Die Kirche äussere sich zu oft und zu moralisierend zu politischen Themen, so die Kritik des neu gegründeten Thinktank «Kirche/Politik» an pointierten Positionierungen von Kirchenleuten zu Abstimmungsthemen. Wo Kernthemen der Kirchen berührt seien, solle sie auch nach wie vor eine Meinung verteten. | © Symbolbild Anne Burgmer

«Kirche/Politik» – Neuer Thinktank übt Kritik

Anne Burgmer, 14.1.19

Seitdem die Gründung eines Thinktank «Kirche/Politik» durch den CVP-Präsidenten Gerhard Pfister und die Theologin und FDP-Politikerin Beatrice Acklin publik wurde, flammt die Diskussion um die Einmischung der Kirchen in das politische Tagesgeschäft wieder auf. Dem Thinktank gehören verschiedene Persönlichkeiten aus Kirche und Politik an, wie das katholische Nachrichtenportal kath.ch in einem Bericht schreibt. Nach teils scharfen Äusserungen Gerhard Pfisters gegen die politische Positionierung der Kirchen und ihrer Vertreter sprachen Kritiker von einem Maulkorb für die Kirchen. Demgegenüber betonen die Mitglieder des Thinktank, dass es ihnen um das wann und wie der kirchlichen Positionierung gehe.

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