Mühlau, St. Anna

Aarauerstrasse 4

5642 Mühlau

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PfarreiblattPDF / Archiv

Gottesdienste

Mittwoch 18. Juli

09.00
Eucharistiefeier

Samstag 21. Juli

18.00
Eucharistiefeier

Donnerstag 26. Juli

09.00
Eucharistiefeier
Patrozinium Sankt Anna

Sonntag 29. Juli

09.30
Eucharistiefeier

Mittwoch 1. August

09.00
Eucharistiefeier
Nationalfeiertag
Abschied von Jose Kulathoor

Samstag 4. August

18.00
Eucharistiefeier
mit Danam Yammani

Mittwoch 8. August

09.00
Eucharistiefeier

Sonntag 12. August

09.30
Eucharistiefeier
Jahrzeit für Karl Suter-Grossmann

Mittwoch 15. August

09.30
Festgottesdienst
zu Maria Himmelfahrt

Samstag 18. August

18.00
Eucharistiefeier

Veranstaltungen

Ferien Zeit mit Gott

Viele dürfen sich jetzt oder in nächster Zeit Ferien nehmen. Ich finde Ferien eine gute Erfindung. Jesus sagt in der Bibel: Kommet her zu mir alle, die Ihr mühselig und beladen seid, ich will Euch erquicken! Wenn man den Letzen Teil dieses Verses aus dem griechischen Urtext übersetze, lautet er: Ich will Euch ausruhen lassen.

Beim Packen des Ferienkoffers denken wir an vieles. Denken wir auch an das Wesentliche? Möglicherweise vergessen manche Menschen Gott zu Hause, wenn sie in die Ferien fahren. Gott würde nie Urlaub machen. Er ist immer für uns da. Gott wohnt in der Kirche. Natürlich ist Gott gegenwärtig im Gottesdienst. Er macht keine Ferien. Gott ist immer für uns da.

Treffpunkt mit Gott Ob man diesen Sommer Ferien hat oder nicht, man kann sich mit Gott verabreden, im Büro, im Flugzeug, am Meer, in den Bergen, im Dschungel. Vielleicht mit einem Gebet: Gott, zeig mir, dass Du nahe bist. Gott braucht keine Ferien, aber es tut gut, die Ferien und die Freizeit in seiner Gegenwart zu verbringen. Der Evangelist Markus erzählt, dass Jesus einmal zu den Jüngern nach Tagen voller Arbeit sagte: Kommt mit mir an einen einsamen Ort und ruht dort ein wenig aus (vgl. Mk 6,31). Der Mensch erholt sich wirklich in der Beziehung zu Gott. Man begegnet ihm dadurch, dass man lernt, seine Stimme in der inneren Ruhe und in der Stille zu hören.

In diesen Ferien vergessen wir nicht an unsern Heiland zu denken. Gott ist immer bei uns und mit uns, wenn wir ihn bitten. Ich wünsche euch und mir eine schöne Ferienzeit.

Danam Yammani

Krankenbesuche in den Ferien

Während den Ferien von Danam Yammani werden wir durch Jose Kulathoor betreut. Er ist wie früher Pater Anil bei den Schwestern im Kloster St. Martin in Hermetschwil stationiert.

Falls jemand im Monat July einen Besuch wünscht kann dies über das Sektetariat (Pius Affolter) organisiert werden.

Telefon: 056 668 19 10 oder 079 133 79 56


Senioren - Mittagessen

Herzlich Willkommen zum gemeinsamen Mittagessen und gemütlichen Beisammensein am Do. 2. August 2018 um 11.45 Uhr im Restaurant Krähenbühl. Alle Seniorinnen und Senioren sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf schöne und gemütliche Stunden!

Neuanmeldungen bzw. Abmeldungen bitte an Frau Lisbeth Rütter, Tel 056 668 28 30

Der Sonntag ist ein Geschenk Gottes

Liebe Gemeinde, Der Sonntag ist ein Geschenk Gottes. Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig; denn an ihm ruhte Gott, nachdem er das ganze Werk der Schöpfung vollendet hatte (Gen 2,3).

Der Herr selbst lehrt uns, wie wichtig es ist, eine Zeit dafür zu widmen, das Werk der Arbeit zu betrachten und zu genießen, liebevoll und dankbar auf die Familie, Kinder und Freunde zu schauen, auf das Haus und die Gemeinschaft, die uns umgibt. Die echte Zeit des Festes unterbricht die berufliche Arbeit, sie ist heilig und erinnert uns daran, dass wir nach dem Abbild Gottes geschaffen sind. Wir dürfen keine Sklaven der Arbeit sein.

Die Profitbesessenheit und Leistungsorientierung gefährden heute oft den Rhythmus des menschlichen Lebens. Die Zeit der Erholung, vor allem am Sonntag, dient unserem Wohl. Sie darf ihrerseits nicht durch die Ideologie des Konsums zu einem Geschäft verkommen, so dass uns der Drang zu konsumieren am Ende müder zurücklässt als vorher. Die Zeit des Festes ist heilig, weil in ihr Gott auf besondere Weise wohnt. Der Sonntag und die Feste stehen unter dem Zeichen der Eucharistie, der Gegenwart Christi in unserer Gemeinschaft. Von ihm her erhält alles im Leben seinen vollen Sinn. Die Familie besitzt eine besondere Kompetenz, den echten Wert des Feierns und des Sonntags zu verstehen und aufrechtzuerhalten. Der Sonntag ist ein kostbares Geschenk Gottes an die Menschen. Wir dürfen ihn nicht kaputt machen!

Danam Yammani

Freude in der Hoffnung

Liebe Gemeinde,

die Gottes- und Nächstenliebe ist die höchste Berufung des Christen. Damit verbunden ist auch die Freude der christlichen Hoffnung. Der heilige Paulus warnt uns davor, dass sich in die Nächstenliebe Heuchelei einschleichen kann: Persönliche Interessen, die Suche nach eigener Erfüllung, der Wunsch, sich selbst darzustellen und zu zeigen, wie gut und tüchtig wir sind, als wäre die Nächstenliebe unser menschliches Werk. Diese ist hingegen vielmehr ein Geschenk der Gnade Gottes und Frucht der Begegnung mit dem gütigen und barmherzigen Antlitz Jesu. Wir sind fehlerhafte Menschen, was sich auf unser Liebestun auswirkt. Von uns aus sind wir kaum fähig, wirklich zu lieben. Christus hat uns aber von der Sünde befreit und den Weg des Heils eröffnet. Wenn wir unser Herz von ihm heilen und erneuern lassen, können wir nach dem Gebot der Liebe leben und zu einem Werkzeug der göttlichen Liebe werden, so dass Gott in uns und durch uns wirkt. Die Erfahrung des göttlichen Erbarmens befähigt uns, die anderen so zu lieben, wie Gott sie liebt, und ihr Wohl zu wollen. Dies ist die Botschaft der Hoffnung, die Paulus uns bringt. So ermutigt er uns, die Hoffnung in uns neu zu entfachen und uns in der Hoffnung zu freuen. Denn selbst in unseren Unzulänglichkeiten und unserem Scheitern hört Gottes Liebe nie auf.

Danam Yammani

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