens. Auch nah seiner Pension ist er voll im Einsatz. Er besucht unter anderem Gefangene und hat als Cartoonist seinen Humor nicht verloren.

«Engagement in Uganda»: Harriet Suter, in Uganda geboren, heute in Wohlen wohnhaft, begann mit 17 Jahren Waisenkinder zu betreuen. Mit dem Verein «CSO-Waisenkinderprojekt» (Vision4ugandakids.ch) erhalten 33-40 Waisenkinder in Uganda das Notwendigste. Die zwei gemieteten Waisenhäuser sind viel zu klein. Der Bau eines eigenen Waisenhauses mit eigener Wasserversorgung wird angestrebt.

«Zurück in ein geschenktes Leben – meine Nahtoderfahrungen»: Astrid Dauster erlebte eine sehr harte Kindheit. An der Grenze zwischen Leben und Tod durfte sie als Kind einige Male im Rahmen von Nahtoderfahrungen in die allumfassende Liebe unseres Schöfpers eintreten. Nach einem Herzinfarkt im Jahr 2011 erlebte sie erneut eine Nahtoderfahrung und befand sich, wie schon in ihrer Kindheit, in einem nicht zu beschreibenden Licht. Heute erlebt sie eine tiefe Verbundenheit mit der geistigen Welt. In ihrem Atelier spricht sie über ihr Leben und ihre Nahtoderfahrungen.

«Fall und Aufstieg» – Ex-Knacki Rudolf Szabo erzählt: Banken und Postfilialen raubte er aus. Als er im Gefängnis Verantwortung für seine Taten übernahm, änderte er sich. Durch den Gefängnisseelsorger hat er zum Glauben gefunden. Heute ist er Anti-Agressivitäts-Trainer.

«Sterbende in Würde begleiten»: Margrit Muoth, Seelsorgerin und Elke Ballmer, freiwillige Mitarbeiterin, lassen uns teilhaben an ihren tiefen und berührenden Erfahrungen mit sterbenden Menschen im Hospiz in Brugg. Einfach da sein, zusammen auch mit Angehörigen, aushalten – annehmen – loslassen. Diese Begegnungen machen bewusst, dass wir eigentlich gar nichts wissen über das Lebensende. Das Sterben bleibt ein grosses Geheimnis, ein sehr persönliches noch dazu.

«Freiheitsliebend: Trotzdem und gerade deshalb in der Kirche engagiert»: Das Ringen um Wahrheit und Freiheit innerhalb der Kirche und das öffentliche Einstehen für diese freiheitsliebenden Positionen erfordert Mut, oftmals auch gegen Widerstände. Die «Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche» zeichnet Personen und Gruppen aus, die sich unermüdlich für Menschlichkeit, Toleranz und Freiheit in der Kirche einsetzen. Im März 2019 erhält u.a. «Jungwacht Blauring Schweiz» (Jubla) diesen Preis. Die Geschäftsleiterin der «Herbert Haag Stiftung», Mirjam Loos und der Kantonspräses der Jubla Aargau, Remo Meister, geben Einblick in das Wirken der beiden Organisationen und treten gerne in den Dialog mit Interessierten.

 

 

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