Bad Zurzach, St. Verena

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PfarreiblattPDF / Archiv

Gottesdienste

Samstag, 6. Juni

18.00
Rosenkranz in kroatischer Sprache

18.30
Eucharistiefeier in kroatischer Sprache

Sonntag, 7. Juni

09.00
Santa Messa

10.30
Eucharistiefeier (Andreas Stüdli)
Jahrzeiten für: Anna Völlinger u. Familienangehörige; Laura Gaier-Eckert; Bertha Meicher-Echle; Karl Kaiser; Sofia Tobler-Casanova
Gedächtnis für Familie Rrustemi und Luigi Rrustemi

Dienstag, 9. Juni

15.30
Rosenkranz

Mittwoch, 10. Juni

17.00
Rosenkranz in der Krypta

Donnerstag, 11. Juni

Fronleichnam

10.30
Eucharistiefeier (Andreas Stüdli)

17.00
Rosario

Sonntag, 14. Juni

10.30
Wort- und Kommunionfeier

Dienstag, 16. Juni

15.30
Rosenkranz

Mittwoch, 17. Juni

17.00
Rosenkranz in der Krypta

Donnerstag, 18. Juni

09.30
Eucharistiefeier

17.00
Rosario

Veranstaltungen

Sekretariat geschlossen

Infolge einer Weiterbildung bleibt das Sekretariat ausnahmsweise am Dienstag, 9. Juni geschlossen. Bei einem dringenden Anliegen befolgen Sie bitte den Anweisungen des Telefonbeantworters.

Fronleichnam-Verbandsgottesdienst

Traditionsgemäss wird an Fronleichnam ein gemeinsamer Gottesdienst aller Verbandspfarreien gefeiert. Dieses Jahr muss infolge des Corona-Versammlungsverbot der Verbandsgottesdienst abgesagt werden. Jede Pfarrei gestaltet ihre eigene Liturgie zu diesem Fest am darauffolgenden Wochenende. In Bad Zurzach wird der Gottesdienst am Donnerstag, 11. Juni um 10.30 Uhr im Verenamünster gefeiert.

Fronleichnam oder Herrgottstag

Sechzig Tage nach dem Ostersonntag bzw. zehn Tage nach Pfingsten begeht die römisch-katholische Kirche das «Hochfest des heiligsten Leibes und Blutes Christi». Besser bekannt ist das Fest unter dem Namen Fronleichnam. Die Bezeichnung «Fron-Leichnam» hatte mir als Kind stets komische Gefühle hervorgebracht. In meinem kindlichen Denken konnte ich nicht zusammenbringen, warum ein Fest für eine Leiche gefeiert würde. Meine Rückfragen lösten bei manchen Erwachsenen nur Stirnrunzeln aus. So musste ich feststellen, dass dieses Fest wohl nicht so einfach zu erklären sei. In bester Erinnerung blieben hingegen die farbenfrohen Prozessionen der Trachtenfrauen und der Täfele-Medle durch das Dorf Appenzell. Und ganz besonders faszinierte uns Kinder, wie der Dorfpfarrer die glitzernde Monstranz unter einem Stoffbaldachin (genannt Himmel) durch die Strassen trug. Der Leib Christi wurde sozusagen feierlich aus der Kirche in die Welt hinaus getragen.

Noch heute lebt die Tradition der Fronleichnamsprozession an verschiedenen Orten in der Schweiz weiter. Neben Appenzell, gehört dieser Festtag auch in Baden, Luzern oder Fribourg und weiteren Orten, zum festen Bestandteil im liturgischen Kirchenkalender und zieht viele Besucher an.

Die Bezeichnung Fronleichnam leitet sich vom mittelhochdeutschen «vrone licham» – «des Herren Leib» ab und bezieht sich darauf, dass die Gläubigen dem Leib Christi im Sakrament der Eucharistie begegnen. In früherer Zeit wurden von den Gläubigen private Altäre vor ihren Wohnhäusern aufgestellt und mit Blumen festlich geschmückt. Auch prächtige Tannenreisigbögen wurden mancherorts über die Strassen gehängt um dem Leib Christi einen würdigen Weg zu bereiten. Die eigentliche Prozession findet im Anschluss an den Gottesdienst statt, bei der die Gläubigen in einer klar definierten Reihenfolge, die Monstranz mit dem Allerheiligsten durchs Dorf begleiten.

An einzelnen Orten werden zusätzlich zu den Altären im Freien auch bunt gestaltete Blumenteppiche auf den Boden gelegt.

Andreas Stüdli

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