Diakon Alex Bugmann begrüsst die Zuschauer an ihren Online-Geräten zum «Mitenand-Gottesdienst» aus Oberentfelden. | © Christian Breitschmid

«Mitenand-Gottesdienst» aus der Pfarrkirche Oberentfelden

Christian Breitschmid, 21.5.20
  • Christi Himmelfahrt wird im Coronajahr 2020 auch eine reine Familienangelegenheit – oder aber man schliesst sich der Online-Gemeinde an und geniesst mit Horizonte den ökumenischen «Mitenand-Gottesdienst» aus der Pfarrkirche St. Martin in Oberentfelden.
  • Zu dieser besonderen Feier laden ein: die Leiterin der Fachstelle Pastoral bei Menschen mit Behinderung, Isabelle Deschler, Tamara Sennrich, Olivia Tschopp, Diakon Alex Bugmann und der reformierte Pfarrer Peter Hediger. Begleitet von Yanick Loher am Klavier erzählen und zeigen sie uns die Geschichte der Aufnahme Jesu in den Himmel und was dieser Tag für uns, seine Brüder  und Schwestern, bedeutet.

 

Wie alle «Mitenand-Gottesdienste»,wurde auch dieser ökumenische Gottesdienst von allen Beteiligten gemeinsam geplant, inszeniert und durchgeführt. Ein Zweimann-Kamerateam von Horizonte durfte diese besondere Feier auf Film festhalten, damit auch all jene mitfeiern dürfen, denen das Coronavirus den Gang in die Kirche noch verunmöglicht.

 

In ihrem Interview mit Horizonte hat Isabelle Deschler, Leiterin der Fachstelle Pastoral bei Menschen mit Behinderung, bereits erklärt, was hinter den «Mitenand-Gottesdiensten» steckt und welche Auswirkungen die aktuelle Coronakrise auf ihre Arbeit hat. Von all diesen Schwierigkeiten ist im aufgezeichneten Auffahrtsgottesdienst aber kaum etwas zu spüren. Natürlich wird der notwendige Abstand eingehalten und Tamara Sennrich hat sich vor der Agabefeier die Hände nicht nur mit Wasser, sondern mit Desinfektionsmittel gereinigt. Aber ihren selbstgebackenen Zopf, den teilt sie mit der Gruppe genau so, wie Jesus es immer mit den Seinen tat: in Liebe von Herz zu Herz.

Auffahrtsgeschichte für alle verständlich

Alle fünf Gottesdienstgestalter haben ihre Vorstellung vom Himmel künstlerisch ausgedrückt und zur Feier mitgebracht. Sie haben sich gefragt, was denn der Himmel ist und welche Bedeutung er für sie hat. Sie erzählen im Film die Geschichte von Christi Himmelfahrt noch einmal in leicht verständlicher Sprache, und «Reporterin» Isabelle Deschler befragt die «Zeugen» der Auffahrt nach ihren Erlebnissen.

Für ruhige, meditative Momente sorgt der Pianist Yanick Loher, der nicht nur die Lieder im Gottesdienst begleitet, sondern mit seiner besinnlichen Klaviermusik für geradezu magische Momente in diesen 37 Minuten sorgt. Die Horizonte-Redaktion wünscht allen Zuschauern, mit und ohne Behinderung, ein segensreiches Auffahrtsfest und viel Vergnügen in unserem Online-Gottesdienst.

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Diakon Alex Bugmann erklärt im Auffahrtsgottesdienst seine Vorstellung des Begriffts «Himmel». | © Werner Rolli
Diakon Alex Bugmann
Der reformierte Pfarrer Peter Hediger freut sich, am Online-Gottesdienst zu Auffahrt mitwirken zu dürfen. | © Christian Breitschmid
Peter Hediger ist reformierter Pfarrer
Isabelle Deschler wünscht sich, dass die Menschen etwas mitnehmen aus der Coronazeit, das der ganzen Erde zugute kommt. | © Christian Breitschmid
Isabelle Deschler bei den Fürbitten
Tamara Sennrich hat eine Vorstellung vom Himmel als Ort des Behütet- und Beschütztseins. | © Werner Rolli
Tamara Sennrich erklärt den «Himmel»
Der Himmel ist der Ort, wo die Seele ist, erklärt Olivia Tschopp im «Mitenand-Gottesdienst» zu Auffahrt 2020. | © Christian Breitschmid
Olivia Tschopp zeigt ihren «Himmel»
Die Musik von Yanick Loher hat dem «Mitenand-Gottesdienst» in der Pfarrkirche St. Martin Oberentfelden die besinnliche und meditative Note verliehen. | © Christian Breitschmid
Der Pianist Yanick Loher
Die Macher des «Mitenand-Gottesdienstes» zu Auffahrt 2020 stellen sich auf zum feierlichen Auszug aus der Kirche St. Martin in Oberentfelden. | © Christian Breitschmid
Vor dem feierlichen Auszug

Ab 28. Mai wieder Gottesdienste

Der Bundesrat hat die Gebete der Gläubigen, wie beispielsweise die offenen Briefe der Bischöfe, erhört. Gottesdienste sollen bereits ab nächster Woche, genauer ab dem 28. Mai, wieder möglich sein. Das hat der Bundesrat in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Die Glaubensgemeinschaften erhalten nun eine Woche Zeit, um Schutzkonzepte zu erarbeiten.

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