Sonja Neuenschwander freut sich für «Spiis&Gwand» über die 7 000 Franken Preisgeld (links Luc Humbel, Kirchenratspräsident der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau). | © Andreas C. Müller

Sozialpreis für «Spiis&Gwand» und «treff.punkt»

Andreas C. Müller, 19.10.18

Seit 2004 vergeben die Aargauer Landeskirchen alle zwei bis drei Jahre einen Sozialpreis. Zum ersten Mal wurden ausschliesslich ehrenamtliche Projekte berücksichtigt. Mit «Spiis&Gwand» und sowie dem Verein «treff.punkt» wurden Projekte geehrt, die sich für die Integration von Flüchtlingen und die Unterstützung von Menschen in finanziellen Notlagen engagieren. Beide Projekte erhielten 7 000 Franken. «Spiis&Gwand» ist ein Projekt der Reformierten Kirche Oftringen. 30 Freiwillige verteilen frische Lebensmittel an Bedürftige, betreiben einen Secondhand-Kleiderladen mit Kaffee-Ecke und Kinderbetreuung und beraten Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Der Verein «treff.punkt» aus Wettingen unterstützt mit gut 80 Freiwilligen Flüchtlinge und Asylsuchende mit Sprachkursen und Treffmöglichkeiten, bot zuletzt aber auch  Unterstützung bei der Stellen- und Lehrstellensuche sowie Nachhilfekurse in Mathematik. Mit je 2 000 Franken bedacht wurden «Hope» aus Baden, das Projekt UMA des Aargauer Jugendrotkreuz sowie der Verein «pro pallium» – eine Palliativstiftung für Kinder und junge Erwachsene.

 

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