In den Vorarbeiten zur Schaffung des katholischen Pastoralraums Region Brugg-Windisch hatte man sich 2016 entschieden, das Alter der Firmandinnen und Firmanden anzuheben. Nun wird die Umsetzung aufgegleist. Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2018/19 in die Oberstufe übertreten, werden neu erst mit 18 anstatt 15 Jahren gefirmt | © Foto Eckert

Pastoralraum Region Brugg-Windisch firmt neu mit 18

Marie-Christine Andres Schürch, 4.7.18

In den Vorarbeiten zur Schaffung des katholischen Pastoralraums Region Brugg-Windisch hatte man entschieden, das Alter der Firmandinnen und Firmanden anzuheben. Schülerinnen und Schüler, die jetzt in die Oberstufe übertreten, werden deshalb neu erst mit 18 statt wie bisher mit 15 Jahren gefirmt. «Je älter die Firmanden sind, desto mehr Erfahrung und Hintergrundwissen haben sie gesammelt», erklärt Pastoralraumleiter Simon Meier. «Wir wollen die jungen Erwachsenen partnerschaftlich ansprechen und sie einladen, freiwillig und mündig die Entscheidung zu treffen, sich firmen zu lassen.» Organisatorisch ist das eine Herausforderung, denn junge Erwachsene können nicht einfach in der Schule «abgeholt» werden. Sie befinden sich bereits auf ganz unterschiedlichen Lebenswegen, haben eine Lehre begonnen, besuchen die Kantonsschule oder haben vielleicht ein Auslandjahr vor oder hinter sich. Simon Meier dazu: «Wir informieren die jungen Leute am Ende ihrer Schulzeit und laden sie eineinhalb Jahre vor der Firmung ein, den Firmweg gemeinsam zu gehen.»

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