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Eine Frau hält einen kleinen Setzling mit Erde in ihren Händen. Symbolbild für Sorge um Natur und Umwelt. Die SchöpfungsZeit in diesem Jahr behandelt den Tastsinn. Die SchöpfungsZeit feiern
die Schweizer Kirchen seit der Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung von Sibiu (2007) zwischen dem 1. September und 4. Oktober dem Gebet für den Schutz der Schöpfung und der Förderung eines nachhaltigen Lebensstils. | © kna-bild
Eine Frau hält einen kleinen Setzling mit Erde in ihren Händen. Symbolbild für Sorge um Natur und Umwelt. Die SchöpfungsZeit in diesem Jahr behandelt den Tastsinn. Die SchöpfungsZeit feiern die Schweizer Kirchen seit der Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung von Sibiu (2007) zwischen dem 1. September und 4. Oktober dem Gebet für den Schutz der Schöpfung und der Förderung eines nachhaltigen Lebensstils. | © kna-bild

SchöpfungsZeit 2018 tastet und fühlt

17.02.2018, 12:17

Um den Tastsinn geht es in der SchöpfungsZeit 2018. Der Slogan «Taste, fühle, begreife» soll anregen, die Umwelt mit den Händen zu erkunden, heisst es in einer diese Woche veröffentlichten Medienmitteilung. Denn wer die Schöpfung «be-greife», stösst auf die in den Dingen liegende göttliche Wirklichkeit. Und Kirchen und Kirchgemeinden hätten die Gelegenheit, auf Gottes umfassende und fürsorgliche Liebe für seine Geschöpfe auf vielfältige Weise aufmerksam zu machen. Die Aktion ist Teil einer Reihe zu den fünf Sinnen, die von 2016 bis 2020 läuft.
Zu den kirchlichen Unterstützern der Konzernverantwortungsinitiative gehört auch die Präsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF), Simone Curau-Aepli. | © SKF
Zu den kirchlichen Unterstützern der Konzernverantwortungsinitiative gehört auch die Präsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF), Simone Curau-Aepli. | © SKF

«Kovi» breit aufgestellt

14.02.2018, 09:42

Eine neue Internetseite macht die Trägerschaft sichtbar, welche die  Konzernverantwortungsinitiative (Kovi) unterstützt. Zu Wort kommen sollen vor allem auch Stimmen aus dem Volk. Die Initiative will, dass für Firmen, die aus der Schweiz international tätig sind, ethisch verpflichtende Normen aufgestellt werden. Auf der offiziellen Internetseite der Kovi haben sich bereits bekannte Persönlichkeiten geoutet, darunter verschiedene namhafte Politiker wie der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried, die ehemaligen Parlamentsmitglieder Chiara Simoneschi-Cortesi, Dick Marty, Lucrezia Meier-Schatz und auch der Bischof von Basel, Felix Gmür. Seit Anfang Monat macht zudem die Seite «kirchefuerkovi» eine weitere Facette der Initiative sichtbar. Die Seite soll die Breite der kirchlichen Unterstützung für die Initiative aufzeigen.
Volker Hesse, bekannt durch die Inszenierung des Welttheaters in Einsiedeln (2000 und 2008), das Spektakel «Sacre del Gottardo» (zur Eröffnung des Gotthardbasistunnels 2016). Im Jahre 2017 inszenierte er das Mysterienspiel «Akte Zwingli» im Zürcher Grossmünster. | zvg
Volker Hesse, bekannt durch die Inszenierung des Welttheaters in Einsiedeln (2000 und 2008), das Spektakel «Sacre del Gottardo» (zur Eröffnung des Gotthardbasistunnels 2016). Im Jahre 2017 inszenierte er das Mysterienspiel «Akte Zwingli» im Zürcher Grossmünster. | zvg

Herbert Haag Preis 2018 für Theater und Lyrik

12.02.2018, 12:52

Die Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche hat die Preisträger 2018 bestimmt. Sie legt mit ihrer Preisverleihung im kommenden März den Akzent auf die Freiheit des Wortes und steht ein für schöpferische Vitalität und frische Ausdruckskraft in Wort und Bild. Preisträger sind der Theatermann und Regisseur Volker Hesse (Zürich) sowie der Priester und Lyriker Andreas Knapp (Leipzig). Hesse vertritt laut der Stiftung die expressive Wucht, mit der heute Fragen an die Religionen werden, Knapp steht für die verhaltenstille Lyrik, die den Geheimnissen des Lebens neue Worte leiht. Das Preisgeld beträgt 15'000 Franken.
Die Infografik zu den Kirchenaustritten in den vergangenen Jahren zeigt klar den Kanton Basel-Stadt an der Spitze. Dort hat die Römisch-Katholische Kirche am meisten Mitglieder verloren. | © SPI
Die Infografik zu den Kirchenaustritten in den vergangenen Jahren zeigt klar den Kanton Basel-Stadt an der Spitze. Dort hat die Römisch-Katholische Kirche am meisten Mitglieder verloren. | © SPI

SPI stellt Kirchenstatistik online

09.02.2018, 08:14

Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut SPI in St. Gallen stellt seine Kirchenstatistiken online. Wer sich bis anhin  über die Relgionszugehörigkeit der Schweizer Bevölkerung oder die Kirchenein- und Austritte informieren wollte, musste persönlich anfragen. Neu genügt ein Mausklick, um die gewünschten Daten in übersichtlichen Infografiken einsehen zu können. Allerdings: Die erfassten Daten beinhalten noch nicht die Angaben fürs vergangene Jahr 2017, sondern sind erst bis 2016 aufdatiert.
Auch die Schweizer Bischofskonferenz kritisierte Martin Werlen scharf: Die Schweizer Bischöfe sollten frei werden für Visionen und Entscheidungen. Die Bischofskonferenz könne Impulse geben, Papst Franziskus spiele ihnen sogar den Ball dauernd zu. | © Kloster Einsiedeln
Auch die Schweizer Bischofskonferenz kritisierte Martin Werlen scharf: Die Schweizer Bischöfe sollten frei werden für Visionen und Entscheidungen. Die Bischofskonferenz könne Impulse geben, Papst Franziskus spiele ihnen sogar den Ball dauernd zu. | © Kloster Einsiedeln

Ein alt Abt schreibt die Kirche ab

07.02.2018, 08:58

In der Kirche Schweiz sehe es schwarz aus, meint Bruder Martin Werlen in seinem neuen Buch «Zu spät». Die Kirche habe sich von diesen Menschen entfernt – nicht umgekehrt, so die Einschätzung des ehemaligen Abts des Klosters Einsiedelns, der als twitternder Kloster-Primus schweizweit bekannt wude. Die Einsicht, dass es zu spät ist, schenke aber auch Gelassenheit, da der «Karren» sowieso im Dreck stecke. «Ich träume davon, dass einzelne Personen, Pfarreien und Gemeinschaften Dinge loslassen, die bisher einfach dazugehörten»,  so Bruder Martin. Die Kirche solle wieder als ein Ort der Hoffnung wahrgenommen werden, als Ort, wo Menschen aufatmen können und nicht zuerst verurteilt würden. Er widme darum sein Buch all jenen, welche die Kirche nicht in Ruhe lassen.
Die für die Spanische Mission Zürich zuständigen Claretinerpatres haben festgestellt, dass die Missionsmitglieder selten an Veranstaltungen und Gottesdiensten ihrer Schweizer Pfarreien teilnehmen. Grund: Die spanischsprachigen Gläubigen hätten Angst, sich «wegen mangelnder Deutschkenntnisse zu blamieren». Aus diesem Grund habe man das Projekt «Misa en alemán» lanciert. | zvg
Die für die Spanische Mission Zürich zuständigen Claretinerpatres haben festgestellt, dass die Missionsmitglieder selten an Veranstaltungen und Gottesdiensten ihrer Schweizer Pfarreien teilnehmen. Grund: Die spanischsprachigen Gläubigen hätten Angst, sich «wegen mangelnder Deutschkenntnisse zu blamieren». Aus diesem Grund habe man das Projekt «Misa en alemán» lanciert. | zvg

«Misa en alemán» holt Good-Practice-Preis

05.02.2018, 11:22

Seit fünf Jahren feiern Katholiken aus Spanien und Lateinamerika in der Kapelle der Spanischen Mission in Zürich regelmässig Gottesdienste in deutscher Sprache. Nun hat das Projekt «Misa en alemán» (Messe auf Deutsch) den Good-Practice-Wettbewerb des Liturgische Instituts gewonnen. Der Preis würdigt den besten gemeinsamen Gottesdienst von Pfarreien und fremdsprachigen Missionen und will  Katholiken aus der Schweiz Mut machen, gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Der Sieger erhält ein Preisgeld in der Höhe von 500 Franken.
Das Balkendiagramm zeigt deutlich, wie sich die Religionslandschaft seit 1970 verändert hat. Was auffällt: Die Gruppe der Römisch-Katholischen Christen bleibt relativ stabil. Dies ist vor allem der Migration zuzuschreiben. | Quelle: BFS – VZ (1970-2000), Strukturerhebung (SE 2010-2016)
Das Balkendiagramm zeigt deutlich, wie sich die Religionslandschaft seit 1970 verändert hat. Was auffällt: Die Gruppe der Römisch-Katholischen Christen bleibt relativ stabil. Dies ist vor allem der Migration zuzuschreiben. | Quelle: BFS – VZ (1970-2000), Strukturerhebung (SE 2010-2016)

Volkszählung 2016: Religionen

02.02.2018, 09:52

Am Mittwoch, 31. Januar 2018, veröffentlichte das Bundesamt für Statistik (BFS) die Ergebnisse der Strukturerhebung der eidgenössischen Bevölkerung. Untersucht wurde auch die Religionslandschaft der Schweiz. Diese habe sich in den letzten 40 Jahren ziemlich stark verändert, heisst es auf den Seiten des BFS. Während der Anteil der römisch-katholischen Landeskirche relativ stabil geblieben ist, hat jener der evangelisch-reformierten Landeskirche stark zugunsten von Konfessionslosigkeit abgenommen. Untersucht wurden die Konfessionszugehörigkeit, die Teilnahme an Gottesdiensten, die Häufigkeit des Betens und der Glaube an Gott. Ausserdem verschiedene Glaubensformen und die Bedeutung der Religion im Alltag.
Die Italienischen Missionen Aarau, Baden-Wettingen, Brugg und Wohlen-Lenzburg feiern 70 Jahre pastorale Arbeit im Aargau. Abgeschlossen wird die Tagung mit einem Gottesdienst mit Bischof Felix Gmür. Das Programm der Tagung in italienischer Sprache ist in der Kurznachricht verlinkt. | © Roger Wehrli/Anne burgmer
Die Italienischen Missionen Aarau, Baden-Wettingen, Brugg und Wohlen-Lenzburg feiern 70 Jahre pastorale Arbeit im Aargau. Abgeschlossen wird die Tagung mit einem Gottesdienst mit Bischof Felix Gmür. Das Programm der Tagung in italienischer Sprache ist in der Kurznachricht verlinkt. | © Roger Wehrli/Anne burgmer

70 Jahre pastorale Arbeit im Aargau

31.01.2018, 19:36

Am Sonntag den 4. Februar 2018 findet in Wettingen eine Tagung der 4 italienisch-sprachigen Missionen im Kanton Aargau statt. Die Missionen feiern ihre 70jährige pastorale Arbeit im Kanton. Zwei Referate beleuchten die Geschichte der Entstehung der Seelsorge für Italiener im Aargau und die Frage nach  Einheit und Verschiedenheit der Katholischen Kirche. Zudem gibt es eine Podiumsdiskussion, an der Bischof Felix Gmür, Kirchenrätin Maria-Pia Scholl, Synodepräsidentin Linda Gaeta und der nationale Koordinator der Missionen Don Carlo de Stasio teilnehmen. Die Tagung findet in italienischer Sprache statt.
Das Projekt «underkath» steht im Kontext der Bischofssynode zur Jugend, die im Oktober 2018 in Rom stattfinden wird. Als Ziel des Projekts möchte das Medienzentrum die Bindung von Jugendlichen an die katholische Kirche stärken. Zudem wird die digitale Lebenswelt der Jugendlichen als Erlebnisraum für Religion und Spiritualität genutzt. | screenshot
Das Projekt «underkath» steht im Kontext der Bischofssynode zur Jugend, die im Oktober 2018 in Rom stattfinden wird. Als Ziel des Projekts möchte das Medienzentrum die Bindung von Jugendlichen an die katholische Kirche stärken. Zudem wird die digitale Lebenswelt der Jugendlichen als Erlebnisraum für Religion und Spiritualität genutzt. | screenshot

Gesucht: Katholische YouTube-Stars

29.01.2018, 10:24

Das Katholische Medienzentrum lanciert gemäss einer Medienmitteilung vom 26. Januar 2018 einen Wettbewerb, der Jugendlichen von 14 bis 22 Jahren offen steht. Es werden neu Video-Blogger gesucht. Mit der Leitfrage «Warum braucht es mich auf der Welt?» sollen Kurzvideos von 90 Sekunden entstehen. Die Eingaben werden von einer Jury bewertet. Die zwölf besten YouTuber werden als Video-Blogger bei kath.ch engagiert. Dazu gibt es einen neuen YouTube Kanal unter der Marke «underkath». Die Wortmarke verbindet die Frisur des «Undercut» mit der Internet-Präsenz der katholischen Kirche als «kath.ch». Die Videos sollen überraschend, engagiert und spirituell sein - den Trailer zum Projekt gibt es auf der Seite www.underkath.ch
Die Absolventinnen zusammen mit dem Leitungsteam (Sabine Tscherner und Nico Derksen - ganz links - sowie Claudia Mennen - Mitte hinten). Die Bibliodrama-Ausbildung folgt dem Modell von Nico Derksen und Frans Andriessen aus den 1980er Jahren. In Wislikofen wurde dieses Ursprungsmodell jedoch weiterentwickelt und auf die Möglichkeiten in der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit angepasst. | zvg
Die Absolventinnen zusammen mit dem Leitungsteam (Sabine Tscherner und Nico Derksen - ganz links - sowie Claudia Mennen - Mitte hinten). Die Bibliodrama-Ausbildung folgt dem Modell von Nico Derksen und Frans Andriessen aus den 1980er Jahren. In Wislikofen wurde dieses Ursprungsmodell jedoch weiterentwickelt und auf die Möglichkeiten in der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit angepasst. | zvg

Neue Bibliodrama-Leiterinnen zertifiziert

26.01.2018, 09:41

Heute erhalten 9 Frauen aus der katholischen, der reformierten Kirche sowie aus einer Freikirche das Zertifikat zur  Bibliodrama-Leiterin. Über zwei Jahre haben sich die Absolventinnen der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge in der Propstei Wislikofen Methoden des Bibliodramas angeeignet. Seit dem Jahr 2000 veranstaltet die Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge Ausbildungen für Seelsorgerinnen und Seelsorger in Bibliodramaleitung. Gelernt wird, wie mit der Methode des Bibliodramas der Glauben lebendig und existenziell erfahren werden kann. Über 100 Seelsorgende aus  Spital-, Kinder- und Jugendarbeit oder der Gemeindeseelsorge habe diese bereits Ausbildung absolviert.