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Ein starkes Wachstum habe es insbesondere bei den über 16-jährigen Leitungspersonen gegeben, heisst es von Seiten der Jubla. Gerade im Vergleich zu 1985: Damals waren über 6'000 Leitungspersonen engagiert. Im vergangenen Jahr waren es wieder über 9'000. | © Werner Rolli
Ein starkes Wachstum habe es insbesondere bei den über 16-jährigen Leitungspersonen gegeben, heisst es von Seiten der Jubla. Gerade im Vergleich zu 1985: Damals waren über 6'000 Leitungspersonen engagiert. Im vergangenen Jahr waren es wieder über 9'000. | © Werner Rolli

Jubla hat wieder mehr Leiter

18.04.2018, 05:50

Seit einigen Jahren gelingt es Jungwacht Blauring (Jubla) Schweiz wieder, mehr Kinder und Jugendliche für ein Engagement zu gewinnen. 2017 nahm die Zahl der Mitglieder gesamtschweizerisch auf über 30’000 zu, teilte der katholische Kinder- und Jugendverband am Montag mit. Besonders stark sei das Wachstum bei den Leitungspersonen, so die Kommunikationsverantwortliche Andrea Pfäffli.
Mehr als 80 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer haben schon über ihr Lebensende nachgedacht. Dies geht aus einer Studie hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Rahmen der nationalen Plattform «Palliative Care» durchgeführt hat. | © Anne Burgmer
Mehr als 80 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer haben schon über ihr Lebensende nachgedacht. Dies geht aus einer Studie hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Rahmen der nationalen Plattform «Palliative Care» durchgeführt hat. | © Anne Burgmer

Palliative Care ist gefragt

16.04.2018, 18:56

Eine neue, nationale Studie des Bundesamtes für Gesundheit BAG zeigt, dass sich viele Menschen konkrete Gedanken machen, welche Art der Behandlung und Betreuung sie am Lebensende in Anspruch nehmen möchten. Palliative Care spielt dabei eine wichtige Rolle. Konkret sind 94 Prozent der Befragten der Meinung, dass Palliative Care sinnvoll sei. Auch der Bekanntheitsgrad des Begriffs «Palliative Care» wurde ermittelt. «Die Ergebnisse zeigen, dass gesamtschweizerisch der Anteil derjenigen, die von Palliative Care gehört haben, von 48 Prozent auf 59 Prozent angestiegen ist.
Die Päpstliche Lateinamerika-Kommission regte am Donnerstag, 12. April 2018 an, eine Synode zum Thema «Frauen im Leben und der Mission der Kirchen» einzuberufen. | © Missio
Die Päpstliche Lateinamerika-Kommission regte am Donnerstag, 12. April 2018 an, eine Synode zum Thema «Frauen im Leben und der Mission der Kirchen» einzuberufen. | © Missio

Vatikanische Kommission regt Frauen-Synode an

13.04.2018, 09:25

Aus dem Vatikan kommt die Idee, eine eigene Bischofssynode zum Thema Frauen zu organisieren. Dies zitiert die Zeitung «Osservatore Romano» aus dem Abschlussbericht der Päpstlichen Lateinamerika-Kommission. Bei ihrer jährlichen Vollversammlung Anfang März in Rom hatte sich die Kommission mit der Situation von Frauen in Südamerika befasst. Neben den 24 Bischöfen und Kardinälen waren zu dem Treffen auch 14 südamerikanische Frauen verschiedener Positionen und Aufgaben eingeladen worden. Die epochalen Veränderungen, denen sich die Kirche gegenüber sehe, verlangten einen Bewusstseinswandel, wie er sich bereits bei der Familiensynode und deren nachfolgendem Schreiben «Amoris laetitia» gezeigt habe, heisst es in der Erklärung. Daher regt die Kommission an, nach der Jugendsynode «eine Bischofssynode der Weltkirche über Frauen im Leben und der Mission der Kirche» abzuhalten. Der Text beginnt mit der Feststellung: «Die katholische Kirche, die dem Beispiel Jesu folgt, muss frei sein von jeglichen Vorurteilen, Stereotypen und Diskriminierungen gegenüber Frauen.»
Auch Freude und Sinn für Humor sind laut Papst Franziskus Zeichen für ein heiligmässiges Leben. Dazu passt der Titel seiner Schrift «Gaudete et exsultate - Freut euch und jubelt». | © kna-bild
Auch Freude und Sinn für Humor sind laut Papst Franziskus Zeichen für ein heiligmässiges Leben. Dazu passt der Titel seiner Schrift «Gaudete et exsultate - Freut euch und jubelt». | © kna-bild

Jede und jeder kann heilig sein

10.04.2018, 10:22

Papst Franziskus will Christen zu einem heiligmässigen Leben ermutigen. In einem am Montag. 9. April, veröffentlichten Schreiben mit dem Titel «Gaudete et exsultate – freut euch und jubelt» wirbt er für eine «Heiligkeit der Mittelschicht». Jeder könne mit Gottes Hilfe heilig sein. Mit der Taufe sei jeder Christ dazu berufen, sich nicht nur «mit einer mittelmässigen, verwässerten, flüchtigen Existenz zufriedengeben». Aus der Bibel zitiert Papst Franziskus: «Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.» Diese Forderung zu leben, bedeute oft, gegen den Strom dieser Welt zu schwimmen. Kennzeichen eines heiligmässigen Lebens sind laut Franziskus unter anderem Durchhaltevermögen, Freude, Sinn für Humor, Wagemut, Gemeinschaftssinn und Gebet. 
Als Neuheit wurde im Rahmen der Kampagne die Plattform «Join my challenge» lanciert, mit der auch noch nach dem Ende der Ökumenischen Kampagne 2018 die eigenen Gewohnheiten herausgefordert werden können, um die Welt zu verändern. | Plakat der Ökumenischen Fastenkampagne
Als Neuheit wurde im Rahmen der Kampagne die Plattform «Join my challenge» lanciert, mit der auch noch nach dem Ende der Ökumenischen Kampagne 2018 die eigenen Gewohnheiten herausgefordert werden können, um die Welt zu verändern. | Plakat der Ökumenischen Fastenkampagne

Ende Fastenkampagne 2018

03.04.2018, 18:47

«Werde Teil des Wandels»: Dazu rief die Ökumenische Kampagne der drei Entwicklungsorganisationen auf. Die Kampagne von Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein zeigte auf, was Bürgerinnen und Bürger tun können, sei dies auf politischer Ebene oder in lokalen Initiativen. Eine Medienmitteilung erläutert nun zum Abschluss der Kampagne nochmals Höhepunkte und Ergebnisse. So seien mit den Suppentagen, der Aktion „Brot zum Teilen“, den zahlreichen Fastengruppen und dem Rosenverkauf an rund 400 Standorten in der ganzen Schweiz, konnten 15'000 Menschen direkt erreicht werden. Durch eine vielfältige Berichterstattung und breite Öffentlichkeitsarbeit erhöhte sich die Reichweite auf insgesamt 2 Millionen Menschen.
Papst Franziskus führte in seiner Predigt weiter aus, die «erdrückende Routine» sowie die Parole «Das hat man schon immer so gemacht» liessen auch heute in Christen die Hoffnung verstummen. | © Luca Zannaro, Reuters
Papst Franziskus führte in seiner Predigt weiter aus, die «erdrückende Routine» sowie die Parole «Das hat man schon immer so gemacht» liessen auch heute in Christen die Hoffnung verstummen. | © Luca Zannaro, Reuters

Papst warnt vor Resignation

01.04.2018, 22:08

Papst Franziskus hat in der Osternacht davor gewarnt, zu glauben, man könne nichts tun gegen die Ungerechtigkeiten an so vielen Menschen, und müsse deswegen zu verstummen. Das leere Grab des Ostermorgens «will aufrütteln, uns ermuntern zu glauben und Zuversicht zu haben», dass Gott überall und zu jedem Menschen «Zugang findet», sagte der Papst. Ostern zu feiern bedeute, erneut zu glauben, dass Gott in die Geschichte einbricht und den lähmenden Determinismus herausfordert.
Die neue Übersetzung des «Vater unser», die bereits in Frankreich und anderen französischsprachigen Ländern eingeführt worden ist, ist im Rahmen einer umfangreichen Konsultation zwischen den verschiedenen Kirchen der Romandie in einer ökumenischen Übereinkunft beraten worden. | © Roger Wehrli
Die neue Übersetzung des «Vater unser», die bereits in Frankreich und anderen französischsprachigen Ländern eingeführt worden ist, ist im Rahmen einer umfangreichen Konsultation zwischen den verschiedenen Kirchen der Romandie in einer ökumenischen Übereinkunft beraten worden. | © Roger Wehrli

Neues «Vater-Unser» für die Ökumene

27.03.2018, 11:57

Die christlichen Kirchen der Westschweiz – katholische, reformierte und evangelische – werden zu Ostern eine modifizierte Übersetzung des Vaterunser-Gebets einführen. Mit der Wahl der neuen, gemeinsamen Übersetzung bestätigen die Kirchen ihren Willen, in einem Geist der Einheit zusammenzuarbeiten. Obwohl die erste ökumenische Übersetzung des Vaterunsers 1966 in die Romandie eingeführt wurde, freuen sich alle, dass die Gesamtheit der Gläubigen weiterhin auf diese Weise dasselbe universelle Gebet weiterbeten kann, das Jesus gelehrt hat.
Bei der angestrebten Analyse sollen sowohl Einnahmen als auch Ausgaben  von Kirchen überprüft werden. Bei den Einnahmen sind Informationen zu Steuern von natürlichen und juristischen Personen notwendig sowie zu allfälligen Staatsbeiträgen. Bei den Ausgaben sollte die Verwendung der Mittel auf kommunaler und kantonaler Ebene analysiert werden. | © Andreas C. Müller
Bei der angestrebten Analyse sollen sowohl Einnahmen als auch Ausgaben von Kirchen überprüft werden. Bei den Einnahmen sind Informationen zu Steuern von natürlichen und juristischen Personen notwendig sowie zu allfälligen Staatsbeiträgen. Bei den Ausgaben sollte die Verwendung der Mittel auf kommunaler und kantonaler Ebene analysiert werden. | © Andreas C. Müller

Kirchenfinanzen unter der Lupe

23.03.2018, 19:11

Die Römisch-katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) will wissen, wie sich die Kirchenfinanzierung entwickelt und wie der Lastenausgleich unter den kantonalkirchlichen Organisationen am besten realisiert wird. Deshalb plant sie, ein kompetentes Beratungsunternehmen damit zu beauftragen, ein Finanzmonitoring zu entwickeln. Erstmals in ihrer Geschichte hat der Dachverband der katholischen kantonalkirchlichen Organisationen nämlich über eine Million Franken weniger von den kantonalen Kirchenorganisationen erhalten, als vorgesehen wäre.
Martin Spilker, hat den katholischen Newsroom innerhalb von drei Jahren erfolgreich aufgebaut und nach der Zusammenführung des katholischen Mediendienstes mit der Katholischen Internationalen Presseagentur Kipa im Jahr 2015 das Portal kath.ch für ein breites Publikum positioniert. Nun tritt er als Redaktionsleiter zurück, bleibt der Redaktion von kath.ch aber erhalten. | © kathc.h
Martin Spilker, hat den katholischen Newsroom innerhalb von drei Jahren erfolgreich aufgebaut und nach der Zusammenführung des katholischen Mediendienstes mit der Katholischen Internationalen Presseagentur Kipa im Jahr 2015 das Portal kath.ch für ein breites Publikum positioniert. Nun tritt er als Redaktionsleiter zurück, bleibt der Redaktion von kath.ch aber erhalten. | © kathc.h

Neue Leitung beim Medienzentrum

21.03.2018, 16:27

Das Katholische Medienzentrum hat Sylvia Stam zur neuen Redaktionsleiterin von kath.ch gewählt. Sie tritt die neue Funktion auf den 1. April 2018 an. Stam will das publizistische Profil von kath.ch schärfen und die Redaktion in Richtung «Bewegtbild» führen. Direktor Charles Martig gratulierte Sylvia Stam, bedankte sich gleichzeitig beim bisherigen Redaktionsleiter, Martin Spilker, der aus persönlichen Gründen zurücktritt.
Trifft sich an der Vorsynode mit Jugendlichen: Papst Franziskus. Aus der Schweiz sind drei junge Erwachsene angereist. | © Reuters/Luca Zennaro
Trifft sich an der Vorsynode mit Jugendlichen: Papst Franziskus. Aus der Schweiz sind drei junge Erwachsene angereist. | © Reuters/Luca Zennaro

Jugendvorsynode in Rom hat begonnen

19.03.2018, 09:53

Für die Bischofssynode zum Thema Jugend im Oktober beginnt heute Montag die Vorsynode in Rom. Diese dauert noch bis Samstag, 24. März. Dabei sollen rund 300 junge internationale Teilnehmer, darunter Angehörige anderer Religionen und Nichtglaubende, ein Dokument erarbeiten, das auch Gegenstand der Beratungen der Bischöfe im Oktober sein soll. Eröffnet wird das Treffen mit einer Rede von Papst Franziskus und einem Gespräch von Jugendlichen mit ihm.