Die Street Parade, laut Organisatoren die grösste House- und Technoparade weltweit, führt auch dieses Jahr rund um das Zürcher Seebecken. 25 so genannte Love Mobiles – bunt dekorierte Trucks mit DJs und Musikanlagen – starten um 13 Uhr beim Utoquai. | © streetparade

Kirchen an der Street Parade

Andreas C. Müller, 8.8.19

Im Vorfeld der Street Parade, die am 10. August in Zürich zum 28. Mal stattfindet, laden die katholische und die reformierte Kirche der Stadt zu einer ökumenischen Feier ein. Als ein «besinnlicher, ruhiger, spiritueller Input», umschreibt Meinrad Furrer, spiritueller Beauftragter von «Katholisch Stadt Zürich«, die ökumenische Feier, die am Samstagmittag zum Auftakt der Street Parade in der Wasserkirche Zürich stattfindet. Der katholische Theologe sieht dies nicht als Gegenprogramm, sondern als Ergänzung zur Parade, die schrill und laut ist. «Das Motto der Streetparade – Colours of Unitiy – steht für Werte wie Frieden, Liebe Toleranz», erläutert Furrer. Das seien Werte, für die auch die Kirchen einstünden. Auf dem vordersten Wagen der Street Parade wird ausserdem eine Zwingli-Statue mitgeführt. Die Initiative für die ökumenische Feier zum Auftakt der Parade, die im Zusammenhang mit dem Zwingli-Jubiläum steht, sei von den Organisatoren der Street Parade ausgegangen.

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