«Der Papst muss sich entscheiden!», sagt Jacques Nuoffer, Präsident der in der Westschweiz ansässigen «Groupe Sapec», welche Opfer von sexuellem Missbrauch im kirchlichen Umfeld unterstützt. «Er kann nicht gleichzeitig auf der Seite der Opfer sein und auf der Seite der Bischöfe, die sich entschieden haben, die Täter statt die Opfer zu schützen.» | © Pierre Pistoletti

Opfer mit Forderungen an Kirche

Andreas C. Müller, 22.8.18

Abschaffung der Verjährungsfristen, Meldepflicht an staatliche Behörden und eine Kampagne gegen Klerikalimus in Afrika und Asien: Das fordert Jacques Nuoffer, Präsident der Westschweizer Gruppe Sapec (Soutien aux personnes abusées dans une relationd’autorité religieuse). Er reagiert damit auf das jüngste Schreiben Brief des Papstes zu sexuellem Missbrauch. Nuoffers Forderungen zielen in die gleiche Richtung wie jene der internationalen Opfergruppe ECA (End Clergy Abuse), zu deren Gründungsmitgliedern Nuoffer gehört.

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