Aus der Schweiz wird der Bischof von Basel, Felix Gmür, als Präsident der Schweizer Bischofskonferenz in Rom anwesend sein. | © Roger Wehrli

Missbrauchsgipfel im Vatikan

Andreas C. Müller, 20.2.19

Morgen Donnerstag, 21. Februar, startet der Anti-Missbrauchsgipfel im Vatikan. Dieser soll die Führung der katholischen Kirche umfassend mit dem Thema Missbrauch und der Verantwortlichkeit der Hierarchie konfrontieren. Das erklärte der Moderator des Gipfels, Pater Federico Lombardi,  bei einer Pressekonferenz im Vatikan. Auf dem Programm stehen bis Sonntag, 24. Februar, täglich drei Referate mit Fragerunden sowie Gespräche in elf Kleingruppen. Zeugnisse von Missbrauchsopfern haben ebenfalls einen grossen Stellenwert. Abstimmungen oder Beschlüsse über Papiere sind nicht vorgesehen. Erwartet werden 190  Teilnehmer – Vertreter der 114 katholischen Bischofskonferenzen weltweit sowie Führungspersonen von 20 weiteren mit Rom unierten katholischen Ostkirchen. Weiter sind 30 Vertreter und Vertreterinnen von Ordensgemeinschaften vertreten. Beteiligt sind auch Mitarbeiter der vatikanischen Kurienbehörden und Experten.

 

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