Für die Vereinten Nationen hat die Anerkennung und Stärkung der Bauernrechte zentrale Bedeutung. In Afrika, Asien und Lateinamerika (im Bild ein kolumbianischer Bauer) werden tagtäglich Bauern und Bäuerinnen bedroht oder gar ermordet. | © Fastenopfer/Patricio Frei

Fastenopfer feiert UN-Bauern-Entscheid

Andreas C. Müller, 28.9.18

Von einem «historischen Tag für den Schutz der Rechte von Bäuerinnen und Bauern» spricht das Hilfswerk Fastenopfer in einer Medienmitteilung. Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen habe  mit grosser Mehrheit eine Deklaration verabschiedet, die die Rechte von Bauernfamilien und anderer Menschen, die auf dem Land arbeiten, schützt. Weiter erkenne die Uno-Deklaration das Recht auf Land und Saatgut an. Diese Rechte, so Fastenopfer, seien für die Bauernfamilien weltweit von zentraler Bedeutung, denn:  «Das Saatgut der Bauernfamilien muss zunehmend patentiertem und zum Teil genmanipuliertem Saatgut weichen. Dieses ist nicht nur teurer, es schadet auch der Artenvielfalt und den Böden, da dabei Pestizide verwendet werden müssen.» Bis Jahresende soll die Deklaration noch von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York verabschiedet werden.

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