30.10.2020

Aktion Sternsingen braucht Flexibilität und Kreativität

Die Aktion Sternsingen 2021 wird coronabedingt nicht in der traditionellen Form stattfinden können. Missio bietet deshalb den Verantwortlichen für das Sternsingen in den Pfarreien Leitlinien an und wird in einer Zoom-Konferenz informieren, wie die Aktion Sternsingen durchgeführt werden kann. «Wir bei Missio sind uns bewusst, dass die vom Bundesrat empfohlenen Massnahmen zusätzliche Anstrengungen für die Verantwortlichen der Sternsinger-Gruppen und natürlich die Kinder bedeuten. Aber mit Kreativität und Flexibilität wird die Aktion Sternsingen auch in diesen dunklen Zeiten eine Freude machen», ist Kathrin Staniul-Stucky überzeugt. Sie koordiniert für Missio-Kinder und Jugend die Aktion Sternsingen in der Deutschschweiz. Missio bietet deshalb auch einen Leitfaden an, mit konkreten Empfehlungen und Vorschlägen, die verschiedene mögliche Kontexte berücksichtigen. «Wir schlagen beispielsweise vor, eine kleine Anzahl von Kindern unter den Fenstern eines Hauses den Segen sprechen zu lassen. Geld kann mit einem an einer Stange befestigten Säckchen entgegengenommen oder kontaktlos via TWINT QR-Code überwiesen werden.» Wo immer der Besuch einer Sternsingergruppe nicht möglich ist, gibt es die Möglichkeit eines virtuellen Sternsingerbesuchs: In einem Kurzvideo überbringt eine Sternsingergruppe den Segen für das Haus und bittet um eine Spende.

 

28.10.2020

Wasserschloss: Der Bischof spricht ein Machtwort

Nachdem seit Monaten ein Streit um den Verbleib des umstrittenen Salvatorianerpaters Adam Serafin in den Pfarreien Birmenstorf, Gebenstorf und Turgi (Horizonte berichtete) tobt und die bisherige Handhabe des Basler Bischofs Felix Gmür im Konflikt durchaus Interpretationsspielraum geboten hat, erlässt Felix Gmür ein Dekret an die Adresse von Pater Adam. In diesem erklärt der Basler Bischof explizit die im Jahre 2017 ausgestellte Missio für Pater Adam für erloschen und verbietet ihm jegliche Ausübung pastoraler Dienste in der Pfarrei Birmenstorf. Noch bis Ende Jahr darf Pater Adam in Gebenstorf und Turgi gemäss der unlängst von Bischofsvikar Valentine Koledoye ausgestellten Missio arbeiten. Hernach aber soll für Pater Adam aber im Bistum Basel Schluss sein. Begründung: Unter Anführung entsprechender Artikel aus dem kanonischen Recht Schädigung und Verwirrung der kirchlichen Gemeinschaft. Daniel Ric, Präsident der Kirchenpflege Gebenstorf-Turgi, sagt dazu: «Ich bin froh, dass der Bischof nun endlich Farbe bekennt und durch dieses Dekret klarmacht, dass er der Hautptverantwortliche im Bistum Basel für den Priestermangel ist. Gleich wie bei unserem früheren Priester Celestine Thazhuppil und in vielen anderen Pfarreien verunmöglicht er den Dienst von Priestern. Meistens versteckt er sich dabei aber hinter der Landeskirche oder den lokalen Gremien. Bischof Felix ist es aber, der gegen Priester ist und dabei auch staatliches Recht bricht, um seine Ziele zu erreichen».

26.10.2020

Ranfttreffen 2020 findet digital statt

Jungwacht Blauring Schweiz führt angesichts der Corona-Lage das beliebte Ranfttreffen in diesem Jahr digital durch. Das Grossereignis bringt jedes Jahr am Wochenende vor Weihnachten rund 1000 Jugendliche und junge Erwachsene zu einem spirituellen Erlebnis zusammen. Abschluss des Treffens bildet jeweils der Gottesdienst in der Ranftschlucht bei Flüeli-Ranft. Für dieses Jahr planen die ehrenamtlichen Organisatoren unter gross angelegtem Einsatz digitaler Technik ein digitales Treffen. In der Nacht vom 19. auf den 20. Dezember soll das Herzstück des Ranfttreffens, die andächtige Feier im Lichtermeer, erstmalig digital aus der Ranftschlucht direkt auf die Bildschirme der Teilnehmenden kommen.

24.10.2020

OEKU empfiehlt ein «Ja» zur Konzern-Verantwortungs-Initiative


OEKU-Kirche und Umwelt empfiehlt, die Konzernverantwortungsinitiative anzunehmen, über die am 29. November 2020 abgestimmt wird. Mit der Annahme der Initiative wird ein Zeichen gesetzt für die Menschenrechte, für den Schutz der Umwelt und für eine gerechtere globale Wirtschaftsordnung. Die Konzernverantwortungsinitiative KVI will die weltweite Einhaltung der Menschenrechte und internationaler Umweltstandards durch Unternehmen mit Sitz in der Schweiz sicherstellen und Elemente der UNO-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte verbindlich umsetzen. International tätige Unternehmen tragen eine besondere Verantwortung, die prekären politischen und rechtlichen Verhältnisse in anderen Ländern nicht für ihr Gewinnstreben auszunützen. Der Bundesrat anerkennt, dass die Initiative gesellschaftlich bedeutende Anliegen verfolgt und rechtlich umsetzbar ist. Im Unterschied zur Initiative setzen Bundesrat und Parlamentsmehrheit aber auf freiwillige
und unverbindliche Massnahmen der Unternehmen. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass freiwillige Massnahmen nicht ausreichen, um einen wirksamen Menschenrechts- und Umweltschutz zu garantieren. Die KVI will dagegen internationale Umweltstandards und Menschenrechte verbindlich und einklagbar machen.

21.10.2020

Schweizweite Maskenpflicht in Kirchen

Ab dem 19.10.2020 gilt schweizweit eine Gesichtsmaskentragepflicht in allen Kirchen und kirchlichen Einrichtungen. Dies hat die Schweizer Bischofskonferenz in einem Communiqué veröffentlicht, nachdem der Bundesrat Anfangs Woche die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen von Einrichtungen und Betrieben umgesetzt hat.  (Art. 3b Abs. 1 COVID-Verordnung besondere Lage, Änderung vom 18.10.2020). Davon sind auch Gottesdienste nicht ausgenommen. 

19.10.2020

Aargau: Der viertgrösste Kanton der Schweiz hat gewählt!

Der viertgrösste Kanton der Schweiz, der Kanton Aargau, hat am vergangenen Sonntag Regierung und Parlament neu gewählt. Im Parlament macht sich die grüne Welle bemerkbar. GLP (+6 Sitze), Grüne (+4 Sitze) und die CVP (+1 Sitz) können zulegen. Verlierer sind die SP (-4 Sitze), die SVP (-2 Sitze) und die FDP (-1 Sitz). Die CVP kann somit einen Sitz gut machen, EVP bleibt weiterhin unverändert. Auch die Regierung bleibt grösstenteils unverändert, ein Männer-Club: Neben den Bisherigen schafft Dieter Egli (SP) die Wahl. 

 

15.10.2020

Vatikan lässt in Finanzaffäre eigene Beraterin verhaften

Einer ehemaligen Beraterin des Staatssekretariats wird Unterschlagung und Veruntreuung vorgeworfen. Sie soll fast 200’000 Euro aus dem Vatikan für Restaurantbesuche und Luxusartikel verwendet haben. Vor dem Hintergrund einer Finanzaffäre hat der Vatikan eine ehemalige Sicherheitsberaterin des Staatssekretariats festnehmen lassen. Die 39-Jährige sei am Dienstag mit einem internationalen Haftbefehl der vatikanischen Staatsanwaltschaft in Mailand gestellt worden, berichteten italienische Medien. Den Berichten zufolge hatte die Beschuldigte sich 2016 dem damaligen Stabschef der Kurienleitung, Angelo Becciu, als Vermittlerin für diplomatische Geheimoperationen in Afrika und Nahost angeboten. Laut Recherchen des italienischen TV-Magazins «Le Iene» erhielt sie zwischen Dezember 2018 und Juli 2019 insgesamt knapp 500’000 Euro aus dem vatikanischen Staatssekretariat auf ein Konto ihres Unternehmens mit Sitz im slowenischen Ljubljana. Davon seien fast 200’000 Euro in Kleider, Restaurantbesuche und Luxusartikel geflossen, wie kna berichtet.

13.10.2020

Maskenpflicht in Gottesdiensten: Kirchen sind sich uneinig

Gottesdienstbesucher müssen bald vermehrt eine Maske tragen. In der Westschweiz,  in Bern und in Teilen von Solothurn ist das bereits Pflicht. Die restliche Deutschschweiz wartet ab. Dort gilt eine Maskenpflicht für Personen ab zwölf Jahren erst, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. In Kirchen dürfen sich Personen sogar näherkommen als sonst. Damit mehr Menschen reingelassen werden können, lockerte das BAG im Juni den Sicherheitsabstand in Kirchen von zwei auf 1.5 Metern.

 

10.10.2020

Bischofskonferenz unterstützt aktiv die Initiative für Konzernverantwortung

Gemeinsam mit der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz hat die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) eine Stellungnahme «Wirtschaft braucht Menschenrechte» zur Konzernverantwortungsinitiative (KVI) vorbereitet und greift somit aktiv in den Abstimmungskampf ein. In Ihrer Mitteilung bringen die beiden Kirchen einige grundlegende theologisch-ethische Überlegungen zur Sprache. Die Stellungnahme soll als Orientierungshilfe für die bevorstehende Abstimmung vom 29. November 2020 dienen. Die Mitglieder der SBK teilen die Sorgen der Initianten. Diese fordert nämlich aus Sicht der SBK eine Selbstverständlichkeit: Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen für verursachte Schäden an Mensch und Natur geradestehen. Sie gründet auf zwei zentralen Anliegen der biblischen Botschaft: Nächstenliebe und Bewahrung der Schöpfung. Die Kirche habe eine Verantwortung, für diese Grundsätze einzustehen – weltweit. Die Konzernverantwortungsinitiative schlägt gemäss SBK einen politischen Weg vor, um Menschenrechtsverletzungen besonders gegenüber den ärmsten und wehrlosesten Menschen zu bekämpfen. Die Beurteilung der politischen Abstimmungsfrage sei dem Sachverstand der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger anheimgestellt. Sie sind ihrem eigenen Gewissen verpflichtet.

08.10.2020

SRF streicht Religionssendungen

Im Zuge der vorgestern von Schweizer Radio und Fernsehen SRF bekannt gegebenen Sparmassnahmen wurde auch mitgeteilt, dass die Produktion der Radiosendungen «Zwischenhalt» und «Blickpunkt Religion» eingestellt wird. Es handelt sich hierbei um nahezu die Hälfte des redaktionellen Angebots der Radiofachredaktion Religion (bestehen bleiben die Formate «Perspektiven», «Wort aus der Bibel» und «Stichwort Religion»). Bei den von den Sparmassnahmen betroffenen Formaten wurde deren Kürze (15, bzw. 25 Minuten) sowie der Überblickscharakter geschätzt: Jeweils zwei religiöse Themen wurden eingehender vertieft, beim «Blickpunkt» gab es zum Abschluss Kurzmeldungen. Inwieweit die Einsparungen Stellenstreichungen zur Folge haben werden, ist noch offen. 

07.10.2020

Erste tierfreundliche Kirche der Schweiz

Am Welttierschutztag, Sonntag 4. Oktober 2020, hat Thomas Walliser Keel, Kirchgemeindepräsident der katholischen Kirche St. Johannes in Romanshorn, der Geschäftsleiterin des Arbeitskreises Kirche und Tiere (Akut), Eveline Schneider Kayasseh, im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes die erste Selbstverpflichtung «Tierfreundliche Kirche» überreicht. Die katholische Kirchgemeinde und Pfarrei St. Johannes verpflichtet sich damit, einen Prozess in Gangz u setzen, um die Tierwürde im Alltag mehr zu achten und Menschen in ihrem Umfeld für die Tierwürde zu sensibilisieren. Das heisst unter anderem, bei der Beschaffung über das Pfarramt oder die Kirchenvorsteherschaft biologische, tierfreundliche, faire und regionale Produkte zu bevorzugen, auf dem Kirchenareal verschiedene tierfreundliche Massnahmen umzusetzen, sowie Tieren in Gottesdiensten bei den Fürbitten, Gebeten und bei Themen, die sich aus den biblischen Texten oder der Aktualität ergeben, zu berücksichtigen.

05.10.2020

Papst Franziskus würdigt soziale Medien

Papst Franziskus hat einen neuen Kampagnen-Tag für die sozialen Kommunikationsmittel ausgerufen. Demnach sollen sich am 16. Mai 2021 die Bistümer weltweit für eine «authentische Medienkommunikation» einsetzen. Die entsprechende Verlautbarung der Vatican News ist hier nachzulesen. Anlass des Kampagnen-Tages ist der katholische Mediensonntag, der jährlich am Sonntag vor Pfingsten begangen wird. Das Motto für 2021 ist dem Johannes-Evangelium entlehnt und lautet «Komm und sieh – Kommunizieren, Menschen begegnen, wo und wie sie sind». Angesichts des «epochalen Wandels», den die Menschheit durch die Coronapandemie erlebe, könne Kommunikation auf die wirklich wichtigen Dinge aufmerksam machen, heisst es in der Vatikanmitteilung. Dafür müsse man deren wahre Bedeutung erkennen. Die Medien in all ihren Formen könnten dazu einen wertvollen Beitrag leisten. 

03.10.2020

Kein Samichlaus in Wohlen

Wie der Wohler Anzeiger und die Aargauer Zeitung schreiben, hat die Wohler Chlausengesellschaft nicht nur den grossen Chlausenauszug abgesagt, sondern nun auch die beliebten Samichlausbesuche bei den Kindern. Grund dafür ist das Coronavirus. Zum grossen Auszug der Chläuse kamen jeweils bis zu 2’000 Besucherinnen und Besucher (Horizonte berichtete). Bleibt abzuwarten, wo im Aargau die Chlausbesuche ebenfalls gestrichen, und wo sie unter besonderen Auflagen durchgeführt werden.

01.10.2020

AKF-Frauenpreis geht an «die TANTEN»

Am Freitag, 30. Oktober 2020, vergibt der Aarg. Kath. Frauenbund (AKF) zum 24. Mal den mit 20’000 Franken dotierte AKF-Frauenpreis. In diesem Jahr geht der AKF-Frauenpreis an die Organisation «die TANTEN» in Sarmenstorf. (https://www.die-tanten.ch/). Die Präsidentin der AKF-Frauenpreis-Kommission, Vroni Peterhans-Suter, würdigt «die TANTEN» für «den Rückenwind, den «Die TANTEN» immer wieder, oft im Stillen und unsichtbar, Jugendlichen und jungen Erwachsenen schenken». Auf diese Weise hätten viele junge Menschen   einen mu­tigen Schritt vorwärts in ihre Zukunft gewagt. Die feierliche Preisübergabe findet um 19.00 Uhr in der Katholischen Kirche Peter und Paul Laurenzenvorstadt 80, 5001 Aarau statt. Wir freuen uns bereits heute auf die Grussworte von Urs Hofmann (Regierungsrat), Hans Melliger (Jugend-Anwaltschaft), Edith Saner (Grossratspräsidentin) und dem Diakon in Aarau Burghard Förster.

29.09.2020

Die Schweiz betet am 4. Oktober den Rosenkranz

Am kommenden Sonntag, dem 4. Oktober 2020, findet zum zweiten Mal an verschiedenen Orten der Schweiz der Gebetsanlass «Rosary around Switzerland» (Rosenkranz in der ganzen Schweiz) statt. Das ist eine katholische, auf dem Rosenkranz basierende Gebetsveranstaltung, an der sich auch einige Pfarreien im Aargau beteiligen. Der Anlass wird vom Bischof des Bistums Basel, Felix Gmür, empfohlen. An diesem Tag soll die Gottesmutter angerufen werden, die Bitten der Betenden zu ihrem Sohn zu tragen: für die Schweiz und ihre Bewohner, für alle Menschen der Welt und für die Heilige Mutter Kirche. Im Aargau gehört unter anderen auch die katholische Kirch in Brugg mit ihrem Pastoralraumpriester Ambrose Olowo zu den Teilnehmern. Dort werden um 14.30 Uhr vor dem Allerheiligsten der glorreiche und der barmherzige Rosenkranz gebetet und gemeinsam Lieder gesungen um den Schutz Gottes für dieses Land und die Welt. Alle Informationen zur Gebetsaktion und eine Karte mit allen teilnehmenden Pfarreien finden sich auf der Website der Veranstalter.

27.09.2020

Migrationspastoral in Zeiten von Covid-19

Anlässlich des heutigen Tags der Migrantinnen und Migranten, 27. September 2020, hat migratio, die Dienststelle der Schweizer Bischofskonferenz für Migrantinnen, Migranten und Menschen unterwegs, eine Umfrage zur «Migrationspastoral in Zeiten von Covid-19» bei den anderssprachigen Gemeinschaften durchgeführt. Karl-Anton Wohlwend, Nationaldirektor ad interim von migratio, und Mirjam Kromer, wissenschaftliche Mitarbeiterin, haben die Ergebnisse dieser Umfrage zusammengestellt. Sie sind auf der Website des Bistums Basel nachzulesen. Betont wird darin etwa der Nutzen von sozialen Medien zur Kontaktpflege und der Aspekt der Gemeinschaft als essenzieller Bestandteil der Glaubenspraxis bei den anderssprachigen Missionen und Seelsorgestellen. Auch Papst Franziskus spricht in seiner Botschaft zum 106. Welttag der Migranten und Flüchtlinge von einem «oft unsichtbaren Drama, das die durch die Covid-19-Pandemie ausgelöste weltweite Krise nochmals verschärft hat.»

25.09.2020

Ethik22 stellt Fragen zu Abstimmungsvorlagen

Nachdem die Bischöfliche Kommission Justitia et Pax entschlossen hat, keine Abstimmungsempfehlungen für die eidgenössischen Vorlagen von diesem Wochenende abzugeben, können die Fragen des Instituts für Sozialethik ethik22 eventuell beim Entscheid über Ja und Nein behilflich sein. Nach der Methode des ethischen Dreischritts Sehen-Urteilen-Handeln will das Team ethik22 den Schweizer Stimmbürgern eine Grundlage liefern, um zu den Vorlagen vom 27. September aus einer christlichen Haltung und sozialethischen Orientierung heraus die eigene Meinung zu bilden und zu stärken. Alle Informationen und die wesentlichen Fragen zu den fünf Abstimmungsvorlagen finden sich auf der Website von ehtik22. Da wird ebenfalls die Methode des ethischen Dreischritts erklärt, und das Team ethik22 stellt sich und sein Angebot vor.

23.09.2020

Tel. 143 erhält Beobachter-Preis

Seit 60 Jahren steht Die Dargebotene Hand Hilfesuchenden rund um die Uhr unentgeltlich zur Verfügung. Genau in diesem Jubiläumsjahr wird das landesweit bekannte Tel. 143 mit dem Beobachter Lifetime Award geehrt. In seinem Artikel über die Organisation, die auf Freiwilligenbasis und jederzeit für Menschen in Not erreichbar ist, schreibt Gian Signorell vom Beobachter: «Die rund 670 Mitarbeitenden der Dargebotenen Hand engagieren sich freiwillig. Und nicht bloss ein paar Monate lang – die meisten bleiben acht bis zehn Jahre. Macht pro Freiwillige rund 2400 Stunden, in denen sie vor allem eines tut: dem fremden Menschen, der die Nummer 143 gewählt hat, zuhören und ganz für ihn da sein.» Genau diesen Freiwilligen dankt auch die Regionalstelle Aargau/Solothurn-Ost in ihrem Newsletter: «Die Auszeichnung gebührt unseren freiwillig Mitarbeitenden. Dank ihrem grossartigen Engagement wird das Angebot von Tel. 143 ermöglicht. In diesem Sinne sagen wir danke: allen, die sich ehrenamtlich für unsere Organisation einsetzen und eingesetzt haben und auch allen, die uns finanziell mit Spenden unterstützen.»