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DIe Inländische Mission IM ist vor allem bekannt wegen der Epiphanie-Kollekte, die jeweils aum den Dreikönigstag aufgenommen wird. Mit dem Geld der diesjährigen Kolumne unterstützt die IM unter anderem das Kirchenrenovationsprojekt in Ardon im Wallis (im Bild). | © Urban Fink
DIe Inländische Mission IM ist vor allem bekannt wegen der Epiphanie-Kollekte, die jeweils aum den Dreikönigstag aufgenommen wird. Mit dem Geld der diesjährigen Kolumne unterstützt die IM unter anderem das Kirchenrenovationsprojekt in Ardon im Wallis (im Bild). | © Urban Fink

Inländische Mission sitzt neu in Zofingen

17.08.2018, 14:31

Die Inländische Mission (IM) hat ihren Standort gewechselt. Per 1. Juni ist die Geschäftsstelle von Zug nach Zofingen umgezogen. Grund ist die Totalsanierung des alten Standorts. Die neue Geschäftsstelle liegt zentral und für Leute von aussen leicht zugänglich. Der rechtliche Sitz des Vereins bleibt zwar an der bisherigen Adresse in Zug, aber auch nach der Sanierung des alten Standorts wird die Inländische Mission in Zofingen bleiben, sagt Geschäftsführer Urban Fink.
Finanziert und betrieben wird das Caritas Baby Hospital im Westjordanland von der Kinderhilfe Bethlehem in Luzern. Das Behandlungskonzept bindet die Mütter eng in den Heilungsprozess ihrer Kinder mit ein und das Spital verfügt über einen gut ausgebauten Sozialdienst. 2017 wurden beinahe 50'000 Kinder und Babys stationär oder ambulant betreut. | zvg
Finanziert und betrieben wird das Caritas Baby Hospital im Westjordanland von der Kinderhilfe Bethlehem in Luzern. Das Behandlungskonzept bindet die Mütter eng in den Heilungsprozess ihrer Kinder mit ein und das Spital verfügt über einen gut ausgebauten Sozialdienst. 2017 wurden beinahe 50'000 Kinder und Babys stationär oder ambulant betreut. | zvg

Caritas Baby Hospital: Forschungshotspot

14.08.2018, 17:44

Anerkennung für die wissenschaftliche Arbeit im Caritas Baby Hospital in Bethlehem: Die bedeutende medizinische Fachzeitschrift «Clinical Genetics» hat soeben Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, an der auch Spezialisten aus dem Kinderspital in Bethlehem beteiligt waren. Dokumentiert wurden seltene genetische Mutationen. Es ist nicht der einzige Forschungsbereich, für den sich das Caritas Baby Hospital einsetzt. Kürzlich veröffentlichte das Kinderspital eine vielbeachtete Studie über den Durchfall-Erreger Rota-Virus. Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem ist das einzige, ausschliesslich auf Kinderheilkunde spezialisierte Krankenhaus. Es arbeitet auf einem medizinischen Niveau, das internationalen wissenschaftlichen Standards genügt und gehört zu den wichtigen medizinischen Forschungszentren der Region.  
Die grüne Nationalrätin Adèle Thorens kritisierte unlängst die spanischen Provinz Almeria, «wo Erntehelfer praktisch Sklavenarbeit verrichten». Aus Spanien werden während des ganzen Jahres viel Gemüse und Früchte in die Schweiz importiert. | © Anne Burgmer
Die grüne Nationalrätin Adèle Thorens kritisierte unlängst die spanischen Provinz Almeria, «wo Erntehelfer praktisch Sklavenarbeit verrichten». Aus Spanien werden während des ganzen Jahres viel Gemüse und Früchte in die Schweiz importiert. | © Anne Burgmer

Verein «oeku»: Ja zu Fair-Food-Initiative

11.08.2018, 14:14

Der Vorstand des Vereins «oeku-Kirche und Umwelt» empfiehlt – in Übereinstimmung mit Umweltorganisationen und kirchlichen Werken, die Fair-Food-Initiative anzunehmen. Die von den Grünen lancierte Initiative verlangt Lebensmittel aus einer naturnahen, umwelt- und tierfreundlichen Landwirtschaft mit fairen Arbeitsbedingungen. Die ökologischen und sozialen Standards, die für in der Schweiz produzierte Nahrungsmittel gelten, sollen auch auf Importe angewendet werden, so die Initianten. Ihrer Ansicht nach müssen Menschen in bestimmten EU-Ländern unter unwürdigen Bedinungen Ernte-Arbeit verrichten.  Der Bundesrat äussert in seiner Botschaft Verständnis für die Anliegen der Initiative, ist aber der Meinung, dass die bestehende Verfassungsgrundlage genüge. Über die Initiative wird am 23. September abgestimmt.
Die Konzernverantwortungsinitiative geht dem Nationalrat viel zu weit: Die in der Initiative geforderten Haftungsregeln seien strenger als in anderen Rechtsordnungen und würden den Wirtschaftsstandort Schweiz gefährden. | © zvg
Die Konzernverantwortungsinitiative geht dem Nationalrat viel zu weit: Die in der Initiative geforderten Haftungsregeln seien strenger als in anderen Rechtsordnungen und würden den Wirtschaftsstandort Schweiz gefährden. | © zvg

Kovi: Kommt doch die Abstimmung?

08.08.2018, 10:22

Trotz Annahme des Gegenvorschlags zur Konzernverantwortungsinitiative durch den Nationalrat richtet sich der Verein auf einen Abstimmungskampf ein. Der Grund: Bei der Diskussion der Vorlage im Ständerat könnten die Inhalte gegenüber den Forderungen der Initiative noch weiter abgeschwächt werden. Konkret wird befürchtet, dass im Verlauf des parlamentarischen Prozesses auch die Sorgfaltsprüfung einschränkt werden soll. Damit müssten Unternehmer nur den eigenen Betrieb und die Tochterfirmen kontrollieren, nicht aber Zulieferer. «Das hätte nichts mehr mit dem Grundgedanken der Initiative zu tun. Faktisch wäre davon nichts mehr übrig», so Jan Tschannen, Präsident des Vereins Kirche – Wirtschaft – Ethik, der die Plattform «Kirche für Kovi» betreibt. Jan Tschannen glaubt nicht, dass die Initianten dann die Initiative zurückziehen werden.
Vor zwei Jahren nach einer Renovation frisch wiedereröffnet, feiert das Lassalle-Haus nun sein 25jähriges Bestehen. | © Roger Wehrli
Vor zwei Jahren nach einer Renovation frisch wiedereröffnet, feiert das Lassalle-Haus nun sein 25jähriges Bestehen. | © Roger Wehrli

Lassalle-Haus feiert 25 Jahre

06.08.2018, 22:27

Ein Vierteljahrhundert ist es nun schon alt, das Lassalle-Haus in Bad Schönbrunn. Am Sonntag, 14. Oktober 2018, um 15 Uhr, gibt es aus diesem Anlass ein besonderes Nachmittagsprogramm: Unter anderem die Vorstellung des neuen Buches «Ich habe zu wenig geflucht» von Niklaus Brantschen und Ursula Eichenberger. Ein Zeugnis der Inspiration, die das Lassalle-Haus seit seiner Neukonzeptionierung durch Niklaus Brantschen vor 25 Jahren massgeblich geprägt hat.
Karin Keller-Sutter äussert sich zum Gottes-Anruf in der Schweizer Verfassung und der Nationalhymne. | © Marie-Christine Andres
Karin Keller-Sutter äussert sich zum Gottes-Anruf in der Schweizer Verfassung und der Nationalhymne. | © Marie-Christine Andres

«Gottes-Anruf verdeutlicht die Grenzen unseres Handelns»

01.08.2018, 08:40

«Der Gottes-Anruf in unserer Verfassung verdeutlicht unsere Endlichkeit und ruft uns in Erinnerung, dass wir nicht die Macht haben, alles zu kontrollieren. Wir anerkennen damit die Grenzen unseres Handelns.»Das sagt die Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter aus Anlass des Schweizer Nationalfeiertags am 1. August in einem Interview mit dem Wochenmagazin «Idea Schweiz» , wie kath.ch berichtet. Die St. Galler FDP-Politikerin findet weiter, dass eine Nationalhymne, die Gott preist und zum Gebet aufruft, durchaus zeitgemäss sei.
Bootsflüchtlinge aus Syrien, Eritrea und Somalia auf einem Marine-Schiff in Palermo. | © kna-bild
Bootsflüchtlinge aus Syrien, Eritrea und Somalia auf einem Marine-Schiff in Palermo. | © kna-bild

Bereits 1’500 tote Bootsflüchtlinge

28.07.2018, 13:43

Im Mittelmeer sind seit Jahresbeginn mehr als 1'500 Menschen ertrunken oder verschollen. Diese Zahl gab die Internationale Organisation für Migration am Freitag in Genf bekannt. Demnach starben auf der zentralen Mittelmeerroute nach Italien und Malta 1'111 Menschen; auf dem Weg nach Spanien waren es 304, in den Gewässern vor Griechenland und Zypern 89. Gemessen an der stark zurückgegangenen Zahl der Ankünfte sei 2018 eines der tödlichsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen, so die UNO-Organisation.
Die Tagung «Anavon» richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 30 Jahre. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Teilnahme hingegen kostenlos. | © Vera Rüttimann
Die Tagung «Anavon» richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 30 Jahre. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Teilnahme hingegen kostenlos. | © Vera Rüttimann

Bischöfe laden Bundesligatrainer ein

25.07.2018, 10:08

Am 29. September 2018 begrüssen die Schweizer Bischöfe in Bern Martin Schmidt, den Walliser Bundesliga-Fussballtrainer und Sarah-Maria Graber, eine junge Texterin und Journalistin aus Bern. Dies im Rahmen der Tagung «Anavon» - einem Inspirationstag für Jugendliche und junge Erwachsene zum Thema «Jugend und Kommunikation über Glaube und Kirche». Neben Referaten und einer Podiumsdiskussion wird es auch Workshops, Live-Konzerte, eine Kunstausstellung und ein gemeinsames Vesper-Gebet geben. Auch wird im Rahmen der «Ananvon»-Tagung der diesjährige katholische Medienpreis verliehen.
Die Fahrer Schwestern anlässlich der 888-Jahr-Feierlichkeiten im Januar 2018 mit Bundesrätin Doris Leuthard. Auch die Idee für das im September erscheinende Buch entstand mit Blick auf das hohe Jubiläum. | © Roger Wehrli
Die Fahrer Schwestern anlässlich der 888-Jahr-Feierlichkeiten im Januar 2018 mit Bundesrätin Doris Leuthard. Auch die Idee für das im September erscheinende Buch entstand mit Blick auf das hohe Jubiläum. | © Roger Wehrli

Buch zeigt Leben im Kloster Fahr

20.07.2018, 08:40

17 Benediktinerinnen aus dem Kloster Fahr haben der Autorin Susann Bosshard-Kälin aus ihrem Leben erzählt und dabei kein Blatt vor den Mund genommen. Offen berichten sie vom Schönen und Schweren. Was es bedeutet, sich dem strengen Rhythmus von Arbeit und Gebet zu unterwerfen, in einer Gemeinschaft zu leben, die man sich nicht ausgesucht hat, und sie sprechen darüber, wie sich das Leben im Kloster in den letzten Jahren gewandelt hat. Dabei hat auch Kritik an der von Männern geprägten katholischen Kirche Platz. Der Fotograf Christoph Hammer hat die Schwestern ausserdem während Monaten mit der Kamera begleitet und fand überall offene Türen. Und die Historikerin Denise Schmid geht der Geschichte des Klosters Fahr nach, das vor 888 Jahren gegründet wurde. Am 1. September 2018 um 10.30 Uhr findet im Koster Fahr die Buch- und Bildervernissage im Rahmen eines Tages der offenen Tür statt.
Vor zwei Jahren holte sich das Jugendprojekt «Wegeleben» von Leonie Mugglin und Angela Gruber den ersten Platz (im Bild). Ihr Projekt förderte Integration von Flüchtlingen durch die Vermittlung von Wohngemeinschaften an Neuangekommene. Im Jahr 2017 konnte  das Projekt «AsyLex» den Award holen. Das Projekt bot kostenlose Beratung zum Schweizer Asylrecht. | © zvg
Vor zwei Jahren holte sich das Jugendprojekt «Wegeleben» von Leonie Mugglin und Angela Gruber den ersten Platz (im Bild). Ihr Projekt förderte Integration von Flüchtlingen durch die Vermittlung von Wohngemeinschaften an Neuangekommene. Im Jahr 2017 konnte das Projekt «AsyLex» den Award holen. Das Projekt bot kostenlose Beratung zum Schweizer Asylrecht. | © zvg

Startschuss für «Young-Caritas-Award» 2018

17.07.2018, 14:23

Seit 15 Jahren organisiert «Young Caritas» den Young-Caritas-Award und hat am Mittwoch das Rennen wieder eröffnet. Junge Menschen können dafür ihre sozialen Projekte einreichen, wobei das beste am 1. Dezember prämiert wird. Das Ziel ist laut «Young Caritas» noch dasselbe wie vor 15 Jahren: Das Engagement von jungen Menschen und deren Projektideen im sozialen Bereich zu unterstützen. Dem Sieger winkt laut den Organisatoren unter anderem eine zweiwöchige Reise als Preis zu.