Urs Bisang, Mitarbeiter der Fachstelle Jugend und junge Erwachsene und OK-Präsident des Bistumsjugendtreffens 2018 in Windisch. | © Roger Wehrli

«Die Welt liegt in deiner Hand»

Marie-Christine Andres Schürch, 15.8.18
  • Am 23. September findet das Bistumsjugendtreffen im Aargau statt.
  • Im und ums Amphitheater in Windisch finden Ateliers und ein Gottesdienst mit Bischof Felix statt.
  • Zum Treffen für 14- bis 18-jährige Jugendliche aus dem Bistum Basel erwarten die Organisatoren 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
  • OK-Präsident Urs Bisang erzählt im Interview, wie das Thema des Treffens «tomorrow – die Welt liegt in deiner Hand» junge Menschen bewegen kann.

 

Horizonte: Urs Bisang, wie können Jugendliche zu einer besseren Zukunft beitragen?
Urs Bisang: Am Bistumsjugendtreffen wollen wir nicht die Probleme der Welt ins Zentrum stellen, sondern mögliche Lösungen. In Ateliers erleben die jungen Teilnehmenden verschiedene Beispiele dafür, die zeigen, was jeder und jede Einzelne bewirken kann. Die jungen Menschen lernen unterschiedliche Aspekte des Themas kennen und sehen, wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt, sich für eine gute Zukunft einzusetzen.

Welche Aspekte sind das ganz konkret?
Die Jugendlichen setzen sich mit Fragen zu Umweltschutz, Ökologie, weltweiter sozialer Gerechtigkeit, Zusammenleben der Generationen und Kulturen auseinander, und damit, was unser christlicher Glaube damit zu tun hat.

Wer leitet die Ateliers?
Erfahrene Persönlichkeiten berichten von ihrer täglichen Arbeit. So zum Beispiel Mitarbeitende der Caritas, von Fastenopfer, der Spitalseelsorge, der Jubla oder eines Hilfsangebots bei Suizidgedanken. Die Ateliers bieten die Chance, sich mit Leuten auszutauschen, die mitten in ihrer Tätigkeit stehen. Unsere Idee ist, Initiativen zu zeigen, die funktionieren. Diese positiven Beispiele sollen dazu anregen, selber aktiv zu werden.

Das Bistumsjugendtreffen findet jedes Jahr statt. Gibt es bei der Aargauer Version Neuerungen?
Neu ist, dass die Jugendlichen für die Atelierbesuche nicht an ihre Gruppe gebunden sind, sondern für sich selber entscheiden können, welche Angebote sie besuchen. Ende August werden die Atelierbeschriebe online sein, so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich informieren können. Jeder kann sich ein Programm nach seinem Gusto zusammenstellen. So wird auch der Austausch mit Jugendlichen aus anderen Gruppen gefördert.

Erstmals sprechen wir auch Jugendliche mit einer Behinderung an. Dazu hat das OK mit der Fachstelle für Pastoral für Menschen mit Behinderung zusammengearbeitet. Der Gottesdienst beispielsweise wird in Gebärdensprache übersetzt.

Heisst das, die Jugendlichen müssen sich gruppenweise anmelden?
Die Anmeldung läuft normalerweise über die Jugendseelsorgestellen der Pfarreien. Es sind aber auch Einzelanmeldungen möglich. Das Bistumsjugendtreffen richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre. Wir arbeiten auch mit der reformierten Kirchgemeinde Brugg zusammen, so dass auch eine Konfirmandengruppe am Treffen teilnimmt.

Welche Rolle spielt das Amphitheater Windisch beim Treffen?
Das Amphitheater ist Zentrum des Treffens. Auftakt, Mittagessen und Abschlussgottesdienst finden dort statt. Die Ateliers sind rundherum in Pfarreizentren oder Jugendräumen verteilt.

Worauf freuen Sie sich?
Ich erhoffe mir eine ungezwungene, anregende Atmosphäre. Ich freue mich auf ein tolles Programm, motivierte Jugendliche und die Leute, die die Ateliers leiten. Auch der Schlussgottesdienst mit Bischof Felix unter dem Sarasani wird ein besonderes Erlebnis sein.

 

Hier finden Sie alle Infos und die Anmeldung zum Bistumsjugendtreffen 2018

 

Legende:Urs Bisang, Mitarbeiter der Fachstelle Jugend und junge Erwachsene und OK-Präsident

Foto: Roger Wehrli

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