Kaiserstuhl, St. Katharina

Rebenstrasse 153

5463 Wislikofen

Gottesdienste

Aufgrund der aktuellen Situation betreffend das Coronavirus (COVID-19) und die damit vom Bundesrat verbundenen Massnahmen finden ab sofort und voraussichtlich bis 19. April 2020 keine Gottesdienste und Veranstaltungen/Versammlungen statt.

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Ostern

(Beginn in Spalte «Wislikofen»)

Dann, an Ostern feiern wir Auferstehung von Jesus, seine Rückkehr ins Leben. Nach drei Tagen ist Jesus auferstanden! Jesus ist nicht mehr tot, er lebt! Ich möchte Ihnen zu Ostern ein paar Gedanken zu folgender Bibelstelle mitgeben: Joh 20,1-18.

Der erste Mensch, der den wiederauferstandenen Jesus sah, war Maria Magdalena. Sie ist in dieser Bibelstelle immer in Bewegung: Sie kam zum leeren Grab, sie ging zu den Jüngern, um ihnen vom leeren Grab zu erzählen, sie kam zurück zum Grab, weinte und traf Jesus. Danach ging sie wieder zu den Jüngern, um ihnen von Jesus zu erzählen.

Dies ist im Gegensatz zum Tod von Jesus. Dort steht sie zusammen mit zwei anderen Marien, mit der Mutter von Jesus und der Schwester der Mutter von Jesus.

Doch an dieser Stelle stehen sie nur beim Kreuz und tun nichts.

Dass Maria Magdalena sich beim Ostergeschehen dauernd bewegt, zeigt deutlich: Ostern ist Bewegung, Ostern ist Leben. Anders als die Passionszeit, die vom Leiden und Tod beherrscht wird.

Ostern ist Freude, Leben und Bewegung.

Jesus ist der einzige Mensch, der vom Tod auferstanden ist und zurück zu den Lebenden auf die Welt kam. Es ist ein grosses Wunder, eigentlich etwas Unglaubliches. Wir Menschen heute, etwa 2000 Jahre später, müssen uns auf die Berichte in den Evangelien verlassen, dass dies tatsächlich passiert ist. Wir können keine Augenzeugen befragen, die dies erlebt haben. Wir sind angewiesen auf Zeugnisse von Menschen die dies erlebt haben. Und eine der wichtigsten Zeuginnen davon und vor allem die Erste ist Maria Magdalena.

An Ostern ist Jesus auferstanden und kam zu uns Menschen zurück. Damit veränderte er die Welt. Er war nun nicht mehr nur ein Mensch, der von Gott erzählte, sondern es gab nun keinen Zweifel mehr, dass er Gottes Sohn ist. Deswegen dürfen wir ihm auch glauben, was er uns vom ewigen Leben bei Gott erzählte.

Wenn wir an Ostern an die Auferstehung von Jesus denken, dann dürfen wir uns darüber freuen und die Auferstehung feiern.

Freuen wir uns über das leere Grab, so wie es zuerst Maria Magdalena und später alle Apostel, Jünger und Jüngerinnen und alle Christen taten.

Frohe Ostern! wünscht Ihnen Stefan Günter

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