Hat die Beteiligung an der Sternwanderung nach Zürich abgesagt: Priorin Irene Gassmann vom Kloster Fahr. | © Felix Wey
Hat die Beteiligung an der Sternwanderung nach Zürich abgesagt: Priorin Irene Gassmann vom Kloster Fahr. | © Felix Wey

Coronavirus: Sternwanderung abgesagt

06.03.2020, 00:20

Am 8. März, dem Internationaler Frauentag, wollten die katholischen Frauen mit einem Sternmarsch nach Zürich zur Katholischen Kirche Felix&Regula an der Hardstrasse auf ihre Anliegen aufmerksam machen. Aus dem Aargau hatte Priorin Irene Gassmann angekündigt, mit Unterstützern vom Kloster Fahr aus nach Zürich zu wandern. Wegen dem als Bedrohung empfundenen Coronavirus wurde die geplante Wanderung abgesagt. «Leider mussten wir aufgrund der aktuellen Situation,den Regeln desKantons Zürichs und des Bundeszum Coronavirus schweren Herzensden geplanten Sternmarsch absagen», heisst es von Seiten der Verantwortlichen in einer Medienmitteilung. Es sind dies neben Priorin Irene Gassmann Amanda Ehrler vom Katholischen Frauenbund Zürich, Simone Curau-Aepli vom Schweizerischen Katholischer Frauenbund SKF, Veronika Jehle und Franziska Driessen-Reding von der Katholischen Kirche im Kanton Zürich. In der Mitteilung heisst es weiter: «Wir haben noch viele andere Ideen, um unsere Anliegen in die Kirche und die Öffentlichkeitzu tragen. Wir bleiben dran!»

Die Konzernverantwortungsinitiative geht dem Nationalrat viel zu weit: Die in der Initiative geforderten Haftungsregeln seien strenger als in anderen Rechtsordnungen und würden den Wirtschaftsstandort Schweiz gefährden. | © zvg
Die Konzernverantwortungsinitiative geht dem Nationalrat viel zu weit: Die in der Initiative geforderten Haftungsregeln seien strenger als in anderen Rechtsordnungen und würden den Wirtschaftsstandort Schweiz gefährden. | © zvg

Konzerninitiative wird nicht zurückgezogen

05.03.2020, 10:40

Der Nationalrat entschied sich bei der Konzernverantwortung am Mittwoch mit 102 gegen 91 Stimmen für sein eigenes und gegen das von einer Minderheit aufgenommene Konzept des Ständerates. Das heisst: Der Nationalrat will an Haftungsregeln für Konzerne im Ausland festhalten. Das Geschäft geht nun zurück an den Ständerat. Dieser und auch der Bundesrat wollen einen Gegenvorschlag ohne Haftungsregeln. Der Gegenvorschlag beinhalte keine verbindliche Regeln, welche Menschenrechtsverletzungen durch Konzerne verhinderten, kritisiert Tom Cassee von der Konzernverantwortungsinitiative. Konzerne wie Glencore und Syngenta müssten so nicht für angerichtete Schäden geradestehen, «sondern bloss einmal im Jahr eine Hochglanzbroschüre veröffentlichen». Die Initiative werde selbstverständlich nicht zurückgezogen.

Die ausserordentliche Synode sollte in der christkatholischen Augustinerkirche in der Altstadt von Zürich stattfinden. | Georges Scherrer
Die ausserordentliche Synode sollte in der christkatholischen Augustinerkirche in der Altstadt von Zürich stattfinden. | Georges Scherrer

Coronavirus: Christkatholiken sagen Nationalsynode ab

03.03.2020, 11:00

Die Christkatholische Kirche der Schweiz sagt die ausserordentliche Session der Nationalsynode vom 7. März zum Thema «Ehe für alle» wegen der möglichen Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ab. Die Verantwortlichen reagieren damit auf die wachsende Verunsicherung und Angst in der Bevölkerung, die auch vor den Mitgliedern der Kirche nicht Halt mache, teilt die Landeskirche mit. Wann und in welcher Form die ausserordentliche Session nachgeholt werden soll, sei noch unklar und werde in den nächsten zwei bis drei Wochen von den zuständigen Gremien besprochen werden.

Genf mit Blick auf seine Kathedrale. | © pixabay
Genf mit Blick auf seine Kathedrale. | © pixabay

Messe verschoben, auf Abendmahl verzichtet

01.03.2020, 06:23

Nach dem Verbot von Grossveransaltungen mit über 1000 Personen durch den Bundesrat ist auch die für gestern geplante, erste katholische Messe seit der Reformation in der heute reformierten Kathedrale von Genf wegen der Corona-Gefahr auf den 30. Mai verschoben worden. Der Schwizer Evangelische Allianz SEA des Weiteten empfohlen, in den kommenden zwei Wochen auf das Abendmahl zu verzichten. Das Verbot des Bundesrates läuft am 15. März aus.

Gottesdienstbesucher geben sich  in der Kirche die Hände zum Friedensgruss - Bis auf Weiteres nicht mehr wegen Ansteckungsgefahr. | © kna-bild
Gottesdienstbesucher geben sich in der Kirche die Hände zum Friedensgruss - Bis auf Weiteres nicht mehr wegen Ansteckungsgefahr. | © kna-bild

Covid-19: Kein Friedensgruss mehr

28.02.2020, 07:50

Wegen des sich in der Schweiz weiter ausbreitenden Coronavirus hat nun auch das Bistum Basel Schutzmassnahmen verfügt. Wie im Tessin erhalten bei der Eucharistiefeier die Gläubigen die Kommunion nur noch auf die Hand. «Von der Mundkommunion ist abzusehen», heisst es in einer Medienmitteilung. Und: «Wer die Kommunion austeilt, hat vorher die Hände zu desinfizieren». Weiter soll bei einer Konzelebration das Blut Christi durch Eintauchen der Hostie konsumiert werden. Nur der letzte Priester, der kommuniziert, trinkt den Kelch aus. Weihwasserbehälter sollen entleert und auf den Friedensgruss per Hand verzichtet werden.

Nicht nur die Behörden ergreifen angesichts des ersten in der Schweiz bestätigten Coronavirus-Falles Massnahmen - auch die Kirchen. | © kna-bild
Nicht nur die Behörden ergreifen angesichts des ersten in der Schweiz bestätigten Coronavirus-Falles Massnahmen - auch die Kirchen. | © kna-bild

Coronavirus: Kirche trifft Massnahmen

26.02.2020, 06:13

Nach Bestätigung des ersten Schweizer Coronavirus-Falles im Kanton Tessin, hat die für den italienischsprachigen Kanton zuständige Diözese Massnahmen verfügt, wie Schweizer Radio SRF vermeldet. Die Weihwasserbecken sollen aus den Kirchen verschwinden und die Heilige Kommunion soll nicht mehr in den Mund, sondern nur noch in die Hand abgegeben werden. Dies hatten auch die norditalienischen Bistümer in den letzten Tagen so vorgeschrieben. Im Tessin finden – im Unterschied zum südlichen Nachbarn – allerdings weiterhin Gottesdienste statt.

Am Samstag, 7. März, findet im Kirchenzentrum St. Marien in Windisch ein Bücher-Café statt. | © mca
Am Samstag, 7. März, findet im Kirchenzentrum St. Marien in Windisch ein Bücher-Café statt. | © mca

Bücher-Café im Kirchenzentrum Windisch

24.02.2020, 08:45

Am Samstag, 7. März 2020, organisiert die Pfarrei St. Marien in Windisch ein Bücher-Café. Zwischen 10 und 16 Uhr können die Besucherinnen und Besucher in den angebotenen Büchern schmökern, nach neuem Lesestoff suchen und ihre Fundstücke für 2 Franken mit nach Hause nehmen. Für ein gemütliches Verweilen stehen Kaffee und Kuchen bereit.

Haben auch Sie Bücher in ihren Regalen stehen, die sie bereits gelesen haben und gerne weitergeben, aber nicht wegwerfen möchten? Wir freuen uns auf Romane, Kinder- und Jugendbücher, Krimis, Koch - und Sachbücher. Gerne dürfen Sie Ihre Bücherspenden am Freitag, 6. März, zwischen 17.30 und 19.30 Uhr im Saal des katholischen Kirchenzentrums St. Marien in Windisch abgeben. Bücher, die nicht verkauft werden, gehen an die Brockenstube oder werden recycelt. Der Erlös aus dem Bücherverkauf wird in ein Nachhaltigkeitsprojekt im Pastoralraum Region Brugg-Windisch investiert. Alle Infos zum Bücher-Café finden Sie hier.

Modell der in Andeer geplanten Autobahnkirche. Den Rohbau wollen die Initianten bis Ende 2022 fertiggestellt haben. | © Herzog & De Meuron
Modell der in Andeer geplanten Autobahnkirche. Den Rohbau wollen die Initianten bis Ende 2022 fertiggestellt haben. | © Herzog & De Meuron

Erste Autobahnkirche für die Schweiz

21.02.2020, 06:23

Die erste Autobahnkirche in der Schweiz soll an der Autostrasse A13 in Andeer im Kanton Graubünden zu stehen kommen. Bauen will sie das renommierte Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron. Geplant ist eine von weitem sichtbare, überirdische Kirche, welche «mit einer unterirdischen Raumsequenz verbunden ist», hiess es von Seiten der verantwortlichen Interessengemeinschaft Autobahnkirche Andeer. Die geplante Kirche soll «konfessionell verortet» sein, nämlich mit einer klaren christlichen Ausrichtung. So jedenfalls definierte es Jens Köhre, reformierter Pfarrer in Andeer und Mitglied der erwähnten Interessengemeinschaft. Erkennbar sein soll dies durch eine Bibel, die aufliegen wird, und ein gut sichtbares Kreuz, das dereinst in der Kirche hängen soll.

Felix Gmür, Bischof von Basel, präsidiert derzeit die Schweizer Bischofskonferenz (SBK).  | © Werner Rolli
Felix Gmür, Bischof von Basel, präsidiert derzeit die Schweizer Bischofskonferenz (SBK). | © Werner Rolli

Amazonas-Papier: Bischof Felix Gmür sieht Chancen

19.02.2020, 17:36

Der Basler Bischof Felix Gmür sieht im Amazonas-Papier des Papstes durchaus Chancen. Zur Frage des Zölibats sagt er: «Der Papst erwähnt sie nicht, weil er – so interpretiere ich das – nicht einfach von oben entscheiden will. Er sagt ausdrücklich, man solle das Schlussdokument lesen. Dort wird in Punkt 111 ausführlich das Zölibat und sogar die mögliche Weihe von Frauen zu Diakoninnen angesprochen. Er selbst sagt nichts dazu. Für mich bedeutet das, dass wir weitersuchen und einen Konsens finden müssen».

Pierre Stutz erhält dieses Jahr den Herbert Haag-Preis. | © Sylvia Stam
Pierre Stutz erhält dieses Jahr den Herbert Haag-Preis. | © Sylvia Stam

Herbert Haag-Preis an Pierre Stutz

17.02.2020, 09:38

Die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben am 9. Februar 2020 beschlossen, dass sich künftig strafbar macht, wer Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert. Auch die Herbert Haag Stiftung bezieht nun in dieser Frage bewusst Position und zeichnet mit ihrem Preis Menschen aus, die von religiöser Diskriminierung betroffen oder gar von einem intoleranten Dogmatismus ausgesondert worden sind. Neben Hedwig Porsch und Ondrej Prostredník erhält den Herbert Haag-Preis 2020 auch der bekannte Schweizer Buchautor Pierre Stutz. Der bis 2002 in der Diözese Basel tätige Priester ist ein bekannter spiritueller Begleiter, der im ganzen deutschen Sprachraum Kurse und Meditationswochen gestaltet. In seinen vielen erfolgreichen Büchern plädiert er für eine lebensbejahende Religiosität und eine erotische Spiritualität. Pierre Stutz lebt heute mit seinem Partner Harald Weß in Osnabrück.

Das Nachsynodale Apostolische Schreiben "Querida Amazonia" von Papst Franziskus zur Amazonas-Synode in den Sprachen Italienisch, Spanisch und Englisch am 12. Februar 2020 im Vatikan.  | © kath.ch
Das Nachsynodale Apostolische Schreiben "Querida Amazonia" von Papst Franziskus zur Amazonas-Synode in den Sprachen Italienisch, Spanisch und Englisch am 12. Februar 2020 im Vatikan. | © kath.ch

Keine Lockerung des Zölibats und keine Weihe für Frauen

13.02.2020, 20:19

Papst Franziskus befürwortet einstweilen keine Lockerung der Zölibatspflicht für katholische Priester. Auch lehnt er Weiheämter für Frauen vorerst ab. Dies geht aus dem nachsynodalen Schreiben zur Amazonas-Synode hervor, das gestern veröffentlicht wurde. Wie kath.ch berichtet, ist die Enttäuschung über die fehlende Deutlichkeit beim Zölibat und bei den Weiheämtern von Frauen, der Tenor der Schweizer Stimmen. Als erstes in der Schweiz meldete sich jedoch das Bistum Chur zu Wort: Franziskus betone in seinem Schreiben «die Unersetzbarkeit des sakramentalen Priestertums, dem innerlich verbunden und auch weiterhin der Zölibat zugehört,» heisst es in der Mitteilung, welche kath.ch vorliegt. Das Bistum weist aber auch auf die Aussage des Papstes hin, dennoch «neues Leben in den Gemeinden zu wecken», etwa durch Laiendienste.

Papst Franziskus und Synodenteilnehmer in der Synodenaula  | © kath.ch
Papst Franziskus und Synodenteilnehmer in der Synodenaula | © kath.ch

Gespannte Erwartungen an Synode-Papier des Papstes

11.02.2020, 19:45

Wird er oder wird er nicht? Die Frage beschäftigt Katholiken weltweit seit Ende Oktober. Damals schlug die Bischofssynode dem Papst Lockerungen bei der Ehelosigkeit von Priestern vor. Morgen Mittwoch gibt es Klarheit. Wie kath.ch berichtet, überlagerten vor allem in Westeuropa die häufig genannten kirchlichen Reformerwartungen  tatsächlich bisweilen das, worüber rund 180 Synodale sowie etwa 100 Experten drei Wochen lang berieten. Dem Papst steht es grundsätzlich frei, die Regelung aufzuheben, nach der die Ehe ein kirchenrechtliches Weihehindernis für das Priesteramt darstellt. Im für morgen Mittwoch angekündigten Schlussdokument zur Amazonas-Synode erhoffen sich viele weiterführende Perspektiven in dieser Frage. Gut möglich, dass Franziskus es ähnlich handhaben wird wie 2015, als eine relativ knappe Mehrheit der Weltbischofssynode vorgeschlagen hatte, dass künftig wiederverheiratete Geschiedene unter Umständen wieder zur Kommunion gehen könnten, fand Franziskus eine halbwegs salomonische Lösung: In seinem nachsynodalen Text «Amoris laetitia» verlegte er die umstrittene «liberale» Entscheidung in eine Fussnote.

Wie die Katholiken verzeichneten auch die Reformierten im Aargau im vergangenen Jahr eine Zunahme an Austritten. | © kna-bild
Wie die Katholiken verzeichneten auch die Reformierten im Aargau im vergangenen Jahr eine Zunahme an Austritten. | © kna-bild

Christenschwund im Kanton Zürich

09.02.2020, 07:49

Laut einem Bericht der NZZ sind die Konfessionslosen im Kanton Zürich weiter auf dem Vormarsch. 27,1 Prozent der Bevölkerung seien noch evangelisch-reformiert, 24,8 Prozent römisch-katholisch. Beide Konfessionen hätten im vergangenen Jahr trotz dem allgemeinen Bevölkerungszuwachs viele Mitglieder verloren: 8600  es bei den Reformierten, 5600 bei den Katholiken. Die Reformierten verloren demnach mehr Mitglieder als die Katholiken. Die übrigen staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften – die Christkatholiken und die beiden jüdischen Gemeinden – stünden stabil bei 0,3 Prozent der Bevölkerung.

Sechs junge Frauen und Männer verschiedener Religionen zeigen, wie sie sich im Alltag und für religiöse Feiern kleiden. | © Nora Steffen, Dominic Wenger
Sechs junge Frauen und Männer verschiedener Religionen zeigen, wie sie sich im Alltag und für religiöse Feiern kleiden. | © Nora Steffen, Dominic Wenger

Vernissage «Mode und Religion» in Zürich

05.02.2020, 07:00

 Jeweils im November erscheint die interreligiöse Zeitung «zVisite», an der auch Horizonte mitwirkt. Die Fotos der aktuellen Ausgabe «Mode und Religion» wurden von den beiden Fotografen Nora Steffen und Dominic Wenger gemacht. Aus den Bildern ist eine Ausstellung entstanden, die nun in Zürich zu sehen sein wird: «Glaube, Stil und Identität», Porträts und Texte von sechs jungen Menschen mit unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Hintergründen. Sie zeigen und erzählen, ob und wie sich ihr Glaube auf ihre Art sich zu kleiden auswirkt. Die Vernissage – mit Musik und Apéro – findet am Donnerstag, 13. Februar 2020, um 18 Uhr im aki am Hirschengraben 86 in Zürich statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Thomas Binotto, Chefredaktor des «forum», dem katholischen Pfarrblatt des Kantons Zürich. Am Donnerstag, 27. Februar 2020, findet um 20 Uhr eine aki-Veranstaltung für Studentinnen und Studenten statt, bei der Studierende berichten, wie die Ausstellung sie für ihren eigenen Kleidungsstil sensibilisiert.

Menschen tragen Atemschutzmasken während des Angelusgebets mit Papst Franziskus am 2. Februar 2020 auf dem Petersplatz im Vatikan.  | © kath.ch
Menschen tragen Atemschutzmasken während des Angelusgebets mit Papst Franziskus am 2. Februar 2020 auf dem Petersplatz im Vatikan. | © kath.ch

Vatikan spendet Schutzmasken für China

03.02.2020, 18:26

Der Vatikan will die chinesischen Behörden im Kampf gegen das Coronavirus unterstützen. Er hat rund 700’000 Schutzmasken nach China geschickt. Das berichtet die chinesische Zeitung «Global Times» und kath.ch. Der chinesische Geistliche, Vincenzo Han Duo, ist Vizerektor des Priesterseminars der Urbania in Rom und soll für den Transport der Masken nach China sorgen. Gespendet wurden die Masken vom Heiligen Stuhl und von chinesischen Christen in Italien. Zusammengestellt wurden die Lieferungen von der vatikanischen Apotheke, die die Masken in ganz Italien beschaffte. In China sollen sie in der besonders betroffenen Provinz Hubei verteilt werden.

Millionen gläubiger Menschen weltweit können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zahl der Konfessionslosen in der Schweiz stetig steigt. | © Stefano Dal Pozzolo/Romano Siciliani/KNA
Millionen gläubiger Menschen weltweit können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zahl der Konfessionslosen in der Schweiz stetig steigt. | © Stefano Dal Pozzolo/Romano Siciliani/KNA

Immer mehr «Konfessionslose»

31.01.2020, 11:21

Das Bundesamt für Statistik hält in seiner neusten Studie zur Religion und den Religionsgemeinschaften fest: Am stärksten wächst die Gruppe der Religionslosen. So berichtet das Katholische Medienzentrum in einem aktuellen Beitrag. 1970 gehörten annähernd 100 Prozent der Schweizer Bevölkerung einer der Landeskirchen an – die eine Hälfte war römisch-katholisch, die andere evangelisch-reformiert. Danach verloren diese beiden Konfessionen kontinuierlich an Zulauf – die Protestanten etwas schneller als die Katholiken. Heute gehören 24,4 Prozent der Einwohner der evangelisch-reformierten Landeskirche an, 36,5 Prozent der römisch-katholischen. Von 2010 bis 2018 ging die Anzahl Katholiken um 3, die der Protestanten um 5 Prozent zurück.

Immer wieder gut zu erkennen: Katholische Frauen, denen es reicht, und die das mit der pinken Mitra zeigten. Ämter sollen nicht länger nur zölibatär lebenden Männern vorbehalten sein, die Zugangsbedingungen zur Weihe und die Gestaltung der Kirche sollen für alle Geschlechter möglich sein. | © Anne Burgmer
Immer wieder gut zu erkennen: Katholische Frauen, denen es reicht, und die das mit der pinken Mitra zeigten. Ämter sollen nicht länger nur zölibatär lebenden Männern vorbehalten sein, die Zugangsbedingungen zur Weihe und die Gestaltung der Kirche sollen für alle Geschlechter möglich sein. | © Anne Burgmer

Neuer Anlauf gegen Pflichtzölibat

29.01.2020, 12:00

Der Kirchenrechtler Thomas Schüller, Direktor des Instituts für Kanonisches Recht an der Universität Münster, hat die Bedeutung von Papst Franziskus für Reformen in der katholischen Kirche in Deutschland hervorgehoben. Und er fordert dringend eine Stärkung der Rechte der Frau. Wenn der Papst keine Ausnahmen zum Zölibat zulassen würde, stünde der Reformdialog «schon zu Beginn vor seinem Aus», erklärte Schüller zum morgigen Start der Synodalversammlung in Frankfurt am Main gegenüber der «Rheinischen Post». Die Themen Zölibat sowie Weihe für Frauen und Sexualmoral würden am Ende im Vatikan entschieden, sagt Schüller. «Darum gilt es, vernünftig Argumente zu sammeln, die dann als Votum nach Rom geschickt und möglicherweise in der Weltkirche wahrgenommen werden können.» Die Zusammenfassung des Interviews ist im Artikel des Katholischen Medienzentrums nachzulesen.

Kirchenratspräsident Luc Humbel und Projektleiterin Regula Kuhn erklären den Kickoffteilnehmern die Ziele des Projekts «Zukunft Migrationspastoral im Aargau». | © Christian Breitschmid
Kirchenratspräsident Luc Humbel und Projektleiterin Regula Kuhn erklären den Kickoffteilnehmern die Ziele des Projekts «Zukunft Migrationspastoral im Aargau». | © Christian Breitschmid

Migrationspastoral: mit- statt nebeneinander

27.01.2020, 16:19

Die Migrationspastoral im Kanton Aargau soll, nach Jahrzehnten des Nebeneinanders, zum katholischen Miteinander in den neuen Pastoralraumstrukturen des Bistums Basel werden. Den Startschuss zum Projekt «Zukunft der Migrationspastoral im Aargau» machte am vergangenen Samstag, 25. Januar, eine Kickoffveranstaltung im Bullingerhaus Aarau. Dabei nahmen 45 Vertreter der am Projekt beteiligten Organisationen teil: das Bistum, insbesondere die Bistumsregion St. Urs, der Kirchenrat der Katholischen Kirche im Aargau, die Missionen und die Pastoralräume. Als erstes soll nun eine Entwicklungsgruppe zusammengestellt werden, die ein Konzept zur Integration der Migrationspastoral in bestehende oder neu entstehende Pastoralräume zuhanden des Kirchenrats und der Bistumsregionalleitung erarbeitet. Horizonte berichtet online am 6. Februar und in der Printausgabe Nr. 9/10 vom 16. Februar über die Hintergründe des Projekts und das weitere Vorgehen.

Kinder malen und zeichnen fürs Christkind.
Kinder malen und zeichnen fürs Christkind.

Christkind bekam so viele Briefe wie noch nie

23.01.2020, 11:03

Sie wurden regelrecht mit Weihnachtspost überschwemmt, das Christkind, Père Noël und Babbo Natale. 30'175 Kinderbriefe aus der ganzen Schweiz trafen zwischen Ende November und Weihnachten 2019 bei der Post ein. Dies meldet uns kath.ch. Immer wieder sind auch Süssigkeiten in den Briefen und Paketen ans Christkind. Bei den Helferinnen und Helfern stapeln sich aber vor allem eins: «Nuggis». Kinder verschicken ihre «Nuggis» und versprechen dem Christkind so, nie mehr zu «nuggele».

Donata Tassone und Andreas Brun übernehmen ab dem 1. Juli 2020 die Personalverantwortung im Bistum Basel  | © Bistum Basel
Donata Tassone und Andreas Brun übernehmen ab dem 1. Juli 2020 die Personalverantwortung im Bistum Basel | © Bistum Basel

Neue Personalverantwortliche Bistum Basel

20.01.2020, 12:09

Donata Tassone-Mantellini und Diakon Andreas Brun-Federer übernehmen ab dem 1. Juli 2020 die Personalverantwortung des Bistums Basel. Zusammen  treten sie die Nachfolge von Dr. Fabian Berz an, welcher sich nach 15-jähriger Tätigkeit als Personalverantwortlicher in den Ruhestand begibt. Donata Tassone wohnt in Wünnewil, ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Nach einer kaufmännischen Lehre bildete sie sich in Personalmanagement weiter bis zum Executive Master in Business Administration mit Schwerpunkt HR. Zuletzt arbeitete Donata Tassone als Leiterin im Bereich Personal bei der römisch-katholischen Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung. Diakon Andreas Brun wohnt in Winznau, ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Nach dem Theologiestudium und Weiterbildungen in Psychologie und Nonprofit-Management war er in den Kantonen Solothurn und Bern in verschiedenen Leitungsfunktionen tätig. Seit dem 1. Januar 2019 arbeitet er als Pastoralverantwortlicher in der Abteilung Pastoral und Bildung des Bistums Basel.