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Gehört gemäss einer Erhebung zu den einflussreichsten Denkern der Welt: Papst Franziskus. | © REUTERS/Luca Zennaro
Gehört gemäss einer Erhebung zu den einflussreichsten Denkern der Welt: Papst Franziskus. | © REUTERS/Luca Zennaro

Papst ist Gesicht der Kirche

17.08.2017, 09:13

Bereits zum dritten Mal wurde Papst Franziskus im Ranking der «Global Thought Leader» zum weltweit einflussreichsten Denker erklärt. Überdies sei es bemerkenswert, dass mit Benedikt XVI. und dem Dalai Lama zwei weitere religiöse Oberhäupter in den dortigen «Top Ten» vertreten seien, hält der Basler Bischof Felix Gmür auf der Bistumswebseite fest. «Obwohl religiöse Autoritäten einen eher geringen Einfluss auf unsere konkrete Lebensgestaltung haben, scheint sich unser Denken beachtlich an prominenten Köpfen der Kirche zu orientieren», gerade wenn es «um die letzten Dinge» gehe.
Ende 2014 haben die Konferenz Netzwerk Katechese und die Deutschschweizer Ordinarienkonferenz (DOK) der Entwicklung eines deutschschweizerischen Lehrplans für die Katechese und den konfessionellen Religionsunterricht zugestimmt. Eine Projektgruppe hat daraufhin den Lehrplan für konfessionellen Religionsunterricht und Katechese (Leruka) ausgearbeitet. Er tritt per 1. August 2017 in Kraft. | © kna-bild
Ende 2014 haben die Konferenz Netzwerk Katechese und die Deutschschweizer Ordinarienkonferenz (DOK) der Entwicklung eines deutschschweizerischen Lehrplans für die Katechese und den konfessionellen Religionsunterricht zugestimmt. Eine Projektgruppe hat daraufhin den Lehrplan für konfessionellen Religionsunterricht und Katechese (Leruka) ausgearbeitet. Er tritt per 1. August 2017 in Kraft. | © kna-bild

Neuer Lehrplan für Religionsunterricht

15.08.2017, 07:21

Mit dem Anfang des neuen Schuljahres tritt für den katholischen Religionsunterricht in der Deutschschweiz ein neuer Lehrplan in Kraft. Laut Projektleiter David Wakefield vom Fachzentrum Katechese baut dieser wie der Lehrplan 21 auf Kompetenzen auf. Man wolle einen Lehrplan, der kompatibel ist mit dem Lehrplan 21, erklärt David Wakefield in einem Interview mit kath.ch.
Nach einem verheerenden Brand war das Kloster Wettingen 1517 neu erbaut worden. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde das Kloster 1841 endgültig geschlossen. Der Orden besteht in Mehrerau bei Bregenz als Abtei Wettingen-Mehrerau weiter. | © Carmen Frei
Nach einem verheerenden Brand war das Kloster Wettingen 1517 neu erbaut worden. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde das Kloster 1841 endgültig geschlossen. Der Orden besteht in Mehrerau bei Bregenz als Abtei Wettingen-Mehrerau weiter. | © Carmen Frei

500 Jahre Kloster Wettingen

11.08.2017, 16:14

Nicht nur das Kloster Muri besteht im Exil fort. Auch das Kloster Wettingen, das diesen Sonntag, 13. August 2013, sein 500-jähriges Bestehen feiert, zelebriert seine Exilgeschichte. Zur Jubiläumsfeier reist Abt Anselm van der Linde mit seinem Orden aus Mehrerau bei Bregenz an (siehe auch Interview in der Aargauer Zeitung).  In der Klosterkirche Wettingen wird am Jubiläumstag um 11 Uhr eine Eucharistiefeier zelebriert. Dazu singt der Antonius-Chor eine Messe von Frank Schubert für Solisten, Streichquartett, Chor und Orgel. Im Anschluss lädt die Kirchengemeinde alle Gottesdienstbesucher zu einem Apéro ein.    
Räumlichkeiten für eine Moschee wie jene der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken des Kantons Aargau (IGBA) lassen sich nur schwer finden. Laut Newsportal Watson blocken viele Vermieter ab, sobald sie das Wort «Moschee» hören. | © Roger Wehrli
Räumlichkeiten für eine Moschee wie jene der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken des Kantons Aargau (IGBA) lassen sich nur schwer finden. Laut Newsportal Watson blocken viele Vermieter ab, sobald sie das Wort «Moschee» hören. | © Roger Wehrli

Niemand will die liberale Moschee

09.08.2017, 11:24

Ein neuer Verein plant eine fortschrittliche Moschee nach Berliner Vorbild, die auch Frauen und Homosexuellen offensteht. Doch die Suche nach einer Liegenschaft gestaltet sich schwierig. Laut Recherchen des Newsportals Watson hat dies weniger mit dem speziellen Konzept als vielmehr mit der ablehnenden Haltung von Schweizer Vermietern und Nachbarn gegeüber dem Islam zu tun. Als beispielsweise die Moschee in Pratteln - Kanton Basel-Landschaft - 2012 die Kündigung des Vermieters erhielt, mussten die Verantwortlichen hunderte Bewerbungen verschicken.
Franziskus hatte eine Visite in Kolumbien für den Fall zugesagt, dass der Friedensprozess mit der Guerilla-Organisation FARC zu einem glücklichen Ende käme. Das entsprechende Abkommen passierte am 30. November das Parlament in Bogota. Es ist die fünfte Lateinamerika-Reise des argentinischen Kirchenoberhaupts. | © REUTERS/Luca Zennaro
Franziskus hatte eine Visite in Kolumbien für den Fall zugesagt, dass der Friedensprozess mit der Guerilla-Organisation FARC zu einem glücklichen Ende käme. Das entsprechende Abkommen passierte am 30. November das Parlament in Bogota. Es ist die fünfte Lateinamerika-Reise des argentinischen Kirchenoberhaupts. | © REUTERS/Luca Zennaro

Papst Franziskus besucht Kolumbien

07.08.2017, 12:30

Papst Franziskus besucht im kommenden Monat Kolumbien. Im Mittelpunkt der Reise vom 6. bis 11. September 2017 steht die Versöhnung nach Jahrzehnten des blutigen Konflikts mit der FARC-Guerilla. Weiter will Franziskus zwei ermordete katholische Geistliche als Märtyrer seligsprechen. Neben grossen Messen in der Hauptstadt Bogotà, in Villavicencio, Medellin und Cartagena sind auch Begegnungen mit der Staatsspitze und mit Vertretern des Lateinamerikanischen Bischofsrats geplant.
Eine Ordensfrau steht einer Trauung vor. Das ist nicht alltäglich und bedarf einer Sondergenehmigung von höchster, also vatikanischer Stelle. Die entsprechende kanadische Ordensfrau erklärte: «Damit wird der Kirche, aber auch mir ein großer Dienst erwiesen. Das ist eine Öffnung gegenüber den Frauen in unserer Gemeinschaft und der ganzen Diözese.» | © Anne Burgmer
Eine Ordensfrau steht einer Trauung vor. Das ist nicht alltäglich und bedarf einer Sondergenehmigung von höchster, also vatikanischer Stelle. Die entsprechende kanadische Ordensfrau erklärte: «Damit wird der Kirche, aber auch mir ein großer Dienst erwiesen. Das ist eine Öffnung gegenüber den Frauen in unserer Gemeinschaft und der ganzen Diözese.» | © Anne Burgmer

Ordensfrau steht Trauung vor

04.08.2017, 21:27

In Kanada hat eine Ordensfrau eine katholische Hochzeit geleitet. Im bischöflichen Auftrag habe die Schwester bei der Trauung in einer Dorfkirche assistiert, berichtet das deutsche Portal katholisch.de unter Berufung auf einen englischen Katholischen Nachrichtenservice. Wie vom Kirchenrecht vorgesehen, erhielt sie dazu eine Sondererlaubnis aus dem Vatikan. Es sei ein Experiment aufgrund des extremen Priestermangels in der kanadischen Diözese gewesen, heisst es weiter.
Minis - dass sind engagierte Kinder und Jugendliche, die in ihren Pfarrgemeinden aktiv sind. Regelmässig treffen sie sich zu Minifest. Mit 8000 Teilnehmenden ist jetzt für das diesjährige Fest in Luzern die Obergrenze erreicht. Das sei - so berichtet kath.ch - gleichzeitig Grund zur Freude und bedauerlich für diejenigen, die sich nicht mehr anmelden können. | © zvg
Minis - dass sind engagierte Kinder und Jugendliche, die in ihren Pfarrgemeinden aktiv sind. Regelmässig treffen sie sich zu Minifest. Mit 8000 Teilnehmenden ist jetzt für das diesjährige Fest in Luzern die Obergrenze erreicht. Das sei - so berichtet kath.ch - gleichzeitig Grund zur Freude und bedauerlich für diejenigen, die sich nicht mehr anmelden können. | © zvg

Minifest in Luzern ist «ausverkauft»

02.08.2017, 21:02

Gemäss einer Meldung von kath.ch ist das Ministrantenfest 2017 in Luzern restlos ausverkauft. «Wir haben von Anfang auf rund 8000 Teilnehmer gehofft. Nun müssen wir aus platz- und feuerpolizeilichen Gründen an dieser Schwelle einen Anmeldestopp machen», wird Andy Givel zitiert. Der Pallotinerpater ist Vorstandsmitglied der «Damp», der Deutschschweizer Arbeitsstelle für Ministranten-Pastoral. Wer dennoch mit dabei sein will und älter als 14 Jahre ist, kann sich als Helferin oder Helfer melden.
Ein Aussteiger, ein Visionär und Gottsucher – so nennt Marian Eleganti, Weihbischof des Bistums Chur, den Heiligen Bruder Klaus im Video der Schweizer Bischöfe zum 1. August 2017. | © Werner Rolli
Ein Aussteiger, ein Visionär und Gottsucher – so nennt Marian Eleganti, Weihbischof des Bistums Chur, den Heiligen Bruder Klaus im Video der Schweizer Bischöfe zum 1. August 2017. | © Werner Rolli

Schweizer Bischöfe zum 1. August 2017

31.07.2017, 18:56

Am 1. August gedenkt die Schweiz an den berühmten Bundesbrief aus dem Jahre 1291, mit welchem sich die drei Eidgenossen im Falle von drohender Gefahr von aussen gegenseitige Hilfe versprachen. Sie wollten die Freiheit. Am Nationalfeiertag des 600. Geburtsjahres unseres Landespatrons, des Heiligen Niklaus von Flüe, erinnert die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) mit einer Videobotschaft an den grossen Mystiker und Friedensstifter vom Ranft. Auch er war ein grosser Liebhaber der Freiheit ‑ der wahren Freiheit! Diese fand er in der Stille, im Gebet, in seiner Verbindung mit Gott, so der Wortlaut der Medienmitteilung der SBK.
Hansruedi Huber, der Sprecher des Basler Bischofs Felix Gmür, bleibt bei seiner Beurteilung zwar vorsichtig, meint aber: Zanettis Vorstoss möge «auf den ersten Blick harmlos, vielleicht sogar belanglos scheinen, doch er hat das Potential zu einer wichtigen gesellschaftlichen Debatte, bei der es letztlich darum geht, die Ehe als staatliche Institution weiter zu erhalten oder sie zur Privatsache zu erklären.» | © Felix Wey
Hansruedi Huber, der Sprecher des Basler Bischofs Felix Gmür, bleibt bei seiner Beurteilung zwar vorsichtig, meint aber: Zanettis Vorstoss möge «auf den ersten Blick harmlos, vielleicht sogar belanglos scheinen, doch er hat das Potential zu einer wichtigen gesellschaftlichen Debatte, bei der es letztlich darum geht, die Ehe als staatliche Institution weiter zu erhalten oder sie zur Privatsache zu erklären.» | © Felix Wey

Bischofssprecher zu Trauung ohne Zivilehe

28.07.2017, 08:38

Claudio Zanetti, SVP-Nationalrat (ZH), will die religiöse Heirat von der staatlichen trennen. Schon jetzt äussern sich zwei Bischofssprecher dazu: Nach Giuseppe Gracia (Bistum Chur), der Zanettis Vorstoss unterstützt, hat sich auch Hansruedi Huber in einem Beitrag auf der Bistumswebseite zu Wort gemeldet. Der Kommunikationsbeauftragte des Bistums Basel gibt zu bedenken, dass es beim Sakrament der Ehe in der Römisch-Katholischen Kirche um das unauflösliche Versprechen vor Gott zur Treue zwischen Mann und Frau gehe. Wenn sich der Staat von dieser Definition verabschiede, «kann darüber nachgedacht werden, ob es den Begriff Ehe im staatlichen Kontext noch geben muss. Denn mit den vielfältigen Formen des Zusammenlebens und den ohnehin hohen Scheidungsraten taugt das staatliche Konzept der Ehe zur sozialen Absicherung immer weniger.»
Erste Rückmeldungen auf den jüngst im Internet veröffentlichten Fragebogen zeigen, dass Jugendliche nicht vor den Türen der Synode bleiben wollen. | © zvg
Erste Rückmeldungen auf den jüngst im Internet veröffentlichten Fragebogen zeigen, dass Jugendliche nicht vor den Türen der Synode bleiben wollen. | © zvg

Jugendliche sollen an Synode mitreden

26.07.2017, 09:02

Die Jugendsynode im Oktober 2018 soll nicht ein Gespräch der Bischöfe der Weltkirche über Jugendliche sein, vielmehr sollen Jugendliche selbst zu einem aktiven Teil der Synode werden – und zwar dezidiert auch kirchenferne: Das betonte der Generalsekretär der Bischofssynode, Kurienkardinal Lorenzo Baldisserri. «Es soll nicht sein, dass Bischöfe über Jugendliche anstatt mit Jugendlichen sprechen. Und es geht auch  nicht ausschliesslich um Jugendliche, die der katholischen Kirche angehören, es geht um alle Jugendlichen.»