Pierre Stutz erhält dieses Jahr den Herbert Haag-Preis. | © Sylvia Stam

Herbert Haag-Preis an Pierre Stutz

Andreas C. Müller, 17.2.20

Die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben am 9. Februar 2020 beschlossen, dass sich künftig strafbar macht, wer Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert. Auch die Herbert Haag Stiftung bezieht nun in dieser Frage bewusst Position und zeichnet mit ihrem Preis Menschen aus, die von religiöser Diskriminierung betroffen oder gar von einem intoleranten Dogmatismus ausgesondert worden sind. Neben Hedwig Porsch und Ondrej Prostredník erhält den Herbert Haag-Preis 2020 auch der bekannte Schweizer Buchautor Pierre Stutz. Der bis 2002 in der Diözese Basel tätige Priester ist ein bekannter spiritueller Begleiter, der im ganzen deutschen Sprachraum Kurse und Meditationswochen gestaltet. In seinen vielen erfolgreichen Büchern plädiert er für eine lebensbejahende Religiosität und eine erotische Spiritualität. Pierre Stutz lebt heute mit seinem Partner Harald Weß in Osnabrück.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er erscheint alternierend zur Printausgabe alle zwei Wochen – immer mit den aktuellsten Horizonte-Geschichten und oftmals spannenden Verlosungen.