Ob Wochenbettbesuche für frisch gebackene Mütter, Krabbelgruppen für Kleinkinder, Spiel- und Bastelnachmittage für Enkel und Grosseltern, Wanderausflüge für Seniorinnen und Senioren, Begleitangebote für Geflüchtete, Rollstuhlspaziergänge oder Jassangebote im Alterszentrum: Die freiwillig und ehrenamtlich engagierten Frauen bereichern auf verschiedene Weise das Leben vieler Menschen. Auch das Leben innerhalb der Pfarrgemeinden wäre ohne ihren Einsatz nicht denkbar: Sie bringen Pflegebedürftigen die Hauskommunion, stellen mit Kreativität Anlässe für Gross und Klein auf die Beine und besuchen Pfarreiangehörige, für die der Weg in die Kirche zu beschwerlich ist. | © SKF/zvg

Freiwillige Fürsorge wird sichtbar

Anne Burgmer, 27.2.19

Ohne Freiwillige würden viele Kostbarkeiten fehlen. Das sichtbar zu machen, ist das Ziel der «Aktion Care-Tage», die der SKF Schweizerischer Katholischer Frauenbund am 8. und 9. März lanciert, um das Thema freiwillige Care-Arbeit in die Öffentlichkeit zu tragen. Den Weltfrauentag als Datum hat das grosse Frauennetzwerk nicht zufällig gewählt, sind es doch überwiegend Frauen, die unbezahlte Care-Arbeit leisten, so die Medienmitteilung des SKF. In der ganzen Deutschschweiz werden SKF-Freiwillige am 8. und 9. März Aktionen zur Sichtbarmachung freiwilliger Sorgearbeit organisieren. Care-Arbeit meint alle Tätigkeiten im Bereich der Haus-, Familien- und Beziehungsarbeit, die dazu dienen, Fürsorgebedürfnisse zu befriedigen. Es bedeutet aber auch Zuhören, füreinander da Sein, Trost spenden, Gesellschaft leisten, ein Ohr leihen und eine Hand reichen. Nahezu alle Vereine des SKF bieten ganz konkrete Care-Angebote für die Menschen in der Gemeinde und in der Pfarrei an.

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