Nicht nur das Spendenverhalten, auch die Erwartungen der Menschen an eine Solidaritätskampagne haben sich verändert. Das Hilfswerk Fastenopfer versucht, den Gegebenheiten mit neuen Ansätzen Rechnung zu tragen. | © Fastenopfer

Fastenopfer schreibt 2019 schwarze Null

Andreas C. Müller, 3.6.20

Trotz leichten Einbussen bei Spenden und Beiträgen hat das römisch-katholische Hilfswerk Fastenopfer das Geschäftsjahr 2019 mit einer schwarzen Null abgeschlossen. Mit seinen Projekten hat das Hilfswerk Fastenopfer 2019 nach eigenen Angaben 620’000 Menschen direkt erreicht, die Lage von 2,7 Millionen Menschen sei verbessert worden. Die Einnahmen aus Spenden und Beiträgen lagen 2019 bei 15,36 Millionen Franken, rund 325’000 Franken weniger als 2018. Dazu kam der Beitrag des Bundes über die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) von knapp 6,1 Millionen Franken. Unter dem Strich ergab dies zusammen mit den Einkünften aus Handels- und Dienstleistungen einen Gesamtertrag von rund 21,63 Millionen Franken, rund 265’000 Franken weniger als im Vorjahr. Dank dem Liegenschafts- und Finanzertrag konnte Fastenopfer die Rechnung 2019 jedoch mit einer schwarzen Null abschliessen.

 

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