Mühlau, St. Anna

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5642 Mühlau

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Gottesdienste

Sonntag 24. März

09.30
Eucharistiefeier

Mittwoch 27. März

09.00
Eucharistiefeier

Samstag 30. März

18.00
Familiengottesdienst der 5. Klasse

Sonntag 31. März

11.00
Taufe Lorena Josefina Forster
Tochter von Erika Forster und René Ramsauer

Mittwoch 03. April

09.00
Eucharistiefeier

Freitag 5. April

18.30 Herz Jesu Messe
anschliessend 30 Min. Anbetung

Samstag 6. April

18.00
Eucharistiefeier

Mittwoch 10. April

09.00
Eucharistiefeier

Sonntag 14. April

09.30
Palmsonntags Gottesdienst
mit Palmenweihe
Fastenopfer
Jahrzeit für Vreny und Willy Krebs-Dönni

11.00
Taufe von Elijah Gregory Sauner
Sohn von Daniel und Andreina

Veranstaltungen

Familiengottesdienst

Was geht mich das an? – Diese Frage stelle ich, wenn von kleinen und grossen Katastrophen in der Welt berichtet wird. Was geht mich das an, wenn der Wasserspiegel rund um die pazifischen Inseln immer weiter steigt? Was geht mich das an wenn in Afrika die Menschenrechte mit Füssen getreten werden? Was geht mich das an, wenn mein Klassengspändli immer wieder ausgelacht wird?

«Was geht mich das an?» diese Frage hat noch eine grössere Schwester. Sie heisst: «Da kann man ja doch nichts machen!» Die beiden Sätze verführen uns dazu, Unrecht gleichgültig hinzunehmen. Wir wollen uns nicht mit diesen beiden mutlosen Sätzen begnügen und suchen neue und mutige Sätze.

Gebet gehört zum Leben

Unsere Zeit ist knapp. Oft regiert die Agenda unseren Alltag. Da kommt die Fastenzeit gerade recht. Sie soll helfen, Zeit für Gott zu gewinnen, zum Beispiel auf TV, oder andere Medien, oder unnötige Aktivitäten zu verzichten, um die gewonnene Zeit zum Beten zur Verfügung zu haben.

Im Gebet besinnt sich ein Mensch auf seine persönliche Beziehung zu Gott. Was ein Mensch wahrnimmt und erlebt, das bringt er im Gespräch vor Gott: Seine Freude und Dankbarkeit, seine Hoffnungen und Wünsche und sein Leid.

Beten aus Dankbarkeit: Wer bewusst betet, lebt aus Dankbarkeit. Dankbarkeit wächst aus dem Staunen über das, was das Leben alltäglich ausmacht. Wenn es in der Bibel heißt "betet ohne Unterlass" (1. Thessalonicher 5,17), dann ist damit eine Lebenshaltung gemeint, in der ein Mensch andächtig auf das achtet, was ihm widerfährt, es aufmerksam wahrnimmt, genießt oder auch erleidet. Das ganze Leben kann so zum Gebet werden, zu einem bewussten Erleben vor Gott.

Beten ist Hören: Gebet muss nicht immer ausgesprochen sein. Auch ein Leben, das sich von Gott getragen weiß, sich Gottes Anwesenheit bewusst ist und versucht, auf Gottes Willen zu hören, ist Gebet. Oft hat beten viel mehr mit Hören als mit Reden zu tun.

Gott ist ein Freund: Er gibt immer Gutes. Er gibt alles was wir brauchen. Denken wir ein wenig nach: Wie bete ich? Wie ein Papagei? Bete ich mit dem Bedürfnis in meinem Herzen? Ringe ich mit Gott im Gebet, damit er mir das gibt, was ich brauche, wenn es richtig ist?

Das Gebet hat keine eigene Zeit. Gebet gehört zum Alltagsleben. Nützen wir diese Fastenzeit, um in die Nähe von Gott zu kommen.

Danam Yammani

Senioren - Mittagessen

Herzlich Willkommen zum gemeinsamen Mittagessen und gemütlichen Beisammensein am Do. 4. April 2019 um 11.45 Uhr im Restaurant Storchen. Alle Seniorinnen und Senioren sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf schöne und gemütliche Stunden!

Neuanmeldungen bzw. Abmeldungen bitte an Frau Lisbeth Rütter, Tel 056 668 28 30

PALMSONNTAG

Am 14. April feiern wir den Palmsonntag. Der Palmsonntag erinnert Christen an den Einzug Jesus nach Jerusalem. Vor circa 2000 Jahren wollte Jesus das Paschafest in Jerusalem erleben. Als er auf einem Esel in der Stadt ankam, begrüssten ihn die Menschen wie einen König.

Das ganze Volk empfängt Jesus mit Palmzweigen, sie singen und jubeln Jesus zu. An jedem Palmsonntag hören wir den Leidens Text von Jesus: An diesem Tag waren so viele Menschen bei Jesus. Auf der einen Seite sahen die einfachen Leute Jesus als König. Auf der anderen Seite waren verschiedene Gruppen. Die Gruppe der führenden Persönlichkeiten, einige Priester, einige Pharisäer, einige Gesetzeslehrer, sie fürchteten Jesus, weil sie sahen, dass Jesus etwas besonders war. Sie planten schon, ihn zu beseitigen.

Es wird uns guttun, wenn wir uns heute die Frage stellen: Wer bin ich? Wer bin ich vor Jesus? Bin ich fähig, meine Freude auszudrücken, ihn zu loben? Oder gehe ich auf Distanz? Wer bin ich vor dem leidenden Jesus?

Bin ich wie Pilatus? Wenn ich sehe, dass die Situation schwierig ist, wasche ich mir dann die Hände in Unschuld und entziehe mich der Verantwortung?

Bin ich wie die Soldaten, die den Herrn schlagen, ihn bespucken, ihn beleidigen, sich mit der Demütigung des Herrn amüsieren?

Bin ich wie Simon von Zyrene, der müde von der Arbeit kam, aber den guten Willen hatte, dem Herrn zu helfen das Kreuz zu tragen?

Bin ich wie jene mutigen Frauen und wie die Mutter Jesu, die dort waren und schweigend litten?

Bin ich wie Josef von Arimathea, der den Leib Jesu liebevoll trägt, um ihn zu begraben?

Wo ist mein Herz? Welchem dieser Menschen gleiche ich? Lasst diese Gedanken uns helfen, uns gut auf das glorreiche Osterfest vorzubereiten.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst! Die Erstkommunionkinder ziehen mit prächtigen Palmbäumen in die Kirche und gestalten die Feier mit.

Danam Yammani und Rita Kälin

Informationen

Familiengottesdienst

Was geht mich das an? – Diese Frage stelle ich, wenn von kleinen und grossen Katastrophen in der Welt berichtet wird. Was geht mich das an, wenn der Wasserspiegel rund um die pazifischen Inseln immer weiter steigt? Was geht mich das an wenn in Afrika die Menschenrechte mit Füssen getreten werden? Was geht mich das an, wenn mein Klassengspändli immer wieder ausgelacht wird?

«Was geht mich das an?» diese Frage hat noch eine grössere Schwester. Sie heisst: «Da kann man ja doch nichts machen!» Die beiden Sätze verführen uns dazu, Unrecht gleichgültig hinzunehmen. Wir wollen uns nicht mit diesen beiden mutlosen Sätzen begnügen und suchen neue und mutige Sätze.