Der Verein oeku Kirche und Umwelt ruft die Kirchgemeinden auf, am 28. September ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. | © Roger Wehrli

Kirchenuhren sollen am 28. September stehen bleiben

Marie-Christine Andres Schürch, 17.9.19

Am 28. September findet die nationale Klima-Demo in Bern statt. Zu dieser laden eine ganze Reihe von Organisationen ein. Die kirchlichen Hilfswerke sind über die gemeinsame entwicklungspolitische Plattform «Alliance Sud» im Organisationskomitee vertreten. Die Botschaft der Demonstrierenden vor dem Bundeshaus soll auch in den Pfarreien sichtbar werden. Der Verein «oeku Kirche und Umwelt» ruft die Pfarreien auf, am übernächsten Samstag um 14.30 Uhr die Glocken zu läuten. Die Turmuhren sollen auf «fünf vor zwölf» blockiert werden. Auf diese Weise könnten die Pfarreien «am Tag der nationalen Klimademonstration ein Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung setzen», heisst es im Aufruf des Vereins. An der Klima-Demo in Bern werden eine konsequente Klimapolitik, der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas sowie Klimagerechtigkeit gefordert. 

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