Laut Simone Curau Aepli, Präsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes, unterstützt der SKF Frauen, die eine Abtreibung vorgenommen haben - etwa mit dem «Solidaritätsfonds für Mutter und Kind». Die SKF-Präsidentin sieht für die Kirche bei den Betroffenen ein «grosses Potenzial», weitere Unterstützungsarbeit zu leisten, zumal diese Frauen oft allein gelassen würden. | © SKF

Frauenbund gegen Abtreibungsvergleich

Andreas C. Müller, 15.10.18

Der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF) wehrt sich gegen die Kriminalisierung von Frauen, die ein Kind abtreiben. Er unterstützt daher die Petition des Katholischen Deutschen Frauenbundes an Papst Franziskus. Dieser hatte diese Woche Abtreibung mit Auftragsmord verglichen. Der Berliner Diözesanverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes, wendete sich daraufhin mit einer Online-Petition an den Papst. Der SKF unterstützt die Petition und fordert auf seiner Website dazu auf, diese zu unterzeichnen. «Wir wehren uns ganz entschieden gegen diese Kriminalisierung», sagte SKF-Präsidentin Simone Curau-Aepli gegenüber Schweizer Radio SRF (Blickpunkt Religion, 14. Oktober). Die betroffenen Frauen seien in einer Notlage, «in der sie aus wirtschaftlichen, sozialen oder psychischen Gründen sich nicht fähig fühlen, dieses Kind auszutragen».

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