Der Papst kommt und das kostet. Ein grosser Teil des bisher gesammelten Geldes stammt von der RKZ. Statt Kollekte werden Einzahlungsscheine verteilt. Die Kosten sind mit 2,2 Million Franken höher als das Jahresbudget des Bistums Genf, Lausanne und Freiburg, so schreibt die NZZ. | © Andrea Krogmann

Papstbesuch wird teuer für Gastgeber-Diözese

Anne Burgmer, 18.6.18

In drei Tagen ist der Papst zu Besuch in Genf. Neben verschiedenen Treffen mit Politikern und dem Ökumenischen Rat der Kirchen steht auch eine Eucharistiefeier in der Palexpo-Halle an – rund 41‘000 Tickets wurden für die Messe ausgegeben. Doch der Papstbesuch kommt die Gastgeberdiözese Genf, Lausanne und Freiburg teuer zu stehen. Verschiedene Medien, darunter NZZ, und SRF thematisierten die Finanznot aufgrund der teuren Messe. Da die Eintrittskarten gratis und das Aufnehmen einer Kollekte verboten ist, bittet das Bistum Genf, Lausanne und Freiburg per Bettelbrief um Spenden. Der Vatikan beteiligt sich gemäss Berichten nicht an der Finanzierung.

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