Nachrichten
Die VCU wurde 1949 gegründet und umfasst derzeit gut 400 Führungspersönlichkeiten aus der deutschsprachigen Schweiz. Die Regionalgruppe Aargau/Solothurn mit ihren rund 70 Mitgliedern um Präsident Louis Dreyer ist die zweitgrösste der insgesamt sieben VCU-Gruppierungen. | © Werner Rolli
Die VCU wurde 1949 gegründet und umfasst derzeit gut 400 Führungspersönlichkeiten aus der deutschsprachigen Schweiz. Die Regionalgruppe Aargau/Solothurn mit ihren rund 70 Mitgliedern um Präsident Louis Dreyer ist die zweitgrösste der insgesamt sieben VCU-Gruppierungen. | © Werner Rolli

Für nachhaltige Unternehmensführung

17.05.2017, 20:37

Ethik und Verantwortung in grenzüberschreitenden Wirtschaftsräumen diskutierten Spitzenvertreter der Wirtschaft an der Jahrestagung der Vereinigung Christlicher Unternehmer der Schweiz (VCU). Über 100 Unternehmer und Wirtschaftswissenschaftler aus der ganzen Deutschschweiz, die sich den christlichen Werten verpflichtet fühlen, nahmen am Anlass im Grossratssaal des Basler Rathauses teil. Das Fazit: Kurzfristige Ziele können niemals im Sinne eines Unternehmens sein.
Unterstützt wurden dieses Jahr unter anderem ein Weisenhaus in Zimbabwe, ein Trinkwasserprojekt in Indien sowie ein Tageszentrum für Armutsbetroffene in Rumänien. Viele der unterstützten Projekte werden von Aargauer Pfarreien mitgetragen. | © Symbolbild Fastenopfer
Unterstützt wurden dieses Jahr unter anderem ein Weisenhaus in Zimbabwe, ein Trinkwasserprojekt in Indien sowie ein Tageszentrum für Armutsbetroffene in Rumänien. Viele der unterstützten Projekte werden von Aargauer Pfarreien mitgetragen. | © Symbolbild Fastenopfer

120 000 Franken für Entwicklungshilfe

15.05.2017, 17:01

Die Römisch-Katholische Landeskirche des Kantons Aargau unterstützt Jahr für Jahr weltweit soziale Projekte. Der Kirchenrat hat auf Antrag der begleitenden Kommission «Solidarische Welt» fürs laufende Jahr  120 000 Franken gesprochen. Eingegangen sind Gesuche aus allen Kontinenten. Diese wurden nach folgenden Kriterien geprüft: Nachhaltigkeit, Transparenz und realistische Planung, seriöse Projektbegleitung, nachgewiesene Eigenleistung vor Ort und Einhaltung der Menschenrechte. Der Hauptteil der gesprochenen Mittel fliesst in sogenannte Langzeitprojekte, kleinere Beträge fliessen in befristete Projekte. Es werden aber auch Vorhaben einmalig unterstützt.
Die Regenbogenpastoral versteht das Bistum Basel als zielgruppenspezifischen seelsorgerlichen Dienst wie z.B. für Jugendliche, Anderssprachige, Migrantinnen und Migranten. Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des Bistums Basel. | © Ludovic Betron
Die Regenbogenpastoral versteht das Bistum Basel als zielgruppenspezifischen seelsorgerlichen Dienst wie z.B. für Jugendliche, Anderssprachige, Migrantinnen und Migranten. Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des Bistums Basel. | © Ludovic Betron

Regenbogenpastoral

11.05.2017, 09:24

Papst Franziskus hat sich mehrfach gegen die Diskriminierung von Menschen mit anderer sexueller Orientierung ausgesprochen. Laut Medienmitteilung will das Bistum Basel seine Seelsorge für diese Menschen verbessern. Der von Bischof Felix Gmür 2016 ins Leben gerufene Arbeitskreis  Regenbogenpastoral komme auf Wunsch und in Zusammenarbeit mit engagierten Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*personen und Intersexuellen (LSBTI) zustande. Dieser Arbeitskreis wolle die Lebensrealität von LSBTI-Menschen besser verstehen, Orte der kirchlichen Begegnung schaffen und LSBTI-Menschen mit ihren Angehörigen spirituell bedürfnisgerechter begleiten. Der Arbeitskreis werde auch Bischof Felix im Bereich der Regenbogenpastoral beraten.
Krisenregionen im Kongo - Die kongolesische Bischofskonferenz CENCO fordere, dass die internationale Gemeinschaft humanitäre Hilfe leiste. Auch müssten die politischen Kräfte im Kongo unter Druck gesetzt werden, damit Lösungen gefunden werden könnten, heisst es in der Medienmitteilung von Fastenopfer. | © Fastenopfer
Krisenregionen im Kongo - Die kongolesische Bischofskonferenz CENCO fordere, dass die internationale Gemeinschaft humanitäre Hilfe leiste. Auch müssten die politischen Kräfte im Kongo unter Druck gesetzt werden, damit Lösungen gefunden werden könnten, heisst es in der Medienmitteilung von Fastenopfer. | © Fastenopfer

Vergessene Krisenregionen

10.05.2017, 11:06

«In den Provinzen Zentral- und Ost-Kasai der Demokratischen Republik Kongo, wütet ein gewalttätiger Konflikt, der bereits zahlreichen Menschen das Leben gekostet hat. In diesen Provinzen fördert Fastenopfer Projekte, die zeitweise unterbrochen werden mussten. Im März wurden zudem zwei Experten der Uno entführt, die wenig später tot aufgefunden wurden. In der ganzen Region ist die Sicherheit und das Leben der Bevölkerung gefährdet», so der Beginn der Medienmitteilung von Fastenopfer. Partnerorganisationen von Fastenopfer berichteten von «zunehmenden mystisch religiösen Tendenzen» der Miliztruppen. Der Konflikt habe bereits im April 2016 begonnen, über 400 Personen seien mittlerweile ums Leben gekommen.
Anlässlich der Priesterweihe von zehn Priesteramtskandidaten am Sonntag, 7. Mai 2017, im Petersdom sagte Papst Franziskus an diesem Sonntagvormittag, dass die Kandidaten diesen Weg gingen, um Dienst zu tun. Dazu gehöre es, entsprechend überzeugend zu handeln. (Das Foto zeigt Papst Franziskus beim Eröffnungsgottesdienst zur Familiensynode im Oktober 2015). | © Anne Burgmer
Anlässlich der Priesterweihe von zehn Priesteramtskandidaten am Sonntag, 7. Mai 2017, im Petersdom sagte Papst Franziskus an diesem Sonntagvormittag, dass die Kandidaten diesen Weg gingen, um Dienst zu tun. Dazu gehöre es, entsprechend überzeugend zu handeln. (Das Foto zeigt Papst Franziskus beim Eröffnungsgottesdienst zur Familiensynode im Oktober 2015). | © Anne Burgmer

Dienst, nicht Karriere

08.05.2017, 16:20

«Ein Geistlicher, der vielleicht viel Theologie studiert hat und ein, zwei oder drei Studienabschlüsse hat, aber nicht gelernt hat, das Kreuz Christi zu tragen, nützt nichts. Er ist vielleicht ein guter Akademiker, ein guter Professor, aber kein Priester». Gewohnt deutliche Worte fand Papst Franziskus gemäss Radio Vatikan bei der Weihe von zehn Priestern am 54. Weltgebetstag für geistliche Berufungen. Franziskus betonte ebenfalls, dass es nicht darum gehen dürfe, eine Karriere anzustreben. In weiten Teilen wich Papst Franziskus vom vorbereiteten Predigttext ab, um seine Botschaft deutlicher formulieren zu können, wie das vatikanische Radio schreibt.
Am Freitag, den 21. April 2017, hatte der Churer Bischof Vitus Huonder in Rom seinen Rücktritt eingericht. Der Papst hat nun dessen Amtszeit bis 2019 verlängert. | © Steffen Schmidt
Am Freitag, den 21. April 2017, hatte der Churer Bischof Vitus Huonder in Rom seinen Rücktritt eingericht. Der Papst hat nun dessen Amtszeit bis 2019 verlängert. | © Steffen Schmidt

Churer Bischof bleibt

05.05.2017, 08:10

Papst Franziskus hat die Amtszeit von Vitus Huonder um zwei Jahre verlängert. Der Churer Bischof freut sich über das Vertrauen des Papstes, das dieser mit seiner Entscheidung zum Ausdruck bringe. Enttäuscht sind derweil viele Katholiken, die sich für Reformen in der Kirche einsetzen. «Die Progressiveren Kreise hätten sich eine schnellere Ablösung gewünscht», erklärte Benno Schnüriger, Synodalpräsident der römisch-katholischen Kirche Zürich. Unverständlich bleiben für viele auch die Gründe, weshalb der Papst so entschieden hat. «Papst Franziskus ist sich offenbar nicht bewusst, was im Bistum Chur vor sich geht», mutmasste Simone Curau-Aepli vom Schweizerischen Katholischen Frauenbund.
Der Festgottesdienst lud dazu ein, achtsam mit den verschiedenen Traditionen umzugehen. | zvg
Der Festgottesdienst lud dazu ein, achtsam mit den verschiedenen Traditionen umzugehen. | zvg

Ökumene auch mit Freikirchen

03.05.2017, 12:56

Ökumenische Gottesdienste zwischen Katholiken und Reformierten sind im Aargauer Schenkenbergertal nichts Ungewöhnliches. Neu ist, dass sich auch Freikirchen beteiligen, wie die Aargauer Zeitung berichtet. Am letzten Wochenende feierte die «Chrischona Schinznach» (vertreten durch Pastor Martin Kress) zusammen mit Christian Vogt, Pfarrer der reformierten Kirchgemeinde Veltheim, dessen Kollegen Arpad Ferencz (Auenstein), Stefan Huber (Thalheim) und Jan Karnitz (Schinznach-Dorf) sowie Brigitta Minich vom katholischen Kirchenzentrum St. Franziskus Schinznach-Dorf einen Sonntagsgottesdienst.
Bedauerte am Staatsakt zu Ehren von Bruder Klaus, dass das Wort Gott in diesem Kontext nicht verwendet wurde: Luc Humbel, Präsident der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz RKZ und Präsident des Krichenrates der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau. | © Roger Wehrli
Bedauerte am Staatsakt zu Ehren von Bruder Klaus, dass das Wort Gott in diesem Kontext nicht verwendet wurde: Luc Humbel, Präsident der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz RKZ und Präsident des Krichenrates der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau. | © Roger Wehrli

Zu Bruder Klaus ohne Gottesbezug

01.05.2017, 09:26

Am Staatsakt zum 600. Geburtstag von Niklaus von Flüe in Sarnen waren zahlreiche Kirchenvertreter eingeladen, darunter Markus Büchel, Bischof von St. Gallen, aber auch Luc Humbel, Präsident der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz RKZ und Präsident des Kirchenrates der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau. «Zuhören» und «Vertrauen» waren Begriffe, die in den Reden zu Niklaus von Flüe im Zentrum standen. Bundespräsidentin Doris Leuthard ging ebenso darauf ein wie Festredner und Literaturprofessor Peter von Matt. Das Wort «Gott» wurde hingegen nicht verwendet.
Sparsamer Umgang mit Energie und die Förderung von umweltschonenden Energien trägt zum Schutz des Klimas bei, so die Überlegung vieler Kirchenvertreter und kirchlicher Organisationen. Kombiniert mit dem Atomausstieg wäre das ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung. | © Roger Wehrli
Sparsamer Umgang mit Energie und die Förderung von umweltschonenden Energien trägt zum Schutz des Klimas bei, so die Überlegung vieler Kirchenvertreter und kirchlicher Organisationen. Kombiniert mit dem Atomausstieg wäre das ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung. | © Roger Wehrli

Kirchliche Koalition für Energiestrategie

28.04.2017, 12:04

Eine breite kirchliche Koalition unterstützt die Energiestrategie 2050, über die am 21. Mai 2017 abgestimmt wird. Die Kommission «Justitia et Pax» der Schweizer Bischofskonferenz, der Ausschuss für Kirche und Gesellschaft der Evangelisch-methodistischen Kirche und der Synodalrat der Evang.-ref. Kirche des Kantons Waadt haben bereits ihre Unterstützung für die Energiestrategie 2050 öffentlich gemacht. Der Basler Bischof Felix Gmür hatte sich überdies an Ostern ebenfalls positiv zur Energiestrategie geäussert. Weitere Institutionen bereiten Stellungnahmen vor. Und der Verein «oeku Kirche und Umwelt» bereitet zusammen mit dem Schweizerischen Katholischen Frauenbund, den Evangelischen Frauen Schweiz, der aufbruch-Redaktion und vielen prominenten Einzelpersonen aus dem kirchlichen Umfeld ein Inserat mit einer JA-Empfehlung für die Energiestrategie 2050 in den Zeitschriften Doppelpunkt, Sonntag und bref vor.
«FairKleiden» setzt auf ein gepflegtes Ambiente, rund 30 Helferinnen sortieren die Textilien vorgängig und präsentieren sie vorteilhaft. | © Andreas C. Müller
«FairKleiden» setzt auf ein gepflegtes Ambiente, rund 30 Helferinnen sortieren die Textilien vorgängig und präsentieren sie vorteilhaft. | © Andreas C. Müller

Ökumenische Kleidertauschbörse

27.04.2017, 07:46

Am Samstag, den 29. April 2017, findet in Aarau bereits zum vierten Mal die ökumenische Kleidertauschbörse für Frauen «FairKleiden» statt.  Ziel dieser Tauschbörse ist es, ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität und die Misstände in der internationalen Kleiderproduktion zu setzen, «indem Kleider bei einer neuen Besitzerin ein zweites Leben bekommen», heisst es in der Medienmitteilung der Organisatoren. Letztere sind unter anderem die katholischen Pfarrei Aarau, Blauring Aarau und die evangelische Minoritätsgemeinde Aarau. Auch die Aargauische Pastoralkonferenz unterstützt die Aktion.