TV / Radio

Der Medientipp (medientipp.ch) empfiehlt.

Fernsehen

Wollen die besetzte Ostukraine verlassen: Maryna Koshkina als Nina, Vasyl Kuharskyj als Yuri © SRF/Lehmann Sisters Wollen die besetzte Ostukraine verlassen: Maryna Koshkina als Nina, Vasyl Kuharskyj als Yuri © SRF/Lehmann Sisters Delikatessen. Die Vergessenen (SRF 1) 30.07.2021, 00:05 Uhr Nina und Yuri leben in Luhansk, obwohl die Stadt von pro-russischen Separatisten besetzt ist. Eines Tages trifft Lehrerin Nina auf den jungen, ukranischen Aktivisten Andrij – und plötzlich sieht die Welt anders aus ...

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Radio

Perspektiven © MichaelGaida/pixabay.com Perspektiven © MichaelGaida/pixabay.com Perspektiven. Kirche und Politik – verträgt sich das heute noch? (Radio SRF 2 Kultur) 01.08.2021, 08:30 Uhr Heftige Diskussionen, politische Initiativen gegen kirchliches Engagement und sogar eine Abstimmungsbeschwerde: Die Konzernverantwortungsinitiative hat gezeigt, wie kontrovers politisches Engagement von Kirchen ist. Was sind die Lehren? Und was ist legitim?

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Film

Janina Loh in «Wer wir waren» Filmstill © Filmcoopi Zürich Janina Loh in «Wer wir waren» Filmstill © Filmcoopi Zürich Wer wir waren 22.07.2021 Sechs hoffnungsvolle Blicke aus der Zukunft auf unsere Welt, die unter den Ungeheuerlichkeiten der Menschen ächzt, zeigt der neue Film von Marc Bauder

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„Es gibt unglaublich viel ungeheuerliche Dinge und das Ungeheuerlichste davon ist der Mensch“, sagt Janina Loh. Sie steht im Schutzanzug mit Atemmaske in einem verwüsteten Schulzimmer in Fukushima. „Wir müssen eine menschliche Gemeinschaft schaffen und ein „globales Wir““, Felwine Sarr steht am Ufer der senegalesischen Insel Dionewar, deren Ufer vom steigenden Meeresspiegel geschluckt werden. „Wenn wir den Planeten zerstören, dann ist es vorbei mit uns. Dann endet die Geschichte der Menschheit“, sagt Alexander Gerst auf der ISS, der internationalen Raumstation. Aus seiner Perspektive sehen wir unseren blauen Planeten als gigantische Kugel in einem tiefdunklen All. Janina Loh ist kritische Posthumanistin und lehrt an der Universität Wien. Alexander Gerst ist Geophysiker und Vulkanologe. Sie sind zwei von sechs Wissenschaftlerinnen, denen wir im Film von Marc Bauder begegnen. Auf der Vorlage des letzten unvollendeten Buches von Roger Wilemsen, blickt Bauder aus einer fiktiven Zukunft auf uns Menschen. Die fiktive Zukunft kreierte er aus den Zukunftsideen der sechs Protagonisten. Das Gute an diesem Film, der einem schonungslos mit dem Zustand der Welt konfrontiert, ist die Hoffnung, die er einem gleichzeitig vermittelt. Die Ideen dieser Menschen sind durchdacht und scheinen gar realisierbar. Am Ende regt sich das Gefühl, es sei noch nicht zu spät, es gäbe noch Hoffnung, es sei noch nicht das Ende der Geschichte dieses ungeheuerlichen Menschen auf seinem einzigen Planeten. Eva Meienberg, Redaktorin Medientipp «Wer wir waren», Deutschland 2021, Regie: Marc Bauder, Besetzung: Alexander Gerst; Janina Loh, Felwine Sarr; Verleih: Filmcoopi, Internet: https://www.filmcoopi.ch/, Filmwebsite: https://www.filmcoopi.ch/movie/wer-wir-waren