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Trotz oder gerade wegen der hochsommerlichen Temperaturen verlief die Delegiertenversammlung im Pfarreizentrum St. Marien in Windisch äusserst speditiv. | © Anne Burgmer
Trotz oder gerade wegen der hochsommerlichen Temperaturen verlief die Delegiertenversammlung im Pfarreizentrum St. Marien in Windisch äusserst speditiv. | © Anne Burgmer

Delegiertenversammlung der Pfarrblattgemeinschaft

23.06.2017, 10:05

Rund 60 Delegierte aus den Kirchgemeinden trafen sich am Donnerstag, 22. Juni 2017, zur Delegiertenversammlung der römisch-katholischen Pfarrblattgemeinschaft Aargau. Gastgeber für die diesjährige Versammlung war das Pfarreizentrum St. Marien in Windisch. Aufgrund des positiven Geschäftsabschlusses 2016 offerierte der Vorstand den Delegierten die Senkung des Abo-Preises auf neu 17 Franken. Redaktionsleiter Andreas C. Müller stellte den zahlreich anwesenden Pfarreisekretärinnen für 2020 ein neues Redaktionssystem in Aussicht. Damit wird die Erfassung der Infos für den Pfarreienteil vereinfacht. Der Präsident Andreas Wieland führte zügig durch die Versammlung und entliess die Delegierten nach einer Stunde in den noch immer sehr warmen Sommerabend.
Fünf prächtige Fahnen wurden am «Kick-off-Anlass» in Schinznach-Dorf gestaltet - symbolisch für jedes der fünf Kirchenzentren im Pastoralraum. Die Fahnen sollen nun in den verschiedenen Kirchenzentren aufgestellt und für das Projekt «Familienvielfalt» werben. | © Martina Peter
Fünf prächtige Fahnen wurden am «Kick-off-Anlass» in Schinznach-Dorf gestaltet - symbolisch für jedes der fünf Kirchenzentren im Pastoralraum. Die Fahnen sollen nun in den verschiedenen Kirchenzentren aufgestellt und für das Projekt «Familienvielfalt» werben. | © Martina Peter

Brugg-Windisch nimmt Familienvielfalt in Blick

21.06.2017, 15:29

Die Kirche soll Frauen und Männer in der Familienphase unterstützen. Aus diesem Grund organisiert der Pastoralraum «Region Brugg-Windisch» in diesem Jahr verschiedene Veranstaltungen, unter anderem ein Familienwochenende im Schwarzwald und ein Ferienprogramm für Schülerinnen und Schüler. Über 70 Personen mit Kindern und Jugendlichen trafen sich am vergangenen Sonntag, 18. Juni 2017, zum «Kick-off-Anlass» in Schinznach-Dorf, einem gemeinsamen Brunch. An diesem durften die Anwesenden auch Wünsche an die Kirche formulieren.
Caritas und HEKS fordern für UMAs wie Zedan aus dem Irak unter anderem die rasche Errichtung von Beistands- oder Vormundschaften, die professionelle Rechtsvertretung im Asylverfahren sowie eine kindergerechte Unterbringung und Betreuung. | © Roger Wehrli
Caritas und HEKS fordern für UMAs wie Zedan aus dem Irak unter anderem die rasche Errichtung von Beistands- oder Vormundschaften, die professionelle Rechtsvertretung im Asylverfahren sowie eine kindergerechte Unterbringung und Betreuung. | © Roger Wehrli

Caritas und HEKS kämpfen für UMAs

19.06.2017, 21:11

Nur gerade zwei Vertrauenspersonen stellt der Kanton Aargau zur Verfügung, um aktuell 180 Unbegleitete minderjährige Asylsuchdene, sogenannte UMAs, zu betreuen, kritisieren die Hilfswerke Caritas und HEKS im Aargau. Zudem würden aus Kostengründen seit diesem Frühjahr keine UMAs mehr in Pflegefamilien platziert. Die Hilfswerke fordern in einer Medienmitteilung vom 19. Juni 2017, dass der Kanton die Empfehlungen der Konferenz der Schweizerischen Sozialdirektoren SODK umsetzt und dem Schutzbedürfnis der Kinderflüchtlinge besser Rechnung trägt.  
126 von 149 Synodalen erschienen zur Frühlingssynode der Römisch-katholischen Kirche im Aargau. | © Marie-Christine Andres
126 von 149 Synodalen erschienen zur Frühlingssynode der Römisch-katholischen Kirche im Aargau. | © Marie-Christine Andres

Synode ermöglicht Kompetenzzentrum

14.06.2017, 23:35

126 Abgeordnete der katholischen Kirchgemeinden im Aargau trafen sich am Mittwoch, 14. Juni 2017, im Aarauer Grossratssaal zur Frühjahrssynode, um über die Geschäfte der römisch-katholischen Kirche im Aargau zu entscheiden. Den pastoralen Teil bestritt die Gastreferentin Esther Rüthemann, Pastoralassistentin in Rapperswil-Jona. Sie gehörte zur Pilgergruppe des Projekts «Kirche mit* den Frauen», die vor einem Jahr zu Fuss von St. Gallen nach Rom pilgerte. In einem gut illustrierten Vortrag nahm die Pilgerin die Synodalen ein Stück des Weges mit. Im zweiten Teil der Synode enthüllte Kirchenratspräsident Luc Humbel den neuen Online-Auftritt der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau. Die Webseite www.kathaargau.ch soll Informationsportal sein für die 220'000 Katholiken im Aargau und alle Interessierten. Wichtigstes Geschäft war der Antrag des Kirchenrats für einen Verpflichtungskredit zur Erweiterung des Verwaltungsgebäudes in Aarau. Nach dem Um- und Anbau können die landeskirchlichen Fachstellen «Bildung und Propstei» sowie «Jugend und junge Erwachsene» an der Feerstrasse 8 mit Verwaltung und Kirchenrat zusammenziehen. So entsteht ein eigentliches Kompetenzzentrum. Der Verpflichtungskredit von 2,65 Millionen Franken wurde nach einigen Pro- und Kontra-Voten deutlich angenommen. Die Jahresrechnung schloss mit einem Ertragsüberschuss von 113’685.03 Franken ab. Davon werden 100‘000 Franken über eine Einlage in den Ökofonds direkt wieder den Kirchgemeinden zufliessen. Die Rechnung wurde einstimmig gutgeheissen.
Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol. Dieses Regenbogenbanner enthält nur sechs Farben und Rot ist zuoberst. | © Marie-Christine Andres
Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol. Dieses Regenbogenbanner enthält nur sechs Farben und Rot ist zuoberst. | © Marie-Christine Andres

Keine Missio für schwulen Seelsorger

13.06.2017, 06:32

Ein Theologe hat sich um eine Stelle als Seelsorger in der psychiatrischen Klinik St. Urban (Luzern) beworben. Das Bistum Basel erteilte ihm die dazu nötige Missio jedoch nicht, weil der Betroffene in eingetragener Partnerschaft lebt. Im Bistum Basel gibt es seit kurzem einen Arbeitskreis Regenbogenpastoral (Horizonte berichtete), der «Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transpersonen und Intersexuelle» explizit «willkommen heisst». Auf die Frage, wie dies mit der Ablehnung der Missio wegen Homosexualität zusammengeht, heisst es von Seiten des Bistums: «Man muss unterscheiden zwischen seelsorgerlicher Betreuung und Personalentscheiden.» Die Regebogenpastoral betreffe die kirchlichen Anstellungen von pastoralen Mitarbeitenden nicht.
Am Minifest wird mit mehreren Tausend Mit-Ministrantinnen und Ministranten der Mini-Song gesungen. Dieses Lied wurde im Juni 2016 von der Fachstelle Jugend Solothurn lanciert. Noten, Choreographie und sonstige «Zutaten» für den Song stehen auf der Seite der Damp zum Download zur Verfügung. | © Flyer Minifest 2017
Am Minifest wird mit mehreren Tausend Mit-Ministrantinnen und Ministranten der Mini-Song gesungen. Dieses Lied wurde im Juni 2016 von der Fachstelle Jugend Solothurn lanciert. Noten, Choreographie und sonstige «Zutaten» für den Song stehen auf der Seite der Damp zum Download zur Verfügung. | © Flyer Minifest 2017

Minifest 2017 in Luzern

09.06.2017, 13:18

Zum siebten Mal ruft die Deutschschweizerische Arbeitsstelle für MinistrantInnenpastoral (DAMP) zum Minifest. Nach Bern, Winterthur, Luzern, Aarau, Zug und St. Gallen kehre das Minifest nun am 10. September 2017 zurück in die Zentralschweiz. Bis zum 10. August können interessierte Mini-Gruppen aus den Pfarreien der Deutschschweiz sich anmelden. Rund 8000 Minis kamen an das letzte Fest 2014 nach St. Gallen, eine Zahl die die Organisatoren erneut zu erreichen hoffen. Mehr Informationen – auch zur gestaffelten Anmeldemöglichkeit gibt es auf der Homepage der DAMP.
Während fünf Tage hat das Atelier Schulklassen von zukünftigen Bürgerinnen und Bürgern, lokale politische Parteien, Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber, Mitarbeitende der Stadt, Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger der Region empfangen. (Foto vom Tour Auftakt in Monthey) | © Facebook (mit Erlaubnis von Johan Rochel)
Während fünf Tage hat das Atelier Schulklassen von zukünftigen Bürgerinnen und Bürgern, lokale politische Parteien, Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber, Mitarbeitende der Stadt, Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger der Region empfangen. (Foto vom Tour Auftakt in Monthey) | © Facebook (mit Erlaubnis von Johan Rochel)

Baden soll Pionierrolle einnehmen

07.06.2017, 10:45

Vom 30. Januar bis 3. Februar 2017 war das Ethik-Atelier in der Aula der Kantonsschule Baden zu Gast. Insgesamt haben sich im Rahmen des Ateliers rund 410 Personen an den Debatten beteiligt. Die Ergebnisse des Ateliers liegen nun vor. Auffällig war im Rahmen der Beschäftigung mit Möglichkeiten politischer Partizipation in einer «idealen Stadt Baden», dass die Vorstellung von jugendlichen Teilnehmenden im Gegensatz zur gesellschaftlichen Praxis steht. Laut Zusammenfassung könne Baden aus Sicht der Jugendlichen eine Pionierrolle in der Schweiz einnehmen und mit neuen Konzepten wie der «Stadtbürgerschaft» (urban citizenship) oder mit neuen Formen der politischen Partizipation mittels Technologien wie dem Internet experimentieren. Zusätzlich zu den Workshops gab es im Rahmen des «atelierethique» einen öffentlichen Diskussionsabend in Zusammenarbeit mit dem Projekt «fremd sein» der Römisch-Katholischen Landeskirche im Aargau.
Pfadi Baregg Baden. Eine von rund 500 lokalen Abteilungen und Gruppen, die dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche eine gesunde Portion Sonne, Luft, Dreck, Spiel und Spass erleben können. | © Screenshot
Pfadi Baregg Baden. Eine von rund 500 lokalen Abteilungen und Gruppen, die dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche eine gesunde Portion Sonne, Luft, Dreck, Spiel und Spass erleben können. | © Screenshot

Pfadi wird beliebter

05.06.2017, 18:48

Als Ausgleich zur Technisierung und Computerisierung der Welt, versteht sich die Pfadi mit ihrem Programm, bei dem es auch ruhig mal etwas handfester zu und her gehe. So berichtet SRF am 5. Juni 2017. Der Beitrag zeigt die tobende Pfadi Baregg Baden an ihrem Pfingstlager. Die Homepage der nationalen Pfadibewegung verdeutlicht: Über 45'615 Mitglieder sind in 22 kantonalen Verbänden und rund 500 lokalen Abteilungen und Gruppen organisiert. Über sieben Prozent Zuwachs seit 2012, verzeichnet die Bewegung. Die Pfadiarbeit findet in den lokalen Pfadigruppen statt, welche aus 5 Altersstufen bestehen.
Ende Mai spendete Bischof Felix Gmür in Buchs die «Institutio» und nahm so fünf Seelsorgende in den ständigen kirchlichen Dienst des Bistums Basel auf. Am 10. Juni 2017 spendet Weibischof Denis Theurillat in der «Admissio-Feier» quasi den Startsegen für jene, die dereinst in den ständigen kirchlichen Direnst treten möchten. | © Roger Wehrli
Ende Mai spendete Bischof Felix Gmür in Buchs die «Institutio» und nahm so fünf Seelsorgende in den ständigen kirchlichen Dienst des Bistums Basel auf. Am 10. Juni 2017 spendet Weibischof Denis Theurillat in der «Admissio-Feier» quasi den Startsegen für jene, die dereinst in den ständigen kirchlichen Direnst treten möchten. | © Roger Wehrli

Neue Seelsorge-Kandidaten

01.06.2017, 15:10

In der gottesdienstlichen Feier der «Admissio» werden künftige Priester oder Theolog/-innen ohne Weihe, die sich auf einen Dienst im Bistum Basel vorbereiten, offiziell als Kandidat/-innen aufgenommen. Mit der Admissio beginnt die intensivere Vorbereitungszeit auf den jeweiligen kirchlichen Dienst – im Bistum Basel auch «Berufseinführung» genannt. Die diesjährige «Admissio-Feier» findet am 10. Juni in Luzern statt. Mit dabei sind aus dem Aargau: Helena Boutellier, tätig in Gipf-Oberfrick, und Peter Zürn, tätig in Neuenhof-Killwangen und Spreitenbach.
Die Restauratorin Doris Warger zeigt den Sponsoren und Pressevertretern, wie die Barockfresken der Torricelli-Brüder Schritt für Schritt restauriert werden. | © Marie-Christine Andres
Die Restauratorin Doris Warger zeigt den Sponsoren und Pressevertretern, wie die Barockfresken der Torricelli-Brüder Schritt für Schritt restauriert werden. | © Marie-Christine Andres

Torricelli-Fresken «gesundgespritzt»

29.05.2017, 23:26

Die Restaurierung der spätbarocken Fresken auf der Nordfassade der Kirche des Klosters Fahr geht in den dritten Sommer. Im Mai 2015 hatten die Restauratorin Doris Warger und ihr Team begonnen, die letztmals in den 1960er-Jahren restaurierten Fresken der Tessiner Brüder Torricelli zu bearbeiten. Am Montag, 29. Mai 2017 zeigten Priorin Irene Gassmann, die stellvertretende kantonale Denkmalpflegerin Isabel Haupt sowie Restauratorin Doris Warger den Pressevertretern und Sponsoren das bisher Geleistete. Es war den Gastgeberinnen ein Anliegen, über die Hintergründe der Restauration zu informieren, bevor Anfang Juni ein Teil des Gerüstes abgebaut wird. Denn das eigentliche Problem ist von Auge kaum erkennbar: Der Verputz als Träger der Farben ist teilweise mürbe geworden, weil durch Löcher und Risse im Mauerwerk Wasser eindrang und so Hohlstellen zwischen Farbe und Putz entstanden. Diese Hohlstellen wurden nun aufwendig mittels Spritzen aufgefüllt. Wie Isabel Haupt betonte, muss die Fassade auch nach der Restauration, die voraussichtlich diesen Herbst abgeschlossen wird, regelmässig kontrolliert werden: «Der Patient bleibt unter Beobachtung.» Die mehr als 500 000 Franken für die Freskenerhaltung stammen von der «Albert und Ida Nüssli-Stiftung» und der Gemeinde Unterengstringen. Die Römisch-katholische Kirche im Aargau trägt finanziell zur Restauration des Turms bei.